Das Dark Sherry Experiment - Bedeutet dunkler wirklich besser?

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  • flo1337 User flo1337 Dabei seit: 23.03.2017Beiträge: 1,119Flaschensammlung:Flo´s Flaschen :)Bewertungen: 0
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    So, gestern ausgepackt und gleich verkostet. Hab mir mein "Testpaket" mit MM2016 geteilt.

    Es wurde parallel verkostet.


    Folgendes von einem "Anfänger":


    Einer war sehr leicht und kam gleich durch die Nase, sehr frisch, fruchtig aber auch Alkohol spürbar. Im Geschmack wurde der Alkohol etwas deutlicher, die angenehme fruchtigkeit blieb bestehen, jedoch störte mich der "sprittige" Geschmack.

    Der andere im Vergleich beim riechen sehr schwer, brauchte seine Zeit im Glas, leichter Muff und schwerer Sherry Geruch. Im Geschmack, Sherry Sherry Sherry und bissel Alkohol, der Alkohol aber schön eingebunden, sehr lecker. Davon hätte ich gestern gerne noch einen getrunken. :smile:


    Mein Favorit steht also fest, verrate aber nicht welcher welcher ist. Ich hoffe, ich liege auch nicht komplett daneben... :smile:


    Punkte  84 / 87


    Flo´s offene Flaschen


    Aktuelle FT:               !!!   Adventskalender 2020 !!!


      

    Abgeschlossene FT´s: 09/17 | 10/17 | 11/17 | 12/17 | 01/18 | 02/18 | 03/18 | 04/18 | 05/18 | 06/18 | 07/18

                                         08/18 | 09/18 | 10/18

                                         Edradour SFTC | Glenrothes 1997 WF | Clynelish 1996 van Wees | 62. Chat-FT Sherry Experiment

                                         Edradour SFTC Abfüllung 2018 | Glendronach SC Abfüllung 2018

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  • MadScientist User MadScientist Dabei seit: 01.09.2014Beiträge: 390Bewertungen: 21
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    Soo, jetzt komme ich endlich mal dazu meine Notizen vom Wochenende nachzureichen.


    Nase:

    Extrem schwierig...
    Die Nase verändert sich ständig, ist sich aber insgesamt doch ähnlich. Mal erscheint der eine frischer und fruchtiger, mal der andere. Gleiches gilt für den Alkohol: mal ist der eine aggressiver, mal der andere. Nach einer Viertel Stunde scheint sich das ganze aber zu stabilisieren.
    Sample 2 wirkt insgesamt ein klein wenig "flacher", dazu habe ich nur hier eine leicht karamellig-bittere Note, die mit der Zeit immer stärker wird, ist das das Zuckercouleur?

    Sample 1: kräftige Sherry-Noten, Rosinen, Eiche
    89 Punkte

    Sample 2: kräftige Sherry-Noten, Datteln, Toffee
    88 Punkte


    Gaumen:

    Sample 1: kräftiger Antritt, zuerst süß, dann bitterer werdend, Mandeln, überreife Aprikosen, Butter, kräftiger schwarzer Tee
    Mit Wasser: wird leicht seifig -> kein Wasser!!!
    91 Punkge


    Sample 2: deutlich alkoholischer (zu alkoholisch für pur), deutlich bitterer, eine leichte Asche-Note
    Mit Wasser: wird angenehmer zu Trinken, aber die Bitterkeit bleibt.
    84 Punkte


    Abgang:

    Sample 1: lang, Eiche (aber nicht bitter), Walnüsse
    91 Punkte

    Sample 2: verblasst deutlich schneller, Bitterkeit und die leichte Asche-Note überwiegen
    83 Punkte



    Fazit:
    Nach der anfangs fast identischen Nase, die sich wirklich nur in leichten Nuancen unterscheidet, war ich beim ersten Probieren doch überrascht über die doch recht deutlichen Unterschiede.
    Den Punkten nach hab ich einen klaren Favorit. Aber welcher ist jetzt der Dark Sherry?
    Nach der Nase hatte ich ja schon eine Vermutung, aber nach dem Probieren bin ich mir da überhaupt nicht sicher. Ich hab mich auf einen Tipp festgelegt, aber den verrate ich dann erst später.


  • Gaspode User Gaspode Dabei seit: 08.02.2017Beiträge: 1,374Flaschensammlung:FlaschenpostBewertungen: 2
    , letzte Änderung 9. August 2017 um 23:10
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    Fies... jetzt bloß nicht hinschauen - ich warte ja noch auf die "Studienobjekte" :cool:


    Zur Diskussion: Es gibt einiges an Studien zur Beeinflussung des Kaufverhaltens / Markenbindung aufgrund von Farben. Hier mal zwei Beispiele: Psychologie der FarbenWie uns Farben beim Lebensmitteleinkauf verführen - selbstverständlich objektiv ausgewählt von Dr. Google!


