Now Drinking 2020

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  • Hobbit90 User Dabei seit: 05.06.2020Beiträge: 1,263Bewertungen: 0
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    So das feine Zeug ist gleich mal ins Glas gelandet.

    Also der Dalwhinnie 30 gefällt mir sehr gut.

    Über die UVP braucht man nicht reden, die zahlt man aber auch nicht für den :mrgreen:.

    imageIst ganz anders als der 1987 Dalwhinnie 25. Aber der Stil gefällt mir sehr gut. Erstaunlich würzig und pfeffrig war er. Tolles Teil. Im Rahmen der Euphorie bekommt er mind. 92 Punkte von mir. Ausführliche Notes gibt es morgen

    Gesamtsieger und Tagessieger beim BGB XVI

    Blechmedaille beim BGB XV

    Stabiles Mittelfeld beim BGB XIV der Wille war da:mrgreen:


    abgeschlossene Flaschenteilungen:

    FT Nr. 1 , FT Nr. 2 , FT Nr. 3FT Nr. 4,  FT Nr. 5FT Nr. 6


    laufende Flaschenteilungen:

    ————————————————


    Samples aus der Hobbithöhle


  • Stuka_Kommandant User Stuka_Kommandant Dabei seit: 22.12.2010Beiträge: 7,838Flaschensammlung:Mein-Jungbrunnen.deBewertungen: 81
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    @Hobbit90 


    Hab's mal ge-liked, weil es nix zu essen gab ... :mrgreen:\,,/

    Farewell, bro!  :cool:

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    Ein blindes Huhn wäscht das Andere...  :horst:

    Hobbit90 gefällt das
  • maltaholic User maltaholic Dabei seit: 29.07.2014Beiträge: 28,421Flaschensammlung:maltaholics KellergeisterBewertungen: 740
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    Und dann noch einen Thai „Whisky“ ..



    Mekhong, 35%


    Der riecht wie eine Blumenwiese.

    Mandeln, Reis, Karamellbonbons, aber auch irgendwie sprittig und beißend.


    Erinnert mich sehr an einen chinesischen Baijiu.

    Ich glaube, der macht blind...


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    “Whisky, like a beautiful woman, demands appreciation. First you gaze, then it's time to drink.” ― Haruki Murakami


    Meine Samples „malta‘s malts“ 

  • Stuka_Kommandant User Stuka_Kommandant Dabei seit: 22.12.2010Beiträge: 7,838Flaschensammlung:Mein-Jungbrunnen.deBewertungen: 81
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    @maltaholic      Hey mein Freund, "hier" ist Sperrstunde!!! :cool:


    "Now eating" klick' ich vor heute Mittag nicht an! :eek::redface:

    Kannste machen wasste willst :exclaim::mrgreen::mrgreen:\,,/

    Farewell, bro!  :cool:

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    Ein blindes Huhn wäscht das Andere...  :horst:

  • DocF. User, Moderator DocF. Dabei seit: 31.07.2016Beiträge: 2,741Bewertungen: 2
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    Nachdem ein sich in der selben Ecke der Wohnung wie die Samplekisten befindendes Allergen meine Nase vollständig außer Kraft gesetzt hatte, hat mich etwas Frischluft schnell von deren Funktionstüchtigkeit überzeugt:


    Ben Nevis 23yo 1996 TWA, Hogshead, 47,6% ABV WID:157570 von rampah

    Farbe: Pale straw

    Nase: Frisch und kühl, minzig, Rapsblüte, Senfkörnern, Kresse, Papaya und etwas Ananas. Mit Luft wirkt er wärmer und süßer, Zitronendrops, ein Hauch echte Vanille, Weihrauch, Baumsaft, Malz und getoastetes Graubrot. Nach dem ersten Schluck harziger, Haschisch, mehr Tannine. Mit Wasser: Nimmt ihm noch mehr Frische, mehr Baumsaft, Thujahecke.

    Mund: Das ist eine Fassstärke, hat noch heftig Biss für die „wenigen“ Prozente, kaum Fass, Lufterfrischer (?)-mäßig frisch, Limettensaft pur, Kerzenruß und Rapsöl, angekohlte Rinde, Stroh und Malz. Mit mehr Kauen immer rußiger, harziger, weniger „grün“, sondern tatsächlich rußendes Lagerfeuer. Mit Wasser: Rapsöl, Rapsblüte + Ruß, ein paar Veilchen, nur noch wenig Limettensaft.

    Abgang: Ruß, Harz, Malz und Stroh, etwas Kresse, etwas kalter Kaffee, duftet noch eine Weile nach, dann trockenes Holz und trockene Sägespäne.

