The Whisky Blog

Windows 7 - Drucker

Vor einer Woche habe ich hier über meine ersten Erfahrungen mit Windows 7 berichtet.


Heute bin ich ein gutes Stück weiter. Nicht alle Software lässt sich einwandfrei installieren. Hin und wieder erhält man eine Fehlermeldung, dass irgendetwas Systemnahes nicht funktioniert. Vor allem bei der älteren Software, die auch noch unter Windows 2000 läuft. Aber mit ein paar Anläufen habe ich bis jetzt noch jede Software zum Laufen gebracht.


Wir haben im Unternehmen 14 Drucker icon_exclaim.gif Das muss man sich einmal vorstellen: In Worten VIERZEHN. Unfassbar icon_exclaim.gif


Dabei habe ich doch so darauf geachtet, dass wir immer identische Modelle haben und die Drucker per Netzwerkanschluss für jeden im Netz erreichbar sind. Wie kann so ein Wildwuchs passieren icon_question.gif


Ganz so schlimm, wie ich es jetzt hier verbal beschreibe, ist es nicht. Zuerst müssen wir einmal sechs Drucker abziehen, die in der Halle Aufkleber für die Pakete drucken. Hier habe ich schon einmal über die Verpackungsplätze und deren PCs berichtet. Jeder Verpackungsplatz hat einen eigenen Drucker, damit auf keinen Fall irgendwelche Aufkleber verwechselt werden. Das wäre der Gau. Da diese Drucker direkt an die PCs angeschlossen werden und im Versand kein Windows 7 installiert wird, muss ich mich also nur auf acht Drucker beschränken.


Und diese acht Drucker stammen von zwei Herstellern mit jeweils zwei Modellen. Die Aufgabe reduziert sich also auf die Installation von vier Druckertreibern. Zwei Drucker sind ganz modern. Ein kleiner, auf dem alle Faxe herauskommen und ein A3+ Farbdrucker, auf dem die Proofs für unsere Druckerzeugnisse ausgedruckt werden. Hier war die Installation unter Windows 7 64bit mit zwei Knopfdrücken erledigt. Null Problemo.


Doch die beiden anderen Druckertypen sind bis zu 8 Jahre alte Geräte, die aus mehreren Papierschächten bis zu A3 große Papiere bedrucken können. Wir haben da zwei richtige Monsterdrucker, die jeder über 50kg wiegen und pro Minute rund 30 Blätter im A3 Format (Doppel A4) ausspucken. Die Kosten für solche Drucker sind immens. Auch wenn ich einen davon gebraucht gekauft habe, so kostete er immer noch so viel wie ein gebrauchter Kleinwagen. Und da wir zum Rechnungsdruck zu Weihnachten auf diesen Drucker zwingend angewiesen sind, haben wir auch gleich noch ein Backup-Gerät im Hause. Sicher ist sicher. Wir wollen nicht alle däumchendrehend auf den Techniker warten müssen, wenn die Kiste einmal streikt. Wollte ich diese beiden Drucker jetzt ersetzen, dann wären rund 10.000 Euro fällig. Mehr als mich das ganze Windows 7 Projekt inkl. den ganzen PCs kosten soll.


Die anderen teuren Drucker sind 'sogenannte' Abteilungsdrucker, die ebenfalls mit mehreren Schächten bis zum Format A3 drucken können. In jedem unserer drei Büros steht dasselbe Modell. Hier wird nicht viel gedruckt. Hin und wieder einmal eine Reklamation oder ein Lieferschein. Doch ganz ohne Drucker geht es nicht und immer in andere Büros zu laufen, um einen Ausdruck abzuholen, ist nun auch nicht sehr effektiv. Nein, auch wenn ich bewusst sparsam bin, hier die Menschen auf die Papierreise zu schicken, wäre kontraproduktiv. Wollte ich diese drei Bürodrucker ersetzen, kämen noch einmal 7.500 Euros mit Netzwerkanbindungen und extra Papierschächten auf mich zu.


