
Herzlich willkommen! Dies ist ein Blog mit hoher Frequenz. Ich veröffentliche werktäglich mindestens einen Beitrag. Es lohnt sich wiederzukommen. Ich freue mich über jeden Kommentar.
- 12 Kommentare

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So muss das sein!
Tasse Kaffee, das neueste Video aus dem TWS und Sonne.
Kann nur ein guter Tag werden!
Meckermecker
Da haben Sie leider doch mal wieder ein paar "Klöpse" reingebracht, die ich nicht so stehen lassen möchte:
* Wodka-Vergleich: Ich hatte schon ein paar New Makes, und sie haben deutlichen, intensiven Eigengeschmack, der später einen Großteil des Charakters ausmacht. Sie tun immer so, als ob nur das Holz den WHisky ausmacht.
* Blend-Bashing: Man hätte durchaus einfach ein Beispiel für einen guten, süffigen Einsteigerblend über dem Kaufhaus.Komatrink-Niveau geben können (Z.B. Johnny Gold, Monkey Shoulder), anstatt zu lästern.
* Rauch / Raucher: Ich kenne ja nun ein paar Whiskytrinker und Raucher, und im Forum wurde es ja auch schon oft gesagt: Der Zusammenhang ist Quatsch. Rauchig (oder gar nach Krankenhaus) duftender (stinkender) Whisky und rauchen sind 2 grundverschiedene Sachen und bedingen einander überhaupt nicht.
Rauche selbst, konnte torfige früher gar nicht ab, dann sehr (bis zur Gier nach dem Torfmonster), dann hatte ich's über, und mittlerweile trinke ich ganz gerne mal wieder eine Rauchbombe.
Also wenn jemand, der keine Ahnung hat jemandem, der keine Ahnung hat, einen Whisky schenken will, sollte man ihm lieber sicherheitshalber von Rauchbomben abraten als diesen Raucher-"Tipp".
Wodka
Man muss sich einmal die Definition von Wodka in der EU-Vorschrift durchlesen. Der Eigengeschmack, den Sie da feststellen, stammt weder vom Getreide, noch von der Hefe oder von den Brennblasen. Bevor die Wodkas heute so modisch parfümiert werden, gibt es da schon einige andere Zusätze, die den Neutralsprit etwas aufpeppen.
Blend
Nee, es geht beim Schenken ja darum, dass man etwas Besseres als einen der Einheitsblends verschenkt. Übertragen gesagt: Für diejenigen, die auf eine Party einen Freixenet oder 'Du darft' mitbringen, für die ist dieses Whisky-Geschenk-Video nicht gedacht.
Rauch für Raucher
So herum habe ich es noch nie betrachtet. Dass einem Raucher ein rauchiger bzw. medizinischer Whisky nicht schmecken könnte.
Das muss ich dann auf meine Kappe als 'Nochnie-Raucher' nehmen. Für mich ist Rauchen = 'Aschenbecherknutschen' und damit Tolleranz für extremen Rauch, Teer und Phenolaromen
Rauch ...
Dass dieser "Tipp" ziemlich nebendran liegen muss war mir eigentlich auch klar.
Bin selber Ex-Raucher (bis 60 Zigaretten übelster Machart pro Tag) und habe jahrzehntelang keinen Whisky gemocht weil mir (in meiner Zeit als "Aschenbecherknutscher" - wer denkt sich solche bösen Aphorismen aus???) ein "Kenner" einen Lagavulin angeboten hat, der ich damals zum Kotzen fand.
Habe dann (als Raucher) vor einigen Jahren in Irland Redbreast kennen- und lieben gelernt und mich (heute als Nichtraucher) auch Stück für Stück an rauchige Destillate heran gewagt. Mein Favorit heute (immer noch Nichtraucher) ist ein guter Talisker. Wobei mir Redbreast (und Glenmorangie und Balvenie und ... ...) immer noch sehr gut schmeckt.
Auch im Bekanntenkreis gibts Raucher und Nichtraucher ohne jedes erkennbare Muster.
Also besser nur belegbare Tipps ins Netz setzen, Herr Ingenieur !
Die Sache mit dem Rauch...
Die Geschichte mit der tendenziell besseren Akzeptanz von rauchigen Malts durch Raucher hält sich bei Ihnen tatsächlich sehr hartnäckig. Ich schiebe es auch darauf, dass Sie tatsächlich noch nie selbst geraucht haben und daher dies aus Unkenntnis irgendwie in einen Topf werfen.
