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Thema mit vielen Antworten

Whisky und Wasser

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sprengmeister
NRW
Themenersteller
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Verfasst am: 06. 02. 2012 [15:21] Post-Direktlink
Hallo zusammen,

nachdem ich hier unter Wissen --> Whisky*Wasser durchgelesen hatte, kam mir der Gedanke mich heute bei meinem obligatorischen Einkauf, einmal genauer die stillen Wässer bei unserem EDEKA Dealer anzugucken. icon_wink.gif Die fünf empfohlenen Wässer die in der Tabelle aufgeführt sind und jeweils mit wenig Hydrogencarbonat und wenig Kochsalz am besten abgeschnitten hatten (Volvic, Frankenbrunnen, Vittel und Evian), doch dann fand ich das Black Forest still. Also guckte ich mir die Daten etwas genauer an. Hydrogencarbonat 18,3 mg/l, Natrium 0,6 mg/l und Chlorid 0,9 mg/l. Das Wasser kommt übrigens aus der Hansjakobquelle Bad Rippoldsau.
Also haben die französischen Wasser nicht unbedingt die Nase vorne, denn auch der Schwarzwald kann da ganz gut mithalten. icon_biggrin.gif
Ich werde das Wasser mal antesten, um meinen 60% Glenfarclas 105 in Faßstärke zu verdünnen. Anbei noch ein paar Bilder von dem Wasser. Übrigens lag der Preis für die 1L Flasche bei 0,55 Cent.



Ich schlafe nur einmal im Jahr
Dateianhang

Black-Forest1.jpg
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Black-Forest2.jpg
(Typ: image/jpeg, Größe: 517.03 Kilobyte) — 25 mal heruntergeladen
kabazza
Dabei seit: 26.08.2011
Beiträge: 291
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Verfasst am: 06. 02. 2012 [15:51] Post-Direktlink
das unnötigste überhaupt mM ist stilles wasser zu kaufen, das kommst quasi kostenlos aus der leitung.
wasser zum trinken kippt man i.d.R. eh einfach runter.
ich wette um 42€, dass du den unterschied zwischen leitungswasser, den marketinghelden volvic oder blackforest oder was-auch-immer-welches-wasser im whisky nicht herausschmecken kannst! dafür ist der wasseranteil zu gering und der whisky zu dominant.


Diedler
würtemberg
Dabei seit: 14.12.2010
Beiträge: 1598
Verfasst am: 06. 02. 2012 [16:24] Post-Direktlink
Die Wette geh ich ein.

Du darfst nicht vergessen das es beim Leitungswasser extreme Unterschiede gibt, von Region zu Region. Bei uns ist das Leitungswasser sehr hart also Kalkhaltig und ich schmecke definitiv nen Unterschied zweischen Leitungswasser und mineralarmen Wässerchen. Außerdem wird Leitungswasser mit Chlor versetzt und je nach dem wie weit man von der Einmischstelle weg sitzt kann man das Chlor z.T. deutlich riechen.
Ich kaufe daheim kein Wasser zum trinken sonder trinke ausschließlich Leitungswasser. Zum Whisky verdünnen hab ich aber immer ein paar kleine Fläschchen Volvic im Keller. Schade das es da keine 5cl Fläschchen gibt, den größten Teil muss ich dann trotzdem so trinken. Aber den Kampf überlass ich mal Theo icon_wink.gif

Ich esse mein Steak schwarz und trinke meinen Kaffee blutig !!!
Willy_Wonka
Norddeutschland
Dabei seit: 06.01.2012
Beiträge: 439
Fl. bewertet: 13
Verfasst am: 06. 02. 2012 [16:28] Post-Direktlink
Kleiner Tip Jungs: http://britawasserfilter.info/wp-content/uploads/2011/12/193b9_wasserfilter_41Nb2BU7-IdL.jpg icon_cool.gif

Humphrey Bogart: "Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein!"

David Stewart (Master Destiller von Balvenie): "Whisky ist flüssiges Müsli."