    Kommentar: Grandios schiefgehen kann bei Abfüllungen aus dieser Herde wenig, archetypischer Ben Nevis mit großartiger Nase,  erstaunlich viel Rauch im Mund und erträglichem Abgang. Hogsheads wie dieses werfen für mich immer wieder die Frage auf, aus welchen Fässern damals die Rare Malts geschustert worden sind. Das Destillat muss bei vollständiger Totholzlagerung von Nase bis Abgang Dampf machen, gut, mit Ben Nevis sicher machbar, aber bitter (und überhaupt holzig) war da nichts, aber auch gar nichts. Wenn ich dann an das Signatory Cask Strength-Ottonormalhogshead destilliert von 1995-97 denke (oder eben an diese Abfüllung hier), kaue ich in der Hälfte der Fälle auf trockenen Sägespänen oder Kaffee von gestern herum. Wie oben bereits geschrieben Nevis in Reinform, vielleicht nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste und wahrscheinlich nicht der teuerste.  89 Punkte.


    Ben Nevis 27yo 1992 Gs, Bourbon Cask No. 1609, 47,4% ABV WID:143118 #Modshot2019

    Farbe: Amber

    Nase: Verschlossen, aber schon auf den zweiten Riecher tief, alt und – ich möchte es nicht sagen – edel. Kandierte überreife Orangen, Papaya, Zitronendrops, Bergamotte, etwas Vanillin(puder)zucker, gut gezogener grüner Tee mit angeflammtem Holz, Rapshonig, wenig Senfsaat und noch weniger Haschisch. Frisch gekochtes Apfelmus, Quittengelee und etwas Kleber. Mit Wasser: Dunkelt nach, eher echte Vanille als Vanillinzucker, vollreife Orangen, mehr Papaya.

    Mund: Süß, ölig, alt und gediegen, wenig Senfsaat mit viel Malz über poliertem Eichenholz, etwas Weihrauch, Olivenöl und Rapshonig. Mit Kauen wie gehabt rußiger, aber die Frische verschwindet nie vollständig, saure Sägespäne, Baumsaft, dann mehr Senfsaat mit angekohlten Orangenschalen und Rapsöl. Trockene Erde, reife Mango. Mit Wasser: Dicker, harziger, mehr Baumsaft, etwas Thujahecke, Kräuterbonbon und heißer Kaffee. Hagebuttentee, Geißblatt.

    Abgang: Lang, warm, leicht süß, fruchtig-trocken. Kerzenruß, heißer Kaffee und Orangenschale, Malz, vielleicht etwas Hopfen, Holunderblütengelee.

    Kommentar: Ben Nevis hat für mich eine beträchtliche Schnittmenge mit Clynelish (Rapshonig, Rapsblüte, Ruß, Pflanzenöl), trägt bisweilen auch exotischere Früchte (Papaya, Ananas und gelegentlich Mango; außerdem Haschisch), die hervorragend mit einem aktiveren Bourbonfass harmonieren. Diese Abfüllung gehört deshalb auch zu meinen Favoriten der 90er Nevisse (der beste ist mMn ein 96er Cadenhead‘s). Einziger Makel ist eine dicht verwobene, dabei leider zurückhaltende Nase. 91 Punkte.


    Ben Nevis 27yo 1990 Gs, Bourbon Cask No. 1368, 56,4% ABV WID:115878 von Ed_Radour

    Farbe: Pale Gold

    Nase: Frische, saure Sägespäne, Vanillinzucker, Vanillekipferl und etwas Zimt. Baumsaft, viel Stroh, Graubrot, Limettenschale und etwas unreife Ananas. Ist wahrscheinlich kein schlechter Whisky, wirkt aber nach seinem Vorgänger simpel. Luft und leichtes Schwenken fördern mehr Vanille, etwas Ruß, viel Ananas und trockene Kräuter zutage. Mit Wasser: Frisch und wild, Salzwasser, etwas Gischt, Kies und nasses Unterholz.

    Mund: Mit Wasser: Süß und dick, reife Äpfel, Ananas, etwas grüne Banane, Kleber und Baumsaft, ein ordentlicher Schwaden Haschrauch, dann wieder küstennah mit Gischt und nassen Steinen. Nasses Unterholz. Dann immer erdiger, und rußiger, bitterer. Oldschool Oloroso-Hefenoten (ohne Oloroso).

    Abgang: ??? Kurz Frucht, etwas Ruß, dann trocken-bitter. Satz mit x.

    Kommentar: Den hatte ich vor ca. 2 Jahren schon einmal im Glas, scheine wohl einen Bitter-Tag gehabt zu haben, so schlimm ist es dann doch nicht, wer Aromen suchen geht, kann einen Küsten-Malt entdecken, ist aber nach den Vorgängern vergleichsweise einfach gestrickt. Wenn das die Flasche mit 100€/0,5L war, hat man nichts falsch gemacht. 87 Punkte.


