Whisky aus dem Rotweinglas -- und andere Experimente ...

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  • Wizz User Wizz Dabei seit: 19.04.2016Beiträge: 428Bewertungen: 32
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    So.... das hab ich jetzt auch mal probiert. Die Sache mit dem Rotweinglas. Und zwar mit dem Bunnahabhain 12 Jahre. Was soll ich sagen.... In der Nase hab ich eine Nussnote, die ich so im Nosingglas noch nicht hatte. Auch wirkt der Malt viel voluminöser. Eine schöne Erfahrung. Bestimmt nicht das lezte Mal, daß ich das gemacht habe. :wink:


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  • [Gelöschter Benutzer]
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    Dabei seit: 05.02.2017Beiträge: 0Flaschensammlung:StyrianSpirits SammlungBewertungen: 89
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    Der Bunna und das neue Glas. Ein Vergleich.


    Der Bunnahabhain 12y ist jener Malt, den ich schon in vielen verschiedenen Gläsern vergleichen konnte. Nun also soll dieser Single Malt zeigen, wie er im neuen Glas von Whisky.de wirkt ...

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    Es treten auf (v.li.): Das Glencairn-Glas, daneben mein Standard-Whisky-Nosing- und Eich-Glas von Stölzle Lausitz, daneben das neue (ebenfalls bei Stölzle Lausitz produzierte) Whisky.de-Glas und schlussendlich ganz rechts das Riedel Vinum Bordeaux, aktuell mein Standard-Whisky-Bordeaux-Glas.



    1. Der Geruch:

    Glencairn: Die Kräuter sind voll präsent, der Duft ist sehr kompakt, die Sherrynoten kommen gut durch. Auch heute wieder mit Waldbodennoten, die im Stölzle nicht sofort zu finden waren.

    Whiskynosingglas Stölzle: Der Bunnahabhain kommt mit sehr feiner Kräuterwürze, feiner als im Glencairn, in die Nase. Ich rieche wieder Thymian, Majoran, Kerbel; heute weniger Rauch, dafür mehr Sherry. Das Glas liegt gut in der Hand. (Nachriechen nach dem Whisky.de-Glas: Die Aromen sind tatsächlich intensiver und feiner gestaffelt wahrnehmbar.)

    Whisky.de-Glas: Das ist interessant -- auf die erste Nase kommen vergleichsweise wenig Aromen. Nach etwas Rollen und bei der dritten, vierten Nase folgen dann sehr fein die Sherrynoten, ergänzt um Kräuterwürze. In der Hand liegt das Glas sehr gut, durch den etwas längeren Stiel haben auch zwei Finger gut Platz.

    Riedel Vinum Bordeaux: Einmal mehr die volle, elegante Dunkelfrucht- und Sherrydröhnung. Es folgen die Kräuter und diesmal auch leichter, schon fast aufgetrockneter, Waldboden. Dieses Glas ist dermaßen genial für den 12er-Bunna, ich kann's nicht oft genug sagen. Und vielleicht hab' ich auch ein ganz eigenes "Bunna-12-im-Riedel-Vinum-Bordeaux-Wahrnehmungs-Ekstase-Gen".



    2. Der Geschmack mit Abgang:

    Stölzle Nosingglas: Sherry, Kräuter, dunkle Früchte. Heute auf der fruchtigen Seite. Wieder sehr fein-kompakt und harmonisch bei mittellangem Abgang.

    Whisky.de-Glas: Die Nase ist und bleibt vergleichsweise schwach. Der Malt kommt durch die Trinklippe etwas breiter und auf die Zungenspitze konzentriert in den vorderen Mundraum. Es entwickelt sich sofort ein schönes Kräuteraroma, gefolgt von Sherry und jetzt auch etwas Eiche mit leicht salziger Bitterkeit. Mittellanger Abgang. An die Zungenspitzen-Konzentration muss ich mich noch gewöhnen.

    Glencairn: Nun kommt der Bunna noch breiter gefächert und mit angenehmer Öligkeit in den Mundraum, wo sich der Sherry zuerst und dann die Kräuter melden. Die reifen, dunklen Früchte sind auch im Abgang präsent. Anders als beim Whisky.de-Glas sind hier keine leicht bitteren Eichennoten wahrzunehmen. Das Glencairn ist ein gutes Glas.

