The Whisky Blog

Herzlich willkommen! Dies ist ein Video-Blog in dem ich Whiskys verkoste und über Wissenswertes rund um Whisky spreche. Es lohnt sich wiederzukommen. Ich freue mich über jeden Kommentar.

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Ardbeg Raritäten - Nachtrag

Unser Ardbeg-Raritätenverkauf Ende Oktober war ein voller Erfolg. Leider hatten wir bei Weitem nicht genügend Flaschen, wie es Nachfrage gab. Auf der anderen Seite sind jedoch noch ein paar Flaschen übrig geblieben.


Ardbeg 1972 und Ardbeg 1976


Diese beiden Flaschen weisen natürlich fürstliche Preise auf. Da findet man nicht so schnell eine Handvoll Kunden, wie bei den 'preiswerteren' Abfüllungen.


Noch ganz frisch hat meine Frau einen Restposten der Ardbeg TEN 4,5 Liter Großflaschen herein bekommen. Warum so verzögert? Diese Flaschen haben leichte Beschädigungen am Umkarton und so hat man wohl zuerst die schönen und anschließend die nicht mehr ganz so tollen heraus gegeben. Deshalb finden Sie im Shop nur die Flaschen ohne Umverpackung abgebildet.


Über den Ardbeg TEN Black Mystery gibt es gute Neuigkeiten. Es werden in mehreren Wochen wieder Flaschen eintreffen. Wie viele es werden und ob es noch dieses Jahr etwas damit wird, wage ich jedoch zu bezweifeln.


Auch über den Ardbeg Uigeadail gibt es Neues zu berichten. Jim Murray, Autor der Whisky Bible 2009, verleiht ihm die Auszeichnung: "World Whisky of the Year". Den Whisky selbst nennt er "irrsinning komplex" und das Tasting selbst "eine Sternstunde in meinem Whisky-Leben."

Mehrwertsteuer freier Dezember?

Haben sie auch die Stimmen gehört, die den Dezember von der Mehrwertsteuer befreien wollten. Nicht, dass man einen Monat versteuern könnte - wenn es ginge, hätten es die Parteien in Berlin sicherlich schon probiert icon_smile.gif. Nein, man dachte an, ob man nicht die Mehrwertsteuer im Einzelhandel für einen Monat aussetzen könnte, um den Konsum im Weihnachtsgeschäft zu beleben.


Ganz die Mehrwertsteuer weg? Das erinnert mich an eine Werbekampagne eines großen Elektromarktes vor einem Jahr. "Wir schenken Ihnen die Mehrwertsteuer!"


Andere Stimmen in der Politik wollten die Mehrwertsteuer für den Dezember wieder auf die alten 16% senken. Nur für den Dezember? Wer denkt sich denn so einen Käse aus? Allein der Aufwand die ganzen EDV-Systeme umzustellen - wir haben das ja gerade bei der Erhöhung hinter uns - und die Verwaltung der verschiedenen Mehrwertsteuersätze in der Buchhaltung und im Jahresabschluss machen das ganze Unterfangen zu einem Schildbürgerstreich.


Dabei gleicht dieser Ansatz genau dem Ansatz, den die Banken, die Internetprovider und die Mobilfunkgesellschaften derzeit in ihrer Reklame fahren. Wir schenken ihnen die Grundgebühr (ätsch, aber nur für 3 Monate) oder wir geben ihnen 6% Zins (Sternchen - aber nur bis zum 31.12.2008 auf ein paar Tausender). Alles geht darauf aus, ihnen nur für einen kurzen Zeitraum einen plakativen Vorteil zu gewähren. Die wahren Konditionen/Steuern bleiben langfristig in den luftigen Höhen, in die man sie in den vergangenen Jahren getrieben hat.


Nur die Briten scheinen ernst zu machen. Sie wollen die Mehrwertsteuern längerfristig auf den alten Satz reduzieren. Ein richtiger Anfang.