Vergegenwärtigen Sie sich einfach einmal andere Genussmittel - wie beispielsweise geräucherter Schinken oder Fisch. Hier werden Sie auch keine wirkliche Mehrakzeptanz durch Raucher gegenüber Nichtrauchern feststellen können. Auch das Grill-Happening am offenen Feuer kann man bedenkenlos neutral allen Fraktionen zuschieben. Als Raucher haben mich in der Einfindungsphase die ersten rauchigen Malts ebenfalls abgeschreckt und irritiert.
Räucherschinken, -fisch und Kamin?
Hallo Herr Lüning, das „Raucherklischee“ wird seit Ewigkeiten wiederholt. Mag sein, dass früher starke „Ohne-Filter-Kettenraucher“ den besonders heftigen Geschmack einer Whisky-„Rauchbombe“ sensorisch weniger empfunden haben. Rauche selbst gelegentlich Pfeife oder Zigarre aber trinke dazu selten Whisky (obwohl Islay-Fan), weil zwei dominante Geschmacksquellen sich teillweise gegenseitig blocken. Da können Feinheiten verloren gehen. Hinzu kommt Gewöhnung: In Ihren Videos gewöhnt sich Ihre Nase ja auch an den Rauch, und Sie entdecken dann die Aromen dahinter. Militante Nichtraucher mögen schon beim Stichwort „rauchig“ abwinken. Ich kenne dagegen keinen Nichtraucher, der den heimischen Kamin, Katenrauchschinken oder Räucheraal meidet, weil er das mit „Aschenbecher“ verbinden würde. Und keinen Verkäufer dieser Artikel, der im Beratungsgespräch fragen würde: Sind Sie Raucher?
Wodka und Whisky
Ich denke, dass sie da einem Missverständnis zum Opfer gefallen sind, Herr Lüning. Im oberen Beitrag bezog sich der "New Make" auf den eines Whiskys und nicht auf den eines Wodkas. Dabei sollte also nicht hervorgehoben werden, dass sich im Wodka ein natürlicher Eigengeschmack finden lässt, sondern dass der Brennereicharakter bzw. der Einfluss der Brennblasen bei der Whiskyherstellung einen ebenso großen Beitrag auf den Geschmack haben, wie die Fasslagerung. Der Schlüsselsatz, der nämlich auch bei mir Irritation ausgelöst hat, war sinngemäß: "Die Vorstufe vom Whisky ist der Getreibewodka und wenn man den in ein Fass füllt, nimmt er weitere Aromen auf...". Das stimmt so natürlich nicht, da sich der Feinbrand eines Malts von dem eines Wodkas erheblich unterscheidet. Sie haben sich da wahrscheinlich einfach etwas unglücklich ausgedrückt :)
Wodka und Whisky
Danke Snoopy, so meinte ich das: Dass der New-Make-Whisky schon so viel an "Eigenleben" hat, dass es einfach unfair ist, ihn mit einem Wodka zu vergleichen (zumindest einem "richtigen", unaromatisiertem), der es ja für sich sogar in Anspruch nimmt, möglichst "rein" zu sein.
Das faszinierende beim Whisky ist doch das Zusammenspiel bzw. der "Kampf" von Brennereicharakter (Destillat) und Fass und die Veränderung der Verhältnisse im Laufe der Zeiten, und dass geht nicht ohne Ersteres.
Nur mal so als Beispiel: Wir hatten da so bis vor 2 Monaten einen Cragganmore
http://www.youtube.com/watch?v=MCTOo6xJTj8
der war äußerst lecker und eigenständig, der hatte so ein wunderschönes Geleebananenaroma (mit etwas Ananas und anderen Früchten), tolles eigenständiges Ding. *Diese* Note kam definitiv nicht vom guten, neuen Fass oder der Lagerzeit. Da hat etwas (Charakter des Destillats und "zurückhaltendes" Fass) gut miteienander korrespondiert.
Jetzt verstehe ich Ihren Gedankengang
Genauso ist es. Ich hätte sagen müssen, dass die Zutaten die selben sind und nicht das Ausgangsprodukt für Whisky ist Wodka. Kommt so natürlich falsch rüber.
Rauch
Kleine Ergänzung von meiner Seite: Als ich zum ersten Mal einen Lagavulin gekostet hatte, wurde ich stark an den Geruch/Geschmack erinnert, als ich in früheren Zeiten gelegentlich an einer Zigarette zog. Das war zunächst unangenehm und ist erst im Laufe der Zeit wieder gewichen. Daher vertrete ich die These, dass ehemalige Raucher im ersten Moment eher nicht für rauchigen Whisky zu begeistern sind.
Ansonsten Danke für dieses Video. Den Zweck, die richtige Geschenkeauswahl zu treffen, hat es hervorragend erfüllt.