    Riedel Bordeaux: Frucht, Sherry, feine Kräuter, Waldboden; heute ohne Rauch. Im Abgang wird der Bunna nun würziger, die reifen Pflaumen mischen sich mit etwas Eiche und feinen Waldbodennoten. Hier wächst zusammen, was zusammen gehört ;-)


    3. Meine Reihung nach Genusspunkten für den Bunnahabhain 12y:

    1. Das Riedel Vinum Bordeaux 92
    2. Das Stölzle-Lausitz-Whisky-Nosingglas 89
    3. Das Glencairn-Glas 88
    4. Das Whisky.de-Glas 87


    4. Ein paar ganz persönliche und subjektive Schlussfolgerungen:

    Gegen Ende dieser Tasting-Session (nach etwa eineinhalb Stunden) verstärkt sich der Duft aus dem Whisky.de-Glas etwas und vor allem der Sherry und die dunklen Früchte treten schön hervor. Im Stölzle-Nosingglas wird es auch etwas fruchtiger, dennoch bleiben die Kräuter und das Ganze wird auch durch Minzfrische ergänzt. Das Glencairn behält seine kompakte Grundcharakteristik vom Beginn des Vergleichs.

    Das Whisky.de-Glas liegt sehr gut und angenehm in der Hand; Haptik, Handling und Optik überzeugen. Die Trinklippe führt bei mir dazu, dass der Whisky konzentrierter in den vorderen Bereich des Mundraums und auf die Zungenspitze kommt, was tatsächlich ein anderes Geschmacksempfinden auslöst.

    Beim Bunnahabhain 12y war das für mich eine leicht eichenbitter-salzige Angelegenheit. Die Frage ist nun, wie sich diese zweifellos interessante Sensorik-Variante bei anderen Whiskies wie etwa Fassstärken, starken Rauchern und "Sherrybomben" auswirkt.

    Ich werde jedenfalls weiter testen und berichten. Für ein endgültiges Urteil ist es noch zu früh. Und ich bin schon gespannt, wie Eure Erfahrungen und Vergleiche mit dem neuen Whisky.de-Glas ausfallen werden ...

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    Flaschenteilungen (FT): Old Pulteney 1983 [aktiv] | FT 015 | FT 014 | FT 013 | FT 012 | FT 011FT 010 | FT 009 | FT 008 | FT 007FT 006 | FT 005 | FT 004 | FT 003FT 002 | FT 001


    „Sammle Erfahrungen, solange Du sie nicht nötig hast.“

  • JdH User JdH Dabei seit: 09.12.2016Beiträge: 2,408Bewertungen: 9
    , letzte Änderung 3. Oktober 2017 um 16:55
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    @StyrianSpirit726, interessant. Damit decken sich deine Eindrücke des whisky.de Glases weitgehend mit meinen eigenen, also was die schwache (feine) Nase und das andere Geschmacksempfinden durch die Lippe angeht.

  • Ingwaz User Ingwaz Dabei seit: 14.07.2016Beiträge: 1,171Flaschensammlung:Ingwaz's flytende barrBewertungen: 0
    , letzte Änderung 3. Oktober 2017 um 19:50
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    @StyrianSpirit726  @JdH
    Genau das selbe habe ich mit dem whisky.de-Glas leider auch erlebt.
    Da meine Nase ohnehin nicht die beste ist finde ich es sehr schade
    dass aus diesem Glas weitaus weniger Aromen in die Nase dringen.
    Was ich allerdings sehr gut finde ist dass der Whisky langsamer,
    breiter und viel weiter vorne im Mund ankommt.

    Meine Sampleliste              

    Aktuelle FT`s: ---
                             

    Geplante FT's:  ---

    Frühere FT's: 1; 2, 3; 4; 5; 6; 7; 8 ; 9 ; 10; 11;  12; 13; Strathearn 2014 + Flóki Icelandic Single Malt Whisky + Glentauchers 15(Ballantine's Series No. 3); Ben Nevis 1995/2018 22yo Sherry Butt; Ben Nevis 1991/2017 25yo - 25 Jahre whisky.de     


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  • [Gelöschter Benutzer]
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    Dabei seit: 05.02.2017Beiträge: 0Flaschensammlung:StyrianSpirits SammlungBewertungen: 89
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    @Ingwaz @JdH  Danke für Euer Feedback und JdH natürlich für Deinen detaillierten Vergleich mit dem Jura! Ich bin wirklich schon gespannt, wie sich dieses andere Mundgefühl bei den Fassstarken und prononcierten Sherrymalts auswirken wird. Ich denke, da ist ein guter Teil Gewöhnung dabei.

