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Über The Whisky Store

The Whisky Store wurde gegründet, um breitflächig erstklassige Whiskys zu fairen Preisen anzubieten. weiter...

Whisky Empfehlung (interaktiv)

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Nachrichten

28.07.2014

Jetzt hat das Unternehmen mit der bekannten Irish Whiskey Marke Writer’s Tears die Baugenehmigung für das Projekt erhalten.

23.07.2014

Dem Vernehmen nach sollen sowohl Diageo und Luis Vitton kein Interesse am Likörerzeuger haben.

18.07.2014

Das 1.000 Video ist veröffentlicht. 2007 entstand das erste Video über den Lagavulin 16 Jahre, das heute Kult ist.

15.07.2014

Der CEO von der Scotch Whisky Association (SWA) bestritt, dass die Gruppe von Nationalisten ihn unter Druck setzte, um bei der schottischen...

7.07.2014

Mit einer Flasche Whisky taufte Königin Elizabeth II. den neuen Flugzeugträger der britischen Marine auf ihren Namen.

4.07.2014

Diageo hat den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung von United Spirits bestätigt.

27.06.2014

Die Isle of Arran Distillers können über das letzte Geschäftsjahr nicht klagen.

Spielen für einen guten Zweck

www.ParaPluesch.de - 'Die Anstalt'

Seeshaupt, 19. Oktober 2004.- Im Internet gibt es ein neues, attraktives Spiel. Über 100.000 Menschen heilen monatlich psychisch gestörte Kuscheltiere in ‚der Anstalt’. Mit dem Versand von eCards im Spiel erfüllt man einen guten Zweck. Für je 1.000 versandte eCards spendet der Sponsor The Whisky Store einen festen Betrag an die SOS Kinderdörfer.

Wer erinnert sich nicht an das Moorhuhn? Millionen luden sich via Internet dieses Spiel auf ihren PC, um dem Wildhuhn 1.000 fach den Garaus zu machen. Was fast Niemand wusste, ein Whiskyhersteller war an dem Spiel beteiligt und das Moorhuhn stand für das Markenzeichen des größten Konkurrenten in Schottland: Famous Grouse Whisky.

Die Anstalt psychisch gestörter Kuscheltiere hat höhere Ziele. Obwohl äußerst lustig verpackt vergeht dem Spieler bald das Lachen, wenn er die Aufgabe bekommt, psychisch gestörte Kuscheltiere von ihren Depressionen zu heilen.

So leidet das Stoffkrokodil unter Angstzuständen, weil ihm früher seine Wärmflasche weggenommen wurde und es dann als Feudel missbraucht wurde, oder das Nilpferd weigert sich, sein Reißverschlussmaul zu öffnen, weil es als Schummelzettel-Versteck eines Mädchen diente, bis diese ertappt wurde und das Stoffnilpferd natürlich alle Schuld auf sich genommen hat. Das Schaf hat als traumatisches Erlebnis Erinnerungsfetzen, wie es als Apportierball für den Hund benutzt wurde, bis es sich endlich dem Wolf in sich selbst anvertrauen konnte, der es daraufhin beschützt.

Die Idee der ‚Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere’ ist bereits vor einigen Jahren an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg in Form einer Diplomarbeit entstanden. Der Ausgangspunkt war die Vorliebe des Spieleautors Martin Kittsteiner für Kuscheltiere und eine befreundete Psychiaterin. Sie beobachteten, dass es in unserer Gesellschaft eine zunehmende ‚Verkindlichung’ der Erwachsenenwelt gibt, welche über die Konsum- und Werbewelt sichtbar, auch im Bereich der Plüschtiere dazu geführt hat, dass Erwachsene diese Produkte für sich entdeckt haben (als Beispiel sei hier nur die Diddl-Maus genannt). Hieraus hat sich die Grundidee für die Anstalt entwickelt, die diese Beobachtungen kritisch überspitzt.

Der erwachsene Konsument versucht in einer immer komplizierter werdenden Welt seine Bedürfnisse nach Sicherheit und Geborgenheit mit dem aus seiner Kindheit bekannten Objekt des Kuscheltieres zu befriedigen. Die Kuscheltiere sind mit dieser Aufgabe - die Probleme der Erwachsenen zu lösen - natürlich vollkommen überfordert und leiden unter ihrer reinen Funktion als Ersatzobjekte. Als Folge treten bei ihnen psychische Leiden auf, denn sie haben keine Möglichkeit, sich aus ihrer Lage zu befreien und müssen alle Probleme in sich aufsaugen.

Natürlich macht das Spiel Spaß, wenn das heimliche Nationaltier der Schotten und Iren - das Schaf – in der eCard mit einer Whiskyspritze behandelt wird und es einen psychedelischen Abflug ins dudelsackspielende Schottland macht. Doch der verantwortungsbewusste Spieler denkt weiter, denkt an Kinder, denen bis auf Ihre Kuscheltiere nichts im Leben geblieben ist, denkt aber auch an psychisch kranke Menschen, die in geschlossenen Anstalten behandelt werden. Allein die Behandlung des Nilpferds mit dem Elektroschocker, den man unter dem Bett findet, lässt einen zuerst über die gekonnte Animation lachen. Das Lachen wirkt aber bald gequält bis es verstummt, wenn man - in Milgram Experiment Manier - das Tier mit einer Extremdosis ins Jenseits schickt. Die Lektion fürs Leben gibts kostenlos.

Das Spiel hat in kurzer Zeit eine riesige Spielerschar hinter sich vereinigt. Groß und Klein sind der von Martin Kittsteiner mit viel Liebe zum Detail entwickelten ‚Anstalt’ verfallen. Spielen Sie mit und versenden Sie eCards für einen guten Zweck!

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Hintergrundinformation: Der in 1993 gegründete Whisky-Spezialversand aus dem oberbayerischen Seeshaupt erzielte 2003 mit über 1.000 Whisky-Artikeln einen Umsatz von 5 Mio. EUR. Für das laufende Wirtschaftsjahr werden 6,5 Mio. EUR Umsatz erwartet. Die durchschnittliche Umsatzsteigerung liegt bei 35% pro Jahr. The Whisky Store und seine Mitarbeiter haben sich damit eine Spitzenposition im europäischen Whisky-Versand erarbeitet. Für den Whisky-Liebhaber hält der große Whisky-Versender eine umfangreiche Internet-Homepage mit über 1.800 Seiten und 7.000 Fotos rund um Whisky aus aller Welt und seine Brennereien parat, die 2002 vom Bundeswirtschaftsministerium für den deutschen Internetpreis nominiert wurde.