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Whisky Empfehlung (interaktiv)

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Nachrichten

28.07.2014

Jetzt hat das Unternehmen mit der bekannten Irish Whiskey Marke Writer’s Tears die Baugenehmigung für das Projekt erhalten.

23.07.2014

Dem Vernehmen nach sollen sowohl Diageo und Luis Vitton kein Interesse am Likörerzeuger haben.

18.07.2014

Das 1.000 Video ist veröffentlicht. 2007 entstand das erste Video über den Lagavulin 16 Jahre, das heute Kult ist.

15.07.2014

Der CEO von der Scotch Whisky Association (SWA) bestritt, dass die Gruppe von Nationalisten ihn unter Druck setzte, um bei der schottischen...

7.07.2014

Mit einer Flasche Whisky taufte Königin Elizabeth II. den neuen Flugzeugträger der britischen Marine auf ihren Namen.

4.07.2014

Diageo hat den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung von United Spirits bestätigt.

27.06.2014

Die Isle of Arran Distillers können über das letzte Geschäftsjahr nicht klagen.

Jim Beam Fassfabrik

Jim Beam - Fassherstellung

Fässer für Bourbon werden nur aus amerikanischer Weißeiche hergestellt. Nur Whisky aus zuvor noch nie verwendeten Fässern darf sich Bourbon nennen. In gebrauchten Fässern reift dagegen schottischer Whisky. Was früher als Stütze der heimischen Holzwirtschaft gedacht war, ist heute ein wichtiges Qualitätsmerkmal. 

Die typische Fassform kommt nicht von ungefähr. Gebogene Hölzer stützen sich gegenseitig und bauen eine innere Stabilität auf, die das Fass unempfindlich gegen Schläge und Stöße machen. Noch im 20. Jahrhundert wurde von Gewürzen bis zum Hering so ziemlich alles in Fässern transportiert.

Um ein Reißen der Dauben bei der Biegung zu verhindern, werde die Fässer unter Dampfeinwirkung erwärmt und in Form gebogen.

Jim Beam - Biegung der Dauben

Während der Bourbon-Reifung zieht der Alkohol Aromen aus dem Holz. Mit zunehmender Reifung verändert sich der Geschmack mehr und mehr. Mehr durch Zufall als durch Forschung entdeckte man das folgende Verfahren.

Wenn man das Holz von innen ordentlich erwärmt und dabei nicht verbrennt, so wandelt sich der Holzzucker in Karamell um. Der Fachmann spricht von Toasten. In der Fasswand entsteht eine rote Trennschicht. Die sogenannte Red Layer. Sie ist Kennzeichen dafür, bis in welche Tiefe der Holzzucker karamellisiert ist. 

Jim Beam - Ausbrennen der Fässer

Nach dieser ersten Wärmebehandlung werden die Fässer ein zweites Mal von innen behandelt. Diesmal werden sie für wenige Sekunden mit großer Flamme ausgebrannt und mit Wasser gelöscht. Auf der Innenseite bildet sich eine Holzkohleschicht.

Der gleiche Vorgang wird an den Deckeln der Fässer wiederholt.

Jim Beam - Ausbrennen der Deckel

Was passiert bei diesem Ausbrennen und Löschen? Es entsteht eine wenige Millimeter starke Holzkohleschicht auf der Innenseite des Fasses. Holzkohle ist chemisch sehr aktiv und bindet aus dem Whisky unerwünschte Stoffe wie ein Filter. Der Whisky wird weicher.

Nicht jeder Whisky soll aber so weich werden. Deshalb wird für die Fassfertigung die Dicke der Holzschicht vorab angegeben.

Jim Beam - Endmontage der Fässer

Nach dem Abkühlen werden die Endscheiben montiert und die Dauben mit starken Stahlreifen in Form gehalten. Es erfolgt eine Dichtigkeitsprüfung mit Pressluft, bevor die Fässer mit dem Truck in die Brennereien von Jim Beam gebracht werden. 

Jim Beam - Fass-LKW