    Ich zitiere mal: "Bei unserem Einkauf im Supermarkt oder Discounter greifen wir oft zu Produkten, die wir eigentlich gar nicht kaufen wollten. Dass wir es doch tun und auch noch mit absoluter innerer Überzeugung, dahinter steckt die Arbeit von Marketingstrategen und Psychologen, die die Lebensmittelindustrie nach den Erkenntnissen des sogenannten "Neuromarketing" beraten. Wenn wir uns also beim Einkaufen für die eine, anstatt für die andere Packung entscheiden, dann hat das oft wenig mit dem Geschmack des Produktes, sondern mehr mit dem optischen Eindruck der Verpackung zu tun."


    Ich vermute, die dort getroffenen Aussagen lassen sich zwanglos auf unseren Whiskygenuss übertragen (zumindest mal auf meinen eigenen): Je dunkler der edle Tropfen im Nosingglas, desto stärker signalisiert unser vorkonditioniertes Hirn "Ohhhh, alt, dunkel, lecker" usw. usw. Also quasi "Neuromarketing" im Glas. Ich vergleiche das mal mit unseren Lieblingsbrennereien: Bei einer neuen Abfüllung ist doch auch dort erstmal eine positive Erwartung/Vorfreude da - jedenfalls geht mir das so  :redface:

    PS: Wie immer bei Verallgemeinerungen sollte es natürlich auch hier die Ausnahmen von der - vermuteten - Regel geben, also die Whiskygenießer, die sich tatsächlich von hellen Farbtönen "angezogen" fühlen.


    Das vorausgeschickt, gehe ich natürlich fest davon aus, dass mir der echt-dunkle viel besser schmeckt als der fake-dunkle Sample :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

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  • Ed_Radour User Ed_Radour Dabei seit: 08.11.2016Beiträge: 1,061Bewertungen: 0
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    MadScientist schrieb:

    Soo, jetzt komme ich endlich mal dazu meine Notizen vom Wochenende nachzureichen.


    Gaumen:

    Sample 1: kräftiger Antritt, zuerst süß, dann bitterer werdend, Mandeln, überreife Aprikosen, Butter, kräftiger schwarzer Tee
    Mit Wasser: wird leicht seifig -> kein Wasser!!!
    91 Punkge


    Sample 2: deutlich alkoholischer (zu alkoholisch für pur), deutlich bitterer, eine leichte Asche-Note
    Mit Wasser: wird angenehmer zu Trinken, aber die Bitterkeit bleibt.
    84 Punkte


    Abgang:

    Sample 1: lang, Eiche (aber nicht bitter), Walnüsse
    91 Punkte

    Sample 2: verblasst deutlich schneller, Bitterkeit und die leichte Asche-Note überwiegen
    83 Punkte






    Ed_Radour schrieb:

    @ThinLizzy 


    Ich bin auch mit der ersten Runde durch  und hinterlasse mal mein Eindrücke.


    Absolut erstaunlich, ich hätte die beiden ähnlicher eingeschätzt als sie es tatsächlich sind. Die Daten liegen ja eigentlich auch nah beieinander.


    Ich habe sie parallel verkostet. Schon die erste Nase war markant unterschiedlich.

    Sample 2: Der eine hat eine schwere Süße, karamelliesierter Zucker, Gebäck, sehr schokoladig und mit einer deutlichen Sherry-Note. Hier ist der Alkohol gut eingebunden.

    Ähnliches auch am Gaumen. Weiches und cremiges Mundgefühl, schön ausgewogen. Der Abgang ist mittellang.


    Sample 1: Der andere war fruchtiger mit einer schönen Sherry-Note, aber leicht sprittig. Eine leichte alkoholische Schärfe spürte ich auch am Gaumen. Nicht so weich und cremig, eher würziger, direkter, mehr Ecken und Kanten. Ebenso mittellanger Abgang.


    Ich bin mir sehr sicher welcher Arran der 1st Fill und welcher der Refill ist, sag aber erstmal nichts. Mir hat auch einer von beiden - recht deutlich sogar - besser geschmeckt. 88 zu 86 Punkten.





    Jetzt bin ich ja echt baff... wir haben ja ähnliche Eindrücke, vor allem was die leicht alkoholische (sprittige) Note angeht.


    Die Sache hat nur einen Haken - Ich habe mein Zitat mal angepasst und die Sample dazu geschrieben, scheinbar hat einer von uns die Samples vertauscht...:mrgreen: Sample 1 empfand ich fruchtiger und den mit der alkoholischen Note, nicht so rund...

