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Ardbeg Uigeadail = Distillers Edition??

Autor Nachricht
yvesdaeschle
Themenersteller
Dabei seit: 09.03.2011
Beiträge: 232
Verfasst am: 19. 02. 2012 [18:49] Post-Direktlink
Hallo icon_smile.gif

Kann man den Ardbeg Uigeadail mit einer Distillers Edition vergleichen?

Gruß und Danke!
Yves
Tobi.
Dabei seit: 29.11.2011
Beiträge: 258
Verfasst am: 19. 02. 2012 [18:51] Post-Direktlink
Hi,

vergleichen kann man das schon... Aber allzuviele Ähnlichkeiten wirst Du wohl nicht finden...icon_mrgreen.gif

yvesdaeschle
Themenersteller
Dabei seit: 09.03.2011
Beiträge: 232
Verfasst am: 19. 02. 2012 [18:53] Post-Direktlink
Was macht denn einen DE zu einem DE?
scumi
Baden-Württemberg
Dabei seit: 31.08.2011
Beiträge: 135
Fl. bewertet: 6
Verfasst am: 19. 02. 2012 [18:57] Post-Direktlink
Wenn ich mich nicht Täusche ist das lediglich eine "bessere" Auswahl von Fässern, welche in die Batches gegeben werden.

am Beispiel von Diageo: jedes Jahr werden einige besonders gute Fässer zu den Destillers und die noch besondereren zu den Manager Editions vermählt.

Grüße,
Chris
madenhacker
Dabei seit: 05.11.2010
Beiträge: 313
Fl. bewertet: 28
Verfasst am: 19. 02. 2012 [18:59] Post-Direktlink
DE = nachgereifte Standardabfüllung.
kunze
Hannover Braunschweig Hildesheim
Dabei seit: 27.09.2010
Beiträge: 1862
Fl. bewertet: 74
Verfasst am: 19. 02. 2012 [19:01] Post-Direktlink
Moin, Moin

vorausschickend muss ich sagen, dass ich kein Fachmann bin.

Soweit mir bekannt ist der Uigeadail ein unter 10 Jähriger Ardbeg, gevattet aus verschienen Fasstypen.

Die DE Range besteht aus Single Malts verschiedener Destillen, die zusätzlich in einem Fass nachgereift wurden.

Also ist der Uigeadail aus meiner Sicht nicht mit der DE Range zu vergleichen.

Da würde ich eher den Laphi
oder den Laphi in diese Schublade stecken.



--- Gruß KUNZE ---

- nur die inneren Werte zählen -
LordBellamy
Dabei seit: 01.03.2009
Beiträge: 662
Verfasst am: 19. 02. 2012 [19:09] Post-Direktlink
Eigentlich kann man das nicht vergleichen:

Mit den DE's wollte Diageo damals auf die Finishwelle reagieren und das eigene Portfolio ausbauen. Bei den DE's handelt es sich um Standard-Abfüllungen, die dann noch einmal in einem bestimmten Fasß-Typ, der extra für die jeweilige Brennerei ausgesucht wird (z.b. bei Lagavulin: PX Fässer), für einige Monate nachgereift wird. Alle Whisky haben eine Jahrgangs- und Altersangabe, abgefüllt wird in Trinkstärke bis 46%.

Der Ugi ist im Gegensatz dazu ein NAS ohne Altersangabe, dann wird er in Faßstärke abgefüllt und dazu noch ist er nicht gefinished, sondern aus Bourbon und Sherryfässern zusammengemischt worden.

Viele Grüße
Der Lord
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.2012 um 19:10.]


"Whisky-Agent" aus Leidenschaft

Using all the wrong lines and the wrong signs with the wrong intensity
- martin l. gore

**hier könnte mein Link zur Whiskybase stehen** Bei Interesse einfach auf das "www" unter meinem Avatar gehen.
Marko_I
Dabei seit: 11.01.2006
Beiträge: 2023
Fl. bewertet: 316
Verfasst am: 19. 02. 2012 [19:11] Post-Direktlink
"Destillers Edition" wird hauptsächlich von Diageo benutzt für Finishes ihrer Classic Malts in anderen Fässern, also
Caol Ila - Moscatel
Clynelish - Oloroso
Cragganmore - Portwein
Dalwhinnie - Oloroso
Glenkinchie - Amontillado
Lagavulin - Pedro Ximénez
Oban - Montilla Fino
Royal Lochnagar - Moscatel
Talisker - Amoroso
Also nicht: "Destillers Edition" bedeutet XYZ, und das macht einen Whisyk zum DE, sondern: Diageo gibt eine Subserie der Classic Malts imit besondern Finishes heraus und nennt dies "Destillers Edition".
Das ist auch irgendwie geschützt, auf den Buddeln steht The Destillers Edition TM, aber anscheind nur in genau dieser Form. Der 10er Edradour nennt sich z.B. "The Destillery Edition". Alles nur ein Blafasel-Fantasiename, wie Malt Masters Edition oder Manager's CHoice.

"Every question I answer will only lead to another question", 'Mother', Lost S06E15, mein komisches Zeuchs
infinit
Dabei seit: 28.12.2011
Beiträge: 357
Verfasst am: 20. 02. 2012 [14:03] Post-Direktlink

man kann ihn absolut nicht damit gleichsetzen, aber ein vergleich Ardbeg Uigeadail vs. Lagavulin DE ist eine interessante sache (weil man dann deptimiert ist, dass Lagavulin ihr eigentlich geniales ding auf 43% runterverwässert haben und man sich vorstellen kann, was für eine pracht der mit der Ardbeg´schen stärke und dichte wäre. aber dann kann hat man auch nicht sooo viel profit, wasser ist ja gratis, und wer würde dann noch den 21er um die wahnsinnssumme kaufen.

ungeöffnete flaschen ist wie CD kaufen ohne anhören.
Kuss80 beschreibt unerfahrene (hinein und runter damit ´mann ist der stark/scharf...´)
ThomasT
Dabei seit: 12.10.2006
Beiträge: 196
Verfasst am: 24. 02. 2012 [14:14] Post-Direktlink
"scumi" schrieb:

am Beispiel von Diageo: jedes Jahr werden einige besonders gute Fässer zu den Destillers


Ja, dieses schönen Legenden. Und Hanuta wird per Hand von schönen Bäckerinnen gebacken ...
Ich denke, dass es im Gegenteil eher schleche Fässer sind, die per Finishing aufgehübscht werden.
Zugegeben mit Erfolg, mir schmecken die meisten DEs sehr gut. Win-Win.
m00n
Dabei seit: 03.12.2007
Beiträge: 1073
Verfasst am: 24. 02. 2012 [14:19] Post-Direktlink
Stimme ich dir zu. Die DEs haben mich bisher auch nicht enttäuscht.

Besonders bei der hier diskutierten Laga DE schmeckt mir der normale 16er allerdings besser. Das PX Fass wirkt für mich zu aufgesetzt. Also nicht auszuschließen, das man eher "schlechte" Fässer mit sehr aktiven Sherry Fässern versucht zu retten.

!




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