    Für mich ist das Whisky.de-Glas nach den ersten Versuchen ziemlich extrem: Auf die schwache Nase folgt ein extremes Mundgefühl. Im Bordeaux-Glas bspw. ist die Nase ebenfalls extrem, das Mundgefühl passt dann aber dazu, indem es die Nase m.E. gut fortsetzt und ergänzt. Mal sehen, wie das weitergeht und welche Erfahrungen weitere NutzerInnen mit diesem Glas haben ...
     

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    Dabei seit: 05.02.2017Beiträge: 0Flaschensammlung:StyrianSpirits SammlungBewertungen: 89
    , letzte Änderung 7. Oktober 2017 um 16:22
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    Ein Bourbon-Raucher im Glasvergleich


    Heute also soll ein Bourbonraucher zeigen, was unterschiedliche Gläser im Aroma und Geschmack ausmachen können ... Der Caol Ila 13y von Gordon & MacPhail Exclusive, Fassstark.de Inaugural Release (WID:96440), eine Einzelfassabfüllung mit 53%.

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    Der Caol Ila liegt in folgenden Gläsern (v.li.): Mein Standard-Whisky-Nosing- und Eich-Glas von Stölzle Lausitz, daneben das neue (ebenfalls bei Stölzle Lausitz produzierte) Whisky.de-Glas und schlussendlich das Riedel Vinum Bordeaux, aktuell mein Standard-Whisky-Bordeaux-Glas.

    1. Der Geruch:

    Whiskynosingglas Stölzle: Der Caol-Ila-Rauch mit seiner schönen Selch- und Lagerfeuernote ist sofort präsent. Ich kann meine bisherigen Eindrücke von diesem Islay-Bourbonraucher nur bestätigen: Würze, Selchrauch, Salz gesellen sich zu den fruchtigen Bourbonaromen. Sogar so etwas wie "reife Banane" ist zu vernehmen. Je länger und öfter man die Nase hineinhält, desto stärker lassen sich auch die hellen Trauben und Äpfel identifizieren.

    Whisky.de-Glas: Es ist echt frappierend, denn auch dieser fassstarke Bourbonraucher kommt aus dem Whisky.de-Glas sehr viel milder im Aroma. Der Rauch ist ganz im Hintergrund, dafür ist eine leichte Salzgischtnote sofort präsent und etwas stärker spürbar als es die Trauben- und Apfel-Aromen sind. Im Vergleich zum Stölzle-Nosingglas ist auch die Minzfrische nicht vorhanden. Die Nase ist viel sanfter.

    Riedel Vinum Bordeaux: Hier nun kommen sofort Apfel und Vanille zum Vorschein, ergänzt um die leicht salzigen Kräuternoten. Aus der dritten Staffel meldet sich dann der Caol-Ila-Rauch, begleitet von schöner Minzfrische.

    Was die Nase anlangt, gefallen mir das Stölzle-Nosing- und das Riedel-Bordeaux-Glas gleich gut. Ist einmal der Rauch wunderbar präsent im Vordergrund, ist es das andere Mal die Bourbonfrucht-Kräuterfrische. Beide Aromen-Schwerpunkte werden dann komplementär durch die hintergründigeren Aromen ergänzt. Das Whisky.de-Glas nimmt mir einerseits zu viel des typischen Islay-Rauchs und bringt mir zu wenig Bourbon-Vanille-Kraft zum Vorschein. Diese Nase ist wirklich ganz sanft, das Glas wirkt wie ein Sedativum für etwas stürmischere jüngere Malts.


    2. Der Geschmack mit Abgang:

    Stölzle Nosingglas: Mit schöner, kräftiger Rauch- und Würzigkeit kommt der Dreizehnjährige in den Mundraum. Die Islay-Herkunft ist nicht zu verleugnen. Gleichwohl werden auch heute die Fruchtkomponenten nicht überdeckt, sie müssen nur entdeckt werden und zeigen sich dann umso schöner. Am Gaumen setzt sich diese faszinierende Rauch-Würze-Hellfrucht-Kombination fort, während der Alkohol für eine belebende Frische sorgt. Im mittellangen Abgang bleibt er würzig-fruchtig mit zarten Eichenanklängen.

    Whisky.de-Glas: Durch die Trinklippe kommt der Malt wieder etwas breiter und auf die Zungenspitze konzentriert in den vorderen Mundraum. Sofort sind die Kräuter- und Salzaromen präsent, gefolgt vom Rauch. Die Früchte folgen erst beim zweiten Schluck, bei dem nun auch etwas Eiche in den mittellangen Abgang führt. Auch bei diesem Bourbon-Raucher ist die Zungenspitzen-Konzentration etwas gewöhnungsbedürftig für mich und ergibt ein eingeschränktes Aromenspektrum.