Dieser ganze populistische Unsinn zeigt mir wieder ganz deutlich, wie die Politik in Deutschland abläuft. Man nimmt dem Bürger das Geld massiv ab, verdaut es erst einmal im Staatssystem und schüttet dann den kläglichen Rest wieder an die Bürger als geschenkte 'Wohltat' aus. Da das nicht reicht, nimmt man seit Jahrzehnten Schulden über Schulden auf. Nun, wo der Schuldenberg ein Viertel des Staatshaushalts an Zinsen ausmacht, kann es weder neue Schulden noch höhere Steuern geben. Also lenkt man den Volkswillen bzw. -zorn geschickt auf andere Dinge. Eine 'kleine' Krise kommt da gerade recht.


Doch so leicht lässt sich der Großteil der Bevölkerung nicht in den April schicken. Frau Merkel weht der Wind aktuell massiv ins Gesicht.

Die Parteiendiktatur

Ich lese gerade das Buch: Die Reformverhinderer: Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland von Hartmut Bachmann


Herr Bachmann geht sehr heftig und extrem mit seiner Sprache um, und so bringt er die wesentlichen Themen unserer aktuellen Republik dem Leser knallhart 'rüber.


Was ist eine Parteiendiktatur? Nun, ganz einfach. Wenn es ein guter Politiker ohne Mitgliedschaft in einer Partei nicht nach oben schafft. Der Politiker muss sich dem Parteibuch und den Parteitagsbeschlüssen vollkommen unterwerfen, wenn er es nach oben schaffen will.


Kenn Sie einen parteifreien Politiker in Berlin? Sehen Sie! Es gibt sie nicht. Und wenn ein Politiker aus der Fraktion oder Partei austritt, dann wird er seinen Wahlkreis nicht mehr gewinnen und er ist weg vom Fenster. Die Partei bestimmt damit, was im Land geschieht. Und dann ist da noch eine gewisse Spannung zum Grundgesetz vorhanden, in dem steht, dass der Volksvertreter nur seinem Gewissen verantwortlich ist. Und dann fragt sich Herr Bachmann, warum es dann den Fraktionszwang gibt, in dem der Abgeordnete genau so abstimmen muss, wie die Fraktion es vorgibt.


Reflektiere ich diese These über die Parteiendiktatur auf unser tägliches Leben, so finde ich ganz aktuell in Hessen genau dieses Problem wieder. Der hessische SPD Parteitag hatte mit großer Mehrheit beschlossen, Frau Ypsilanti zu wählen. Und vier Abgeordnete machten nicht mit. Diese vier haben nun ein großes Problem. Ihr tägliches Einkommen und ihre Existenzgrundlage ist weg. Eine der Vier wird sich wohl arbeitslos melden müssen. Einige Parteiobere waren sogar richtig beleidigt, dass sich die Vier nicht an den Parteitag-Beschluss hielten. Das nennt Herr Bachmann die Diktatur der Partei. Vielen Parteigängern fällt das gar nicht mehr auf und sie laufen einfach hinter den Vorbetern her, da man nur so an den Futtertrögen der Macht und des Einkommens bleibt.


Wir müssen aber nicht bei der SPD bleiben. Auch bei der CDU gibt es diesen internen Aufstand gegen die Diktatur der Partei. Das berühmteste Opfer jüngerer Zeit ist Herr Friedrich Merz, der von allen Ämtern zurück trat. Auch in der Vergangenheit gab es das schon einmal bei der CDU. Ich sach' nur Biedenkopf und Kohl. Auch in der Vergangenheit gab es das bei der SPD. Der Kandidat hieß Manfred Lahnstein, der seinen Ministerposten nach drei Wochen hinschmiss. Er schrieb auch ein bemerkenswertes Buch darüber: Die Feuerwehr als Brandstifter.


Die Gesetze werden also nicht von unseren Volksvertretern gemacht, sondern von den Parteien. Das haben die wenigsten von uns so gewollt. Die aktuellen Zugewinne der Freien Wählervereinigungen kratzen an diesem Alleinherrschaftsanspruch der Parteien.


