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Admin Blog

Hier bloggt der Ehemann der Chefin. Das Blog enthält neben Informationen aus dem The Whisky Store auch regelmäßige Video-Verkosten unserer Whiskys und Informationen aus der Branche. Sie sind herzlich eingeladen, diesen Blog zu kommentieren. Ich freue mich über jeden fachlichen Kommentar.

Herzlich willkommen! Dies ist ein Blog mit hoher Frequenz. Ich schreibe werktäglich mindestens einen Beitrag. Es lohnt sich wiederzukommen. Hier können Sie nachlesen, warum ich blogge. Ich freue mich über jede Antwort.

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21.02.2012
08:07

Messerundgang Finest Spirits München 2012

Am Tag vor meinem Urlaub war ich in München noch auf der Finest Spirits - der Whiskymesse in München. Hier finden Sie einen kurzen Videorundgang vor dem Massenansturm mit den wichtigsten Ausstellern. Und am Ende gibt es noch einen Live-Whiskybrand auf einer kleinen Obstbrennblase zu bewundern.

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20.05.2011
11:49

Betriebsausflug

Wer uns am Mittwoch-Nachmittag telefonisch erreichen wollte, der hatte Pech. Wir müssen uns entschuldigen. Wir waren alle auf Betriebsausflug. Das Wetter war prima und so ging es zunächst in die AllianzArena zur Besichtigungstour mit allem Schicki-Micki.

Was hat das mit Whisky zu tun? Vergleichsweise wenig, aber es interessierte unsere Mitarbeiter. Am Rande gab es dann doch noch einen Hauch Whisky in der AllianzArena. Das Unternehmen Lantenhammer (Hersteller des Slyrs) bietet in der VIP-Lounge seine Spezialitäten an. Für The Whisky Store gab es zu der frühen Stunde jedoch Kaffee und Kuchen.

Zum Whisky kamen wir erst später. Es ging in die Pralinenschule nach München. Dort durften alle ihre eigenen Pralinen mit unserem mitgebrachtem Whisky herstellen und anschließend mit nach Hause nehmen.

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21.01.2011
08:54

Munich Whisky & Bar Festival 2011

In diesem Jahr werden Raritäten, Klassiker & Newcomer der Szene auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern vorgestellt. Im MVG Museum in der Ständlerstraße, zwischen historischen Münchner Straßenbahnen und moderner Industriearchitektur findet von Freitag, dem 18. bis einschließlich Sonntag, den 20. Februar das FINEST SPIRITS - Munich Whisky & Bar Festival 2011 statt.


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05.03.2009
17:09

Whiskymesse München - Klappe die Zweite - Teil 2

Hat die Wirtschaftskrise Einfluss auf unsere Whiskybranche? Eine Messe ist für die Professionellen immer auch ein Branchentreffen. Und so unterhält man sich mit den einzelnen Vertriebsbeauftragten und Geschäftsführern über die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise.


Die Finanzkrise (Achtung nicht Wirtschafskrise) hat die Konzerne, die den Großteil der Brennereien in Schottland besitzen, nun gar nicht getroffen. Ganz im Gegensatz zu manch kleiner Brennerei. Die Konzerne haben (fast) alle einen vertretbaren Schuldenstand und keine Probleme an das erforderliche Kapital zu kommen. Wer nun etwas mehr Geld für besondere Aktivitäten benötigt, der kann dem hausinternen Verschwendungswahn und den vielen überflüssigen Dienstreisen etwas Einhalt gebieten und schon ist das Geld da, was man so braucht. Man kann auch ein paar redundante Mitarbeiter abbauen - die gibt es in großen Unternehmungen eigentlich immer - das hilft finanziell auch.


Schlimmer wird es, wenn wir uns die mittelständischen Groß- bzw. Zwischenhändler ansehen. Die letzte Krise - die kollabierende Internetblase - hatte ja 2002/2003 bereits mehr als einen wichtigen Großhändler vom Markt gefegt und auch den kleinen Fachhändlern mächtig zugesetzt. Alle Hersteller, Distributoren und Großhändler waren sich damit unisono einig, dass der mittelständische Großhandel derzeit die Lagergrößen abbaut und sich somit auf die kommende Wirtschaftskrise vorbereitet. Man löst die Kapitalbindung in den Lägern auf, um kommende Einnahmeverluste abzufedern und zahlungsfähig zu bleiben. Das merkt man bereits ganz am Anfang der Versorgungskette deutlich. Es läuft eine sich selbst verstärkende Krise. Man redet sich gegenseitig herunter. Eine große Gefahr aber auch eine gute Gelegenheit. Dazu komme ich gleich.