    Riedel Bordeaux: Es stehen wieder die Bourbonaromen im Vordergrund: Vanille, Apfel, helle Trauben. Es folgen der Caol-Ila-Selchrauch, eine leichte Salzgischt- und Minzfrischnote und im mittellangen Abgang noch die Eiche. Im Mundgefühl und Abgang bringt das Bordeaux-Glas die Aromen sehr klar zum Vorschein. Diese gleichberechtigte Aromenpräsentation ergibt einen leichten Vorteil gegenüber dem Stölzle-Nosingglas. Der Antrunk und die Aromenentfaltung aus dem Whisky.de-Glas ist mir zu einseitig auf der Salz- und Kräuterseite, während der schöne Rauch und v.a. die Bourbonfassaromen etwas verlorengehen.

    Fazit: Erstens habe ich heute überhaupt kein Bedürfnis nach Wasser. Dieser Islay-Raucher aus dem 1st-Fill-Bourbon-Barrell ist genau richtig so mit seinen 53%. Vor ein paar Monaten hätte ich noch etwas Wasser benötigt, so ändert die Erfahrung die Wahrnehmung. Ich nehme auch an, dass ich mich an die Trinklippe des Whisky.de-Glases bei längerem Einsatz gewöhnen würde -- nach den ersten Versuchen mit drei verschiedenen Malts führt das Auftreffen auf den vorderen Bereich der Zunge und die Zungenspitze regelmäßig zu einer eingeschränkten, auf Salz- und Kräteraromen konzentrierten, Aromen-Wahrnehmung, die sich auch bei anschließender Verteilung des Malts im gesamten Mundraum nicht auflöst. Und die Nase aus diesem Glas ist mir sowohl bei den getesteten Sherry-Malts als auch beim Bourbonraucher zu wenig aussagekräftig.

    Dieser Caol Ila ist jedenfalls ein toller Malt. Es bleibt bei den anfangs gegebenen 89 Punkten aus dem Stölzle-Nosingglas. Das Whisky.de-Glas wirkt wie ein Sedativum, es nimmt mir zu viel vom Charakter dieses Single Malts, was immer noch starke 87.5 Punkte ergibt. Das Rotweinglas ist in der Nase gleich gut wie das Stölzle-Nosingglas, beide Gläser betonen unterschiedliche Charakterzüge, ohne jedoch die restlichen unter den Tisch fallen zu lassen. Das Mundgefühl und der Abgang sind dann für mein Empfinden wieder klarer und stärker als aus den anderen Gläsern, was 90.5 Genusspunkte für das Bordeaux-Rotweinglas ergibt.


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  • JdH User JdH Dabei seit: 09.12.2016Beiträge: 2,408Bewertungen: 9
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    Ich hatte gerade Glenfiddich Project XX im Glencairn und whisky.de Glas.


    Wieder rieche ich aus dem Whisky.de Glas fast nichts, während mir aus dem Glencairn die volle Dröhnung entgegen fliegt. Wieder ist es so, dass das was meine Nase aus dem Whisky.de Glas zu empfangen weis, mir durchaus sehr gut gefällt und die Aromen sehr differenziert wiedergibt - es ist halt einfach so: Das ist für mich alles so dünn, das es mir viel zu anstrengend ist da überhaupt noch was zu empfangen - folglich kristallisiert sich immer mehr heraus, dass das Whisky.de Glas nichts für mich ist.


    Ich werde es wohl das nächste Mal heranziehen, wenn ich einen richtig schweren Tropfen im Glas habe (ja sowas besitze ich auch, man Glaubt es kaum) oder eben mal für Sherry oder Portwein - vielleicht bringt es mir ja da was.

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    Helle Früchte aus den Lowlands ...


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    Auchentoshan Berrys' 1996 17y 46% (WID:64563)

    Geruch: Die reifen weißen Trauben sind sofort präsent, Vanille ebenso, dazu eine etwas zuckrige Süße und dann noch etwas herbe Minzfrische. Sehr interessant, sehr erfreulich, passt zum Sonnenschein. Ach ja, und zum Schluss erinnert er mich auch etwas an einen guten Grappa.

    Aus dem Rotweinglas: Hier nun sind die Trauben und die Vanille präsenter. Die Süße aus dem Nosingglas ist kaum wahrnehmbar, ebenso die Minznote. Allerdings kommt nun aus dem Hintergrund eine schön würzige Eichennote mit Wiesenkräutern dazu.

