Whiskyalternativen Armagnac, Cognac oder Rum?

  • JackieMoon
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    User JackieMoon
    Dabei seit: 08.12.2017Beiträge: 286Flaschensammlung:JackieMoons SammlungBewertungen: 0

    Hallo zusammen,

    da es bei den Neuanschaffungen ja doch relativ häufig mittlerweile zu Tage tritt, dass nicht nur Whisky getrunken wird und nachdem ich durchaus mal ein oder zwei (leider recht hochpreisige) Alternativen im Glas hatte überlege ich auch meine Bar ein wenig abseits des Whiskies zu erweitern.


    Daher meine Frage an Euch, was wäre der Bunnahabhain 12 im Bereich Armagnac, Cognac oder Rum Eurer Meinung nach? Sprich, ein grundsolider und bezahlbarer Einstieg in die Welt der o.g. Spirituosen die für ihr Geld doch relativ viel bieten um sich mit der materie doch einmal vernünftig beschäftigen zu können.

    Bei mir immer ganz wichtig, es darf nicht zu süß werden, ich brauche dann doch mal irgendeinen Kontrapunkt, weswegen in der Vergangengeit viele Rums bei mir durchgerasselt sind. Ähnlich verhielten sich oft mit meinen rar gesähten Bourbonkontakten.


    Danke für Eure Ideen!

  • TorkelHeym User Dabei seit: 24.03.2019Beiträge: 137Bewertungen: 0
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    @JackieMoon


    Rum: Zacapa 23. Recht mild mit vielen verschiedenen aromen

    Einziges Mitglied der 

    Egersdorfer Gesellschaft zur Erprobung schottischer Gerstendestillate

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  • kdurro User kdurro Dabei seit: 01.08.2018Beiträge: 882Bewertungen: 0
    , letzte Änderung 24. Mai 2020 um 17:02
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    Bei spanischem Brandy würde ich zum Cardenal Mendoza raten. Die Standardabfüllung (ca. 30 Euro) hat neben der Sherry-Fruchtigkeit bereits schöne Nuss- und Holzaromen, der Gran Reserva (Carta Real) ist weicher und besser integriert. Ein spannnder Kontrast ist der Rey Fernando de Castilla Gran Reserva. Ebenfalls nussig, aber mit spannenden Bitternoten, viel trockener.


    Bei Rum habe ich bisher nichts getrunken, das mir besser gefällt als die Cadenhead-Abfüllungen. Ungefärbt, ungezuckert, 46 oder 50 %. Gibt noch andere Anbieter, die ähnliche Qualität bieten, aber hier stimmt es erst mal. Da geht es auch bei rund 30 Euro los für schon sehr guten Stoff. Fassstärken liegen um die 50 Euro. Süß sind sie natürlich schon.


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  • JebMaynard User JebMaynard Dabei seit: 18.03.2014Beiträge: 47Flaschensammlung:Meine ReserveBewertungen: 264
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    Hallo JackieMoon.



    Also im Bereich des Cognac wäre der Martell VSOP ein Einstieg.

    Ich persönlich mag den Martell Gordon Bleu am liebsten, allerdings ist der teuer :eek: aber das letzte Hemd hat keine Taschen.


    Beim Armagnac könnte man mit dem Cerbois VSOP Bas Armagnac beginnen.

    Beim Armagnac trinke ich selbst aber nur Jahrgänge.


    Beim Rum, ist erstmal wichtig den Zuckergehalt in etwa zu kennen, wenn es bei Dir nicht zu süss werden darf.


    Nun kann ich Dir dahingehend nur eine Empfehlung geben indem Du mal nach:

    "Zuckergehalt in Rum"

    im Netz suchst. Dort findet der Sucher einige Listen.


    Als Einstieg würde ich hier den Flor de Cana Centenario 18 aus Nicaragua empfehlen.




    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
  • JackieMoon
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    User JackieMoon
    Dabei seit: 08.12.2017Beiträge: 286Flaschensammlung:JackieMoons SammlungBewertungen: 0
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    @JebMaynard und alle Interessierten

    Danke für den Input. hast du eine meinung zum Frapin VSOP? Der wurde mir von einem Bekannten empfohlen...

    Generell an alle Danke für den Input



  • pianoman User pianoman Dabei seit: 27.02.2014Beiträge: 5,905Bewertungen: 0
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    @JackieMoon Was Armagnac angeht, schreibt ein gewisser Serge zum Darroze 30Y: „(...) a perfect introduction to Armagnac from a whisky lover’s POV. Just saying.“ Vllt. wäre der eine Überlegung wert.

    Aktuelle Teilung(en): -

    Samples aus der Piano Bar (inkl. abgeschlossene Teilungen)

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  • JackieMoon
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    Dabei seit: 08.12.2017Beiträge: 286Flaschensammlung:JackieMoons SammlungBewertungen: 0
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    pianoman schrieb:

    @JackieMoon Was Armagnac angeht, schreibt ein gewisser Serge zum Darroze 30Y: „(...) a perfect introduction to Armagnac from a whisky lover’s POV. Just saying.“ Vllt. wäre der eine Überlegung wert.


    In der Preisklasse würden mir aber nich diverse Whisky einfallen :biggrin:


  • pianoman User pianoman Dabei seit: 27.02.2014Beiträge: 5,905Bewertungen: 0
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    JackieMoon schrieb:


    pianoman schrieb:

    @JackieMoon Was Armagnac angeht, schreibt ein gewisser Serge zum Darroze 30Y: „(...) a perfect introduction to Armagnac from a whisky lover’s POV. Just saying.“ Vllt. wäre der eine Überlegung wert.


    In der Preisklasse würden mir aber nich diverse Whisky einfallen :biggrin:



    Mir auch nich :biggrin:

    Aktuelle Teilung(en): -

    Samples aus der Piano Bar (inkl. abgeschlossene Teilungen)

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  • JebMaynard User JebMaynard Dabei seit: 18.03.2014Beiträge: 47Flaschensammlung:Meine ReserveBewertungen: 264
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    JackieMoon schrieb:

    @JebMaynard und alle Interessierten


    Hallo.
    Den habe ich selbst noch nicht getrunken, aber auch da liegt man als Einsteiger/Tester wohl nicht falsch. Zumindest klingt die Beschreibung sehr interessant. Seine Bewertungen sind auch vielversprechend. Am Ende entscheidet aber auch hier wieder der individuelle Gaumen.
    Es gibt eine Reihe Miniaturen zu erstehen, wenn man sich langsam nähern will.
    Ich selbst habe eben den Martell für mich gewählt.
    Wenn man möchte liest man sich die Eigentumsmerkmale der verwendeten Rebsorten durch um zu erfahren, welche wohl am ehesten zum eigenen Gaumen passen könnte.
    Einige jüngere Cognacs empfinde ich als sprittig. Das gilt ebenso für Brandy.

    In einigen guten Restaurants kann man mit Glück manchmal einen finden. Man sollte dann die Gelegenheit nutzen, so mache ich das zumindest.

    Ich wünsche viel Glück beim tasten. :smile:
    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
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