Now Drinking 2018

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  • Calceolarius User Calceolarius Dabei seit: 30.10.2015Beiträge: 2,049Flaschensammlung:Calceolarius´ WhiskyhortBewertungen: 0
    , letzte Änderung 15. August 2018 um 12:56
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    Farsund schrieb:

    @kraeftigen_4.0 

    Ha, keine ist so schön wie meine :mrgreen:


    Das stimmt! Wenn ich endlich zu meinem Herrenruheraum komme, muß diese Tapete rein! :redface: 

    FTs: 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32

    Aktive FT: Glenfarclas Edition 25

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    Farsund gefällt das
  • ole User ole Dabei seit: 19.09.2013Beiträge: 2,789Flaschensammlung:Oles WhiskysBewertungen: 156
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    ole schrieb:

    Schöner Bowmore, braucht aber viel Wasser, sonst ist er zu pfeffrig bzw. alkoholisch. 89 Pkt

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    Da macht aber einer ein Tapeten Battle auf :smile:


    Ist aber nur ein gerahmtes Bild, Orginal vom Flughafencounter abgestaubt...
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    》Ich werde pessimistischer, was meinen shOptimismus angeht《
        Blind Guardian I Champ

        Arwen

  • Sam_Mumm User Sam_Mumm Dabei seit: 20.08.2017Beiträge: 3,240Bewertungen: 0
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    1776 Straight Bourbon Whiskey 100 Proof


    Ich bin eigentlich kein Bourbon - Fan. Aber dummerweise hab ich mal was von "Horizonterweiterung" gefaselt, und da sollte ich zumindest gelegentlich mal was in die Richtung tun / probieren.:biggrin:


    Nase:

    Landläufig wird den Bourbon immer wieder eine gewisse Lösungsmittelnote nachgesagt. Davon finde ich hier gar nichts. 

    Er beginnt angenehm süß, mit einer Andeutung von Vanille, dann kommt eine herbe Note dazu, die ich als Getreide deute. Ich schwanke zwischen gegrilltem Maiskolben und frischem Bauernbrot. 
    Mit etwas Wasser wird er dunkler, "angesenkt". Wie ein Maiskolben, der etwas zu lang auf dem Grillrost lag. 


    Geschmack:

    Wieder habe ich den süßlichen Anfang, zugleich jedoch auch herbere Noten. irgendwo zwischen Vanillepudding mit Raspelschokolade bestreut, Creme brulé und herben Honig. Im Hintergrund meine ich etwas Eiche zu erahnen. 

    Ein paar Tropfen Wasser lassen auch auf der Zunge die herberen Noten deutlicher werden, und die Eiche tritt etwas näher. 


    Den Abgang empfinde ich als angenehm, warm, aber nicht all zu lang. 


    Nein, er wird mich nicht vom Scotch zum Bourbon bekehren. Aber als gelegentliche Abwechslung hat er was. Finde ich zumindest. 

    "Am Rausch ist nicht der Whisky schuld, sondern der Trinker" (schottisches Sprichwort)

  • maltaholic User maltaholic Dabei seit: 29.07.2014Beiträge: 25,689Flaschensammlung:maltaholics KellergeisterBewertungen: 655
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    Macallan Lumina, 41.3%

    Würzig, holzig. 


    Im Mund etwas Nachgeschmack. Kann gar nicht genau sagen, was das sein soll. 

    Geschmacklich überwiegt die Eichennote.

    Nicht gerade spektakulär, aber doch ok. 


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    “Whisky, like a beautiful woman, demands appreciation. First you gaze, then it's time to drink.” ― Haruki Murakami
  • maltaholic User maltaholic Dabei seit: 29.07.2014Beiträge: 25,689Flaschensammlung:maltaholics KellergeisterBewertungen: 655
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    Benriach Peated Quarter Casks, 46%

    Angenehmer Rauch, Speck.


    Weich im Geschmack, würzig, frisch.

    Fast cremig im Mund.

    Die 46% kommen mir recht leicht vor.


    Recht langer, würziger Abgang.


    Nice. 


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    “Whisky, like a beautiful woman, demands appreciation. First you gaze, then it's time to drink.” ― Haruki Murakami
  • DocF. User, Moderator Dabei seit: 31.07.2016Beiträge: 2,127Bewertungen: 2
    , letzte Änderung 16. August 2018 um 00:34
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    Viel zu lange keinen Springbank im Glas gehabt:


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    Springbank 10yo. Ausversehen ins ungespülte Nevisglas von gestern gekippt, und es war eine ältere, fast leere Probe. Auf jeden Fall schal und sprittig. Wegkippen und weitermachen...



