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phpbb_admin
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:10] Post-Direktlink
Hallo alle miteinander,War das toll. Das Gefühl, mit den vielen Gleichgesinnten jetzt, in einem Moment, an ein und dem selben Destillat zu riechen und zu schmecken. Und das, sogar über die Grenzen unseres Landes. Wie gesagt, ein großer Moment. Über die Farbe brauche ich nichts zu schreiben. ich denke, da sind wir uns einig. Der Duft: grasig, leichte Süße, welche mich an eine Frucht erinnert, die ich aber nicht benennen kann, da ein stark sprittiger, bis leicht beißender Geruch, die zarten Fruchtnuancen hoffnungslos überdeckte. Ich meine aber reife Birne??, oder Banane?? erfasst zu haben. Geschmack: leicht ölig, rasch entfaltende Bitterkeit, scharf, unausgereift und unausgewogen (im Vergleich zu 12,15 und 21y) Wie eine zu früh geerntete Frucht. Der Alkohol ist sehr dominant. Abgang: sehr warm, anhaltend, aber immer noch bitter. Fazit rein subjektiv betrachtet: Das Preis / Leistungsverhältnis liegt total daneben, da gibt es deutlich bessere Whiskys. Die sehr mangelhafte Qualität hätte man vielleicht durch 1-2 Jahre längere Fasslagerung verbessern können. Ein Finish in einem anderen Fass wäre ebenfalls von Vorteil gewesen. Dazu hätte man sich entschließen können, wenn man die Entwicklung des Malts während seiner Reifezeit in andere Bahnen gelenkt hätte. Aber vielleicht ist das alles ja so gewollt. Mit bekannten Springbank-Abfüllungen hat dieses Destillat jedoch nichts zu tun. Was positiv bleibt, ist das, was ich zu Anfang schrieb. Viele Grüße Matthias |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:13] Post-Direktlink
Inhaltlich nahm ich Bezug auf die ganze Mail. Daher ist ein "Fullquote" notwendig gewesen, auch in dem Bezug, dass in diesem Forum die Ursprungsmail schwer wiedergefunden werden kann. An Alle, die sich bestens mit e-Mail-Listen und ähnlichem auskennen! Was ist ein Fullquote? Was sind Quotes? So manche Fachbegriffe verstehe ich nicht. Einige "e-Mail"-Fachleute beschweren sich über die unfachmännischen Mails von Laien, so wie ich einer bin. Möglicherweise kommt diese e-Mail im html-Format (ich weiß noch nicht einmal, was das ist). Dann wird sich hier beschwert, warum die REs fehlen, sodaß bestimmte geübte Anwender die Mails ungelesen löschen (selbst schuld, wer alles nur oberflächlich liest...). Als absoluter CPU-Laie möchte ich dazu folgendes anmerken: 1) Ich ändere jedesmal den Betreff und setze einen neuen ein, damit der Leser weiß, was ich schreibe. Es ist mir schon des öfteren in dieser Mailing-Liste vorgekommen, daß ich im Betreff bsp. lese "Aberlour 10y", dann aber im Text von "Springbank & Co." erfahre. Dies läßt auf die Nachlässigkeit des Schreibers schließen. 2) Mein Provider ist AOL (wie an meine e-Mail-Adresse zu erkennen ist). Ich schreibe in der Standartschrift Arial, Größe 10, benutze keine Soderfunktionen, hänge schon gar keine Anhänge an die Mail. Möglicherweise habe ich das eine oder andere Mal die Fett- oder Kursivfunktion benutzt, tue aber das seit der ersten Diskussion über die e-Mail-Formate nicht mehr. 3) Wenn sich hier CPU-Fachleute CPU-Fachbegriffe an den Kopf werfen, sollten sie doch bedenken, daß hier auch CPU-Laien am Werk sind, die vielleicht sogar diese Fachmails lesen - so wie ich, ich lese jede Whisky-Mail, auch die letzten 200 seit meinem letzten Internetbesuch -, aber dann feststellen müssen, daß sie eigentlich mit dem drohenden Zeigefinger erwähnt werden, aber gar nicht verstehen, was sie ändern sollen. 4) In der Liste schreiben viele Personen über Whisky. Das ist auch gut so. Andere schreiben darüber, wie diese e-Mails auszusehen haben, nur damit ihr Sortierprogramm die Mails richtig sortiert. Das ist dann nicht so spannend. Für das Sortieren gibt es doch das "(Whisky Forum)" vorweg im Betreff. Das sollte doch genügen. Untersortierungen sind m.E. wegen Punkt 1) nicht sinnvoll. Was nützt es einem, wenn er die Geschmacksnotizen zu Springbank unter "Aberlour" sortiert, nur weil dies in der Betreffzeile stand. Fazit: Der Leser wende Unterscheidungsvermögen an und schenke der einen oder anderen Mail mehr als die gewöhnliche Aufmerksamkeit - wo es sich für ihn persönlich lohnt. Gruß Karl Heinz |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:15] Post-Direktlink
