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14.06.2010
08:30

Sparen oder Einfordern – Teil 3

Jeder spricht von der auseinanderklaffenden Gesellschaft. Wie kommt es zu dieser Ungleichverteilung des Wohlstands in unserem Land? Es gibt mehrere Gründe und da kommen wir auch ins Philosophische. Den ursächlichen Grund für finanzielle Ungleichheit finden sie im Recht auf Eigentum, das uns unser Grundgesetz zusichert. Wenn man Recht auf Eigentum hat, dann kann man auch sein Eigentum mehren. Das ist logisch.


Nun ist der Mensch nicht gleich. Ganz im Gegensatz zur Meinung mancher politischen Systemverfechter. Manch einer hat ein glücklicheres Händchen und der andere ist vielleicht intelligenter. Einer ist faul und der andere ist fleißig. Und manche haben sich in Wirtschaft I bis IV weitergebildet, während andere stattdessen Marx gelesen haben und Ho-Ho-Ho Chi Minh gerufen haben. Aber der für mich wichtigste Unterschied ist die Bescheidenheit eines Menschen.


Kennen Sie die alte Fabel von der Ameise und der Heuschrecke des Altgriechen Äsop icon_question.gif Hier hat sie die Financial Times Deutschland auf die heutige Zeit übertragen. Unbedingt lesenswert icon_exclaim.gif


Erinnern sie sich an die Zeit, als sie ihr erstes Geld verdienten? Das Bankkonto war endlich einmal voll und sie konnten sich auch 'mal was leisten. Doch statt nun die Jaffa-Möbel der Studentenbude durch einen Gang zum Einrichtungshaus und dem Bemühen um einen Teilzahlungskauf (schließlich hatte man ja den Nachweis eines festen Einkommens) abzulösen, schaffen es manche, ihre Ausgaben nicht zu erhöhen und das übrig bleibende Geld zu sparen. Nimmt man seinen Lebensstandard um nur 200 oder 300 Euro von Anfang an zurück, so dauert es paar Jahrzehnte und man ist Millionär. Und wenn man dieses Geld vernünftig (sprich gewinnbringend verzinst) anlegt, dann geht das alles noch viel schneller.


Das ist das Lebensmotto der Ameisen (s. Link oben). Ich selbst zähle mich im weiteren Sinne dazu. Wenig ausgeben, viel investieren (aber auch darüber hinaus die Bank bemühen).


Wer nun aber immer nur ausgibt, neue Autos fährt, ein Zimmer in der Wohnung zu viel vorhält, mehrfach im Jahr auf Urlaub geht, gerne auswärts isst und wohl möglich noch modische Kleidung trägt, der sieht sich mehr Ausgaben als Einnahmen gegenüber. Die Gefahr ist groß, dass man in diese Spirale gerät. Nicht nur für den Bürger - auch für die Politik. Auch bei mir machte sich das 'Ausgaben-Wunder' in den ersten Berufsjahren bemerkbar. Aber nach etwas mehr als einem Jahr zog ich die Notbremse. Alle Zeitungs- und Magazinabos abbestellt, Versicherungen gekündigt, kein neues Auto gekauft, Kleidung weiter getragen, kleine Wohnung beibehalten, Urlaub ausgelassen, usw. Ich bin schnell aus dieser kritischen Situation wieder herausgewachsen.


Herauswachsen - dieses Stichwort ist ja gerade das Thema beim Staat. Doch um aus etwas herauszuwachsen, muss man eine positive Entwicklung einschlagen. Und genau daran hapert es derzeit (noch). Wir sparen nicht genug, wie ich es in den vergagenen Beiträgen aufzeigte. Wir sind mit Sparen noch nicht einmal dort, wo wir vor 10 Jahren hätten sein sollen.


Morgen stelle ich dann die Gretchenfrage nach Sparen oder Einfordern.


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Midnight Angel
14.06.2010
13:35

Hmm... bei einer 4%-Verzinsung pA (die man derzeit nicht mehr ohne weiteres bekommt) und einer Anlage von 3600 Euro pro Jahr.... sind das laut meiner Rechung immerhin 63 Jahre bis zum Millionär.



Sooo schnell geht das also dann doch nicht.