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sprengmeister
NRW
Themenersteller
Dabei seit: 27.01.2012
Beiträge: 39
Fl. bewertet: 16
Verfasst am: 06. 02. 2012 [16:37] Post-Direktlink
"Diedler" schrieb:

Die Wette geh ich ein.

Du darfst nicht vergessen das es beim Leitungswasser extreme Unterschiede gibt, von Region zu Region. Bei uns ist das Leitungswasser sehr hart also Kalkhaltig und ich schmecke definitiv nen Unterschied zweischen Leitungswasser und mineralarmen Wässerchen.


Dem kann ich zustimmen. Auf meiner Arbeit ist das Wasser auch deutlich kalkhaltiger, als bei mir zu Hause. Ich bin jetzt kein Feinschmecker, meine aber einen Unterschied erkennen zu können.

@Willy_Wonka

Der Brita Wasserfilter entfernt hauptsächlich den Chloranteil, oder? Im Grunde müsste man Messergebnisse der heimischen Wasserwerke mit allen Angaben zu den Inhaltsstoffen haben, um jetzt einen wirklichen Vergleich zu haben. Aber wir sollten uns daher nicht zu weit von dem eigentlichen Thema hier entfernen. Wenn man natürlich immer den Angaben auf den Flaschen glauben schenken darf, dürfte das Black Forest Wasser mit in der Liste der guten Wässer für unseren Whisky aufgenommen werden.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.2012 um 16:38.]


Ich schlafe nur einmal im Jahr
Willy_Wonka
Norddeutschland
Dabei seit: 06.01.2012
Beiträge: 439
Fl. bewertet: 13
Verfasst am: 06. 02. 2012 [16:46] Post-Direktlink
"sprengmeister" schrieb:

@Willy_Wonka

Der Brita Wasserfilter entfernt hauptsächlich den Chloranteil, oder?

Soll folgendes tun: "reduziert Kalk und evtl. hausinstallationsbedingt vorkommendes Blei und Kupfer" und "verringert geruchs- und geschmacksstörende Stoffe, wie beispielsweise Chlor".
Das soll durch einen Aktivkohlefilter geschehen. Ich persönlich halte sehr viel davon. Man schmeckt bspw. beim Tee, dass dieser ganz anders schmeckt.
Ihr kenn doch sicherlich diesen Teerand, der sich bildet, wenn Tee für längere Zeit in der Tasse auf einem Level steht. Dieser bildet sich mit gefiltertem Wasser nicht. Finde ich sehr interessant.

Da ich sehr viel Tee trinke, hat sich diese Anschaffung für mich schon gelohnt. Wenn ich einen Whisky mit Wasser verdünnen möchte, nutze ich ebenfalls den Filter.

Hier mal 'ne INfo zu Aktivkohlefiltern: http://www.info-wasserfilter.de/aktivkohle_filter.html

Mfg

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Tabrulavubeg
Whiskeytown
Dabei seit: 13.04.2010
Beiträge: 274
Verfasst am: 06. 02. 2012 [16:49] Post-Direktlink
"Diedler" schrieb:

Du darfst nicht vergessen das es beim Leitungswasser extreme Unterschiede gibt, von Region zu Region. Bei uns ist das Leitungswasser sehr hart also Kalkhaltig und ich schmecke definitiv nen Unterschied zweischen Leitungswasser und mineralarmen Wässerchen. Außerdem wird Leitungswasser mit Chlor versetzt und je nach dem wie weit man von der Einmischstelle weg sitzt kann man das Chlor z.T. deutlich riechen.
Ich kaufe daheim kein Wasser zum trinken sonder trinke ausschließlich Leitungswasser. Zum Whisky verdünnen hab ich aber immer ein paar kleine Fläschchen Volvic im Keller. Schade das es da keine 5cl Fläschchen gibt, den größten Teil muss ich dann trotzdem so trinken.


Ersetze Volvic durch Black Forest und der Text hätte von mir sein können.