Hallo zusammen,vor etwa einem halben Jahr konnte ich während eines Tastings u.a. den Glengoyne Scottish Oak probieren (habe damals darüber berichtet). Etwa zur selben Zeit las ich im Whisky Magazine eine Bewertung von Dave Broom dazu. Er war mittelmäßig angetan, schrieb aber sinngemäß: das Beste kommt noch - der Glengoyne re-fill Scottish Oak. Nun meine Frage: weiß irgendjemand, was mit den Fässern passiert ist? Wird es tatsächlich einen Nachfolger, einen re-fill Scottish Oak geben oder - was ja eine Alternative wäre - einen längere Zeit in diesen Fässern gelagerten Glengoyne? Jetzt dürften die bereits benutzten Fässer ja auch für eine längere Lagerung in Frage kommen. Übrigens (passend zur Diskussion von neulich über frische europäische Eiche): die Fässer aus schottischer Eiche wurden für das o.g. Finish keinesfalls "frisch" genutzt, sondern zunächst einmal mit Grain-Whisky befüllt, der ca. ein halbes Jahr darin lagerte, damit die Eiche den Malt nicht erschlägt. Viele Grüße Wolfgang |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:16] Post-Direktlink
Hallo an alle,weiss jemand ob bei dem GLENLIVET FRENCH OAK FINISH 12 Jahre neue oder benutzte Fässer verwendet wurden? Auf der Beschreibung (Flasche und Packung) klingt es nach neuen, weil nur darauf hingewiesen wird, das man diese Fässer normalerweise für Weion oder Kognak nimmt - aber nicht gesagt wird, wofür man sich für diese 'limited edition' entschieden hat. Ich würde mich freuen, wenn Ihr etwas näheres wißt. Außerdem wünsche ich allen viel Spaß beim Springbank-Tasting am Sonntag. Ute |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:16] Post-Direktlink
Meines Wissens nach ist nur das Finish in einem neuenFass geschehen, ansonsten könnte man den Whisky doch kaum trinken, oder? So meine ich es nämlich von dem Tasting in Erinnerung zu haben, bei dem ich mir ein Fläschchen davon gekauft habe (was ich heute eher bereue, daheim schmeckte er mir dann doch nicht mehr so gut...) Claudius |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:17] Post-Direktlink
Hallo Ute,es sind neue Fässer. Auf der Website von Glenlivet steht folgende Info: THE Glenlivet French Oak Finish Aged 12 years Balanced dry, nutty and spicy oakiness EVERYONE LOVES A great finish! Introducing our newest expression, THE Glenlivet French Oak Finish. Uniquely finished in French Limousin Oak, from the Dordogne region of France, renowned for bringing flavours to fine wines and cognacs. The specially selected malt whisky receives a final polish in new Limousin casks, characterised by a wider grain than the American Oak casks that scotch is typically aged in. This results in an elegant 12 year old with a balanced dry, nutty and spicy oakiness. "****** highly recommended" - F. Paul Pacult, The Spirit Journal "Outstanding" - John Hansell, Malt Advocate "The oak does not dominate, but is quite powerful for such an elegant malt" - Michael Jackson, Whisky Magazine. Colour: Golden Amber Nose: Rich with floral scents and a fragrant spicy oakiness Taste: Rich floral and soft fruity flavours, with a scented sweetness that develops into a dry, nutty and spicy oakiness Finish: Warming, mellow spiciness THE French Oak Finish • THE GLENLIVET We invite you to enjoy Gruß Stephan |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:18] Post-Direktlink
es sind neue Fässer. aber halt nur im Finish... Uniquely finished in French Limousin Oak, from the Dordogne region of France, renowned for bringing flavours to fine wines and cognacs. Gibt es eigentlich Whiskys, die KOMPLETT in neuen Fässern reifen? ...mal abgesehen von Bourbons...? Claudius |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:18] Post-Direktlink
Hallo Claudius,Gibt es eigentlich Whiskys, die KOMPLETT in neuen Fässern reifen? ...mal abgesehen von Bourbons...? ich habe in Schobert's Whisky Lexikon nachgeschlagen: "Dennoch müssen sich die Amerikaner keine Sorgen machen, auf Bergen von nicht wiederverwendbaren Fässern sitzenzubleiben: die Schottenund auch die Iren sind dankbare Abnehmer. Dort schreiben die Gesetze zwar drei Jahre Mindestreifzeit vor, bevor sich ein Getreidedestillat Whisk(e)y nennen darf, aber es gibt keine Vorschriften darüber, daß die Fässer neu sein müssen. tatsächlich werden solche new casks aus europäischer Eiche (quercus robur) nur höchst selten, eigentlich fast nie, verwendet. Das liegt nicht am sprichwörtlichen Geiz der Schotten, sondern daran, daß ihr Whisky aus solch frischem Holz viel zu viele unerwünschte Stoffe extrahieren könnte, der seine Qualität beeinträchtigen könnte." Ich denke damit dürfte Deine Frage beantwortet sein. Gruß Stephan |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:19] Post-Direktlink
