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Thema mit vielen Antworten

Die kalte Sonne - von Prof. Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning

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Skye
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Verfasst am: 22. 02. 2012 [22:49] Post-Direktlink
Also klimawandel hat es schon viele gegeben und es werden wahrscheinlich auch noch viele kommen ...


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Gut gemeint ist oft das gegenteil von gut gemacht. (H. o. henkel in seinem buch "Die abwracker" und davor volksmund.)
zenfire
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [01:27] Post-Direktlink
"Skye" schrieb:

"zenfire" schrieb:

Welche Totschlagargumente welcher "angeblich so uneigennützigen ideoLOGEN" meinst du? Glaubst du, ich bin Solarverticker? icon_biggrin.gif

Haben nicht schon seit menschengedenken ideoLOGEN fakten nicht zur kenntnis nehmen wollen und gelogen, wenn es ihren 'edlen zielen' gedient hat?

Und je älter ich werde, um so weniger glaube ich etwas, solange ich dazu nichts belastbares erfahren habe ...


Ich habs wohl immer noch nicht kapiert: Spielst du mit der Vegangenheitsform von "lügen", womöglich in Zusammenhang mit Wissenschaftlern (x-o-logen)? Geht es dir um Freimaurer-Logen (und damit vielleicht um Verschwörung)? Hast du "Ideologen" einfach nur komisch geschrieben?
Was seit Menschengedenken schon so alles los ist kann ich leider nicht bewerten (ich bin auch noch gar nicht so alt). Da du deine "Fakten" aber auch wohl lieber nicht benennen möchtest und lieber irgendwas ominös-subversives andeutest kann ich dir deine (wahrscheinlich rhetorische) Frage leider nicht beantworten. Also los, Butter bei die Fische! Worum gehts? Und komm jetzt nicht mit "Hat doch eh keinen Sinn usw."

Zum Thema Alter: Ich glaube, dass man ab einem gewissen Alter gar nichts mehr glaubt, was man nicht auch schon vorher geglaubt hat. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Momentan (mit 34 ) bin ich noch lernfähig. Glaube ich. Oder so.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.2012 um 01:28.]


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Ich spiele mein Spiel. Alles andere ist doch scheiße. (Jiri Stajner)
m.entiri
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [09:42] Post-Direktlink
...
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.2012 um 13:05.]


fasse dich kurz....
kabazza
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [10:03] Post-Direktlink
und wieder ein faktor in den klimamodellen, der bestimmt nicht berücksichtigt wurde:

http://meteoklima.wordpress.com/2012/02/22/abkuhlung-durch-tiefere-wolken/

die erde ist einfach nicht tot zu kriegen, die wehrt sich mit allem was sie hat icon_twisted.gificon_twisted.gificon_twisted.gif
zenfire
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [12:47] Post-Direktlink
Richard Lindzen hat aber anscheinend selbst am IPCC-Bericht mitgeschrieben.

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Ich spiele mein Spiel. Alles andere ist doch scheiße. (Jiri Stajner)
gerry
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [13:32] Post-Direktlink
"zenfire" schrieb:

Zum Thema Alter: Ich glaube, dass man ab einem gewissen Alter gar nichts mehr glaubt, was man nicht auch schon vorher geglaubt hat.

Da hat die jeweilige selektive Wahrnehmung sicher einen entspechenden Einfluß.

Was mich ärgert ist, daß wir zwar alle nicht erleben werden, ob nun die einen oder die anderen Klimaforscher recht haben, jedoch schon mal im Vorgriff zur Kasse gebeten werden, letztens durch die staatliche deutsche Flugabgabe zum Zwecke der Erdrettung.
Wenn dann noch Biosprit verordnet wird und dafür landwirtschaftliche Flächen zweckentfremdet werden, zum Zwecke der Erdrettung natürlich, dann wird man (ich) wütend, was eine Steigerung zu "sich ärgern" ist. Und und und.
Die Parteilichkeit der selektiven Wahrnehmung spielt dann auch keine Rolle mehr. Oder ich hätte gerne Mal ein Beispiel, wo durch Erheben von Abgaben die nachhaltige Erdrettung irgendwie geglückt ist. Wir sind uns einig, das "Singen für Afrika" nach Bob Geldorf Geltungsstreben und Schwachsinn sind?

