Heyne,
ISBN 3-89910-183-9,
35 EUR, Erschienen 1996, 4. vollständig
überarbeitete Neuausgabe 2002, 445 Seiten, 17,5 x
13,5 cm, Gebunden
Wer Whisk(e)y trinkt, schätzt den kultivierten Genuss. Und wie der Wein wird auch das goldgelbe Destillat, dessen aus dem Gälischen kommender Name "Lebenswasser" bedeutet, geradezu kultisch verehrt. Höchste Zeit also für ein Whisk(e)y Buch, das keine Punkte verteilt, sondern im Gegenteil umfassend über Geschichte, Herstellung, Charakteristika und Marktpräsenz aller Whisk(e)y-Sorten und -Marken informiert. Unter der Ägide von Charles Schumann charakterisiert Stefan Gabányi nicht nur die Whisk(e)y-Riesen Scotch, Bourbon, Canadian und Irish, sondern würdigt auch die Exoten der Gattung, die aus Japan, Indien, Australien, Spanien und Deutschland kommen. Über die gängigen Marken hinaus werden Raritäten und lokale Sonderabfüllungen beschrieben, auch Whisk(e)y-Drinks und Cocktails fehlen nicht. Der Anhang bündelt alle behandelten Whisk(e)y-Sorten nach Herkunftsländern.
Günter Mattei hat mit der ihm eigenen Art das Buch mit wunderbaren Illustrationen ausgestattet und es zu einer bibliophilen Kostbarkeit gemacht.
Charles Schumann ist Deutschlands berühmtester Barkeeper. Er hat bereits mehrere Bücher bei Heyne veröffentlicht.
Stefan Gabányi, der studierte Ethnologe arbeitet seit 1988 in der Münchner Bar des Herausgebers.
Es hat sich viel
getan in den vergangenen Jahren: Alte Reiche gingen unter, neue sind entstanden;
Destillerien wurden verkauft, andere wurden eröffnet oder sind in Planung, und
die Zahl der Marken ist noch weiter gestiegen - jede Menge Gründe also, das
Whisk(e)y-Lexikon komplett zu überarbeiten.
Um aber den Umfang nicht ins Unendliche wachsen zu lassen, können manche
Bereiche nur noch eingeschränkt behandelt werden: In der neuen Fassung finden
technische Details nur noch in sehr speziellen Fällen Erwähnung, ebenso wird auf
die lückenlose Aufzählung der verschiedenen Versionen einzelner Marken
verzichtet. So zahlreich und wechselhaft sind die Abfüllungen mancher Whisk(e)ys
inzwischen geworden, dass eine Auflistung in gebundener Form ohne regelmäßige
Updates unsinnig erscheint. Derart aktualitätsbezogene Informationen besorgt man
sich heute besser im Internet - einige zuverlässige Websites werden im Anhang
aufgeführt. [...]