    Geschmack: Der kommt schön kräftig, süß, mit vollem Traubenaroma in den Mund. Und dann die Vanille.

    Aus dem Bordeauxglas: Sofort ist wieder mal ein schönes Prickeln präsent, die Frucht- und auch Vanillearomen ergänzen die Szenerie auf das Angenehmste.

    Abgang: Mittellang bis lang. Im Ausklang werden die süßen Trauben von zarten Eichennoten ergänzt, die Vanillearomen sind ebenfalls präsent. Ein sehr frischer und dennoch voll schmeckender Malt mit guter Substanz.

    Aus dem Rotweinglas: Der Abgang ist nun noch etwas intensiver. Die Eiche und die Kräuter bleiben präsent und bilden mit den süßen Trauben mit Vanille ein sehr harmonisches Aromen-Ensemble.

    Fazit: Ein toller Auchentoshan. Und ein echter "Sommer- und Mittagswhisky", um es etwas klischeehaft auszudrücken. Ich hab' diesem Malt vor einem halben Jahr 87 Punkte gegeben. Da lege ich heute noch einen Punkt drauf und vergebe 88 Punkte.

    Aus dem Bordeaux-Glas sind die Frucht-Aromen in der Nase wieder präsenter. Am Gaumen und im Abgang werden diese durch intensiv-runde Eichen- und Kräuternoten ergänzt. Hier wirkt der 17jährige Auchentoshan etwas "älter" und "reifer", die bevorzugte Genusszeit verschiebt sich in den Nachmittag und frühen Abend. Wieder eine sehr schöne Variante, der ich 89.5 Punkte zumesse.

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    Leuchtturm in zwei Gläsern ...


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    Old Pulteney Pentland Skerries 46% (WID:43922)

    Nun kommt mein erster NAS-Pulteney aus der "Leuchtturm-Serie" also auch ins große Rotweinglas. Mal sehen, wie das zusammenpasst ...

    Nase: Wie beim ersten Mal kommt mir die volle Süße (Rosinen, ein paar noch schwer definierbare künstlich Aromen, Kirsch), Backaromen, Malz, etwas Nussigkeit und natürlich Sherry entgegen. Heute kann ich auch Wacholder identifizieren sowie etwas Minzfrische und die Ähnlichkeit zum 21jährigen Tomatin (Jahrgang 1995) aus dem Sherryfass ist noch immer präsent.

    Aus dem Rotweinglas: Das ist nun wieder erstaunlich: Der Sherry und eine tiefe Süße (reife Pflaumen, Rosinen) sind sofort da; die "künstliche Note" fehlt jedoch. Passt. Die Nussigkeit ist ganz im Hintergrund zu spüren, die Minze fehlt. In der Nase hat sich der Pentland Skerries vom sürmisch-süßen zum gesetzt-reifen Sherry-Malt gewandelt.

    Geschmack: In den Mundraum kommt dieser Pulteney schön ölig und leicht prickelnd. Die Malzigkeit steht wieder im Vordergrund, gefolgt von der enormen Kirsch- und Rosinen-Süße, trockenem Sherry und auch am Gaumen meldet sich der Wacholder, später folgt noch eine leichte Nussigkeit. Die typisch "maritimen Pulteney-Noten" (leichtes Salz, etwas Seetang, würzige Eiche) fehlen.

    Aus dem Bordeauxglas: Ohja, das feine Prickeln ist intensiv, der Sherry, die Pflaumen, Kirschen und nun auch Rosinen erobern den Mundraum. Die dezidierte Nussigkeit aus dem Nosingglas fehlt auch hier, dafür melden sich nun ein paar Kräuter. Und zarte Eichenaromen. Das Maritim-Salzige fehlt auch aus dem Rotweinglas.

    Abgang: Der Ausklang ist mittellang und wieder geprägt von den nun malzigen Frucht- und Sherry-Noten. Am Ende dreht das Ganze noch hin zu etwas herber Schokolade.

    Aus dem Rotweinglas: Dieser Abgang bringt nochmal Frucht und Sherry und in stärkerem Maße als am Gaumen die Eichen- und Kräuternoten. Ein sehr schönes, merklich "älteres" Profil.

