The Whisky Blog

Herzlich willkommen! Dies ist ein Video-Blog in dem ich Whiskys verkoste und über Wissenswertes rund um Whisky spreche. Es lohnt sich wiederzukommen. Ich freue mich über jeden Kommentar.

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Glück oder Bruttoinlandsglück?

Sind Sie glücklich icon_question.gif Egal, wie Sie jetzt antworten, es lohnt sich für die, die Ja sagen, genauso wie für die, die Nein sagen, darüber nachzudenken.


Die amerikanische Verfassung verbrieft die Rechte jedes Amerikaners zu: Life, Liberty and the Pursuit of Happiness (Leben, Freiheit und die Suche nach Glück). Aufgemerkt icon_exclaim.gif Es geht um die ‚Suche nach Glück’ und nicht um den Anspruch auf Glück, wie ihn vermutlich wir Deutschen in unserer Anspruchsmentalität definieren würden. Wenn der Link dann wieder funktioniert, dann können Sie eine schöne Abhandlung über das staatliche Glück hier lesen.


Glücklichsein scheint eine relative Sache zu sein. Glücksmomente und langfristige Zufriedenheit werden gerne unterschieden. Doch beides bedingen einander. Der Nobelpreisträger und Professor an der Princeton Universität Daniel Kahneman hat der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe 1. Feb. 2009) ein Interview gegeben, indem er über den Zusammenhang zwischen Glück, Geld und Zufriedenheit philosophiert. Nachlesen können sie dieses Interview hier.


Hoch interessant finde ich seine Schlussfolgerung, dass Geld durchaus förderlich für das Glücklichsein ist. Allerdings gibt es auch Untersuchungen, dass Geld lange nicht so bedeutend für das Glück ist, wie der Traum an einen Lottogewinn einen Glauben macht. Es ist anscheinend so, dass eine bestimmte Menge Geld vorhanden sein muss, damit der Mensch zum Glück fähig wird. Viel mehr Geld bringt dagegen aber nicht so viel mehr an Glück. Und dass reiche Menschen unglücklich seien, gehört in den Bereich der Märchenstunde.


Doch dem Geld darf man auch nicht zu viel Bedeutung beimessen. Um wirklich glücklich zu sein, bedarf es einer Menge anderer Einflussfaktoren. Zu den wichtigsten gehören z.B. gute Freunde, mit denen man sich oft genug treffen sollte. Und die FAZ gibt dann noch eine Zusammenfassung der wichtigsten Glücksbringer:


1. Schlafen Sie genug (wachere Menschen haben bessere Laune als müde)

2. Treffen Sie sich mit Ihren Freunden (Ist keiner verfügbar, gehen Sie unter Menschen)

3. Passen Sie sich auf, mit wem Sie sich vergleichen (Vergleichen Sie sich nach oben, dann bekommen Sie oftmals schlechte Laune) (Anm. Ob das eine Auswirkung unserer Neidgesellschaft ist?)

4. Erinnern Sie sich (an schöne Momente. Das bringt Zufriedenheit, die Voraussetzung für Glück ins Leben.)

5. Denken Sie nach. (Nur fundierte Entscheidungen werden Sie langfristig glücklich machen)


Die FAZ zeigte in ihrem Sonderteil noch zwei Karten. Eine Karte der Welt zeigte farblich hervorgehoben die Verteilung des Bruttoinlandsproduktes 2008. Sehr schön war der hohe BIP-Stand der westlichen Welt darauf zu erkennen, wogegen weite Teile Afrikas und Asiens deutlich hinterher hinken. In einer zweiten Karte wurde von den Meinungsforschern von Gallup (www.gallup.com) eine Weltkarte des Glücks in den selben Farben daneben gezeigt. Erstaunlicherweise ergab sich ein recht identisches, farbliches Bild mit einigen bemerkenswerten Abweichungen.