"For relaxing times, make it SUNTORY time"
Bob Harris
sprengmeister
NRW
Themenersteller
Dabei seit: 27.01.2012
Beiträge: 39
Fl. bewertet: 16
Verfasst am: 06. 02. 2012 [16:51] Post-Direktlink
Ok, Danke.

Hier noch ein Link zu unseren Energieversorger bzw. Wasserwerke.
http://www.enni.de/energie-umwelt/privatkunden/wasser/qualitaet.html

Wenn Ihr Euch die PDF-Datei rechts herunter ladet, könnt Ihr auf Seite 2 dort die Messdaten für unseren Kreis sehen. So schlecht scheinen diese gar nicht zu sein. Wenn man jetzt noch den von Willy_Wonka beschriebenen Wasserfilter einsetzt, sollte man auf der ganz sicheren Seite sein. Das wäre jedenfalls ein Versuch Wert.
[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.2012 um 16:54.]


Ich schlafe nur einmal im Jahr
GlenTen
Südholstein
Dabei seit: 05.01.2012
Beiträge: 684
Fl. bewertet: 43
Verfasst am: 06. 02. 2012 [16:57] Post-Direktlink
Beim Wasser gehts mir weniger um den Mineralanteil, als um den Geschmack. Und Leitungswasser kann in beiderlei Hinsicht stark variieren. Außerdem kommts auf den jeweiligen Whisky an.
Meine Lieblingsdestille Glenmorangie hat ja ausgesprochen mineralreiches Wasser (die mußten schon mehrfach die Mineral-Ablagerungen in ihren Kondensatoren aufbohren), da kann ich auch Leitungswasser nehmen - zumindest das hiesige.

Bei anderen Whiskies, besonders bei sehr hochpreisigen, würde ich immer stilles Wasser aus der Flasche nehmen. Damit es geschmacklich und auch optisch (das Auge tastet mit) passt, nehme ich dann Highland Spring oder Speyside/Glenlivet. Gibts beide in unserem Edeka, sehr praktisch.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.2012 um 16:58.]


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Πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει (Platon)
theo22
Dabei seit: 07.10.2011
Beiträge: 890
Verfasst am: 06. 02. 2012 [17:10] Post-Direktlink
Brita ist auch eine Frage des Preises.
Für meinen Monatsbedarf an kalkfreiem Wasser, kommt mir Mineralwasser aus dem Discounter billiger.
Die Brita-Kartuschen muss man auch in gewissen Zeitabständen wechseln, selbst wenn sie nicht häufig benutzt wurden.
Ausserdem sieht eine Mineralwasserflasche irgendwie appetitlicher aus.
Marko_I
Dabei seit: 11.01.2006
Beiträge: 2023
Fl. bewertet: 316
Verfasst am: 06. 02. 2012 [17:12] Post-Direktlink
Bei der Wette würde ich auf kabazzas Seite einsteigen.
Sicher ist das Leitungswasser regional unterschiedlich, und ich habe auch schon welches erlebt, das pur nicht sonderlich lecker war, (meines ist glücklicherweise toll), ich bezweifle aber, dass jemand (z.B. Diedler) bei den paar Verdünnungstropfen im Whisky einen Unterschied schmeckt.
Insofern verstehe ich nicht, wenn jemand Leitungswasser trinkt, aber für den Whisky teures kauft, wenn überhaupt, würde ich es andersrum machen.

Zum Thema Filter: Ich habe letztens einen Testbericht gesehen. Die positive Wirkung (versprochenes rausfiltern) war marginal bis nicht nachweisbar, aber egal, Placebo ist auch was Feines, wenn's den Leuten hinterher besser schmeckt, hat es seinen Zweck erfüllt, auch wenn nicht passiert ist.
Viel schlimmer: das vorher prima saubere, weit unter allen Grenzen keimbelastete Wasser war nach dem Filtern ein munteres Keimbiotop, bis zur deutlichen Gesundheitsgefährung.