Wenn jetzt nun in 5 Jahren die Erde durch einen Meteoriteneinschlag verwüstet wird oder aber den Kriegslaboren ein Ebolaerreger o.ä. entfleucht und also die Katastrophe nicht durch das von mir erzeugte CO2 bedingt ist, bekomme ich dann mein Geld wieder?
zenfire
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [13:50] Post-Direktlink
Natürlich muss man differenzieren: nicht in allem, wo öko draufsteht ist auch öko drin. Das öko-Argument muss für Vieles herhalten und nicht alles davon ist sinnvoll und/oder effizient. In diesem Zusammenhang rege ich mich auch über den Biosprit auf, der ökologisch gesehen kontraproduktiv ist, womöglich Schäden am Auto verursacht und dann auch noch den Preis des "normalen" Super hochtreibt (allerdings fahre ich einen Diesel, weswegen mich das nicht mehr direkt betrifft). Genau so blödsinnig fand ich die Einführung der Umweltzonen (die überhaupt keinen Effekt hatten), wo Hannover ja ganz vorn dabei war. Die Abwrackprämie war auch Mist, weil bei der Produktion eines Autos ja auch Emissionen entstehen, die man nicht dadurch kompensiert, dass das Auto selber etwas weniger CO2 emitiert, als das noch vollkommen funktionstüchtige verschrottete Altauto. Da gibt es noch viele andere Beispiele und ich verstehe auch, dass man sich darüber ärgert. Aber es gibt nun mal nicht nur schwarz und weiß - und öko ist eben auch nicht nur Abzocke, Gängelung und Panikmache.

Ich sehe da wo es mit geringen Mehraufwand möglich ist im Einsparen von Emissionen durchaus einen Sinn, ebenso in der Ressourcenschonung (aus ökologischen, aber auch aus ökonomischen Gründen).
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.2012 um 13:51.]


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Ich spiele mein Spiel. Alles andere ist doch scheiße. (Jiri Stajner)
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Skye
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [15:47] Post-Direktlink
"zenfire" schrieb:
Zum Thema Alter: Ich glaube, dass man ab einem gewissen Alter gar nichts mehr glaubt, was man nicht auch schon vorher geglaubt hat. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Momentan (mit 34 ) bin ich noch lernfähig. Glaube ich. Oder so.

Ach, was waren das für zeiten, als ich noch 34 jahre jung war, obwohl ich damals bei den single malts nur ein paar standard OAs kaufen konnte ...


"gerry" schrieb:
Wenn jetzt nun in 5 Jahren die Erde durch einen Meteoriteneinschlag verwüstet wird oder aber den Kriegslaboren ein Ebolaerreger o.ä. entfleucht und also die Katastrophe nicht durch das von mir erzeugte CO2 bedingt ist, bekomme ich dann mein Geld wieder?

Natürlich bekommt dann keiner sein geld wieder zurück. Hast du denn nicht die allgemeinen geschäftsbedingungen durchgelesen, als dieses geld eingezogen wurde, gerry?

Aber ich habe mal irgendwo gelesen, dass man sich gegen den nächsten killermeteoriteneinschlag wie vor 65 mio. jahren oder eine verheerendere pandemie wie die spanische grippe anno 1918
- beides soll nach den prognosen anderer forscher eigentlich selbst ohne die mithilfe von gentechniklaboren schon seit ein paar jahren überfällig sein -
für wenig geld versichern kann. War, wenn ich mich recht erinnere, ein angebot einer kleinen versicherungsgesellschaft in griechenland oder turkmenien ...


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zenfire
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [21:41] Post-Direktlink
Dieser Artikel zeigt schön das Dilemma und kann zugleich wahrscheinlich sowohl von "Klimaskeptikern" wie auch "Klimahysterikern" unterschrieben werden. Vielleicht liegt die Wahrheit manchmal einfach in der Mitte.

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Ich spiele mein Spiel. Alles andere ist doch scheiße. (Jiri Stajner)
zenfire
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [22:41] Post-Direktlink
"Skye" schrieb:
Ansonsten hat mMn schon vor vielen jahren george carlin in "saving the planet?" die interessen vieler environmentalistInnen sehr treffend beschrieben:

"All they want is a clean place to live, their own nice little habitat, safe for their volvos."


Das grabe ich jetzt noch mal raus. Ich fahre keinen Volvo, sondern einen Audi. Davon abgesehen hast du dieses Zitat wahrscheinlich genau so zynisch abgeschrieben, wie der Autor das intendiert hatte. Mal ungeachtet dessen, dass ich das (grammatikalisch falsche) Binnen-I, was du wahrscheinlich süffisant benutzt hast selbst ablehne, weil die deutsche Sprache das üblicherweise halt einfach nicht vorsieht, kann ich den konstruierten Widerspruch gar nicht erkennen: Der Clean save place und das nice little habitat sind doch großartig, oder willst du etwa was anderes? Das Missverstädnis besteht genau darin. Den Ökos wird immer angedichtet, alles so unbequem wie möglich haben zu wollen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin selbst so ein grüner Nichtsnutz. "Wir" wollen gar keine Ökodiktatur und kennen die Bedeutung UND den Sinn der Worte Logik, Effizienz und Nachhaltigkeit. Und: "Wir" wenden das sogar an. Wenn du das nicht willst, dann lass es halt. Ich bin pragmatisch genug, um die (große) Schnittmenge zwischen Ökonomie und Ökologie zu kennen. Dass das nicht automatisch heißt, dass alles wo "öko" draufsteht gut ist, versteht sich m.E. von selbst. Finde ich zumindest. Kassierer gits ja bekanntlich überall.