Horst_S
14.06.2010
14:17

"Midnight Angel"
Hmm... bei einer 4%-Verzinsung pA (die man derzeit nicht mehr ohne weiteres bekommt) und einer Anlage von 3600 Euro pro Jahr.... sind das laut meiner Rechung immerhin 63 Jahre bis zum Millionär.



Sooo schnell geht das also dann doch nicht.


Stimmt. Besonders, wenn Sie jetzt von den 4% noch 2% Inflation abziehen müssen.



Legen Sie dagegen 500 Euro pro Monat mit 10% an, so sind sie bereits unter 40 Jahren bei der Million. Wir wissen (seit Ackermann), dass ordentliche Eigenkapitalverzinsungen (nicht Umsatzrenditen) über 25% liegen. Bei diesen Zinssätzen geht dann alles viel, viel schneller.



Doch genau Ihre Erwiderung zeigt, dass die einen etwas schaffen - wenn auch keine Million - die anderen schaffen gar nix, außer Schulden - und die anderen wiederum schaffen in wenigen Jahrzehnten Millionen oder gar Milliarden. Selbst wenn man nur wie die Handelsriesen ALDI und Lidl nur 3 bis 4% Umsatzrendite macht.



Ich will das jetzt nicht werten und auch nicht die Art und Weise mancher gieriger Menschen bewerten. Doch im Rahmen der Gesetze und mit Spitzensteuersätzen um 50% wird es dennoch heftige Einkommens- und Vermögensunterschiede geben. Die exponentiellen Zeiten, in denen wir leben, ermöglichen dies.



So wie die eine Seite diese Gier und das Wachstum kritisieren, kritisiert die andere Seite den Neid und die fehlende Bescheidenheit (am Anfang des Lebens) sowie den fehlenden Willen, wie die Ameisen zu leben.



Wie die FTD die altgriechische Fabel auf USA und Deutschland münzt, so kann man diese Fabel auch auf die ländlichen, schwäbischen Häuslebauer und die großstädtischen Hedonisten und Schuldenmacher umlegen.



Zu welcher Gruppe Sie sich selbst zugehörig fühlen, können nur Sie selbst entscheiden.



Gruß

Horst Lüning

Teutates
14.06.2010
16:18

"Horst_S"
Wer nun aber immer nur ausgibt, neue Autos fährt, ein Zimmer in der Wohnung zu viel vorhält, mehrfach im Jahr auf Urlaub geht, gerne auswärts isst und wohl möglich noch modische Kleidung trägt, * der sieht sich mehr Ausgaben als Einnahmen gegenüber.


*oder Kinder hat.... icon_wink.gif



"Horst_S"
...während andere stattdessen Marx gelesen haben und Ho-Ho-Ho Chi Minh gerufen haben.


Jetzt wird's verständlich. Sie leiden an einer Kommunismusphobie!? icon_twisted.gif

Horst_S
14.06.2010
16:58

mindestens icon_cool.gif



Gruß

Horst Lüning

ThomasT
14.06.2010
17:37

"Teutates"
Sie leiden an einer Kommunismusphobie!?




Der McCarthy von Seeshaupt. Sieht auch dort Linke wo keine sind.

Don Jorge
14.06.2010
20:56

"Horst_S"
Aber der für mich wichtigste Unterschied ist die Bescheidenheit eines Menschen.




icon_lol.gif icon_lol.gif icon_lol.gif icon_lol.gif icon_lol.gif

Die bescheidenen Liberalen gegen die raffgierigen Linken. DER war gut!!! Danke!

Horst_S
15.06.2010
09:51

Na, wenn Sie es so sehen icon_lol.gif



Der wichtige Kern hinter dieser Sache ist die Zeitpräferenz, die der Mensch in seinem Leben lebt. Eigentlich möchte jeder Mensch jedes Gut sofort besitzen und nutzen, es aber erst später oder gar nicht bezahlen.



Darauf baut der private Schulden-Konsum auf, aber auch die staatlichen 'Wohltaten', die ebenfalls auf Schulden finanziert werden.