"Every question I answer will only lead to another question", 'Mother', Lost S06E15, mein komisches Zeuchs
Willy_Wonka
Norddeutschland
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Verfasst am: 06. 02. 2012 [17:18] Post-Direktlink
"theo22" schrieb:

Brita ist auch eine Frage des Preises.
Für meinen Monatsbedarf an kalkfreiem Wasser, kommt mir Mineralwasser aus dem Discounter billiger.
Die Brita-Kartuschen muss man auch in gewissen Zeitabständen wechseln, selbst wenn sie nicht häufig benutzt wurden.
Ausserdem sieht eine Mineralwasserflasche irgendwie appetitlicher aus.

Da ich allein schon ca. 3 Liter Tee pro Tag in mich "hineinjage", ist es für mich definitiv sinnvollicon_wink.gif

Zu den ganzen Keimbiotopen. Regelmäßiges säubern hilft auch mal!icon_cool.gif Des Weiteren ist ebenfalls wissenschaftlich belegt, dass Kunststoffflaschen den Inhalt ebenflass belasten. Glas hat hier definiv einen Vorteil.

Zu der Optik. Wenn es Dich stört, dann füll es doch einfach um - tue ich auch. Nach dem Filtern was das Wasser in eine GLASflasche um gefüllticon_wink.gif

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Willy_Wonka
Norddeutschland
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Fl. bewertet: 13
Verfasst am: 06. 02. 2012 [17:20] Post-Direktlink
"Marko_I" schrieb:

Viel schlimmer: das vorher prima saubere, weit unter allen Grenzen keimbelastete Wasser war nach dem Filtern ein munteres Keimbiotop, bis zur deutlichen Gesundheitsgefährung.

http://www.info-wasserfilter.de/aktivkohle_filter.html

"Granulierte Aktivkohlefilter können sich aufgrund ihrer Eigenschaften mit Schadstoffen und Verunreinigungen „vollsaugen“. Daher ist das regelmäßige Wechseln der Filterkartusche hinsichtlich der Herstellerangaben wichtig."icon_wink.gif

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theo22
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Beiträge: 890
Verfasst am: 06. 02. 2012 [17:31] Post-Direktlink
"Willy_Wonka" schrieb:

Da ich allein schon ca. 3 Liter Tee pro Tag in mich "hineinjage", ist es für mich definitiv sinnvollicon_wink.gif


Ja klar. Es ist eine Frage der Gewohnheiten und der lokalen Wasserqualität.
In der Schweiz ist die Leitungswasserqualität natürlich recht gut und v.A. chlorfrei.
Für Tee reicht mir Leitungswasser.
Kalkarmes Wasser brauche ich höchstens für Whisky oder den ultimativen Espresso. icon_wink.gif
Marko_I
Dabei seit: 11.01.2006
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Verfasst am: 06. 02. 2012 [17:39] Post-Direktlink
"Willy_Wonka" schrieb:

"Marko_I" schrieb:

Viel schlimmer: das vorher prima saubere, weit unter allen Grenzen keimbelastete Wasser war nach dem Filtern ein munteres Keimbiotop, bis zur deutlichen Gesundheitsgefährung.

http://www.info-wasserfilter.de/aktivkohle_filter.html

Die Erklärungen klingen teilweise schon sehr magisch. Ups, die verkaufen ja Filter. icon_cool.gif
Sollte wohl eher werbung-wasserfilter.de heißen.


"Granulierte Aktivkohlefilter können sich aufgrund ihrer Eigenschaften mit Schadstoffen und Verunreinigungen „vollsaugen“. Daher ist das regelmäßige Wechseln der Filterkartusche hinsichtlich der Herstellerangaben wichtig."icon_wink.gif

Klar. Und zwischen 2 Wechseln speichert dter Filter die wenigen Keime aus dem Wasser, läßt sie sich in Feuchtigkeit und wärme vermehren und gibt sie mit steigender Konzentration wieder ab. Das dürfte sich nicht vermeiden lassen, wenn du den Filter nicht nach fast jedem Benutzen wechselst.

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