Preisentwicklung US-Whiskey?

«134567
  • MoT
    Themenersteller
    User MoT
    Dabei seit: 11.07.2012Beiträge: 14Bewertungen: 0
    Denkt ihr, dass der amerikanische Whiskey bei uns kurzfristig teurer wird? Oder kann der schwache EUR-Kurs durch die stetigen Erhöhungen der Produktionsmengen und sinkende Logistikkosten (niedriger Ölpreis) aufgefangen werden?

    Im Vergleich zu Mai 2014 hat der EUR gegenüber dem Dollar fast 20% an Wert verloren ...
  • Mel*84 User Mel*84 Dabei seit: 02.01.2014Beiträge: 7,929Bewertungen: 0
    , letzte Änderung 23. Januar 2015 um 18:08
    Optionen
    Mittelfristig wird das wohl definitiv passieren, falls der EURO weiter in Richtung Parität läuft.

    Das Öl hat darauf kaum Einfluss!
  • Whiskymensch User Whiskymensch Dabei seit: 28.01.2013Beiträge: 2,304Bewertungen: 41
    Optionen
    Das geplante TTIP wird auf den Preis eventuell auch Einfluss haben aber da keiner genau weis was da verhandelt wird kann man nur raten...
    Whiskymensch: 46% Whisky und 54% Mensch
  • SteveW110 User SteveW110 Dabei seit: 23.08.2012Beiträge: 11,307Bewertungen: 50
    Optionen
    Ich denke nicht...
    nicht über Gebühr zumindestens.
    Whisky-diet
    Lose 3 days in one week!
  • Georg User Dabei seit: 11.11.2010Beiträge: 865Bewertungen: 0
    Optionen
    Die Frage ist nicht uninteressant; aber wie immer an der Börse wirst Du für beide Alternativen Argumente finden.
    Er müsste bei der aktuellen Geldpolitik mittelfristig steigen. Die Europäer geben Gas, die Amerikaner gehen gerade vom Gas. Aber ob das die Akteure wollen?
    Ich tendiere eher dazu, daß der Bourbon den Preissteigerungsspielraum, den Schottland vorgibt, zumindest ansatzweise mitgehen wird.
    Die Grundrechte des Menschen sind elementar und gelten nicht nur bei schönem Wetter, sondern vor allem auch dann, wenn ihre Umsetzung weh tut. non chilled filtered - natural colour ............meistens ;-)
  • gelsentrooper User gelsentrooper Dabei seit: 24.01.2012Beiträge: 779Bewertungen: 47
    Optionen
    Langfristig werden auch bei US-Whiskey die Preise maschieren. Ich denke aber, dass hier die Nadel lediglich im inflationären Bereich ausschlagen wird. Das ohnehin kleine Marktsegment (im Vergleich zu Scotch)hierzulande, welches man seit Jahren versucht auszubauen, wird man nicht vorsätzlich einfach mal kaputt trampeln.
  • Marko_I User, Moderator Marko_I Dabei seit: 11.01.2006Beiträge: 14,699Flaschensammlung:Whiskybar bi-clubBewertungen: 1425
    Optionen
    Bei jüngeren (bzw. NAS, was bei denen ja eher "normal" ist) ergibt sich das Problem doch fast nicht, da ist die Produktion schnell angepaßt/hochgefahren, die Faßversorgung ist auch weniger problematisch. Unter den Millionen Fässern für die billigen Standardbourbons wird man immer genügend rauspicken können, die man für 10€/Flasche mehr an Maltheads verticken kann, ohne die Preise extrem erhöhen zu müssen oder in Nachschubschwierigkeiten zu kommen.
    Und bei älteren ist der Zug - wie beim Scotch - schon abgefahren bzw. sogar schon ein Stück weiter.
    2010/11/12: EC 18 zu ~50€. Dann fix auf 70, 90, weg vom Fenster. Die Nachfolger 20/21 waren bei 200+.
    Andere 20er gehen wohl auch bei über 100 los - habe den Markt genau nicht im Kopf.