    Springbank 25yo 2018 OA, 46% ABV, Refill Sherry Casks WID:107814 von Kridler

    Farbe: Amber

    Nase: Zuerst reife Äpfel und überreife Birnen, dann Fichtenwald und frische Baumrinde, später Gemüsebrühe und erdige Noten. Gemüsebrühe nicht als Beschreibung schwefliger Noten, sondern tatsächlich Sellerie und süße Karotten, ich vermute mal, das ist der Brennereicharakter nach 25 Jahren im Fass. Ab und zu scheinen die Senfkörner und nassen Kiesel jüngerer Springbanks durch. Eine ferne Erinnerung an Dill und Fliederblüten. Auf der halben Strecke zwischen gereift und unruhig.

    Mund: Am meisten Raum nehmen saure, frisch gesägte Eichenspäne ein, der unverkennbare Springbank-Charakter ist feiner und hintergründiger geworden, nach der abwechslungsreichen Nase ruhig und edel, wenn man will, mit dezenter Eichenlast. Vom Rauch ist eine feine Bitterkeit übriggeblieben.

    Abgang: Überraschend nichtssagend und wenig "springbank", hier sind die Sherryfässer am besten zu erkennen, nicht zu holzlastig, malzig, wieder mit einer trockenen Bitterkeit.


    Ich vermisse Kontinuität von Nase zum Abgang. Auch darüber hinaus ein weiteres Beispiel, dass Springbank im Gegensatz zu Longrow nicht in Würde altert. ~87P



    Hazelburn 13yo 2003-2017 OA, 47,1% ABV, Oloroso Sherry Casks WID:94266

    Zuerst hatte ich befürchtet, er schwefele, ein kleiner Nipper hat dann glücklicherweise das Gegenteil gezeigt.

    Farbe: Amber

    Nase: Fast parfümartig, typisch Springbank, sehr salzig, weniger nasse Kiesel, eher angeschlagener Feuerstein, und Veilchen. Darunter hefige Olorosonoten, und frische Zitronen. Schwarzer Kaffee als Vorzeichen für markanten Holzeinfluss bereits in der Nase. Haselnusslikör.

    Mund: Die parfümierte Veilchen-/Flintnote setzt sich hier fort, reifer Sherry, dunkel, hefig, vollreife Pflaumen, Walnüsse. Deutlicher Eicheneinfluss, in Kombination mit den großartigen Sherryaromen wirkt der Whisky dadurch reifer als 13 Jahre.

    Abgang: Hefig, schwarzer, heißer, Kaffee, weiter reife Sherrynoten, frisch geschlagener Feuerstein und nasse Kiesel.


    Springbank wie ich ihn liebe, mit einem interessanten Twist. Weniger intensiv als normaler Springbank, was durch die großartig hefigen und reif wirkenden Sherryeinflüsse wett gemacht wird. Für mich die interessantere Alternative zum 15jährigen Springbank und definitiv ein Kaufkandidat. ~89P



    Springbank 10yo 2007-2017 "Local Barley", 57,3% ABV WID:102067

    70% Bourbon, 30% Sherry. Von @ThinLizzy. Tut mir leid, dass ich den Stammtisch derart zerlege, aber hier passt er einfach zu gut...

    Farbe: Pale Gold

    Nase: In der ersten Nase ausschließlich trockenes Holz. Dann Malz und Zitronen, weiterhin verschlossen. Mit viel Fantasie eingelegte Gurken. Spürbar Alkohol. Mit Wasser: Noch sprittiger, Malz, heißer Kaffee. Äußerst belanglos. 

    Mund: Deutlich spürbarer Alkohol, süß, eventuell Schinken. Mit Wasser: Angenehmer. Mit genug Einbildung Springbank, leichter Rauch, schwach Senfsaat.

    Abgang: Lang, hier ehestens als Springbank zu erkennen, würzig.


    Totalversagen neben der 10jährigen OA, eine komplett nebensächliche Abfüllung. Vermutlich der langweiligste Springbank, der mir bisher ins Glas gekommen ist - 83P. Selbst die schale Probe von vorhin hat mehr Brennereicharakter gehabt :confused:



    Springbank 24yo 1993-2018 Gs, 49,0% ABV, Refill Sherry Cask No. 11 WID:115980

    Mir kam zu Ohren, er solle schwefeln.