Das erste Quartal wird bei den Konzernen deshalb reichlich mau ausfallen. Noch verlauten die großen Aktiengesellschaften dies nicht und halten weiterhin den Optimismus nach dem guten Jahresendgeschäft hoch. Doch für die billigen Blends beginnt man in Schottland bereits mit der Kurzarbeit und denkt - wie man so munkeln hört - an vorübergehende Schließungen von Brennerei- und Abfüllanlagen.


Sollen wir Malt Whisky Genießer nun warten, bis die Preise wegen des Marktdrucks zu sinken beginnen? Dies ist leider dieses Mal nicht opportun, da man gerade gleichzeitig versucht, heftige Preiserhöhungen im Single Malt durchzusetzen. Ich berichtete ja bereits davon.


Die allgemeine Strategie der Konzerne ist anscheinend die folgende: Der Mittelstand wurde auserkoren, wieder einmal die Lasten der Krise zu übernehmen. Komisch, die Politiker sind ebenfalls auf die selbe Lösung gekommen. Soll heißen, Preissteigerungen beim Single Malt sollen die Ausfälle beim billigen 'Sprit' wettzumachen helfen. Auf den zweiten Blick ist das logisch, denn das jahrelange Wachstum des Single Malt Segments zeigt die tiefe Verbundenheit der Genießer mit dem teuren Produkt. Diese Verbundenheit wird nun auf eine finanzielle Belastungsprobe gestellt.


The Whisky Store hat - ähnlich zum Whiskykanzler aber dann doch wieder anders - antizyklisch reagiert. Soll heißen: Noch nie war unser Lager voller als heute icon_exclaim.gif Wir sitzen auf einer riesigen Menge an Flaschen, um den suchenden Genießer jederzeit und ganz flott mit seiner gewünschten Flasche beliefern zu können. Denn wenn die Großhändler mit Lagerabbau reagieren, dann wird es in der Versorgungskette den einen oder anderen Ausfall geben. Nicht jeder wichtige Whisky wird somit in Zukunft immer zu haben sein. Hier können wir Neukunden zu uns rüberziehen. Dem haben wir vorgebaut. Wie heißt es so schön: Ihr Neukunde ist der Stammkunde der Konkurrenz. Gilt natürlich auch anders herum icon_wink.gif


Mit unserem vollen Lager können wir optimal - weitgehend unabhängig von den langsam leer laufenden Großhändlern - unsere Kunden zügig bedienen. Wir werden in ein paar Monaten wissen, ob wir den Markt richtig eingeschätzt haben und unsere Strategie richtig war oder ob wir unser dann vielleicht zu volles Lager anders bewerten müssen.


Einig waren wir Fachleute uns über das Verhalten des Whiskygenießers. Sicherlich wird der eine oder andere, der auf Dutzenden von gesammelten Whiskyflaschen sitzt, sich verstärkt an das Aufbrauchen der Bestände machen. Damit ähneln diese Genießer in ihrem Verhalten den Großhändlern. Doch vor allem wird die Gastronomie unter der Wirtschaftskrise zu leiden haben. Das war auch 2002/2003 so. Allerdings schob man es damals vordergründig auf den TEuro. Doch in Wirklichkeit hatte der Euro - wie ich es hier schon oft vertreten habe - nichts damit zu tun. Es war nur eine zufällige zeitgleiche Übereinstimmung und nicht der eigentliche Grund. Und wenn man in einer Krise also den Gürtel enger schnallt und nicht mehr so oft oder gar nicht mehr ausgeht, dann kann man sich natürlich mit dem ersparten Geld die eine oder andere Flasche leisten. Der Genuss zu Hause - oder im kleinen Freundeskreis - wird damit zunehmen. Die immer häufiger im Forum angesprochenen Privattastings zeigen einen Teil dieser neuen Sparsamkeit.


Ich hatte es in einem Nebensatz in einem älteren Blog-Kommentar bereits angedeutet. Noch ist die Wirtschaftskrise im The Whisky Store nicht angekommen. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt und der Kunde im Durchschnitt so reagiert, wie wir Fachleute uns das ausgemalt haben.

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05.03.2009
08:38

Whiskymesse München - Klappe die Zweite - Teil 1

http://www.whisky24.de/blog/iw2009.jpg

Nach der ersten Whiskymesse in diesem Jahr in München auf der Praterinsel gab es am Wochenende 13.-15.2.2009 die zweite Whiskymesse in München im Hotel Vierjahreszeiten. Ich komme erst jetzt zum Berichten, da ich direkt nach dem Besuch der Messe auf Urlaub ging.