Es geht darum, dass wir wieder lernen auf Dinge längere Zeiten verzichten zu können. Dass wir wieder ansparen, bevor wir etwas kaufen. Viele Meschen leben im Jetzt und nicht in der Zukunft. Auch wir Hedonisten neigen dazu das Leben jetzt zu genießen. Was kümmert uns die Welt, wenn wir heute und jetzt einen tollen Whisky im Glas haben.



Das extrem schnell laufende Leben bringt auch unseren Zeitbegriff durcheinander. Wer will (und kann) heute noch einen Zeitraum vom 20 Jahren im Voraus planen?



P.S.: @Teutates Natürlich habe auch ich Kinder und auch bei uns war es Anfangs ziemlich knapp. Nix mit Hobbys. Nicht mit Whisky. Arbeiten bis zum Umfallen und die Brut aufziehen.



Genau das meine ich mit der Zeitpräferenz. Man muss früh im Leben auf viel verzichten und dafür in die Zukunft planen.



Ich habe bei all der Suche im Internet den folgenden, gut die aktuelle Situation beschreibenden, Artikel gelesen. Werden Sie mir bloß nicht depressiv beim Lesen desselben icon_wink.gif



Gruß

Horst Lüning

Horst_S
15.06.2010
10:34

"LoQ123"
Ist das die Grundlage der Weisheiten ?


Wo Sie wieder diese alten unverlinkten Kamellen herziehen? Unglaublich. Das waren seit 10 Jahren tote Dateien. Haben Sie die über Google gefunden? Unfassbar. Ich habe sie jetzt endgültig gelöscht.



Ob ich daraus meine Weisheiten beziehe? Sicher gibt es eine Menge dieser Ratgeber, wie man sein Leben erfolgreich gestaltet. Wenige sind gut, ein paar sind brauchbar und viele sind richtig schlecht.



Wenn man keine basiskommunistischen Gedanken hegt, dann muss sich der Mensch um sein wirtschaftliches Fortkommen kümmern. Es gibt keinen Königsweg, denn jeder Mensch ist verschieden. Es geht auch nicht darum, Milliarden zu verdienen. Aber es geht darum, die richtigen Zusammenhänge im täglichen Leben in sein Modell der Wirklichkeit einzubauen und damit die Zukunft (für sich) ausreichend genau vorhersagen und damit steuern zu können. Schule und Uni leisten das nicht. Bei dem Buch aus dem obigen Link hatte ich übrigins diese kleine Besonderheit über die Rückwärtseinparker gelesen.



Werde ich am Ende des Lebens reich sein icon_question.gif Das ist doch die hier gestellte Frage.



Wenn mein Leben ausreichend lange dauert und mir nicht mehr Übles dazwischen kommt, ja, dann werde ich im Vergleich zu meinen Eltern reich sein. Ich werde in der abbezahlten Immobilie wohnen und ich werde auf Grund von Kapitaleinkünften nicht mehr 12 Stunden am Tag arbeiten müssen. Meine Kinder werden eine erstklassige Ausbildung genossen haben und meine Enkel werden hoffentlich einen Weg gehen, der mich beruhigt abtreten lässt.



Werde ich mit Millionen um mich werfen und Milliarden auf der hohen Kante haben? Eher nicht. Dazu taugt ein kleiner Versandhandel mit begrenztem Einkommen leider nicht und unglücklicherweise gehöre ich auch nicht zur Generation der Erben.



Aber wenn alles so weiter läuft, wie eingefädelt, werde ich mir mein etwas ruhigeres Alter ohne die Hilfes des Staates selbst verdient haben. Reich zu sein ist relativ und eine Frage der Einstellung.



Gruß

Horst Lüning

Horst_S
15.06.2010
11:59

@LoQ123

Der verlinkte Artikel aus der Welt enthält tolle Passagen.



Darunter auch folgendes Zitat:

"Welt-Online"
"Nicht unersättliche Manager waren die Hauptverantwortlichen der Krise, sondern Mittelschichtangehörige, die die Renditeraserei der Manager antrieben."


Also sagen die Soziologen: Nicht die Banker sind die originären Verursacher, sondern wir als gierige Individuen.