Und die Installation dieser beiden Druckertreiber hatte es in sich. Beide Gerätetypen sind Profigeräte und stammen zwar von großen, renommierten Unternehmen. Aber die Markteinführung vor acht Jahren ist informationstechnisch eine halbe Ewigkeit her. Um die Spannung herauszunehmen: Ich habe es letztendlich geschafft. Aber leicht war es nicht. Windows 7 erkannte die Drucker nicht und auch die bisherigen Treiber wollten sich nicht installieren lassen. Die 50kg Kisten konnte ich dann nach einer Stunde Suche und Ausprobieren von Hand nachinstallieren. Die teuren Drucker haben tatsächlich vom Hersteller frische 64bit Treiber programmiert bekommen. Ich war begeistert. Kaum hat man richtig Geld für eine Sache ausgegeben, schon strengt man sich an.


Der andere Druckertyp sträubte sich deutlich länger. Auch im Internet konnte man nicht wirklich viel Informationen finden. Erst ein Anruf bei der Hotline brachte mir den richtigen Tipp. Es gibt einen speziellen, generischen 64bit Treiber auch für dieses Druckermodell. Allerdings erkennt dieser Treiber die Ausrüstung des Druckers nicht und man muss von Hand die ganzen Papierschächte und den Speicherausbau angeben. Hat man das einmal gemacht, dann laufen auch die alten Kisten mit ihren minimalen Kosten.


Jetzt sind die größten Hürden genommen und die Umstellung auf Windows 7 fast gesichert. Die kommende Woche werde ich damit zubringen, noch die letzte, ergänzende, nicht prozesskritische Software zu installieren und auszutesten.

"Glencat"
Momentan 23.000 Clients und 1800 Server mit Windows XP und Server 2003 im Einsatz - es läuft stabil und rund. Alles ist vernetzt. Es darf nur nicht jeder ein Programm installieren und offene Laufwerke gibt es nur in der Admin-Ebene.


Na das hört sich doch super an. Mal ein positives Beispiel wie es eben auch laufen kann. Und das Apple-Produkte nicht unfehlbar sind wollte ich mit meiner Erfahrung auch nicht behaupten.



"Glencat"
Wo gibt es das beim angebissenen Apfel?


Keine Ahnung...dazu muss sich jemand anderes äußern... icon_cool.gif
Auch wenn es jetzt nicht wirklich passt aber ich würd trotzdem gern etwas schreiben. Ich habe mich mehr oder weniger wacker ca. 8-10Jahre mit Windows arrangiert. Wilde Installationsmarathons und etliche Abstürze gepaart mit daraus resultierende Wutausbrüchen waren also schon mal drin. Vor gut 2 Jahren bin ich auf das Apple MacBook eines Kollegen aufmerksam geworden. Angesprochen vom Design und der Bedienbarkeit (durfte mal 30min. rumspielen) wollte ich nun auch mal was neues ausprobieren. Da stand er dann auch schon der iMac. 5min. Installationszeit...schnelle Bootzeiten...und bis heute noch keinen einzigen Absturz. Hab mir nach einem Jahr auch noch ein MacBook 13" zugelegt und auch damit bin ich mehr als zufrieden. Nennt mich AppleJünger icon_biggrin.gif Das alles ist allerdings nur rein private Schiene. Wie es mit Firmennetzwerken usw. aussieht hab ich NULL Plan. icon_cool.gif



Trotzdem mache ich keinem sein Windowssystem madig. Jeder wie er/sie es mag sag ich mir da immer. icon_biggrin.gif



Gruß Kai
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Die neue Drogenbeauftragte

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Schon ein paar Mal habe ich mich hier über das Verhalten der Drogenbeauftragten der Bundesregierung ausgelassen. Mit der neuen Regierung ist es ja auch klar, dass diese Position neu besetzt wird. Da drängt sich mir die Frage auf: Warum ist der/die Bundesdrogenbeauftragte ein Amt, das parlamentarisch besetzt wird und der Bundesdatenschutzbeauftragte wird dagegen extern vorgeschlagen und gewählt icon_question.gif


Ist Datenschutz so viel komplizierter als der Umgang mit Drogen, so dass man einen externen Experten benötigt? Wenn ich mir die Anzahl an direkten Toten auf Grund von Drogenmissbrauch und auf Grund von mangelndem Datenschutz so ansehe, dann wäre aus meiner Sicht eine 'Expertenbesetzung' des Drogenbeauftragen eigentlich gesamtgesellschaftlich zu befürworten.


