The Whisky Blog

Herzlich willkommen! Dies ist ein Video-Blog in dem ich Whiskys verkoste und über Wissenswertes rund um Whisky spreche. Es lohnt sich wiederzukommen. Ich freue mich über jeden Kommentar.

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Wachstum? Wachstum!

Kennen Sie den Unterschied zwischen Inflation und Deflation? Es ist eigentlich ganz einfach. Während einer Inflation wird alles stetig teurer. Das kennen wir von unseren Eltern bzw. Großeltern, wenn sie von der großen Geldentwertung (alternativ auch die Bezeichnung 'Kladderadatsch') sprechen. Damals kostete nach der galoppierenden Inflation ein Laib Brot schon einmal eine Milliarde Mark. Die modernen Mittel und das Wissen um die Zusammenhänge der Geldmarktpolitik haben das Gespenst der Inflation nach den 70er Jahren - dem Jahrzehnt der Inflation - in Vergessenheit geraten lassen. Aber wir haben nach wie vor eine Inflation. Sie schwankte über die beiden vergangenen Jahrzehnte immer so zwischen 1 und 3 Prozent. Nichts Gravierendes.

Ala


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Laphroaig - update

Heute habe ich meinen Newsletter als Friend of Laphroaig erhalten. Ein paar Punkte möchte ich hier für die nicht englisch lesenden User weiter geben. Wer den direkten Informationskanal haben möchte, der kann sich auf der Homepage der Brennerei informieren.


Es wird ein Laphroaig-Museum an der Brennerei geben. Es soll zum Islay Festival of Malt & Music (Feis Ile) fertig werden. Das Festival beginnt am 23. Mai und läuft bis zum 31. Mai.


Die Brennerei hat die letzten Bestände des 15-Jährigen längst verkauft. Die Versorgungskette sollte also in den kommenden Monaten komplett auf den 18-Jährigen umgestellt werden. Wir sollten mit dem 15-Jährigen, dessen Verkäufe bei uns stark ansteigen, noch bis zum neuen Katalog im Herbst durchhalten.


Auch vom Triple Wood gibt es Neues zu berichten. Wem die 1 Liter Flasche zu teuer ist, der darf sich auf den Sommer freuen. Es wird bis zum Winter - wie beim Quarter Cask - auch eine 0,7 Liter Flasche geben.


Und letztendlich wird der neue Cask Strength in individueller Fassstärke demnächst abgefüllt. Oft wurden wir nach der derzeit im Angebot fehlenden 1 Liter Flasche gefragt. Vielleicht trifft sie dann mit der geänderten Prozentzahl bei uns wieder ein. Auch hier tippe ich auf den Sommer. So schnell sind die in Schottland nun auch wieder nicht.

Profis oder Amateure?

In diesem Beitrag über eine Whiskysendung auf arte in unserem Forum gab es eine kräftige Diskussion, die in dem Satz eines Users gipfelte: "Hier wurde Laien echter Mist erzählt und die Experten raufen sich die Haare."


Dieser Ausruf ist nicht der erste dieser Art. Auch in dem folgenden Beitrag auf Deutschlandradio wurde einem vermeintlichen Experten der Marsch geblasen.


Wie kommt so ein Beitrag über Bruichladdich wie auf arte zustande? Ein Journalist wird irgendwo angefixt und beschließt über ein Thema etwas zu machen/drehen/schreiben. Er braucht einen Fachmann für die Kamera und einen Fachmann für das Thema. Dann braucht er noch jemanden zum Sprechen und für die Musik und letztlich jemanden zum Schneiden des ganzen Materials. Moderne Medien sind ganz schön schwierig zu beherrschen.


Leider gibt es dann zwar eine Fachperson fürs Sprechen mit toller Stimme und Kontrolle, aber diese kann bei den vielen unterschiedlichen Themen leider keine Fachkraft für alles sein. Also nur eine schöne Stimme und wenig dahinter. Auch der Kameramann hat so seine Probleme. Was ist in einer Brennerei nicht nur optische schön, sondern für den Fachmann interessant? Und nun kommt es zum Stille Post Effekt. Man interviewt Leute vor Ort und bis die Aussprache von Bruichladdich und Jim McEwan bei der Schönsprecherin in Deutschland angekommen ist, hat es Lautverschiebungen gegeben. Aus 43% werden auch schon mal 42% und der Filmschneider - der auch nicht nach Schottland mit durfte - zeigt einen schnöden Sicherungskasten oder das Chemiefass mit dem Reiniger anstatt des Spiritsafes. Schließlich hat er alles gedreht und der Cutter und der Regisseur erinnern sich nach ein paar Monaten auch nicht mehr an alles.


Natürlich kann man nun argumentieren, dass der Regisseur dafür verantwortlich ist, und dass kompetente Personen diesen Film nachkontrollieren müssten. Aber was folgt dann?


Nachvertonen ohne Fehler? Neuschnitt?