Eine Aussage weit am Ende lässt auch mich nachdenklich werden:

"Welt-Online"
"Sinnverlust dürfte hinzukommen. Denn Privatanleger schienen ihr Tun bislang als lustvoll zu empfinden. Statt die Geldanlage im Sinne asketischen Sparens als Konsumverzicht und Triebaufschub zu verstehen, erleben sie die offenbar als etwas Ähnliches wie Konsum, als befriedigend, sinnstiftend, selbstwerterhöhend. Weit überlegen fühlen sie sich all jenen Bekannten, die so dumm sind, ihr Geld auf die Sparkasse zu bringen. Insofern könnte die Finanzkrise zur tiefen narzisstischen Kränkung einer ganzen Schicht ausarten."


Fühle ich mich überlegen? Hat meine Geldanlage etwas Narzisstisches?



Darüber muss ich nachdenken. Triebaufschub - geiles Wort!



Letztlich habe ich es im Netz gelesen. Wie viel Prozent der deutschen Bürger zahlten vor 40 bis 50 Jahren für die letzte hinzuverdiente Mark den Spitzensteuersatz? Es war einer aus 20. Gerade also einmal 5%. Und heute?



Von wegen Armut - heute ist das Verhältnis krass. Einer von 1,8 erreicht mit dem letzten hinzuverdienten Euro den Spitzensteuersatz. D. h. 36% verdienen aus Staatssicht außerordentlich gut. So viele Arme kann es also nicht geben. Ich will nicht abstreiten, dass 5 bis 10% der Bevölkerung in bemittleidenswerten und auch fremdverschuldeten, misslichen Umständen lebt. Aber für mich ist eine Gesellschaft gesund, die eben nur diese 5 bis 10% unterstützen muss. Dazu sollten die oberen 5 bis 10% der Einkommens- und (ja) vermögensstärksten Bürger herangezogen werden. Der Rest muss sich alleine weiterbringen können. Und der Staat hat die Randbedingungen so zu stellen, dass das auch funktioniert. Und wenn halt nciht mehr da ist: Triebverzicht icon_wink.gif



Unser Staat hat sich aufgeschwungen alles zu regeln und mehr als die Hälfte der Bürger (mit geliehenem Geld) zu beglücken. Das muss wieder anders werden. Und deshalb - um auf den Welt Online Artikel zurück zu kommen - darf der Staat nicht bei der Mittelschicht versagen und sie um die Früchte ihrer Arbeit berauben.



Gruß

Horst Lüning

Midnight Angel
15.06.2010
12:06

"Horst_S"


Letztlich habe ich es im Netz gelesen. Wie viel Prozent der deutschen Bürger zahlten vor 40 bis 50 Jahren für die letzte hinzuverdiente Mark den Spitzensteuersatz? Es war einer aus 20. Gerade also einmal 5%. Und heute?



Von wegen Armut - heute ist das Verhältnis krass. Einer von 1,8 erreicht mit dem letzten hinzuverdienten Euro den Spitzensteuersatz.




Hmm... ob das eventuell mit der kalten Progression zusammenhängt? Ist doch praktisch, durch Inflation und Lohnsteigerungen den Durchschnittsverdienst (bei gleichbleibender Kaufkraft) in den Spitzensteuersatz zu pushen, oder?

Horst_S
15.06.2010
12:17

Genau das ist es. Wie ich es bei den Gewerkschaftsforderung bei den Eisenbahnerstreiks berechnet hatte.



Wenn man viele Jahre und Jahrzehnte die Menschen per Inflation und Lohnerhöhungen auf einer festen Steuerkurve nach oben treibt, dann landen irgendwann alle beim Spitzensteuersatz. Und wenn den Menschen dann wegen den irren sonstigen Kosten und Abgaben kein Geld mehr in der Tasche bleibt, dann zahlen sie Spitzensteuersatz und haben trotzdem nur mehr ein staatlich verordnetes Taschengeld zur Verfügung.



Es geht nicht an, dass wir Bürger weitflächig in den Spitzensteuersatz getrieben werden, obwohl uns kaum mehr - wenn überhaupt - im Vergleich zu früher bleibt. Dazu versuchen die Gewerkschaften die Lohnunterschiede in den Lohngruppen zu minimieren, indem immer eine Basiserhöhung gefordert wird, die in den unteren Lohngruppen höhere Prozentsätze als die nominelle Erhöhung ausmacht.