Hallo Stephan,ich habe in Schobert's Whisky Lexikon nachgeschlagen: Hmpf, da hätte ich natürlich auch nachschlagen können... Welche Ausgabe hast du? tatsächlich werden solche new casks aus europäischer Eiche (quercus robur) nur höchst selten, eigentlich fast nie, verwendet. Ich denke damit dürfte Deine Frage beantwortet sein. Nicht ganz. Das "fast nie" stört mich. Heißt ja soviel wie: Manchmal dann eben doch. Aber wahrscheinlich werden solche Whiskys nur weggeschüttet... Claudius |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:20] Post-Direktlink
Hallo Claudius,Welche Ausgabe hast du? ich habe mir die billige Weltbild-Ausgabe gekauft. tatsächlich werden solche new casks aus europäischer Eiche (quercus robur) nur höchst selten, eigentlich fast nie, verwendet. Ich denke damit dürfte Deine Frage beantwortet sein. > Nicht ganz. Das "fast nie" stört mich. Heißt ja soviel wie: Manchmal dann eben doch. Tja, da kann ich nun auch nicht weiterhelfen. Kennt jemand hier einen Single Malt Whisky der in neuen Fässern gelagert (nicht nur für ein Finish) wird? Aber wahrscheinlich werden solche Whiskys nur weggeschüttet... Dann doch eher für die Blendindustrie. Man bedenke den Geiz der Schotten Gruß Stephan |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:22] Post-Direktlink
Hallo alle zusammen,Andrea, Du hast mittlerweile über den HP 25y nur positives gehört. Auch möchte ich in das gleiche Horn blasen und aus meiner Sicht sagen, dass der HP 25y ein ganz großer Malt ist. Zugegeben, er ist kein "Sonderangebot" aber ich meine, im Gegensatz zu Martin, der den Preis in Frage stellt gemessen an dem 18y, immer noch "Preiswert". Mit einer solchen Kostbarkeit gehe ich nur sehr viel sparsamer um wie mit anderen Whiskys. Daher ist der Genuss, und bleibt die Vorfreude auf ein späteres Glas, für lange Zeit erhalten. Sicher, den deutlich günstigeren 18y bezeichne ich auch als einen großen Malt, - er gehört zu meinem Standard Bestand, - der 25y kann aber immer noch eins draufsetzten. Ein Whisky, im Bereich der Schmerzgrenze, was die Investition betrifft, aber so was kauft man nicht alle Tage, sondern vom Rest der Urlaubskasse oder..... Und noch etwas positives, für mich wichtiges, beinhaltet der 25y, was im Forum meines Erachtens noch nicht angesprochen wurde. Dadurch, das die Abfüllung sich in Fassstärke präsentiert (53,5%) ist es eine regelrechte Einladung und Herausforderung, hier mit Wasser zu experimentieren. Ich habe gestaunt, über die unterschiedlichen Geschmackserlebnisse, je nach zugeführter Wassermenge. Aber Vorsicht!!!! Bitte nicht "verwässern". Der 25y kann ruhig "höherprozentig" verkostet werden. Der Abgang ist gewaltig und immens lang. Viel Spaß bei der Pro und Contra Überlegung im Bezug auf die Investition. Ich schau mir jetzt die Aufzeichnung vom gestrigen Abend an. Weiß nur noch nicht was ein würdiger Begleiter ist. Vielleicht könnte ich ja mal..... Slainthe Matthias |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:23] Post-Direktlink
Danke für die vielen aufschlußreichen Antworten...Habe jetzt mittlerweile den 25jährigen im Schrank stehen. Ich warte jetzt noch auf einen angemessenen Zeitpunkt sie zu öffnen. Denn erstens hab ich noch eineganz Horde angebrochener Flaschen, und zweitens sollten Tröpfchen dieser Preislage doch irgendwie... es wird also hoffentlich noch dauern! Übrigens schreibt Euch Stephan, nicht meine Frau Andrea ins Forum. Wir haben leider nur eine Adresse und die läuft halt auf den Namen meiner Frau... Ist ja eigentlich egal, aber wollte es doch mal erwähnen. Nochmal Danke Stephan |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:24] Post-Direktlink