Aber so bekommen wir nun wieder einen neuen Beauftragten. Und es ist mit Mechthild Dyckmans erneut eine Frau. Diesmal von der FDP - also den Freien. Dürfen wir uns jetzt auf den freien Zugang zu allen Drogen freuen icon_wink.gif


Spaß beiseite. Das glaube ich jetzt erst einmal nicht. Als ich FDP hörte, so dachte ich gleich an einen jungen, modernen Politiker. Ähnlich zu Frau Bätzing. Aber - weit gefehlt. Frau Dyckmans geht auf die 60 zu und macht doch eher den Eindruck einer rüstigen Alten. Für mich hatte die FDP im Wahlkampf so einen jugendlichen Anstrich. Und unser neuer Gesundheitsminister ist nun ja auch wirklich jung. Doch hier hat die FDP einmal anders und deutlich älter besetzt. Vielleicht gerade richtig. Der Lebenslauf von Frau Dyckmans sieht in dieser 'Drogen-Sache' durchaus kompetent aus. Als Richterin sollte Sie wissen, wo der Drogen- und Alkoholmissbrauch wirklich stattfindet.


Wollen wir hoffen, dass Frau Dyckmans jetzt erst einmal vorhandene Gesetze zur Anwendung bringt, bevor wir mit neuen Gesetzten 'beglückt' werden.


Hier ist ein interessanter Blog zu Frau Dyckmans

"Don Jorge"
Ah, ich wusste, da kommt noch was. Wenn das Parlament zustimmen muss, dann darf man das, mit Verlaub, durchaus als demokratische Legitimation betrachten. Oder was schlagen Sie vor? Eine Direktwahl durch das Volk? icon_lol.gif


Abstimmung mit Fraktionszwang oder ohne icon_question.gif



Wir dürfen davon ausgehen, dass diese Abstimmung reine Formsache ist.



Gruß

Horst Lüning
"Glencat"
Kennst Du da jemanden?




Ja, aber das Thema ist für mich abgeschlossen.



Gruß Bernd
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Abgang, Nachklang, Nachgeschmack oder Nachhall?

Letztlich gab es ein großes Whiskey-Tasting als Fortbildung für die Belegschaft von The Whisky Store. Nach diesem Tasting kam ich mit dem professionellen Vorkoster ins Gespräch und wir unterhielten uns über den Abgang/Nachklang/Nachhall von Whiskys. Und hier taten sich Abgründe unterschiedlichen Verständnisses auf.


Zunächst gilt es zu klären, ob Abgang ein negatives Wort ist. Die einen kennen das Wort aus der meist rüde geäußerten Aufforderung: "Mach' 'n Abgang - aber schnell icon_exclaim.gif" In diesem Zusammenhang ist das Wort Abgang tatsächlich negativ zu sehen.


Für mich hat das Wort Abgang eine durchaus positive Bedeutung. Wenn ich das Wort Abgang höre, dann erinnert mich das immer ans Theater. So wie der Auftritt eines Schauspielers durch die Handlung meist angekündigt wird - und auf der bayerischen Volksbühne hin und wieder Empfangsapplaus gespendet wird, so tritt auch der Whisky zuerst mit seinem Aroma auf und löst ab und an verbale Willkommensgrüße aus. "Boooaaahhh riecht der gut icon_exclaim.gif" Wenn dann der Schauspieler seinen Bühnenabgang macht und seine Sache sehr gut gemacht hat, dann gibt es hin und wieder auch mal einen Zwischenapplaus. Das Wort Abgang ist für mich damit positiv belegt.


Was aber verspüren wir im Mund-/Rachenraum, wenn wir den Whisky heruntergeschluckt haben? Wir schmecken, wenn wir es auf Hochdeutsch formulieren, einen Nachgeschmack. Das Wort Nachgeschmack hat für mich jedoch einen meist negativen Charakter so in der Art: "Was für ein fieser Nachgeschmack ..."


