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Gläser

Gläser mit Brennereimotiven

Gläser ohne Brennereimotive

Whisky Gläser unterliegen sowohl der Sammelleidenschaft als auch der speziellen Auswahl durch den Genießer für besondere Anlässe.

Die folgenden Aussagen beziehen sich auf Gläser, die ausschließlich für die Verkostung von Single Malt Whisky und hochwertigen Bourbon vorgesehen sind.

Es gibt zwei prinzipiell unterschiedliche Glasformen:

  • den Tumbler mit einer zylindrischen Form und dickem Boden und
  • das Stielglas mit einer sich nach oben verjüngenden Form.

Tumbler

Der Tumbler wird von den meisten Menschen als das Whisky Glas schlechthin angesehen. Film und Fernsehen verbreiten den Tumbler als *das* Whisky Glas. In jeder Bar erhalten Sie Ihren Scotch in der Regel in diesem Glas und Sie müssen einem sehr guten Barkeeper gegenüber stehen, um nach Eis gefragt zu werden, bevor es obligatorisch in den Whisky wandert.

Der Tumbler hat jedoch einige spezielle Eigenschaften, die ihn als Degustationsglas ungeeignet machen.

  • Der dicke Eisboden des Tumblers verhindert die Erwärmung des Whiskys durch die Hand. Glas ist ein schlechter Wärmeleiter. Das Eis im Tumbler schmilzt langsam.
  • Die Gläser sind häufig sehr dekorativ geschliffen (Cut). Manche Tumbler haben eine Oberflächenstruktur.
  • Die Öffnung des Tumblers ist groß, damit die Eiswürfel leicht eingefüllt werden können.

Stielglas

Das Stielglas hingegen wurde in allen seinen Belangen auf die folgenden Gesichtspunkte hin optimiert:

  • Farbe
  • Körper
  • Geruch
  • Geschmack

Entsprechend weisen die Stielgläser Eigenschaften auf, die den einen oder anderen Aspekt verstärken:

  • Die Gläser sind in der Regel aus klarem, ungefärbtem Glas. Damit lässt sich die Farbe des Whiskys am besten beurteilen. Kristallglas reflektiert einen geringeren Lichtanteil, so dass die Whisky-Farbe im Kristallglas kräftiger wirkt.
  • Stielgläser sind nicht geschliffen. Damit kann man die 'Kirchenfenster' (Whisky-Laufspuren an der Glaswand), der Brite nennt sie 'Legs', am besten beobachten. Wenn Sie den Whisky im Glas schwenken, so rinnt Whisky in Form von einzelnen Tropfen an der Glaswand hinunter. Dies erlaubt die Kontrolle der Viskosität des Whiskys.
  • Die Gläser verjüngen sich nach oben. D.h. durch die kleine Öffnung am Glasrand riecht man das konzentrierte Whisky-Aroma, das sich im Kelch des Glases gebildet hat. Experten streiten sich um die Größe des Glasvolumens, da dieses wesentlich zur Geruchsentfaltung beiträgt. Prinzipiell gilt: Großes Volumen für kräftige Whiskys (Islay), kleines Volumen für leichtere Whiskys (Lowlands, weiche Highlands).
  • Dem oberen Rand des Glases kommt eine besondere Bedeutung zu, da er das Ausströmen der Flüssigkeit auf die Zunge bestimmt. Ein sich wieder nach außen öffnendes Glas (Trinklippe) lässt den Whisky viel breiter auf die Zunge strömen. Man schmeckt einfach mehr. Die Gefahr, den Whisky zu weit in den Rachen zu bekommen, nimmt ab. Die Lippe führt aber auch dazu, dass sich das Aroma des Whiskys zu leicht verflüchtigt.

Wie Sie erkennen können ist bei der Glasauswahl ein Kompromiss gefragt. The Whisky Store hat ständig eine große Auswahl an Gläsern für Sie im Angebot. Sicherlich finden auch Sie das für Ihre Belange am besten geeignete Glas.

 

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letzte Änderung: 13. Januar 2010