Glenora

Als die Glenora Destillerie im Jahr 1990 mit ihrer Produktion begann, war dies der erste Schritt des kanadischen Single Malts. Es gab hier zwar damals schon einige Whisky-Arten, aber bis zu diesem Zeitpunkt hatte keine Destillerie nach schottischer Tradition, indem ausschließlich Malz verwendet wird, Whisky produziert. Diese außergewöhnliche Malt Whisky Destillerie in Cape Breton beruhte auf der Vision von Bruce Jardin und er schaffte es tatsächlich auch dieses Ziel, nach einer Schottland-Reise, auf der Suche nach der richtigen Ausrüstung und dem zugehörigen Wissen, zu erreichen.

Informationen über die Brennerei
13 Flaschen
Kanada
-61.323848 46.153500
Geöffnet
http://www.glenoradistillery.com/
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 53 Beschreibungen
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Aroma
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Herb:
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Geschmack
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Nüsse:
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Zitrus:
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Pfeffer:
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Karamell:
Grüner Apfel:
Rauch:
Floral:
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Alkohol:
Kräuter:
Pfirsich:
Abgang
Früchte:
Gewürze:
Süße:
Ingwer:
Nüsse:
Öl:
Eiche:
Beeren:
Apfel:
Zimt:
Kirsche:
Karamell:
Brombeere:
Malz:
Schokolade:
Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Aufgrund geschäftsnotwendiger Barmittel, wartete Glenora nicht, bis der erste Whisky fertig gereift war, sondern verkaufte bereits den “New Spirit” namens "Kenloch Silver". Später wurde eine vierjährige Abfüllung des "Kenloch" veröffentlicht, dieser war ein Vatting aus dem Glenora Whisky und Whisky der Bowmore Destillerie. Die erste offizielle Abfüllung der Brennerei wurde im Jahr 2000 veröffentlicht. Sie hieß “Glen Breton Rare " und ist auch heute noch Glenoras Signaturmarke. Dieser Whisky war 8 Jahre alt und wurde, zwei Jahre, später von einem 9-jährigen ergänzt.

Seit 2003 ist der Glen Breton Rare 10 Jahre das Flaggschiff der Destillerie. In amerikanischer Eiche gereift und mit Aromen von Vanille, Pinienkernen, Honig, Malz und grünem Apfel. Der Stil des Glenora Whisky’s wird oft auch als “Lowland-Style” bezeichnet.

Eine 15-jährige Version des Glen Breton Rare wurde 2010, unter dem Namen "Battle of the Glen", veröffentlicht. Dies ist eine Ehrung an den Sieg über die Scottish Whisky Association (SWA), welche für das Verbot zur Verwendung des Begriffs "Glen" in den Brennerei-Namen kämpfte. Laut SWA könnte das für Verwirrung sorgen, denn jede Abfüllung, welche "Glen" auf einem Etikett stehen hat, gilt als Hinweis auf einen schottischen Ursprung. Die SWA verlor das Gerichtsverfahren und die Brennerei behielt den Namen GLENora.

Der Glen Breton Ice 10 Jahre wurde im Jahr 2006 veröffentlicht und war der erste Whisky der Welt, welcher in Eisweinfässern reifen durfte.

Eine 25-jährige Jubiläumsabfüllung, von 750 Flaschen, wurde als "Jardin Reserve" released, er wurde nach dem Gründer Bruce Jardin, welcher leider 1999 verstarb, benannt.

Das vermählen der Whiskys erfolgt komplett durch Handarbeit und wird in kleinen Chargen durchgeführt.

Die Produktion

Glenora und Bowmore hatten von Anfang an eine starke Verbindung miteinander. Dank dieser Bindung lernte und entwickelte sich die kanadische Brennerei von Beginn an immer weiter. Die Produktion von Glenora begann sehr klein; im ersten Jahr befüllten sie gerade einmal 20 Fässer. Glenora schaffte es leider nie, ihre Spitzenproduktion zu erreichen, da sie immer mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte.

Die Mälzerei

Die bei Glenora verwendete Gerste, wird von Schottland nach Kanada, nachdem sie dort gemälzt und geräuchert wurde, verschifft. Das dabei verwendete Wasser, wird aus dem MacLellans Brook, welcher durch das Brennerei-Gelände fließt, bezogen. Zum Maischen wird eine “Lauter Mash Tun” verwendet.

Die Gärung

Das Wash wird für 60 Stunden, bis es einen ABV von 8% erreicht hat, in drei hölzernen Gärbottichen fermentiert.

Die Destillation

Zwei 5.600 Liter Brennblasen wurden von Forsyths of Rothes installiert, diese stammten jedoch bereits aus zweiter Hand: Früher befanden sie sich im “Stillroom” der Bowmore Destillerie auf Islay. Ursprünglich war es geplant eine dauerhafte Wash-Still für die Produktion zu verwenden, doch leider reichte das Geld der Brennerei nicht und deshalb wurde eine der beiden Spirit-Stills als Wash-Still  verwendet. Die Produktion konnte, dank einer größeren Wash-Still, auf 400.000 Liter erhöht werden. Die Wash-Backs reichen für zwei, anstelle von normalerweise einem, vollständigem Destillationsdurchlauf.

Die Lagerhäuser

Der Destillationsprozess, das Malz und der Stil von Glenora wird nach schottischem Vorbild gehalten und so ist es auch bei den Lagerhäusern: So  befinden sich auf dem Gelände “earth floored” und hölzerne “racked warehouses”. Eine langsame Reifung wird durch das kanadische Klima, mit den niedrigen Temperaturen, garantiert, zusätzlich werden die Lagerhäuser nicht extra beheizt.

Die Geschichte

Bruce Jardin war derjenige, der dachte es sei Zeit für einen kanadischen Single Malt nach schottischem Vorbild: Er reiste nach Schottland, um nach Informationen und Ausrüstung zu suchen, um so seine Pläne für eine solche Brennerei in Kap Breton, in den Hochländern von Nova Scotia, zu verwirklichen. Der Bau der Brennerei umfasste ein neues Lagerhaus und eine schöne Kneipe.

Die Produktion begann im Jahr 1990, jedoch wurde Jardin bald mit finanziellen Problemen konfrontiert. Nach dem Wiederaufbau wurde Glenora für drei Jahre von Gary Widmeyer geführt, jedoch änderte sich das kurz darauf erneut. Seit 1994 gehört die Brennerei Lauchie MacLean aus Bedford.

Das Besucherzentrum

Die Glenora Destillerie befindet sich in der Stadt Glenville, in Inverness County. Sie ist ein echtes malerisches Juwel, welches jährlich von 12.000 Touristen besucht wird. Weil der Schwerpunkt der Brennerei auf Gastfreundschaft liegt, besitzt Glenora nicht nur eine Kneipe, sondern serviert auch Speisen und Getränke und besitzt außerdem auch 6 Almhütten, welche 1997 gebaut wurden.

Führungen werden bei Glenora von Mai bis Oktober angeboten und dauern ca. 25 Minuten.

Sie finden immer zur vollen Stunde, täglich zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr, statt.

Erfahrungen und Tipps

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