Doch die Diskussion mit dem Tastingexperten drehte sich in eine ganz andere Richtung. Ihm war es wichtig, dass ein Whisky weitaus mehr als einen positiven oder negativen Nachgeschmack hat. Ihm ging es nicht nur um den Geschmackssinn, sondern auch um die Nerven im Magen und sogar das Gefühl, das sich in einem selbst nach dem Genuss verbreitet.


So, wie der Klang einer Glocke in einem Kirchturm nachhallt, so sprach er von einem Nachhall, den der Whisky in ihm selbst, in seinem Magen, in seiner Speiseröhre und sogar in seinem Gehirn verursacht hat.


Und hier scheiden sich die Geister. Während ich den Abgang noch halbwegs - ich sage ganz bewusst halbwegs - objektiv beschreiben kann (kurz, mittellang, lang, sehr lang - trocken, würzig, süß), so kann ich über die Reaktionen, die der Whisky im Körper eines anderen Menschen verursachen wird, wenig sagen. Und hier finden wir den Unterschied! Nachhall oder Nachklang ist eine ICH-bezogene Größe. ICH erzähle anderen, was ICH mit diesem Whisky so erlebt habe.


Dieses viele ICH ist mit dem Selbstverständnis von The Whisky Store nicht vereinbar. Wir wollen unseren Kunden mit unseren Aussagen eine Vorstellung geben, was er (der Kunde) mit diesem Whisky wohl erleben wird bzw. kann. Wenn schon die Geschmacksempfindungen der Menschen so unterschiedlich sind, dass man oftmals keinen gemeinsamen Nenner für den Geschmack eines Whiskys finden kann, wie soll man dann über den zukünftigen Nachhall in einem Menschen, den man überhaupt nicht kennt, in einer Geschmacksbeschreibung eine Aussage treffen.


Abgang icon_exclaim.gif

"ThomasT"
Bei den Geschmackbewertungsschiebereglern fehlt noch einer:



Nachklang. Von klingelt nicht bis klingeln ganz schön.



Bitte auch die Suchfunktion entsprechend anpassen, damit ich passend zu großen Glocken auch den Whisky suchen kann.




Oder von "Süßer die Glocken nie klingen" bis hin zu "Hells Bells"



icon_twisted.gif
Bei den Geschmackbewertungsschiebereglern fehlt noch einer:



Nachklang. Von klingelt nicht bis klingeln ganz schön.



Bitte auch die Suchfunktion entsprechend anpassen, damit ich passend zu großen Glocken auch den Whisky suchen kann.
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Showtime

http://www.whisky24.de/blog/sat1.jpg

Die Zukunft gehört den bewegten Bildern. Das durfte meine Frau das erste Mal 1997 bei einem Münchener Lokalsender erleben. Sie wurde zu einem Interview eingeladen. Den Beitrag selbst haben wir nicht gesehen. Er war damals nur lokal in München zu empfangen. Die Zukunft hatte noch nicht begonnen.


Dann im neuen Keller meldete sich das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks an. Sie kamen zu viert. Ein Regisseur, ein Kameramann, ein Beleuchter und eine Hilfskraft. Sie drehten mit schwerem Gerät einen ganzen Tag lang. Resultat war ein toller Film in der Serie Mutmacher mit 90 Sekunden Länge, der nach seiner Ausstrahlung The Whisky Store deutliche Pluspunkte gebracht hat. Fernsehen ist ein Massenmedium und die Response in Sachen Neukunden und Medieninteresse war groß.


Vor einem Monat erhielt ich einen Anruf von SAT1 aus München. Man wäre über den Artikel im Manager Magazin auf The Whisky Store aufmerksam geworden und wolle nun einen Beitrag über unser Unternehmen senden. Nächste Woche wolle man vorbeikommen.