Ein clean place to live und ein own litte habitat, save for whatever ist ziemlich genau das, was ich jedem wünsche. Wo ist der Witz? Was genau verstehe ich hier nicht? Lachst du gerade über mich?

Und vielleicht besteht der Unterschied auch gerade darin: Ich wünsche es eben jedem. Auch anderen. Nicht nur mir. Und das ist kein Lippenbekenntnis. Und ich bin sogar bereit, etwas dafür zu tun, bis hin zu Einschränkungen in meinem Lebensstil. Bist du das auch? An der Stelle wird es interessant.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.2012 um 22:54.]


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Ich spiele mein Spiel. Alles andere ist doch scheiße. (Jiri Stajner)
Skye
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [23:00] Post-Direktlink
"zenfire" schrieb:

Dieser Artikel zeigt schön das Dilemma ...

Wenn wie in diesem artikel berichtet einerseits die populäre photovoltaik ausgerechnet im sonnigen deutschland mit vielen milliarden gefördert wird, die jeder mit seiner stromrechnung mitbezahlen muss und andererseits mit einem kleinen bruchteil dieser förderung - z.b. durch isolationsmaßnahmen - mehr primärenergie eingespart werden könnte, so ist das doch kein "dilemma". Das ist einfach nur ineffizienter unsinn mit einem hohen blau glänzenden wohlfühlfaktor ...



PS:
Und george carlins "Saving the Planet" kann mensch sicher auch unterschiedlich interpretieren, je nach eigenem standpunkt. Bis hin zur philosophischen grundfrage: "Why are we here?" Mit der möglichen antwort: Earth wanted plastic ...


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[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.2012 um 23:15.]
gerry
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [23:50] Post-Direktlink
"zenfire" schrieb:

Ich sehe da wo es mit geringen Mehraufwand möglich ist im Einsparen von Emissionen durchaus einen Sinn, ebenso in der Ressourcenschonung (aus ökologischen, aber auch aus ökonomischen Gründen).

Ich habe das auch kurze Zeit mal gedacht. Und habe Wasser gespart. In Berlin. Das war ein Fehler.
Bei der nächsten Preisrunde der Berliner Wasserbetriebe sagte dessen Verhandlungsführer oder Geschäftsführer, ich habe es vergessen, in etwa: Wir müssen die Preise leider erhöhen, WEIL die Berliner ständig Wasser sparen.
Dazu fällt mir dann nix mehr ein und ich habe das Einsparen von Resourcen aufgegeben...
Jetzt kommt jeder Müll in den Restmüll. Damit die anständig was zu tun haben.
Sorry.
zenfire
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Verfasst am: 23. 02. 2012 [23:51] Post-Direktlink
"Skye" schrieb:

"zenfire" schrieb:

Dieser Artikel zeigt schön das Dilemma ...

Wenn wie in diesem artikel berichtet einerseits die populäre photovoltaik ausgerechnet im sonnigen deutschland mit vielen milliarden gefördert wird, die jeder mit seiner stromrechnung mitbezahlen muss und andererseits mit einem kleinen bruchteil dieser förderung - z.b. durch isolationsmaßnahmen - mehr primärenergie eingespart werden könnte, so ist das doch kein "dilemma". Das ist einfach nur ineffizienter unsinn mit einem hohen blau glänzenden wohlfühlfaktor ...


Das hast du missverstanden, womöglich absichtlich. Du erinnerst dich: ich habe den Artikel selbst gepostet. Warum wohl? Ich habe mich selbst zum Thema Effizienz geäußert. Warum wohl? Hältst du mich ernsthaft für so dämlich, dass ich das was du ankreidest nicht verstanden habe? Das spricht Bände. Ich versuche es nochmal ganz einfach: Das Dilemma besteht darin, dass man die Diskussion eben nicht auf einen Punkt reduzieren kann, sondern dass zwischen nur Öko und nur Gegen-Öko eben noch eine große Grauzone liegt und dass man nicht pauschal sagen kann, dass die Gegenseite Unrecht hat (obwohl die Gegenseite von mir anscheinend kein Problem hat, das immer wieder zu äußern und gleichzeitig mitunter von Handreichung schwafelt und mit Gemeinwohl argumentiert, ohne -hey! - auch nur ansatzweise auf meine Argumente eingehen zu müssen).

