Now Drinking (2015)

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  • Unbekannt Dabei seit: -Bewertungen:
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    "kraeftigen" schrieb:
    "ralf_eleuther" schrieb:
    Geschmackssache:wink:


    Wie alles hier im Forum mein lieber Ralf :smile:

    Wo du recht hast, hast du recht:lol:

  • mono User mono Dabei seit: 14.03.2014Beiträge: 602Flaschensammlung:monos SammlungBewertungen: 250
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    "ralf_eleuther" schrieb:
    "mono" schrieb:
    So ähnlich gings mir gestern auch.
    Hatte meinen ersten Cognac und danach meinen ersten Brandy.
    Mußte beide Gläser entsorgen, den Cognac nach dem ersten Schluck, vom Brandy hab ich noch die Hälfte mit Gesichtsverziehen runtergekriegt, dann wurd mir auch das zuviel. Pfuidoifel!
    Der anschliessende Glendronach Revival hat sooo gut getan, mir ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert und heldenhaft den Abend gerettet.

    Geschmackssache:wink:

    Yo klar, will jetzt auch cognac nicht im allgemeinen schlecht reden. Da mag es bestimmt auch bessere geben, die den einen oder anderen Geschmack treffen. Ich hab halt so n typischen Standard mal probieren wollen. War von einem Bekannten, dem der Tropfen sehr mundet. Es handelte sich um einen Hennessy VSOP.
    Eigentlich war der recht leicht, fast schon wässrig. Was bei mir halt gar nicht ging war diese (frische?) französische Limousineiche. Empfand ich als recht holzig und bitter.

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  • mono User mono Dabei seit: 14.03.2014Beiträge: 602Flaschensammlung:monos SammlungBewertungen: 250
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    Gerade im Glas: Longmorn 1992 TWC 22 Jahre 53,4% WID:65391

    Am Anfang hat der Alkohol doch ganz schön dominiert für die 22 Jahre Reifung.
    Mit Zeit und etwas Wasser geht´s dann aber.
    In der Nase süßer Sherry und markante Eiche. Dazu gesellt sich eine ziemlich interessante Note, bei der ich immer noch nicht ganz sicher bin was das ist. Nicht lachen, aber das erinnert mich sehr stark an Meerrettich, hat aber auch was von Kaktusfeige. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber sowas hat ich bis jetzt noch nie bei einem Whisky gerochen. Dazu kommen Rosinen, etwas Vanille und ein paar Gewürze, die ich auch nicht näher definieren kann. thymain oder Koriander maybe?
    Geschmacklich sehr angenehm ölig, süß und würzig und im Abgang dann wieder ziemlich stark diese Kaktus- oder whatever Note, die den überwiegenden Teil des langen, trockenen Finishs ausmacht und lange im Mund verbleibt.
    Das ja abgefahren, erinnert mich an dieses süße Getränk, das es beim Asiaten gibt. Lidschi-Limo?
    Was zur Hölle ist vorher in diesem Fass gelegen?
    Ich find das wahnsinnig interessant, aber auch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Eigentlich müsste ich den Whisky etwas abwerten, weil er nicht ganz so meinen Geschmack trifft bzw. etwas schwerer zu trinken ist. Auf der anderen Seite hat er für diese Einzigartigkeit aber auch wieder Pluspunkte verdient.
    Grad schwierig mit den Punkten.
    Auf jedenfall herzlichen Dank an den Waschbär für das Sample!

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  • Gloin User Gloin Dabei seit: 04.01.2012Beiträge: 5,814Bewertungen: 20
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    Macallan Cask Strength Sherry Oak 58,6%

    WID:31335

    Farbe: Auburn
    Geruch: Süßer Sherry, dahinter liegt jedoch auch eine leichte Säuerlichkeit, Kirschen, nasses Holz, der Alkohol sticht leicht in der Nase, Zimt
    Geschmack: Scharfer Antritt, der Whisky läuft heiß die Innenseite der Backen hinunter, nach der anfänglichen Schärfe wird er süßer, viel Sherry und auch etwas Holz, klassische Halbbitterschokolade.

    Beim zweiten Schluck wird er viel milder. Er wirkt sehr reif, dafür dass sein Alter vermutlich nicht sehr hoch ist. Der Sherry ist trocken.
    Abgang: Klassischer Abgang eines Sherrywhiskys: bittersüße Eichennoten in Verbindung mit fruchtiger Süße. Dieser Eindruck bleibt lange auf der Zunge liegen.

    Fazit: Im Grunde habe ich noch nicht genügend Macallan getrunken, um das behaupten zu können. Ich mache es trotzdem: typisch Macallan. Dieses Profil ist unverkennbar, wenn man es weiß. Der Whisky gefällt mir sehr gut und er ist ein Ausblick auf das, was diese Brennerei alles kann. Wie großartig muss erst ein richtig guter alter Mac schmecken? 88 Punkte

    Ich danke dem Verein der Traditionalisten für die Probe.

