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21.07.2015
rottendon
Nose
Milder aber doch kräftiger Laphroaig Rauch betört mit einer deutlichen Vanillenote sofort die Nase. Nach einigen Momenten entfaltet sich die volle Aromenvielfalt. Meer, Jod, Salz. Auf der einen Seite, aber auch Karamell-Macchiato und etwas Orangenschale auf der anderen Seite. Je länger man daran riecht, desto trockener und zestiger wird er. Malzaromen kommen auf. Zwischendurch stichelt der Alkohol erstaunlich stark für einen Laphroaig, wird aber nicht unangenehm. Erwärmt deutlich stärkere süße Noten, vornehmlich Vanille.

Taste
Sehr kraftvoller Antritt, nur leicht honigsüß, dafür sehr würzig mit deutlicher Eiche und kräftigem, salzigem Rauch. Leicht verbranntes Grillfleisch mit Honigmarinade.

Finish
Die Süße und das Salz verblassen nur langsam, und auf dem Gaumen verbleiben eine aschige Rauchnote sowie die Tannine der Eiche lang bis sehr lang.
21.07.2015
rottendon
Comments
Was diesen Whisky ausmacht, ist seine perfekte Balance. Die Aromen sind vielschichtig und dabei ist alles sauber eingebunden, besonders der Rauch, und der Alkohol. Nichts gewinnt hier eine störende Dominanz. Er ist in den 18 Jahren im besten Wortsinn gereift. Der Rauch ist zurückgedrängt, hat dabei aber nichts von seinem Charakter eingebüßt, alles fügt sich hier harmonisch zusammen. Kaum zu glauben, dass die Vorräte auf einmal endlich sein sollen. Sehr schade, ist es doch einer meiner Lieblingsdrams.
13.07.2015
Tomm
Aroma: Leichte Fruchtigkeit, gepaart mit Karamell und Gewürzen, etwas salzig und deutlichem Phenolrauch
Geschmack: Weiche süße, gefolgt von feuriger Schärfe, übergehend in dunkle Schokolade
Abgang: Lang und ölig, mit Gewürzen und kräftigem Rauch
Kommentar:
Ein sehr komplexes Erlebnis, auch für jemand der keinen Phenolrauch mag
20.06.2015
WhiskyMatthias
Weniger Rauch und Torf, aber viel mehr Fass als im 10 jährigen. Aber die Aromen stehen Laphroaig gut.
21.03.2015
maltaholic
Der intensive Rauch ist gleich zu riechen, sobald man näher kommt. Allerdings nicht sehr phenolisch, eher mild. Ganz anders als der 10er.
Oh Mann, der zieht rein beim ersten Schluck, sehr schön stark, intensiv, fruchtig, rauchig. Klasse Kombination. Er wird jetzt noch fruchtiger, es kommt eine leichte Süße.
Der Abgang ist nicht allzu lang, aber sehr angenehm.
Fazit: besser, als ich erwartet hatte. Sehr gut!
21.02.2015
Matar
Aroma: leicht stechend und doch eindrucksvoll, phenoliger Rauch und Iod macht sich breit jedoch nicht so ausgeprägt wie beim 10yo. Die Aromenverteilung wirkt besser und komplexer. Salziges Meerwasser und eine subtile Süße erschliessen sich nach einer Weile. Nach weiterer Zeit kommt eine erstaunlich fruchtige Frische mit Grasnoten zum tragen und auch helle Früchte (Apfel?) sind präsent. Das gesamte Bouquett wird durchgehend von einer sehr intensiven teerigen Note gestreichelt.

Geschmack: ziemlich süßer Start mit einem raschen Wechsel zu einem Zweikampf zwischen Würze und Torf. Im Gesamtbild entsteht eine sehr ausgeprägte Barbequenote die beim Grillen von Steaks in der Luft liegt und hier würzig den Gaumen umrundet. Was hier in 8 Jahren gereift ist, ist unglaublich!

Abgang: Torf setzt sich nun mehr und mehr durch und bleibt präsent. Diese sehr starke Note tanzt einen eng umschlungenen Tango mit einer sehr salzigen Note die sehr lange und ausdauernd bestehen bleibt. Salzlakar
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