    "Every question I answer will only lead to another question", 'Mother', Lost S06E15
    Whisky-Chat-Stammtisch auf Whisky.de / TWS-Ersatzchat
    Proben: mein komisches Zeuchs / WID-Nummern in Link verwandeln

    ___________________________________________________________________

    User-Moderator - bei Problemen bitte PN - Grau = "Dienstfarbe"

  • Savi User Savi Dabei seit: 08.01.2014Beiträge: 984Flaschensammlung:In meiner VitrineBewertungen: 195
    Optionen
    Mit der Talfahrt des Dollar wurde der Whiskey doch auch nicht über Nacht billiger. Wenn überhaupt, dann nur mal hier und da in kleinen Schritten.
    Jetzt wo der Euro sich wieder angleicht, denke ich dürfte genug Spiel sein, dass da auch keine extremen Preissprünge zu befürchten sind.

    Und was die TTIP Sache angeht, dürfte die auf den Preis keine Auswirkungen haben. Da könnte sich höchstens insofern was ändern, dass ein Kentucky Sraight Burbon wenn er nur nach Originalrezept gebraut/gebrannt wird, oder ein paar Maiskörner aus Kentucky drin sind, oder auch der Brennmeister nur innerlich Kentucky verbunden ist, künftig auch aus Niedersachsen kommen könnte.
    Auch der Scotch könnte demnächst somit aus den USA kommen, wenn TTIP wirklich durch geht, ohne dass jede einzelne Regionalmarke darin gesondert geschützt wird. Man könnte evtl. somit bald nichts mehr auf Straight Burbon, Highland Scotch Malt usw. geben, wenn da nicht eine entsprechende Lobby für den ausdrücklichen Schutz sorgt. Aber ich hoffe mal, dass sowohl CETA, als auch TTIP letztlich vom Parlament abgelehnt werden. Denn wenn nicht, ist das dann wohl der wahre Grund für den etwagien Untergang des Abendlands.
  • MacRunrig User MacRunrig Dabei seit: 31.03.2015Beiträge: 4,729Flaschensammlung:MacRunrigs SammlungBewertungen: 217
    Optionen

    Wird Bourbon Whiskey teurer durch europäische Strafzölle?


    Für den Fall, dass Präsident Trump seine Drohung mit Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus Europa wahr macht,  plant die EU-Kommission als Gegenmaßnahme u.a. entsprechende Sanktionen gegen Whiskey-Einfuhren aus den USA:


    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/eu-droht-mit-zoellen-auf-bourbon-und-harley-davidson-15457887.html


    Hintergrund: Die Whiskey-Brennereien liegen in Staaten wie Tennessee und Kentucky, wo Donald Trump viele Unterstützer hat. Der Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, kommt aus Kentucky.

  • OldNo.7 User OldNo.7 Dabei seit: 05.02.2017Beiträge: 131Flaschensammlung:America First!Bewertungen: 30
    Optionen


    MacRunrig schrieb:

    Wird Bourbon Whiskey teurer durch europäische Strafzölle?


    Für den Fall, dass Präsident Trump seine Drohung mit Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus Europa wahr macht,  plant die EU-Kommission als Gegenmaßnahme u.a. entsprechende Sanktionen gegen Whiskey-Einfuhren aus den USA:


    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/eu-droht-mit-zoellen-auf-bourbon-und-harley-davidson-15457887.html


    Hintergrund: Die Whiskey-Brennereien liegen in Staaten wie Tennessee und Kentucky, wo Donald Trump viele Unterstützer hat. Der Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, kommt aus Kentucky.

    Was für eine Schocknachricht. Wenn es dann zu teuer werden würde müsste ich ja komplett auf Single Malt umsteigen. Gott bewahre das es so weit kommt :smile:


    DerDennis gefällt das
  • Naga_Sadow User Naga_Sadow Dabei seit: 27.01.2014Beiträge: 7,823Bewertungen: 1
    Optionen

    @OldNo.7 


    Bookers Bourbon sollte sowieso teurer werden. Beam Suntory zieht den Preis wieder an.

    Friend of Laphroaig since 2003 "Ich traue keinem Mann, der keinen Alkohol trinkt"
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.