    Ben Nevis 17yo 1998 Claxton's, Hogshead, 54% ABV WID:90084 von LDB

    Farbe: Yellow Gold

    Nase: Tannenwald, dann eine heftige Uhunote, Pressspanplatte, überreife Ananas, angesengtes, grünes Holz und Haschisch. Frische Äpfel, Bitterorangenmarmelade und frisch gesägtes Laubholz. Mit Wasser: Schärfer, trockener.

    Mund: Mit Wasser: Harz, Graubrot, etwas Vanille, viel Eichenholz, etwas Rapshonig, Sonnenblumenöl. Thujahecke und Apfelschalen.

    Abgang: Eher kurz, Orangenschalen, Malz und Stroh.

    Kommentar: Einfach gestrickter, nicht ganz erwachsener Nevis, lecker, gehört aber eher zu den Malts, die meiner Living bottle Wumms verleihen. 85 Punkte.


    Das war Tag 1 eines größeren Projekts, die Samplesätze stehen schon bereit, mal sehen, wie groß mein Appetit ist :smile:

    Chat-StammtischProbenliste - #Modshot2019Blinde Standard-Kissenschlacht

    Blindbattle-Stammgast: V (10.) VI (6.) VII (1.) VIII (1.) XI (2.) XII (15.) XIII (2.) XIV (7.)

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  • tangtang User tangtang Dabei seit: 13.09.2019Beiträge: 3,561Bewertungen: 192
    , letzte Änderung 17. Oktober 2020 um 06:47
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    FirstFill schrieb:


    Martines schrieb:


    @tangtang Da lässt es sich einer heute aber mal richtig gut gehen. :-D


    heute? :wink:

    @FirstFill @Martines IMMER!! :mrgreen:

    Könnte mir nicht besser gehen, super liebe Frau und Tochter hier, geiles Wetter hier mit immer noch 29 Grad bis min. Ende des Monats, kein Virus und somit keine Einschränkungen, passt! :biggrin:

    Edith sagt: und natürlich habe ich viele leckere Drams hier welche probiert werden wollen :horst:

    keep calm, drink a whisky. 

    wir haben keine Macken! Das sind Special Effects :twisted:


    aktive Teilung im Dornröschen Schlaf:

    FT1 Asien Exclusive Edition von Bunnahabhain und Teeling / 2020 evtl. 2022 (Dank Corona :banghead: )


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  • pianoman User pianoman Dabei seit: 27.02.2014Beiträge: 6,034Bewertungen: 0
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    Dome306 schrieb:

    @pianoman und wie ist der Vergleich der Grandeure ausgefallen?


    @Dome306 Alle drei sind super Whiskys... mehr dazu und einen kurzen Vergleich gibt‘s hier. Wobei ich das Gefühl habe, Batch 10 hat bei mir noch „Luft nach oben“... die Zukunft wird‘s zeigen, ein bis zwei Drams habe ich ja noch. :wink:

    Aktuelle Teilung(en): -

    Samples aus der Piano Bar (inkl. abgeschlossene Teilungen)

  • wako User wako Dabei seit: 07.12.2017Beiträge: 1,033Bewertungen: 0
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    Zu den Steinpilze gibts einen 16er Herrgottsacker von Andres:


    Nase:

    Sehr üppige Frucht in der Nase. Leichte petrolnote.

    Hinten etwas frische, mineralisch Minze


    Am Gaumen:

    Sehr breit und cremig. Aber nicht so ne starke Frucht wie in der Nase. Eher Pampelmuse oder Grapefruit. Hinten raus mit etwas Zug


    Schon jetzt sehr gut trinkbar, man merkt aber, dass der Wein mit der Zeit noch besser aufmacht,


    Da Andres neben von  Winning liegt, werde in ein paar Jahre mal die 19er gegenüberstellen.

  • Mika User Mika Dabei seit: 08.06.2012Beiträge: 888Bewertungen: 28
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    Aberfeldy 16y Oak Casks Finish in First Fill Oloroso Sherryfässern 40% WID:71595


    Nose:
    weiche Sherrynote, dunkler Früchtemix mit Orangen, Karamell, Kakaopulver, ein paar Gewürze - wirkt recht dünn


    Taste:
    Sherry, dunkles Malz, Honigwaffeln und Karamellgebäck, Schokopralinen, Kaffee


    Finish:
    weich und zunächst süß-fruchtig, Schokolade, etwas Bitterkeit, ziemlich trocken


    83P
    (83/84/82)

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