Wahrscheinlich wird gleich wieder gesagt, man dürfe doch noch den Populisten was entgegnen (hier am Besten irgendwas mit "Meinungsfreiheit" sagen und darauf hinweisen, dass das "damals" schon nicht erlaubt war), um dabei komplett zu ignorieren, wer hier anscheinend ein Bedürfnis hatte, die Diskussion zu starten. Natürlich, es waren die Klimajünger, die Idioten. ich traue es mittlerweile einigen "Diskussionsteilnehmern" zu, ihr Zerrbild dahingehend zu erweitern. Dass Horst_S das selbst vom Zaun brechen musste ist nicht nur irrelevant, sondern wird indirekt auch schon bestritten (er wird sich doch noch gegen die Totschlagargumente von irgendwem verteidigen dürfen!).

Wo genau sitzen hier denn eigentlich die Dogmatiker? Wo sitzen die Hysteriker? Wo die Jünger? Und warum eigentlich sind Argumente nichts und Schuldzuweisung alles?

Ich erhalte meine Frage übrigens aufrecht: Was genau tust du eigentlich für den clean save place? Und warum bin ich schlecht, wenn ich was dafür tue? Und warum werden meine Fragen eigentlich immer nur mit Bullshit beantwortet, aber nie mit Inhalt? Und ist es eigentlich souverän, immer nur unspezifische Gegenfragen zu stellen?
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.2012 um 23:53.]


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Ich spiele mein Spiel. Alles andere ist doch scheiße. (Jiri Stajner)
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Verfasst am: 24. 02. 2012 [00:05] Post-Direktlink
"zenfire" schrieb:

Ich bin selbst so ein grüner Nichtsnutz. "Wir" wollen gar keine Ökodiktatur und kennen die Bedeutung UND den Sinn der Worte Logik, Effizienz und Nachhaltigkeit. Und: "Wir" wenden das sogar an....

Ich habe keine Ahnung, wen Du mit "wir" meinst. Ist das eher eine grundsätzliche akademische philosophische Diskussion (gern) oder beinhaltet es praktische "grüne" Politik, wie sie z.B. von der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" vertreten wird?
zenfire
Hannover
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Verfasst am: 24. 02. 2012 [00:13] Post-Direktlink
"gerry" schrieb:

"zenfire" schrieb:

Ich sehe da wo es mit geringen Mehraufwand möglich ist im Einsparen von Emissionen durchaus einen Sinn, ebenso in der Ressourcenschonung (aus ökologischen, aber auch aus ökonomischen Gründen).

Ich habe das auch kurze Zeit mal gedacht. Und habe Wasser gespart. In Berlin. Das war ein Fehler.
Bei der nächsten Preisrunde der Berliner Wasserbetriebe sagte dessen Verhandlungsführer oder Geschäftsführer, ich habe es vergessen, in etwa: Wir müssen die Preise leider erhöhen, WEIL die Berliner ständig Wasser sparen.
Dazu fällt mir dann nix mehr ein und ich habe das Einsparen von Resourcen aufgegeben...
Jetzt kommt jeder Müll in den Restmüll. Damit die anständig was zu tun haben.
Sorry.


Wassersparen ist salopp gesagt für'n Arsch. Warum? Es gibt keinerlei Grund dafür (abgesehen von der Wasserrechnung). Wir haben mehr als genug Wasser im Kreislauf und brauchen das nicht sparen. Wir können unser tolles Wasser auch nicht dahin exportieren, wo Menschen verdursten, weil das Wasser auf dem Weg dahin unbrauchbar werden würde. Zudem haben wir das Problem, dass unsere leitungsquerschnitte auf größeren Durchfluss ausgelegt sind. Kommt der nicht, dann kackt das System ab (und die Leitungen). Wassersparen = schlecht.

ABER: Das heißt nicht, dass man nicht andere Ressourcen schonen sollte. Strom und Öl zu sparen hat ganz andere Auswirkungen. Ich sags mal platt: Bloß weil dir der Auchentoshan nicht schmeckt ist weder Single Malt allgemein, noch Glendronach und Glenmarangie schlecht. Auch nicht Bladnoch, obwohl der ebenso wie Glenkinchie aus den Lowlands kommt.

Wichtig ist, dass man sich informiert, was sinnvoll ist und was nicht. Das kann jeder, der das will. Und es wird auch nix zensiert (dafür ist das Netz zu groß - irgendwer anderer Meinung?).

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