Cameronbridge

Die Grain Whisky Brennerei Cameronbridge wurde 1824 von John Haig gegründet und ist die größte und vermutlich auch die älteste ihrer Art in Schottland. Seit 1998 wird hier unter anderem auch der Tanqueray Gin hergestellt.

Informationen über die Brennerei
64 Flaschen
Schottland, Lowlands
-3.056121 56.189635
Geöffnet
Diageo
1824
John Haig
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 109 Beschreibungen
i
Aroma
Süße:
Früchte:
Eiche:
Vanille:
Karamell:
Gewürze:
Rauch:
Alkohol:
Kräuter:
Malz:
Sherry:
Zitrus:
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Apfel:
Chili:
Banane:
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Gerste:
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Herb:
Tropische Früchte:
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Melone:
Pfeffer:
Leder:
Dunkle Schokolade:
Rosine:
Getrocknete Früchte:
Kaffee:
Geschmack
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Dunkle Schokolade:
Früchte:
Malz:
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Minze:
Weizen:
Sherry:
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Mandeln:
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Brombeere:
Gerste:
Nelke:
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Kaffee:
Zitrus:
Zimt:
Chili:
Ingwer:
Heide:
Banane:
Alkohol:
Zitronenschale:
Orange:
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Muskat:
Zitrone:
Getrocknete Früchte:
Rauch:
Kuchen:
Heu:
Feige:
Floral:
Leder:
Tabak:
Pfeffer:
Beeren:
Pflaume:
Abgang
Gewürze:
Sherry:
Süße:
Nüsse:
Eiche:
Öl:
Malz:
Heide:
Rosine:
Honig:
Kräuter:
Weizen:
Karamell:
Früchte:
Zitrus:
Orange:
Haselnüsse:
Rauch:
Kokosnuss:
Chili:
Schokolade:
Beeren:
Herb:
Alkohol:
Walnuss:
Tabak:
Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Cameronbridge gehört heute vollständig zu Diageo. Die Brennerei produziert Alkohol für viele Blends des Unternehmens, besitzt aber auch eine eigene Marke, den Single Grain Whisky Cameron Brig. In der Brennerei wird seit 2014 zudem der Single Grain Whisky Haig Club hergestellt, in Anlehnung an das Destillationserbe der Haig Familie. Der Whisky in der leuchtend blauen Flasche wurde in einer Partnerschaft mit David Beckham produziert.

Die Produktion

Die Brennerei war eine der ersten, die eine Patent Still besaß. John Haig, ein Cousin von deren Erfinder Robert Stein, ließ sie 1829 installieren. Um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, kam bald eine Coffey Still dazu. In den 1880er Jahren waren laut Aufzeichnungen zwei Patent Stills von Stein, zwei Coffey Stills und eine Pot Still im Einsatz. Cameronbridge produzierte mehrere Jahre lang sowohl Malt- als auch Grain Whisky, bevor sie ihren Fokus ausschließlich auf die Produktion von letzterem legte.

Um die Nachfrage ausreichend bedienen zu können, laufen die maßgefertigten Brennblasen, die ein Fassungsvermögen von 136 Millionen Litern haben, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Das Wasser für ihre Spirituosen bezieht die Brennerei aus dem Loch Leven.

Der Gin

Charles Tanqueray, der Namensgeber des bekannten Gins, entwickelte das Rezept für den Tanqueray London Dry bereits in den 1830er Jahren. Nachdem er über 300 Rezepte getestet hatte, blieb er bei den vier klassischen Botanicals Wacholder, Koriander, Angelikawurzel und Süßholz. Die ursprüngliche Destillerie in London wurde 1941 fast vollständig zerstört. Heute befindet sich der größte Teil der Produktion bei der schottischen Cameronbridge Brennerei. Trotzdem kann der Gin den Zusatz ‘London Dry‘ führen, da es hier nicht auf die Herkunft, sondern auf die verwendete Rezeptur und das Herstellungsverfahren ankommt. 

Der Tanqueray No. 10 führt das ursprüngliche Rezept fort. Er wird in kleinen Batches mit den vier traditionellen Botanicals des London Dry destilliert. Für eine extra Portion Frische sorgt der Zusatz von Grapefruits, Orangen, Limetten und Kamillenblüten. Der Namenszusatz ‘No. Ten‘ bezieht sich auf die Still, in der der Gin destilliert wird.

Mittlerweile gibt es noch weitere Gins im Portfolio von Tanqueray. Beim Tanqueray Flor de Sevilla Distilled Gin werden Sevilla-Orangen mit Orangenblüten und den klassischen vier Botanicals gemischt. Die Inspiration für diesen Gin erhielt Charles Tanqueray in Andalusien selbst, wohin es ihn in den 1860er führte.

Der Tanqueray Blackcurrant Royale Distilled Gin kombiniert schwarze Johannisbeeren mit Vanille und einem Hauch schwarzer Orchidee. Dieser Gin entstand in Anlehnung an das französische Erbe und die Reisen seines Erfinders.

Die Geschichte

Cameronbridge wurde 1824 von John Haig gegründet, dessen Familie auf eine lange Brennereitradition zurückblicken konnte. So soll ein Vorfahre von John bereits im Jahr 1627 mit dem Brennen begonnen haben.

1865 schloss sich John Haig mit acht anderen Kornbrennern zusammen, darunter die Eigentümer von Port Dundas, Cambus, Glenochil, Carsebridge und Kirkliston. Diese Allianz wurde 1877 in die Distillers Company Limited (DCL) umgewandelt, die nach vielen Fusionen zum heutigen Diageo wurde.

Während des zweiten Weltkrieges wurde die Brennerei eingemottet. 1989 begann eine umfangreiche Renovierung, bei gleichzeitiger Erhöhung der Kapazitäten. Der Umbau dauerte bis 1991.

Ab 1998 wurde bei Cameronbridge nicht nur Alkohol für Whisky hergestellt, sondern auch die Produktion von Gordon’s und Tanqueray Gin sowie Smirnoff Wodka angesiedelt. Im Jahr 2007 wurde die Brennerei im Rahmen einer 40-Millionen-Pfund-Investition weiter ausgebaut. Nach der Schließung von Port Dundas 2010 ist Cameronbridge die einzige Getreidefabrik im Besitz von Diageo.

Besucherinformationen

Brennereiadresse:

Cameronbridge Distillery
Windygates
Leven
Fife
KY8 5RL

Die Brennerei ist für Besucher nicht geöffnet.

Erfahrungen und Tipps

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