Und die im Titel des Buchs angeführte Beamtendiktatur? Nun die erschließt sich sofort. In unseren Parlamenten sitzen mehr als 60 Prozent Beamte. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn nur sie können nach einer oder mehreren Legislaturperioden wieder auf ihre alten Stellen zurück. In der Privatwirtschaft ist in der Regel der Zuge abgefahren. Zudem wird mittlerweile deutlich mehr als die Hälfte unseres erarbeiteten Geldes durch die Staatsmühle gedreht. Und wenn das System mehr als 50% kontrolliert, dann kontrolliert es alles.


Dazu kommen noch die den Parteien angehörigen parlamentarischen Staatssekretäre, die 'Herrscher des Volkes' und 'Diener des Volkes' miteinander vermischen. Das nenne ich einmal einen Zielkonflikt!


Auf jeden Fall meint Herr Bachmann, wird die Parteiendiktatur nie ein Gesetz verabschieden, das der eigenen Klientel der Beamten wirklich Schaden zufügen wird und Arbeitsplätze oder Pfründe unter den Beamten kostet. Ja man wird sogar nichts unternehmen, um die Anzahl an beamten zu reduzieren, denn das würde die Macht langfristig kosten. Zudem braucht man Pöstchen für Familie und 'ausgediente' Parteifunktionäre.


Das Buch hatte schon einen merkwürdigen, direkten Stil. Jedoch hat es Herr Bachmann geschafft, mich mit anderen Augen auf die Politik in Berlin und München sehen zu lassen. Und mein Gefühl, dass es oftmals nicht um den Bürger, sondern nur um die Partei des Politikers als solches geht, bestärkt mich, dass Herr Bachmann vermutlich recht hat.

Dr. Spitzbart - Teil 2

Dr. Spitzbart tourt derzeit mit dem 'Gehirnkenner' Thorsten Havener, von dem ich hier bereits einmal berichtet habe, durch die Landen. Sie bieten dabei eine interessante Dienstleistung.

www.medical-consultants.de/seminare/think_outside_the_box.asp

Ich habe diese Dienstleistung in Starnberg unter dem Titel 'Think outside the Box' in Anspruch genommen.

Um 7:30 Uhr trafen wir uns ungefrühstückt im Hotel und bekamen Blut abgenommen. Dann folgten Vorträge über die Hard- und Software unseres Gehirns. Dr. Spitzbart versorgte uns mit den Informationen über die graue, feuchte Hardware zwischen unseren Ohren und Herr Havener zeigte uns, was unsere Software im Oberstübchen so drauf hat. 

Mit allen Vorzügen und Unzulänglichkeiten.

Am Abend lagen dann die Blutwerte vor. Interessant waren in diesem Zusammenhang vor allem die Hormonspiegel des Serotonins und Cortisons, die besonderen Einfluss auf unsere Psyche haben. Wir sind so drauf, wie diese Stoffe in unserem Blut unterwegs sind. Sacke


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Dr. Spitzbart - Teil 1

Weihnachten steht vor der Tür und wir alle werden wieder wunderbar Essen und Trinken. Die Bestellungen bei uns werden größer und teuer - deutliches Anzeichen, dass man sich zum Fest wieder einmal etwas gönnt. Doch kommen wir zum Thema Gesundheit, um das ich mich heute und morgen und vermutlich auch noch einmal in der kommenden Woche kümmern will. Ich hatte es ja schon einmal vom Tod und auch schon von unserem Körpergewicht. Jetzt also die Gesundheit.

Wer bei der Überschrift an den spätmittelalterlichen Mediziner Dr. Eisenbart denkt, liegt schon fast richtig. Wer an einen Gaukler und Kurpfuscher denkt, liegt aber falsch.

Hier ist die Webseite von Dr. Spitzbart, der sich gerne als Medical Consultant bezeichnet.

www.spitzbart.com

Vor zwei Jahren habe ich einen Vortrag von eben diesem Dr. Spitzbart in München gehört. Es ging ums Blut - unseren wertvollen Lebenssaft. Der Titel lautete 'Das Blut der Sieger: Warum ist man so, wie man isst?'

Was macht unser Blut so besonders?

Waren Sie schon einmal beim Arzt und hab


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