    Fazit: Der Pentland Skerries zeigt zwei Gesichter: Ist er aus dem Whisky-Nosingglas unglaublich backaromen- und kirsch-süß, ergänzt um Malz, Wacholder und Nussigkeit, wirkt er aus dem Rotweinglas merklich gesetzter und älter. Wieder einmal verändert das Glas den Charakter des Malts grundlegend. Mir gefällt neben der größeren Ruhe und (Sherry)Tiefe vor allem die Ergänzung des Aromenprofils um Kräuter- und Eichennoten. Die salzige Komponente des typisch "Pulteney-Maritimen" fehlt aber auch in dieser Glasvariante.

    Der Pentland Skerries hat aus dem Whisky-Nosingglas wirklich ein paar abgefahrene Geschmackskomponenten und ist speziell für alle "süßen Sherry-Brüder und -Schwestern" schwerst geeignet. Es bleibt auch bei diesem Vergleich bei den starken 87 Punkten. Aus dem Bordeaux-Glas ist das ein anderer, reiferer, vollerer Malt. Diese neue Persönlichkeit gefällt mir sehr und so reiht sich der Old Pulteney Pentland Skerries aus dem Rotweinglas in die Malts mit 90 Genusspunkten ein.

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    Resümee zum Whiskytrinken aus dem Rotweinglas

    Update 03, Oktober 2017


    Begonnen hat alles mit der Empfehlung eines alten Whiskykenners: "Schenken Sie doch einen guten alten Whisky in ein großes Rotweinglas und lassen Sie ihm eine halbe Stunde Zeit zum Atmen. Dann genießen Sie. Sie werden begeistert sein."


    Das hab' ich nun mit mittlerweile 43 Whiskys getestet. Meine Erkenntnis: Ein gutes Bordeaux-Rotweinglas kann völlig neue Charakterzüge eines Whiskys offenlegen und den Genuss vertiefen. Allerdings gilt das nicht für alle Whiskys. 


    Hier nun das Ranking der Whiskys aus dem Rotweinglas nach


    A) Genusspunkten absolut:


    Whiskyhimmel ...

    01. Glenglassaugh 1973/2012 39y, Potstill Ed., 51,8%: 95,5 Punkte

    01. Brora 1981 30y, Chieftain's Choice, 50%: 95.5 Punkte

    03. Port Ellen 1983 Malts of Scotland (MoS) 57,1%: 95 Punkte

    04. Glenglassaugh 30y, 44,8%: 94.5 Punkte

    04. Glendronach Grandeur 25y, 50,3%: 94.5 Punkte

    06. Glenglassaugh 1978, The Chosen Few, Mhairi McDonald, 46,3%: 94.5 Punkte
    07. Glengoyne 25y, 48%: 94 Punkte 

    07. Old Pulteney 1990 23y, 46%: 94 Punkte

    09. Strathisla 1967 Gordon & MacPhail, 43%: 93.5 Punkte

    10. Old Pulteney 1982/2014 G&M, 43%: 93.5 Punkte
    11. Glenglassaugh 30y, 42%: 93.5 Punkte 

    12. Glengoyne 25y, 46%: 93.5 Punkte

    13. Tomatin 1988 25y – Batch 2, 46%: 93.5 Punkte

    14. Tamdhu Batch Strength, Batch 002, 58.5%: 93.5 Punkte


    Außergewöhnlich ...

    15. Glenfarclas 40y 50ML, 46%: 93 Punkte

    16. Auchentoshan Solera, 48%: 93 Punkte
    17. Lagavulin DE 16y, 43%: 93 Punkte

    18. Macallan Rare Cask Black, 48%: 92.5 Punkte

    19. Glengoyne 21y, 43%: 92.5 Punkte

    20. Bunnahabhain 12y, 46,3%: 92 Punkte

    21. Old Pulteney 17y, 46%: 91.5 Punkte

    22. Glen Garioch 15y, The Renaiss., 1st Chapter, 51,9%: 91 Punkte

    22. Macallan 12y, 43% Sherry Cask: 91 Punkte

    24. Caol Ila 13y G&M, Fassstark.de Inaugural Release, 53%: 90.5 Punkte

    25. Glen Grant Rare Edition 18y, 43%: 90.5 Punkte
    25. Caol Ila 25y, 43%: 90.5 Punkte


    Erstklassig ...

    27. Tullibardine 25y, 43%: 90 Punkte

    27. Ardbeg Uigeadail, 54.2%: 90 Punkte

    29. Glen Garioch 16y Renaissance 2nd Chapter, 51,4%: 90 Punkte

    29. Macallan 12y Sherry Cask, 40%: 90 Punkte

    31. Benromach 10y 100 Proof, 57%: 90 Punkte

    31. Bunnahabhain 2009/2017, Gordon & MacPhail Exclusive, 57,5%: 90 Punkte

    33. Glenfarclas 105, 60%: 90 Punkte

    34. Old Pulteney Pentland Skerries, 46%: 90 Punkte


    Gut bis sehr gut ...