    Ich habe gerade nochmals verkostet, die Eindrücke sind die gleichen wie in Runde eins.


    @ThinLizzy 

    Soll ich mich outen, wer m.M. nach der 1st Fill bzw. der Gefärbte ist?

    "I like my whisky old and my women young." (Errol Flynn)

    "Irgendwer muss ja den Hugh machen." (dRambo)

    ________________________________________________________________________________________________


    Samplebörse


    abgeschlossene Flaschenteilungen: I II III IV V
    aktive Flaschenteilungen:



    *After-Chat-Party-Bus-Haltestelle Jan.2018*


    Blind Guardian Battle IV: Platz 1

    Blind Guardian Battle V: Platz 2

    Blind Guardian Battle VI: Platz 3

    Blind Guardian Battle VII: Gastgeber

    Blind Guardian Battle VIII: Platz 4
    Blind Guardian Battle IX: Platz 3

    Blind Guardian Battle X: Platz 18

    Blind Guardian Batlle XII: Platz 17

    Blind Guardian Battle XIII: Platz 5

    Blind Guardian Battle XIV: Platz 3

  • ThinLizzy
    Themenersteller
    User ThinLizzy
    Dabei seit: 15.11.2014Beiträge: 4,362Bewertungen: 0
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    @Ed_Radour 

    Warte bitte noch. Einige haben ihre Proben noch gar nicht, weil der Versand mit anderen Aktionen/FTs kombiniert wird. Bald  ist aber alles verschickt.


    Wer möchte, kann mir ja seine Tipps schon per PN durchgeben.



    Ed_RadourGaspode2 gefällt das
  • Ed_Radour User Ed_Radour Dabei seit: 08.11.2016Beiträge: 1,061Bewertungen: 0
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    Kein Thema, gerne. Ist vielleicht sogar ganz generell eine gute Idee, dass Du die Tipps erst einmal per PN einsammelst.


    Meine PN hast Du. ;-)

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  • DocF. User, Moderator Dabei seit: 31.07.2016Beiträge: 2,180Bewertungen: 2
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    Heute Abend habe ich mir die beiden Kandidaten mal zu Gemüte geführt.


    Beide haben im Gegensatz zu allen Arran die ich bis jetzt probiert habe (alle OA) ordentlich Fass mitbekommen. Nicht unbedingt schlecht, aber den leichten, "blendartigen" Charakter der OA lerne ich auch zu schätzen. Insbesondere gewisse Einzelfassabfüllungen sollte ich mir noch einmal anschauen :wink: 


    Ich habe noch keinen Tipp abgegeben, aber schon eine Ahnung. Aber da ich mir nicht sicher bin ob ich die Proben den Gläsern richtig zugeordnet habe :rolleyes:, werde ich mir noch einen "Kontrolltermin" gönnen. Dann werde ich mich auch in Form von Tasting Notes mitteilen :razz:

    Probenliste --- #Modshot2019 --- BGB VIII: Who's next? --- Der Blinde Budget Bus v2 

    ______________________________________________________________________________________________________________

    User-Moderator - bei Problemen bitte PN - Grau = "Dienstfarbe" - "Konkurrenzunternehmen gelöscht" - Warum?

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  • DocF. User, Moderator Dabei seit: 31.07.2016Beiträge: 2,180Bewertungen: 2
    , letzte Änderung 21. August 2017 um 21:06
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    Was soll's.


    Refill Sherry:

    Eiche schon in der Nase, dann tropische Hogshead-Früchte, auch Lavendel. Im Mund leider weniger davon, ordentlich bitter, aber ein Rest Fruchtigkeit bleibt. Am Ende eine richtig chemische Fruchtnote, kommt mir sehr bekannt vor... Im Abgang leider etwas Rasierwasser. Nicht so lecker. Aber schön trocken, (Lavendel?-) Seife, würzig, der Rest gefällt.


    Also diese Fruchtnote hat etwas Zahnarzitges. Der werde ich in der zweiten Hälfte der Probe mal näher nachgehen. Vielleicht ein Hustenbonbon mit Fruchtgeschmack. Oder eine Zahnpasta. Interessant.


    First Fill Sherry:


    Süßer in der Nase, süßer im Mund, Aprikosen, Orangen, Pflaumen, Nüsse. Erinnert mich an das 20yo Einzelfass für Kirsch. Hier sticht mir der Alkohol ordentlich in der Nase, aber im Mund ist er weicher. Würzig im Abgang, aber auch süß, und auch hier mit Alkohol.