  • maltaholic User maltaholic Dabei seit: 29.07.2014Beiträge: 25,481Flaschensammlung:maltaholics KellergeisterBewertungen: 644
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    Suntory Hakushu 18 Jahre

    Ich hatte ihn mir rauchiger vorgestellt, aber der eher zarte Rauch ist ein Erlebnis fuer sich.
    Sehr schoene blumige, fruchtige Noten gepaart mit diesem Anhauch von Rauch machen ihn zu einem ueberaus runden Erlebnis der besonderen Art. Sehr schoen.

    “Whisky, like a beautiful woman, demands appreciation. First you gaze, then it's time to drink.” ― Haruki Murakami
  • SteveW110 User SteveW110 Dabei seit: 23.08.2012Beiträge: 11,345Bewertungen: 49
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    Cairdeas 2015 - die Enttäuschung für mich...
    Soll angeblich hergestellt wurden sein, wie vor 200y...
    Von mir aus, aber macht ihn nicht wirklich gut.

    High Noon B-Laddie blind im Glas gehabt:
    Großer Name erfüllt seine Erwartungen!

    Meine Entdeckung die letzten Tage waren klar der Laga und der Caol Ila.
    Letzterer ist erstaunlich gut gelungen im Gegensatz zu den Vorgängern.

    Whisky-diet
    Lose 3 days in one week!
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  • Lutz64 User Lutz64 Dabei seit: 06.08.2012Beiträge: 265Flaschensammlung:Mein WhiskyvorratBewertungen: 7
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    Vorgestern die dänische Whisky-Brennerei Stauning am Ringkobing Fjord in Westjütland incl. Whiskyprobe besucht.....

    Die Führung war professionell, humorvoll und kurzweilig.
    Beeindruckend mit welchen einfachen Mitteln dort Whisky handgemacht hergestellt wird.

    Die anschliessende WhiskyProbe mit den drei aktuellen Abfüllungen brachte eine Überraschung,
    den 3jährigen RyeWhisky.

    Mit grossen Vorbehalten probiert und dann...welch eine Überraschung, intensiv in der Nase,
    fruchtig-kräftig-rund, einfach lecker und ein unerwartet langer Abgang, wirklich ein Genuss
    dieser Frischling.

    Erinnert mich an Imperial, aber deutlich kräftiger.

    An die Preise muss man sich noch gewöhnen, knapp 70€ für 0,5ltr, huch:eek:

    aber die Abfüllungen sind regelmässig ausverkauft, Respekt vor dieser jungen Brennerei,
    kommt sympathisch rüber......

    Wo etwas zu Ende geht, beginnt etwas Neues
  • ckraeck User ckraeck Dabei seit: 27.07.2014Beiträge: 58Flaschensammlung:C´s CollectionBewertungen: 7
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    Glengoyne 21y

    Nase: überreife Äpfel
    Geschmack: dunkle Früchte, Eiche, Schokolade - erinnert mich stark an den Parliament, nur mit deulich mehr Alkoholschärfe und Eiche.
    Abgang: unglaublich, aber wahr: nicht vorhanden. Absolut nichts. Das habe ich so noch nicht erlebt. :eek:

    Fazit: Leckerer trinkenswerter Tropfen, aber in dieser Preisklasse ziehe ich den Parliament vor.

  • ThinLizzy User ThinLizzy Dabei seit: 15.11.2014Beiträge: 4,322Bewertungen: 0
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    Gerade noch einen kleinen Rest vom Inchmurrin 12 yo aus einer FT im Glas. War eigentlich schon eher durchgefallen gewesen.

    Jetzt kommt da aber doch noch neben reichlich Vanille und hellen Früchten eine Würzigkeit mit durch, die mir zuvor entgangen war. Dabei auch eine ungewöhnliche Note, etwas Tobermory- und Ledaig-artig. Macht ihn doch wieder interessanter. Reicht aber nicht, um ihn über die 85er Schwelle zu hieven. Dafür ist er insgesamt zu unrund und unharmonisch. 82 Punkte

    Ralf schwärmte hier mal vom 21er. Ob ich den nochmal ausprobieren sollte?...:wink:

  • SteveW110 User SteveW110 Dabei seit: 23.08.2012Beiträge: 11,345Bewertungen: 49
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    Ich kann ja eigentlich nicht viel mit Bunnah anfangen, aber der 11y Alte Feis Ile ist sau gut...
    Ich muss noch mal vergleichen mit meinen anderen drei Favoriten, aber unter die Top drei gehört er allemal!

    Whisky-diet
    Lose 3 days in one week!
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