Wie misst man Glücklichsein? Nun, man stellte den Menschen die Frage auf welcher Sprosse einer Leiter von 1 bis 10 sie ihr Glück einschätzten. Und hier kam es zu erstaunlichen Unterschieden. Obwohl wir Deutschen zu den reichsten Nationen auf dieser Welt zählen, so befinden wir uns nur auf der Stufe 5 dieser Weltleiter. Alle anderen, reichen Nationen fühlen sich mit ihrem Glück deutlich besser. Dänemark z.B. steht, obwohl sie nicht so viel reicher sind als wir, auf der fiktiven 8. Stufe dieser Leiter. In Europa ließ sich dieses gravierende Missverhältnis nur noch in Rumänien feststellen. Neidgesellschaft bei uns? Unzufriedenheit mit den kriminellen Machenschaften in Rumänien? Die Forscher sind da dran. Man muss doch rausfinden können, warum die Deutschen die Miesepeter dieser Welt sind. Dass die Menschen in Togo beim Glück der Welt das Schlusslicht ausmachen, überrascht mich dann nicht wirklich.


Nun denken eine Menge Menschen in der Welt darüber nach, ob man diese Ergebnisse in einen Glücksindex einbringen kann, zu dem natürlich noch andere Faktoren bestimmt werden sollten. Z.B. die Lebenserwartung oder der Zustand der Umwelt usw. Doch andere Forscher halten so ein Vorgehen wiederum für gefährlich, da in Folge die Regierungen nur mehr dort optimieren würden, wo es einen Einfluss auf das Bruttosozialglück hätte. Als eines der ersten Länder will das Königreich Bhutan in Zukunft sogar das Bruttonationalglück messen.


Sehr schön finde ich, dass in den Zeiten der Wirtschaftskrise diese Untersuchungen weiter in die Öffentlichkeit getragen werden. Denn wenn das Geld als Glücklichmacher bei den Deutschen auf einmal ausfällt, dann sollten wir trotzdem nicht den Kopf hängen lassen. Kabarettisten wie der Arzt Eckhart von Hirschhausen tragen dazu auch im täglichen Leben wie vergangenen Monat auf Bayern 3 bei. Hier geht es zum Podcast.

Whisky Cream Liköre

Über das vergangene Wochenende erhielten wir die folgende E-Mail:


ich möchte Ihnen ein kleines Problem schildern, verbunden mit der Frage, ob ich bei der Lagerung etwas falsch gemacht habe.


Ich habe am 5.12.08 u.a. eine Flasche Heather Cream bestellt und diese an Weihnachten geöffnet. Danach lagerte ich die Flasche in der Wohnung, bei etwa 20 bis 21 Grad Wohnungstemperatur. Zwischendurch, so bis Mitte Februar, genossen wir mal ein kleines Glas. Als ich mir vor drei Tagen ein Glas einschenken wollte, stellte ich fest, dass der Whiskeylikör nicht mehr durchgängig flüssig war, sondern den Eindruck von gestockter Milch machte. Die Substanz roch zwar nicht unangenehm, machte aber keinen trinkbaren Eindruck mehr, so dass ich die klumpig verdickte Masse wegschüttete.


Allerdings hatte ich schon mal eine Flasche Heather Cream, die ich längere Zeit nach der ersten Öffnung in der Wohnung gelagert hatte und da fehlte sich nichts bis zur vollständigen Leerung.



Im Gegensatz zu hochprozentigem Whisky haben Whiskyliköre in der Regel einen geringeren Alkoholgehalt. Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Yukon Jack Likör hat 50%. Doch bei dem angesprochenen Heather Cream sprechen wir von einem Alkoholgehalt von 'nur' 17 Vol.%.


Alkohol wird auch als Desinfektionsmittel verwendet. Bei der medizinischen Anwendung jedoch in einer Stärke von 100% und so wundert es nicht, dass die Haltbarkeit von Likören mit dem geringeren Alkoholgehalt begrenzt ist. Es gibt aber auch andere, nicht Sahneliköre, die unbegrenzt haltbar sind. Hier hilft der Zucker, ähnlich zum Fruchtaufstrich, die Bakterienvermehrung zu verhindern.


