Glenrothes 25 Jahre Solea

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  • moots
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    Dabei seit: 29.01.2019Beiträge: 31Bewertungen: 0
    , letzte Änderung 7. Februar 2019 um 16:00
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    @maltmaltmalt Mal ganz abgesehen vom Preis, schmeißt Glenfarclas meiner Ansicht nach auch viel zu viel Abfüllungen auf den Markt. Da blickt ja fast kein Mensch mehr durch. Hier eine Sonderabfüllung dann dort wieder eine usw. Man hat das Gefühl, Glenfarclas hat einen schier unerschöpflichen Bestand im Lager (auch von älteren Fässern). Das bedeutet irgendwann mal, daß es nichts mehr Besonderes ist. 


    Bei Glenrothes muß man in der Tat erstmal abwarten was die Zeit bringt. Trotzdem glaube ich, ist die Range, bis jetzt,  wesentlich durchdachter als bei Glenfarclas. 

  • Waschbär User Waschbär Dabei seit: 01.05.2014Beiträge: 20,331Bewertungen: 6
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    moots schrieb:

    @maltmaltmalt Mal ganz abgesehen vom Preis, schmeißt Glenfarclas meiner Ansicht nach auch viel zu viel Abfüllungen auf den Markt. Da blickt ja fast kein Mensch mehr durch. Hier eine Sonderabfüllung dann dort wieder eine usw. Man hat das Gefühl, Glenfarclas hat einen schier unerschöpflichen Bestand im Lager (auch von älteren Fässern). Das bedeutet irgendwann mal, daß es nichts mehr Besonderes ist. 


    Bei Glenrothes muß man in der Tat erstmal abwarten was die Zeit bringt. Trotzdem glaube ich, ist die Range, bis jetzt,  wesentlich durchdachter als bei Glenfarclas.


    @moots 

    Glenfarclas ist seit 1896 ununterbrochen in Familienbesitz. Ich glaube, wir dürfen davon ausgehen, dass das Geschäftsmodell extrem gut durchdacht ist und die ganz genau wissen, was sie da tun (sowohl in der Produktion als auch im Verkauf).

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  • moots
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    , letzte Änderung 7. Februar 2019 um 19:52
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    @Waschbär Das kann ja sein. Andere wissen aber auch was sie tun. Trotzdem ändert sich nichts an meiner Wahrnehmung bezüglich Glenfarclas. Familienbesitz hin oder her...

  • Waschbär User Waschbär Dabei seit: 01.05.2014Beiträge: 20,331Bewertungen: 6
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    @moots 


    Deine Wahrnehmung ist dir völlig unbenommen. Daraus schlussfolgernd das Angebotsverhalten von Glenfarclas als undurchdacht, zumindest als weniger durchdacht als bei Glenrothes zu bezeichnen, halte ich für unangemessen.

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  • moots
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    @Waschbär So sieht das jeder anders...

    Glenrothes hat zur Zeit eine ganz klare Range. 10,12.18.25 plus Master Cut...

    Bei Glenfarclas würde der Platz garnicht ausreichen um alles auf zu zählen.  Für jeden Furz wird eine extra Abfüllung kreiert. Kann man so machen, keine Frage, ich finds aber total unübersichtlich..

    Das heißt ja nicht, daß die Glenfarclas Abfüllungen schlecht sind, mir sind es halt einfach zu viele...

    Manchmal ist weniger mehr...

  • Waschbär User Waschbär Dabei seit: 01.05.2014Beiträge: 20,331Bewertungen: 6
    , letzte Änderung 7. Februar 2019 um 21:00
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    @moots 


    Ich hab schon verstanden, was du meinst. Aber: "Mir sind´s zu viele!" = Aussage über das eigene Empfinden = völlig OK. Dagegen: "Ist wesentlich weniger durchdacht als bei" = (Unbewiesene und negative) Aussage über andere = meiner Meinung nach unangemessen.


    Dass dich ganz persönlich das Ergebnis der Denkprozesse bei Glenfarclas nicht überzeugt, widerlegt ja nicht, dass sie trotzdem stattfinden. Und ich wollte darauf aufmerksam machen, dass das Unternehmen schon viel länger mit Whisky beschäftigt ist als du - und immer noch und (soweit ich das beurteilen kann) erfolgreich. Vielleicht liegen sie ja mit ihrer gut durchdachten Produktstrategie goldrichtig (auch wenn sie dich persönlich damit nicht erreichen).