Wer soll das bezahlen? Wo wir heute schon über die Steuerlast und die Rundfunkgebühren jammern. Klar - ein privater Sender muss ja so schlecht sein - aber die unabhängig finanzierten (subventionierten) Öffentlich-Rechtlichen-Sender sollten darüber ob ihrer Qualität erhaben sein, oder etwa nicht?


Meine Meinung in dieser Sache wird immer fester. Alles Käse icon_exclaim.gif Allgemeine Journalisten, die heute über dies und morgen über das berichten machen jede Menge Fehler. Und so wie ihr eigenes Auto aus der Werkstatt suboptimal zurück kommt, so steckt auch in den Medien der Wurm drin. Irren ist menschlich.


Was mich dabei jedoch ein Stück weit aufregt ist der Machtanspruch mancher Journalisten, die die Amateure (z.B. in Blogs) abwerten und sich in der Position des Information-Gatekeepers sehen. Schönheit und Professionalität machen das darunter liegende Gebäude an Informationen nicht richtiger oder besser.


Die Jugend hat sich unter anderem auch deshalb in weiten Teilen von dieser 'glattgebügelten' Hochglanz-Mediengesellschaft verabschiedet. Wenn man Hochglanz haben will, dann geht man zur großen Leinwand ins Kino oder sieht sich eine DVD an. Wenn man dagegen etwas authentisches haben will, dann geht man auf YouTube und schaut sich verwackelte, unscharfe und farbrauschende Handyvideos an - Hauptsache authentisch.


Und auch wir von The Whisky Store glauben, dass unsere - nicht von einer Agentur glattgebügelte - Homepage zwar suboptimal ist, jedoch eine gewisse Authentizität ausstrahlt. Genauso wie das Whiskybuch im PDF- oder Audio-Format und auch der Katalog.


Klar könnten wir besser sein. Klar liegen wir auch nicht immer richtig und machen Fehler. Das alles wollen wir nicht bestreiten. Aber vielleicht sind wir letzten Endes glaubwürdiger bei gerade noch ausreichender Professionalität.


Wichtig ist, dass man bei alledem lernt und Fehler nicht zu oft wiederholt. Sonst leidet die Authentizität.

Preisbindung für Hörbücher?

Wenn man selbst ein Hörbuch erstellt hat, dann befasst man sich mehr mit der Materie. Man wird aufmerksam. Und auch wenn unser Hörbuch gratis abgegeben wird, so habe ich mir die Frage gestellt, ob ein Hörbuch einer Preisbindung unterliegt bzw. unterliegen sollte.


Sieht man das Hörbuch als Ersatz für ein Buch an, so ließe sich die Argumentation für eine Preisbindung direkt übernehmen. Sieht man ein Hörbuch als etwas vollständig Neues an, so muss man frisch darüber diskutieren.


Hoch interessant ist der aktuelle Streit um die Vorlesefunktion des neuen Amazon-eBook-Readers. Macht diese Funktion aus einem elektronischen Buch ein Hörbuch? Da fällt es mir richtig schwer mich zu entscheiden. Wenn man dazu betrachtet, dass Hörbücher in der Regel immer deutlich teurer als gedruckte Bücher sind, so verstehe ich schon, dass man um die Audio-Rechte an seinen Büchern besorgt ist.


Die Diskussion um die Übertragung der Preisbindung auf Hörbücher geht für mich einen ganzen Schritt zu weit. Ich bin ja persönlich schon gegen die Buchpreisbindung überhaupt. Hier wird aus meiner persönlichen Sicht eine ganze Branche künstlich verteuert. Das mag früher, als man richtig Probleme hatte an Bücher überhaupt zu kommen und man so den Buchhandel in der Fläche stützen musste, richtig gewesen sein. Heute in der Zeit des Internets und des Versandhandels ist das für mich ein Anachronismus, der die Verbreitung von Büchern durch hohe Kosten mehr behindert als fördert. Und auch um den Autor geht es schon lange nicht mehr. Wenn sie kein Bestsellerautor sind, können sie von Büchern sowieso nicht leben. Das Geld geht bereits in den Verlagen und hinunter in der ganzen Prozesskette bis zum Leser verloren.


Hier macht sich eine interessante Parallele zum Whiskyhandel bemerkbar. Braucht man einen beratenden Whiskyhändler wirklich? Oder findet man seine Infos selbstständig im Netz?


Wird mit einem preisgebundenen Buchhändler für nur mehr einen kleinen Teil der Bevölkerung eine künstliche Marktverzerrung aufrecht erhalten?


Doch kommen wir zurück zu den Hörbüchern. Überrascht hat mich die folgende Veröffentlichung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Danach unterliegen aus politischem Willen die Hörbücher nicht der Buchpreisbindung.

Gerald Asamoah und Ardbeg Mor

 

"Horst_S"
Im Briefkopf fand ich nämlich noch eine andere Webseite und dann wurde mir erst klar, wer Gerald Asamoah ist: Ein Fußballspieler icon_exclaim.gif Und dann noch von Schalke 04.



und Spieler der Deutschen Nationalmannschaft icon_exclaim.gif

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