Cream Liköre sind am Ende des Tages anders. Ihnen fehlt sowohl der Zucker als auch der starke Alkohol, um die Bakterien am ungehinderten Vermehren in der Sahne zu hindern. Deshalb weisen auch alle Sahneliköre ein aufgedrucktes Haltbarkeitsdatum auf.


Und wie bei allen Haltbarkeitsdaten ist dieses nur gültig, wenn die Lebensmittelpackung nicht geöffnet wurde. Nach dem Öffnen gehört eine Sahnelikörflasche deshalb in den Kühlschrank. Und nun liegt es am Genießer dafür zu sorgen, dass diese Flasche nicht zu lange angebrochen im Kühlschrank steht. Und was bedeutet 'nicht zu lange'? Das hängt von der Temperatur des Kühlschranks und der Öffnungsdauer der Flasche beim Einschenken ab. 14 Tage bis einen Monat dürften typische Haltbarkeiten sein. Es kann jedoch Abweichungen nach oben und nach unten geben. Letzteres vor allem, wenn Milchsäurebakterien im Kühlschrank 'unterwegs' sind.

Wer gesund stirbt, hat mehr vom Leben

Dies ist der Titel eines neuen Buchs von Siegfried Meryn und Christian Skalnik. Es ist ein Buch, das die neuesten Erkenntnisse und Studien über die Krankheitsvermeidung und damit die Verlängerung des Lebens zusammenfasst.

Schon mein vorsichtig formulierter Satz zeigt, dass wir auch heute, wo wir deutlich weiter in der Entschlüsselung des menschlichen Lebens sind, noch immer nicht wirklich wissen, was Garanten für ein langes und gesundes Leben sind. So war vor 60 bis 70 Jahren ein fettes Essen wichtig für unser aller Überleben. Und so wundert es mich nicht, dass es nach dem Krieg eine Überwachung des Fettgehalts der Gerichte in Gaststätten gab. Aufgemerkt! Es wurde geprüft, dass der Fettgehalt 'hoch' genug war.

In den 70ern und 80ern wurde das Fett verdammt. Fett = schlecht! In den 90ern dann begann man zwischen gutem (pflanzlichem) und schlechtem Fett (tierischem) zu unterscheiden. Aber auch dort ist man nicht stehen geblieben. Heute weiß man, dass Transfette übel für den Menschen sind und auch das Verhältnis zwischen den verschiedenen Fettarten (gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten) muss stimmen. Das tierische Fett ist also nicht nur schlecht. Dabei ist es nun gar nicht hilfreich, wenn aus den ganzen Lifestyle-Blättern ein ständiges Störfeuer an angeblich lebensverlängernden Diäten auf die Menschen losgelassen wird.

Ich habe hier schon einmal über unsere Modelle von der Welt geschrieben. Und wie sie sich mit der Zeit verändern. Jeder von uns hat ein Modell für seine Umgebung in der er lebt. Es ergibt sich einfach so. Die einfachsten sind die, bei denen man Führungspersönlichkeiten kritiklos folgt. Man merkt seinen Fehler in der Regel erst, wenn der totale Krieg droht oder der Bankberater einem mit trauriger Miene mitteilt, dass die Zertifikate nun nichts mehr wert sind.

Wir kommen also nicht umhin, uns selbst ein Bild von den Dingen zu machen, die unser Leben angehen. Und was ich so an verschiedenen Dingen über d


[mehr]

Passbilder und Biometrie

Wenn man so mitbekommt, was unsere Minister Steinbrück (SPD) und Schäuble (CDU) sich so unter transparenten Bürgern vorstellen, dann stellt sich mein Gehirn so manches Mal auf rot. Einiges ist anscheinend vernünftig, anderes erscheint mir wieder völlig überzogen und abgehoben. Auf jeden Fall herrscht in diesen Ministerien eine hektische Betriebsamkeit, so dass es mir manches Mal ganz unheimlich wird.