    Ich persönlich empfinde z.B. die Produktvielfalt bei Glenfarclas als sehr angenehm: Ich habe so eine große Auswahl und kann mir die Abfüllungen raussuchen, die mich von der Aufmachung und den Daten her interessieren, oder die mir nach einer Probe schmecken. Was mich nicht interessiert und was mir nach einer Probe nicht schmeckt, kann ich ja ignorieren.

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  • Marko_I User, Moderator Marko_I Dabei seit: 11.01.2006Beiträge: 14,496Flaschensammlung:Whiskybar bi-clubBewertungen: 1425
    , letzte Änderung 7. Februar 2019 um 20:59
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    (8 ), 10, 12, 15, (17,) 18, 21, 25, 30, 40 und 105° ist doch 'ne wunderbar saubere Corerange. Für jeden Geldbeutel was dabei, keine Phansienamen-NAS. Das ganze andere Geferkel ist doch völlig fakultativ und limitiert, da muss man gar nicht durchblicken.

    Das sind viele andere (sogar kleinere) Coreranges schwerer zu "verstehen".

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  • maltmaltmalt User Dabei seit: 21.01.2019Beiträge: 217Bewertungen: 0
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    @moots 

    Das Glenfarclas oft als nicht besonders herausragend angesehen wird (und deshalb auch vergleichsweise günstige Preise hat) liegt denke ich vor allem daran weil die einen Ruf als "Refill"-Brennerei haben. Da gibt es eine Menge 3 und 4 filll Fässer in den Abfüllungen und das wurde von Glenfarclas auch ehrlicherweise zugegeben.

    Vielen Whisky-Genießern ist das zu viel Refill. Mir persönlich schmeckt vieles von Glenfarclas sehr gut, aber ich erwarte bei einem Glenfarclas 21 nicht das gleiche Geschmackserlebnis was ich bei einem Glengoyne 21 oder Glendronach 21 erwarte. Glenfarclas hat da einfach mehr Refill in der Mischung. Meiner Meinung nach trotzdem ein interessanter Geschmack, aber einfach ein anderer.

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  • moots
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    Dabei seit: 29.01.2019Beiträge: 31Bewertungen: 0
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    @maltmaltmalt Das könnte dann auch die günstigeren Preise erklären. Refill Fässer haben einen ganz anderen Preis als First Fill Fässer. Außerdem brauche ich auch viel weniger neue Fässer, wenn ich die alten immer und immer wieder verwende. Auch eine Möglichkeit Geld zu sparen...


    Ich finde Glenfarclas auf keinen Fall schlecht. Für die aufgerufenen Preise ist es schwer was besseres zu finden. Trotzdem für mich ein Malt, der jetzt nicht wirklich das besondere Geschmackserlebnis ist. Da ziehe ich einen z.B. Glendronach auch um längen vor aber eben auch einen Glenrothes, HP, Macallan, Bunnahabhain usw.

  • maltmaltmalt User Dabei seit: 21.01.2019Beiträge: 217Bewertungen: 0
    , letzte Änderung 7. Februar 2019 um 23:23
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    @moots 

    Hr. Grant von Glenfarclas sagt im verlinkten Interview folgendes:


    Alle Standardabfüllungen von Glenfarclas haben ein Mischverhältnis von sechzig Prozent first- und second-fill Sherryfässern und vierzig Prozent third- und fourth-fill Fässern.

    http://whiskyclub-fs.de/2016/04/04/der-familientradition-verschrieben-george-s-grant-von-glenfarclas-im-interview/



    Ja mit mehrfacher Nutzung lässt sich Geld sparen und auch wenn Hr. Grant im Interview auch andeutet das Sherry Fässer teuer sind (im Vergleich zu Ex-Bourbon Fässern stimmt das auch) hat der Preis von Fässern meiner Meinung nach wenig mit dem Preis zu tun den wir für Whisky zahlen.

    So ein neues Sherry Fass kostet keine 1000 Euro.

    Der ist nämlich nur aus einem Grund so hoch und zwar weil wir bereit sind so viel zu zahlen. :wink:



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