    35. Glen Garioch 12y, 48%: 89.5 Punkte

    36. Bowmore The Devil's Casks III, 56.7%: 89.5 Punkte

    36. Auchentoshan Berrys' 1996 17y 46%: 89.5 Punkte

    38. Glendronach Parliament 21y, 48%: 89 Punkte

    38. Glenfarclas 25y, 43%: 89 Punkte

    40. Benrinnes 19y, Potstill Edition, 57,8%: 89 Punkte

    41. Springbank 10y, 46%: 88 Punkte

    42. Highland Park 12y, 40%: 87 Punkte

    43. Auchentoshan 12y, 40%: 85 Punkte


    ------------------------------------------------------


    Ebenso interessant ist die Reihung danach, welche Whiskys vom Rotweinglas am meisten profitieren, sich also in meiner ganz persönlichen und subjektiven Wertung von den Punkten her am meisten verbessert haben.


    B) Reihung nach der stärksten positiven Veränderung im Bordeaux-Rotweinglas:


    Probierpflicht ...

    01. Bunnahabhain 12y: + 5,0 Punkte (von 87 auf 92 Punkte)

    02. Lagavulin DE 16y: + 4,0 Punkte (von 89 auf 93 Punkte)

    03. Old Pulteney 17y, 46%: + 3,5 Punkte (von 88 auf 91.5 Punkte)

    04. Glen Garioch 12y: + 3,5 Punkte (von 86 auf 89.5 Punkte)

    05. Old Pulteney Pentland Skerries, 46%: + 3,0 Punkte (von 87 auf 90 Punkte)

    06. Springbank 10y: + 3,0 Punkte (von 85 auf 88 Punkte) 


    Dringende Vergleichsempfehlung ...

    07. Glengoyne 21y, 43%: + 2,5 Punkte (von 90 auf 92.5 Punkte)

    08. Glen Grant Rare Edition 18y: + 2,5 Punkte (von 88 auf 90.5 Punkte)
    08. Caol Ila 25y: + 2,5 Punkte (von 88 auf 90.5 Punkte)

    10. Glenfarclas 105, 60%: + 2,5 Punkte (von 87,5 auf 90 Punkte)

    11. Tamdhu Batch Strength, Batch 002, 58.5%: + 2,0 Punkte (von 91,5 auf 93.5 Punkte)

    12. Glen Garioch 15y, The Ren., 1st Chapt., 51,9%: + 2,0 Punkte (von 89 auf 91 Punkte)

    12. Macallan 12y, 43% Sherry Cask: + 2,0 Punkte (von 89 auf 91 Punkte)

    14. Benromach 10y 100 Proof: + 2,0 Punkte (von 88 auf 90 Punkte)

    14. Bunnahabhain 2009/2017, G&M Exclusive, 57,5%: + 2,0 Punkte (von 88 auf 90 Punkte)

    16. Highland Park 12y: + 2,0 Punkte (von 85 auf 87 Punkte) 

    17. Port Ellen 1983 (MoS) 57,1%: + 1,5 Punkte (von 93,5 auf 95 Punkte)

    18. Tomatin 1988 25y – Batch 2, 46%: + 1,5 Punkte (von 92 auf 93.5 Punkte)

    19. Caol Ila 13y G&M, Fassstark.de Inaugural Release, 53%: + 1,5 Punkte (von 89 auf 90.5 Punkte

    20. Bowmore The Devil's Casks III, 56.7%: + 1,5 Punkte (von 88 auf 89.5 Punkte)

    20. Auchentoshan Berrys' 1996 17y 46%: + 1,5 Punkte (von 88 auf 89.5 Punkte)


    Für alle, die den Whisky schon aus dem Nosingglas toll finden ...