Das Ambiente der Messe war richtig toll. Nicht im Sinne, wie Sie das vielleicht verstehen. Ich liebe den Flair internationaler Hotels, wo sich Menschen aus aller Herren Länder treffen. Zum Schluss sitzt man dann in der Lobby des Hotels und führt abseits vom hohen Lärmpegel einer solchen Messe intensive Einzelgespräche. Man hat halt viele Verantwortliche beieinander, wie man so hier in Bayern sagt. Die Kuchentheke des Hotel Vierjahreszeiten auf der Maximilianstraße in München ist zudem herausragend. Sowohl in der Qualität als auch in der Menge und leider auch im Preis.


Was gab es auf der Messe zu sehen?


Die Messe war schon vom Raum sehr klein und - zumindest Freitag - recht knapp besucht. Es war ganz gut, dass der Veranstalter nicht wieder im Sheraton-Arabella die Messe abgehalten hat. Deren Räumlichkeiten wären sicherlich - wie schon beim ersten Mal 2007 - zu groß gewesen.


So blieb die Messe von der Größe hinter den anderen Messen zurück und die ziemlich knappen Besucherzahlen - auch am Samstag, wie mir unsere Mitarbeiter berichteten - machte den Zugang zu allen Ständen ziemlich einfach. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich das Konzept dieser Messe ändern muss, wenn sie in zwei Jahren noch einmal abgehalten werden soll. Denn ob die Aussteller mit dieser Überschaubarkeit und der Kundenanzahl zufrieden sein konnten? Die offizielle Pressemeldung sprach dagegen optimistisch von mehreren Tausend Besuchern. Einige der Aussteller des vergangenen Jahres waren schon gar nicht mehr erschienen. Ob die erste Messe 2007 zu knapp besucht war? Oder ob die andere Messe auf der Praterinsel das Budget der Aussteller bereits blockierte? Oder war das Wetter mit dem Schneefall schuld? Oder gibt es in Deutschland mittlerweile ausreichend viele Whiskymessen?


Schwer zu beantworten. Vermutlich wird es etwas von allem gewesen sein. Lassen wir uns überraschen wie es weiter geht. Das Whiskyfest in New York und Chicago und die Whisky Live Veranstaltungen in UK sind nun auch nicht viel größer als diese Messe in München. Wir sind halt mit unseren anderen Messen hier in Deutschland und vor allem von Frankfurt ganz schön verwöhnt.


Kommen wir zum Fachlichen.


Neben meinem Besuch am Laphroaig/Ardmore Stand habe ich dieses Mal eine vorwiegend rauchige Runde gemacht. Besonders lange habe ich mich dieses Mal am Stand von Balblair/Benromach aufgehalten, da sich dort ein Seelenverwandter von mir fand. Es ist ein Mitarbeiter eines Großhändlers, der ebenfalls einen richtig dicken, bebilderten Whiskykatalog, allerdings nur für den Großhandel, herausgibt. So gab es eine Menge zu fachsimpeln und den Markt als Ganzes zu bewerten.


Probiert habe ich mit gutem Abstand zum Laphroaig den Balblair 1989. Von diesem Whisky war ich wirklich überrascht. Selten habe ich einen so vordergründig fruchtigen Whisky probiert. Es ist so, als ob man an einem Fruchtsalat riecht. Banane, Pfirsich, Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte. Das Aroma pendelt so richtig zwischen allen diesen Aromen hin und her und zeigt erst später die Würze des Holzes.


Danach habe ich den am meisten verkauften Single Malt aus der Benriach Brennerei probiert. Welcher wird das wohl sein? Es ist der Curiositas 10 Jahre, wie es mit Mr. Walker jun. bereits auf der Messe in Frankfurt erzählte. Er ist für einen Speyside Single Malt ziemlich rauchig. Im Vergleich zu den Heftigen von der Insel Islay fällt er jedoch vergleichsweise zahm aus. Nicht unähnlich zum Ardmore, den ich zuvor probiert hatte. Süffig, aromatisch - easy drinking. Diese Flaschen werden bestimmt zu schnell leer.


Und wo ich schon beim Benriach war, habe ich mich auch gleich noch um den 21-jährigen Authenticus gekümmert. Trotz des höheren Alters, was den Rauch in der Regel reduziert, ist er mindestens so rauchig wie der Curiositas. Doch der Rauch ist besser eingebunden und die Komplexität des Malts ist ungleich höher. Die längere Reifezeit im Fass bringt halt eine Menge an zusätzlichen Aromen in einen Whisky. Während der Curiositas recht leicht und süffig ist, fällt der Authenticus deutlich öliger und sehr weich aus. Das ist ein gut ausgewogener, sehr reifer, rauchiger Single Malt zum Verlieben.


Morgen gibt es dann ein paar Dinge, die nicht so vordergründig auf einer Messe zu erfahren sind. So zu sagen ein Blick hinter die Kulissen.

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