Einheitsgehalt mit Spitzensteuersatz. Das ist der logische Endpunkt dieser Entwicklung. Wann will man das stoppen? Wie will man das stoppen?



Darf man die Bürger 'desozialisieren' icon_question.gif



Gruß

Horst Lüning

Teutates
15.06.2010
14:44

"Horst_S"
Werde ich am Ende des Lebens reich sein icon_question.gif Das ist doch die hier gestellte Frage.


Am Ende meines Lebens ist es mir gleich ob ich reich bin. Am Ende bin ich froh ein glückliches Leben gelebt zu haben.



Ich bin Millionär weil ich mir so ziemlich alles verkniffen habe, kann eigentlich nicht das Ziel sein. Es sei denn man hat jetzt mit Ende sechzig das Geld um seine Träume wie Ironman, Tiefseetauchen oder Wildwasseraft-whiskytasting zu verwirklichen. icon_confused.gif

Teutates
15.06.2010
14:52

"Horst_S"
Werde ich mit Millionen um mich werfen und Milliarden auf der hohen Kante haben? Eher nicht. Dazu taugt ein kleiner Versandhandel mit begrenztem Einkommen leider nicht und unglücklicherweise gehöre ich auch nicht zur Generation der Erben.


Warum immer unglücklicher Weise? Seien Sie froh in einem Wohlstandsland zu leben. Das sollte doch eher glücklich machen. Ich mutmasse jetzt mal: Millarden Menschen auf dieser Welt wären gerne Harz4 Empfänger.

Horst_S
15.06.2010
17:03

"Teutates"
Seien Sie froh in einem Wohlstandsland zu leben. Das sollte doch eher glücklich machen. Ich mutmasse jetzt mal: Millarden Menschen auf dieser Welt wären gerne Harz4 Empfänger.


Ein wahres Wort. Solange 1 Mrd. Menschen weniger als 1.000kcal pro Tag zu Essen haben, hat diese Diskussion etwas Surreales.



Gruß

Horst Lüning

Bernd_H5
15.06.2010
23:00

"Horst_S"
Werde ich am Ende des Lebens reich sein icon_question.gif




Ich glaube eher, daß es Ihnen da wie allen hier gehen wird. Ich für meinen Teil werde am Ende meines Lebens tot sein und irgendwo ein paar Würmer und ein paar Pflanzen ernähren; ist doch wenigstens mal was Sinvolles icon_wink.gif



Gruß Bernd

Horst_S
16.06.2010
12:17

"Glencat"
Machen Sie das nicht auch mit Dr. Spitzbart und Konsorten? icon_wink.gif


Sie haben recht. Ich 'werfe' mit meinem Geld (die Kasse zahlt so etwas nicht) an dieser Stelle um mich.



Darf ich so etwas? Darf ich mir für Geld die beste Möglichkeit für ein langes Leben kaufen icon_question.gif Auch wenn das nun vielleicht nur 6 Monate mehr Leben ausmacht? Vielleicht sind es aber 6 gesunde Jahre. Muss ich nicht wie alle anderen zur staatlichen Versicherung marschieren und mir mitteilen lassen, was die mir an Gesundheit 'erlauben' icon_question.gif



Und darf ich gar keine Bemühungen für ein längeres Leben anstrengen/aufwenden, da ein ärmeres Mitglied dieser Gesellschaft (oder dieses Planeten) diese Chance nicht hat? Wo ziehen wir die Grenze? Denken wir national?



Muss ich 'auf die Entscheidung Gottes' warten/hoffen/vertrauen der mir sagt, wann Schluss ist? Wo beginnt individuelle Freiheit und wo muss man sich dem Kollektiv unterwerfen?



Hier haben wir bestimmt unterschiedliche Auffassungen. Aber auch in der Praxis von Dr. Spitzbart arbeiten einfache Gehaltsempfänger, die sich mit dieser, ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Sollen wir die entlassen und in den Sozialdienst stecken?



Gruß

Horst Lüning

Horst_S
16.06.2010
18:07

Womit wir wunderbar beim Sinn des Lebens angekommen sind.



Gruß

Horst Lüning

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