Letztlich habe ich mir einen neuen Führerschein machen lassen, weil ich den riesigen, alten Lappen nicht mehr ins kleine Portemonnaie bekam. Also musste ein neuer her. In Summe war der ganz schön teuer. 24 EUR für die Scheckkarte und 15 Euro für ein aktuelles Passbild.


Nun habe ich eine gute Kamera, eine gute Beleuchtung und im Netz kann man sich die Anforderungen für ein solches Foto herunterladen.


Und so sitzt auf einmal der Teufel auf meiner Schulter und flüstert mir zu: Mach das Foto selbst und verändere deinen Augenabstand und Nasenlage ein wenig mit Photoshop. Wäre doch ganz hübsch, wenn man hier den Staatsapparat durcheinander bringen würde.


Doch wenn man den Gedanken zu Ende denkt, dann ist das ein glattes Eigentor. Denn die Biometriesoftware vergleicht ja eben meine wirklichen Parameter in einer aktuellen Messung mit dem Foto auf dem Ausweis bzw. Führerschein. Und was kommt raus, wenn man eine Differenz erzeugt? Zumindest einmal eine Verspätung bei der Kontrolle des offiziellen Papiers und wohlmöglich - im Falle eines Ausweises bzw. Passes - dem Verpassen eines Anschlussflugs. Und wenig ist für mich ärgerlicher, als Termine zu versäumen.


Also habe ich mich ordentlich fotografieren lassen und bin nun im Besitz eines modernen EU-Führerscheins.

Fehler oder Feature?

Gestern hat uns ein User des Forums auf einen Fehler bei der Shop-Suche hingewiesen. Danke!


Bei der Korrektur des Fehlers haben wir endlich eine Unsauberkeit bei der Shopsuche glatt ziehen können. Geben sie im Suchfeld einfach mal die drei Buchstaben Bru ein. Als Resultat gibt Ihnen die AJAX-Suche eine Liste der Artikel vor, die mit diesen drei Buchstaben beginnen. In diesem Fall also Bruadar und Bruichladdich. Klicken Sie nun auf Bruichladdich und sie erhalten alle Flaschen, Miniaturen und Zubehör von Bruichladdich aufgelistet.


Wenn sie jedoch das Wort Bruichladdich statt es anzuklicken von Hand weiter schreiben und Enter drücken, so durchsucht das Suchprogramm die Artikel tiefer in den Beschreibungen. Als Resultat erhalten Sie damit ebenfalls Artikel, die nicht von der Brennerei stammen sondern auch andere, bei denen in der Artikel- und/oder der Geschmacksbeschreibung das Wort Bruichladdich vorkommt.


Bei Bruichladdich sind dies aktuell auch die Produkte aus der Mission Serie von Murray McDavid, bei denen Jim McEwan von Bruichladdich die Fässer ausgesucht hat. Und eben diese Nennung von Bruichladdich in der Beschreibung führt zum Suchtreffer. Aber nicht nur in der Beschreibung sondern auch in der Geschmacksbewertung wird nach dem Suchwort gefahndet und so wird auf der Seite 2 der Suchergebnisse auch unsere Wanduhr, bei der eine Bruichladdich Mini in der Geschmacksbeschreibung aufgeführt wird, gefunden.


Warum das alles icon_question.gif


Wir wollen die Suche nicht auf die reine AJAX-Suche mit dem Anklicken von vorgegebenen Worten reduzieren. Nein - sie sollen als Kunden auch die Möglichkeit haben, nach ganz anderen Dingen wie z.B. Geschmacksbestandteilen zu suchen. Geben sie einfach Banane oder Zitrone ein und sie werden in den Geschmacksbeschreibungen fündig.


Falls sie ausschließlich in den Geschmacksbeschreibungen suchen möchten, so können sie auch in die erweiterte Suche wechseln und dort das entsprechende Auswahlkästchen 'Nur Geschmack durchsuchen' unterhalb der Suchworteingabe anklicken.

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