Hallo WhiskyfreundeMir ist heute folgendes zu Ohren gekommen: Es soll eine neue Brennerei auf der Insel Islay dieses Jahr noch den Betrieb aufnehmen. Der Name ist Kilchoman! Ist das wahr oder bin ich einem Gag aufgesessen? Also hab ich mich ins Internet begeben und folgendes dazu gefunden: ____________________________________________________________________________________ Kilchoman ist bisher noch keine produzierende Destillerie. Und dennoch gebührt ihr schon jetzt größte Aufmerksamkeit. Denn mit Kilchoman wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2002 nicht nur die westlichste Scotch Destillerie in Betrieb gehen, Kilchoman wird einen längst verloren geglaubeten Brennerei-Stil wiederbeleben. Kilchoman soll als Farmbrennerei arbeiten. Unweit der Mechir Bay, einem Sandstrand auf Islay, gelegen, wird Kilchoman noch weiter westlich liegen als Bruichladdich. Ursprünglich stand dort, wo die neue Destillerie entsteht, eine kleines Dorf, einige Häuser und eine Kirche. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gab es auf Islay noch 15 Farm-Destillerien, die aber bald entweder verschwanden oder mit größeren Brennereien zusammengeschlossen wurden. Nur noch Eradour auf dem Festland hat etwas vom ursprünglichen Farm-Charakter bewahrt. 150 Jahre nach dem Ende der letzten Farm-Brennerei entsteht jetzt eine neue Destillerie. _____________________________________________________________________________________ Ich nehme an, das Eradour wohl Edradour heissen soll!! Dazu habe ich dann noch eine Frage: Wer kann mit kurzen Worten beschreiben, was eine Farm-Destillerie ist?? Mit besten Grüssen aus Hamburg Andreas |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:24] Post-Direktlink
Hi Andreas,in der Tat soll(te) diese Brennerei gebaut werden. Allerdings gibt es zur Zeit die wildesten Gerüchte darüber, ob alles nur ein großer Schwindel war (im Schlimmsten Fall) oder ob der Bau nur verschoben worden ist. Einige Leute, die aufgrund der Meldungen im nächsten Urlaub gleich nach Mechir Bay fuhren, um die Fortschritte zu bewundern, waren irritiert, da außer vertrockneten Feldern nichts zu sehen war. Irgendwo im Internet hatte ich vor etwazwei Monaten eine Meldung von einem der Kilchoman-Verantwortlichen gelesen, der weiterhin bekräftigte, daß die Brennerei gebaut werde. Nur wann??? Man bedauere auch die verfrühte Meldung in den Medien über das Vorhaben. Dies habe dann doch eher den Planungen (auch finanziell) geschadet als geholfen, hieß es da. (dabei wurden sogar durch Aufrufe im Net weitere private Investoren gesucht, soweit ich das alles mitbekommen hatte). IMHO sollten wir das neue Kind erst feiern, wenn es wirklich eröffnet wird. Vorher halte ich alles strikt für ein Abenteuer, das auf denWellen der allgemeinen Islay-Begeisterung reitet. Und ob der Whisky nachher auch trinkenswert ist, das erfahren wir auch erst in frühestens 3 Jahren (wer bedenkt wie lange der Bau der Brennerei von Arran oder von Drumguish gedauert hat, glaubt sowieso nicht an einer Fertigstellung im nächsten Jahr, geschweige denn noch in diesem). Bei einer Farm-Brennerei wird nach meinem Verständnis die für die Whiskyproduktion notwendige Gerste selbst angebaut und muß nicht mehr gekauft werden (oder nur noch ein Teil). Ob auch selbst gemälzt werden soll, oder die Gerste dann in den Port Ellen Maltings verarbeitet wird- wer weiß ? Laut Werbung soll ja dieser Typ der Farm-Brennerei dem historischen Bild der Brennereien am nächsten kommen, aber auch das halte ich für eine heftige Übertreibung. Aber vielleicht beziehen sich die Verantwortlichen des Kilchoman-Projektes auch auf die Zeit vor1820, als noch angeblich jeder Schotte ein Schwarzbrenner war. |
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Verfasst am: 04. 07. 2007 [17:25] Post-Direktlink
Wer kann mit kurzen Worten beschreiben, was eine Farm-Destillerie ist?? Hallo, in alten Zeiten, als die Bauern in Schottland sehr arm waren, haben sie einen Teil ihrer Ernte in Form von Whisky verkauft. So hatten sie eine höhere Wertschöpfung und die Gerste war auch konserviert und konnte nicht schlecht werden. Farm-Destillerien waren also Nebenerwerbs-Brenner. Wichtiger als das Brennen war die eigentliche Farm. Der Whisky wurde als willkommene Ergänzung hinzugenommen. So war Edradour zwar ursprüglich eine Farm-Destille. Sie ist es aber seit geraumer Zeit nicht mehr. Man kann aber an den Gebäuden (Tenne, Ställe, etc.) noch prima die alte Farm erkennen. Gruß Horst Lüning |
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