    Mit Ausnahme des 10yo haben mir die OAs besser gefallen. Mit Punkten habe ich bis jetzt nicht vergeben, aber ich sehe die beiden bei ~84. Eigentlich ganz lecker, aber der Alkohol macht's, leider auch mit Wasser, etwas kaputt. Müsste ich einen vorziehen, dann wohl den Refill, den First Fill finde ich etwas nichtssagend, austauschbar, weniger spannend, weiß nicht so genau...

    Probenliste --- #Modshot2019 --- BGB VIII: Who's next? --- Der Blinde Budget Bus v2 

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  • ThinLizzy
    Themenersteller
    User ThinLizzy
    Dabei seit: 15.11.2014Beiträge: 4,362Bewertungen: 0
    , letzte Änderung 21. August 2017 um 21:43
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    Hallo Leute,


    die Proben sind jetzt 1-2 Wochen bei euch. Ich lege dann mal den kommenden Montag als Deadline für eure Tipps fest.


    Bisher habe ich schon fünf Rückmeldungen bekommen. Mehr wird nicht verraten.


    Ich hatte die beiden Malts vorhin im Glas. Mir liegt der Refill besser. Das ist bei mir oft so.


    Schonmal vielen Dank für eure Notes hier...:cool: 


    Es ist verflucht schwer, das ist der Tenor bisher. Ich bin ganz froh, dass ich neben der Islaychallenge nicht auch noch hier raten muss...:mrgreen:





    Waschbär gefällt das
  • Gaspode User Gaspode Dabei seit: 08.02.2017Beiträge: 1,374Flaschensammlung:FlaschenpostBewertungen: 2
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    Hallo allerseits!

    Letzte Woche habe ich mich endlich mit den beiden Samples auseinandersetzen können und möchte jetzt natürlich meine Eindrücke mit Euch teilen.


    Als erstes kann ich das bestätigen, was bereits zuvor von Einigen von Euch festgestellt wurde: Die beiden Whiskys sind deutlich unterschiedlich - daran ändert auch die gleiche Farbe nichts!


    Im folgenden meine Notes zu den beiden Proben. Auf der Basis schicke ich dann meinen Tipp an @ThinLizzy .


    Farbe: "ThinLizzy's Spezial"

    Nase: Zunächst deutlicher Alkohol und etwas verschlossen; eigentlich erstaunlich für einen 20jährigen; nach und nach kommt eine leiche Sherrynote, helle Früchte, etwas Lösemittel; mit der Zeit glaube ich Orangenaromen zu riechen, eine leichte Süße kommt durch, vielleicht Rum-Rosinen, auch etwas Würze vom Holz, mit der Zeit Nelke im Hintergrund, die Orangen werden zu Zitronen.

    Geschmack: kräftiger Antritt, reichlich Volumen, der Alkohol prickelt auf der Zunge, süß, würzig, cremige Milchschokolade, dann bitter werdend, Eichenholz kann ich aber nicht erschmecken, mittellanger Abgang

    Fazit: Angenehmer Whisky, insgesamt recht leicht mit eher zurückhaltenden Aromen; ich hatte in der Altersklasse schon beeindruckendere Whiskys im Glas



    Farbe: "ThinLizzy's Spezial"

    Nase: Ganz anders als die vorherige Probe, der Alkohol ist deutlich besser eingebunden wenn auch präsent, dunklere Aromen, mehr Volumen im Glas, sehr süß, Karamell/Toffee, butterig, Fruchtbonbons, mit der Zeit kommt Honig, vielleicht Orangen-Honig? und nach ca. 1/4h eine ganz spannende Cognac-Note; die Fruchtaromen bleiben über die Zeit eher unbestimmbar, wirken auf mich etwas künstlich; so richtig typische Sherry-Aromen kann ich irgendwie nicht erriechen..?

    Geschmack: mächtiger Antritt, reichlich Volumen, der Alkohol prickelt auf der Zunge, Eichenholznote, dennoch süß - aber nicht so süß wie die Nase erwarten ließ -, wenig Vanille und Karamell, leicht bitterer Kakao/Backkakao, geht schließlich über in Lakritze, auch hier nur ein mittellanger Abgang geprägt durch die Bitternoten

    Fazit: Ganz anderer "Typ" Whisky, kommt sehr dominant, fast schon aufdringlich im Glas daher und weist für einen Sherrywhisky ein - für mich - ungewöhnliches Geruchsprofil auf; leider kann der Geschmack da nicht mithalten - den finde ich eher wenig beeindruckend.


    Soweit meine Geschmacksnotizen. Wieder einmal ein interessantes Geschmackserlebnis und zudem eine beeindruckende Demonstration, wie sich das Fass auf einen Whisky auswirkt. Für mich sehr lehrreich - ich bin froh, dass ich hier mitmachen darf!


    Mein Tipp geht jetzt per PN an @ThinLizzy 


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