    22. Glenglassaugh 1978, The Chosen Few, 46,3%: + 1,0 Punkte (von 93,5 auf 94.5 Punkte)

    23. Glengoyne 25y, 48%: + 1,0 Punkte (von 93 auf 94 Punkte) 

    24. Old Pulteney 1990 23y, 46%: + 1,0 Punkte (von 93 auf 94 Punkte)

    25. Auchentoshan Solera, 48%: + 1,0 Punkte (von 92 auf 93 Punkte)

    26. Glen Garioch 16y Renaissance, 2nd Chapter: + 1,0 Punkte (von 89 auf 90 Punkte)

    26. Macallan 12y Sherry Cask: + 1,0 Punkte (von 89 auf 90 Punkte)

    28. Auchentoshan 12y: + 1,0 Punkte (von 84 auf 85 Punkte)

    29. Glenglassaugh 1973/2012 39y, Potstill Ed., 51,8%: + 0,5 Punkte (von 95 auf 95.5 Punkte)

    29. Brora 1981 30y, Chieftain's Choice, 50%: + 0,5 Punkte (von 95 auf 95.5 Punkte)

    31. Glenglassaugh 30y, 44,8%: + 0,5 Punkte (von 94 auf 94.5 Punkte) 

    31. Glendronach Grandeur 25y: + 0,5 Punkte (von 94 auf 94.5 Punkte)

    33. Glengoyne 25y, 46%: + 0,5 Punkte (von 93 auf 93.5 Punkte)

    34. Macallan Rare Cask Black, 48%: + 0,5 Punkte (von 92 auf 92.5 Punkte)


    Keine signifikante Änderung ...

    35. Old Pulteney 1982/2014 G&M, 43%: + 0,0 Punkte (von 93.5 auf 93.5 Punkte)

    36. Tullibardine 25y: + 0,0 Punkte (von 90 auf 90 Punkte)

    36. Ardbeg Uigeadail, 54.2%: (von 90 auf 90 Punkte)

    38. Glenfarclas 25y: + 0,0 Punkte (von 89 auf 89 Punkte)


    Etwas besser aus dem Nosingglas ...

    39. Glenglassaugh 30y, 42%: - 0,5 Punkte (von 94 auf 93,5 Punkte)

    40. Strathisla 1967 Gordon & MacPhail, 43% : -1,0 Punkte (von 94,5 auf 93,5 Punkte)

    41. Glenfarclas 40y 50ML, 46% : -1,0 Punkte (von 94 auf 93 Punkte)

    42. Glendronach Parliament 21y: - 1,0 Punkte (von 90 auf 89 Punkte)

    43. Benrinnes 19y, Potstill Edition: - 2,0 Punkte (von 91 auf 89 Punkte)



    Meine empirisch zwar begründeten, dennoch aber absolut subjektiven Thesen lauten:


    1. Jene Whiskys, die mir aus dem Nosingglas am besten geschmeckt haben, sind auch aus dem Rotweinglas am besten. Das große Glas sorgt noch für den "Zusatzkick" auf höchstem Niveau.


    2. Absolut gesehen profitieren "alte Whiskys" natürlich sehr stark von der Ruhezeit und dem großen Entfaltungsvolumen. Auch hier gibt es Ausnahmen wie z.B. die 16jährige Lagavulin Distillers Edition oder den 12jährigen Bunnahabhain. Bei diesen "Jungen" gibt es naturgemäß auch das größte Steigerungspotenzial.


    3. Was zur dritten Erkenntnis führt: Auch die "Raucher" und "Jungen" (v.a. jene mit guter Substanz) profitieren vom Rotweinglas. Neben den angesprochenen Lagavulin und Bunnahabhain sind hier v.a. der 10jährige Benromach 100 Proof oder der 10jährige Springbank zu nennen.


    Conclusio: Für mich gehört das große Rotweinglas mittlerweile zur Standardausstattung beim Whiskygenuss. Es ist nicht grundsätzlich besser als das Whiskynosingglas, sondern bringt bei vielen Whiskys unentdeckte Eigenschaften und ganz neue Charakterzüge zum Vorschein. Auch hier heißt es, einfach ausprobieren und neugierig bleiben ...


    Liebe Whiskyfreundinnen und Freunde, könnt Ihr diese Erkenntnisse nachvollziehen?

    Welche Erfahrungen habt Ihr selbst mit Whisky in anderen und speziell auch "großen Gläsern" gemacht?


    Lasst Euch nicht davon abhalten, darüber zu berichten ...


    >> Meine Sample-Liste mit Proben von Standard-, Premium- und Luxus-Whiskys

    Flaschenteilungen (FT): Old Pulteney 1983 [aktiv] | FT 015 | FT 014 | FT 013 | FT 012 | FT 011FT 010 | FT 009 | FT 008 | FT 007FT 006 | FT 005 | FT 004 | FT 003FT 002 | FT 001


    „Sammle Erfahrungen, solange Du sie nicht nötig hast.“

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