    Farbe: Chestnut / Oloroso Sherry

    Nase: Kein Schwefel, puuh. Intensiver Sherry, dazu Kerzenruß. Modriges Holz. Bis hierhin weder tiefgründig noch intensiv, aber vielversprechend. Ich vermute eher einen Longrow als einen Springbank. Mehr Zeit im Glas bringt mehr Rauch und Intensität zum Vorschein, trockenes Geäst, altes, öliges Werkzeug. Der Sherry tritt zurück, Pflaumenkuchen und Datteln ergeben mit reifen Birnen einen fruchtigen Aspekt. Frisch gesägtes Holz und Bittermandeln.

    Mund: Würzig-prickelnd, erstaunlich rauchig, rußig, wachsig, definitiv Longrow. Der Sherry bringt neben dem intensiven Brennereicharakter nur verhalten Trockenfruchtnoten hervor, mit einem rußig-angebrannten Einschlag. Unterholz, Moder, feuchte Erde. Ein ganzer, gerade gefällter und zersägter Baum auf in die Erde getrampeltem Laub und gebrochenen Ästen.

    Abgang: Wachsig, rußig, modriges Holz, abgestandenes Flusswasser aus einem toten Arm, trockenes Geäst, feuchte Erde, welkende, nasse Blätter im Herbst, äußerst lang. Klingt trocken-bitter aus. Vermutlich der beste Part dieses Whiskys.


    Großartiger Longrow aus den besten Jahrgängendieses Whiskys zu einem günstigen Preis. Allerdings weniger intensiv und mit mehr Sherry (sehe ich bei diesem großartigen Destillat als Beeinträchtigung) als bei meinem bisher besten Longrow, daher "nur": 92P. Ein weiterer Beweis, dass Longrow im Gegensatz zu Springbank in Würde altert...


    Danke Markus, der ist wirklich lecker, und schön zu hören, dass dich aus dieser Brennerei auch endlich etwas begeistern konnte, ich hoffe du hast genug über!

    Probenliste --- #Modshot2019 --- BGB VIII: Who's next? --- Der Blinde Budget Bus v2 

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    User-Moderator - bei Problemen bitte PN - Grau = "Dienstfarbe" - "Konkurrenzunternehmen gelöscht" - Warum?

  • Farsund User Farsund Dabei seit: 13.03.2015Beiträge: 2,159Bewertungen: 0
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    @dRambo 

    Wie ist denn der dunkle Aberlour so?

  • dRambo
    Themenersteller
    User dRambo
    Dabei seit: 23.09.2015Beiträge: 12,370Bewertungen: 3
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    Farsund schrieb:

    @dRambo 

    Wie ist denn der dunkle Aberlour so?

    wenn der Abunadh so wäre hätte ich den Keller voll :smile: lecker, vollmundig, mittelalt, schön voluminös aber kein Saftmalt, hatte aber schon mal einen Besseren von einem UA
    Nase 89/Gaumen 89/Abgang 87


  • K_Biker User K_Biker Dabei seit: 22.08.2017Beiträge: 2,025Bewertungen: 0
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    Balblair 1999/2017 3rd Release


    Nase: sofort Süßholz, Fruchtigkeit macht sich breit, dabei finden sich Kirschen, Orangen, Blutorangen, sehr saftiger Eindruck, zwischen allem findet sich Honig, abgerundet wird das ganze von Gewürzen wie Nelken, Muskat und etwas Vanille, ganz leicht ledrig


    Mund: toller und starker Antritt, würzig mit Eiche, jedoch gar nicht trocken werdend sondern der saftige Eindruck der Nase bestätigt sich, die Feuchtigkeit beleibt im Hintergrund, Süße vermischt sich micht der Würzigkeit, etwas Schokolade mischt sich unter


    Abgang: lang und wärmend, die Eichenwürzigkeit breitet sich toll aus, auch hiee wieder etwas Schololade und die Fruchtigkeit kommt wieder etwas mehr zum Tragen.


    Fazit: absolut ein toller Malt. Wurde bisher noch mit keiner Abfüllung, die ich von Balblair probiert habe, enttäuscht.

    Großflasche steht zurecht schon im Regal



    Es ist ein langer Weg zum Whisky-Experten - aber auch eine schöne Zeit bis dahin

     

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    Aktuelle FT: -


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