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Doch daraus wurde nichts. Der Skandal um die Bayern LB (es gab genau an dem Tag eine Razzia bei den Staatsbankern) erforderte jedes verfügbare Kamerateam. Hat man da einen Landesbanker in Handschellen filmen können? Onkel Z reloaded icon_wink.gif


Landesbanker sind allemal wichtiger als es Whisky je sein kann. Das grämt mich nicht. Wir haben jede Menge Zeit und sind froh, dass man überhaupt auf uns aufmerksam geworden ist. Und so kam SAT1 dann gestern zu uns herausgefahren. Aber statt eines Teams aus vier Mann kam eine einzelne, nette, kompetente Redakteurin, die Kamerafrau, Beleuchterin, Interviewerin und Hilfskraft in einer Person war. Ihr Vorgehen war äußerst professionell und vor allem zielstrebig. In 3 Stunden hatte sie alles im Kasten - hoppla - in der HDTV-Kamera. Jetzt kommt noch Schnitt und Tonhinterlegung und dann kann man auf Sendung gehen.


Wann genau, kann ich ihnen leider noch nicht sagen. Es wird Januar werden und es wird im Vorabendprogramm im Rahmen der 17:30 Sendung ausgestrahlt werden. Hätte es nicht vor Weihnachten werden können? Das hätte uns doch sicherlich noch einen Umsatzschub gebracht ... ? Lieber nicht. Wir haben vor Weihnachten auch jetzt schon so viel zu tun, dass wir vor Weihnachten sogar schon keine Werbung mehr schalten. Nein, nein - im Januar ist es wunderbar. Ich werde eine DVD von dem Beitrag bekommen und bemühe mich um eine Veröffentlichungserlaubnis hier auf der Homepage.

"Nils_F"
Alkoholische Gärung? Ich trinke aber nur einen wänzägen Schlock!





Aber vergösst nicht, das Glas in einem Wönkel von 20 Grad zu drehen, damit jeder eine andere Sstelle bekommt. Ihr wisst ja, Schweinegrippe. icon_lol.gif
Erst nach dem SAT 1 Bericht, Heinz. Danach allerdings werden wir uns regelmäßig die gängigen Klatschmagazine kaufen müssen, um über Horstseinefrau und ihren Mann auf dem laufenden zu bleiben. icon_wink.gif
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Alte Whisky-Preislisten

Vorgestern habe ich mich ja um die alten Kataloge gekümmert.

http://www.whisky24.de/blog/preisliste.jpg

Gestern ging ich dann in die Dateiarchive und habe nach den alten Preislisten gesucht. Sie hatte ich nicht im PDF-Format erstellt, sondern mit allen möglichen mir zur Verfgung stehenden Programmen. Ich bin ja richtig glücklich, dass ich diese alten Dateien noch mal öffnen konnte. Der Ausdruck dann ins PDF war nicht mehr wirklich schwierig. Oft stimmt der Seitenumbruch nicht und auch die Ränder wollen nicht immer an der richtigen Stelle erscheinen.


Aber letzten Endes habe ich es geschafft, auch diese antiquarischen Dokumente online zu bekommen. In den ersten Jahren bestanden die Preislisten aus gefalteten Papieren in einem mit einem Bild von Strathisla bedruckten Umschlagdeckel. Die Vorlage dazu habe ich leider nie selbst gehabt. Unser damaliger Drucker hat sie uns hergestellt.


Zwischen den Preislisten 1994 bis 1999 gab es immer noch Ergänzungen/Neuigkeiten, um die ich mir jetzt keine Mühe gemacht habe. Man kann es auch übertreiben. Meist erschienen auch zwei Preislisten pro Jahr. Ich habe einfach die Listen online gestellt, die sich leichter ins PDF umwandeln ließen. So bestand die erste Preisliste z.B. aus sechs einzelnen Excel-Dateien. Wir druckten sie damals im Original auf unserem Laserdrucker aus und begaben uns dann in den Copyshop und vervielfältigten die Seiten auf leichtem 50 Gramm Papier. Das war so dünn wie Seidenpapier und die Rückseite schien durch.


Doch das Porto der Briefe konnte damit niedrig gehalten werden. Die ersten Auflagen kopierten wir so um die 200 Mal. Das habe ich meist am Wochenende selbst gemacht. Als dann die Preislisten auf über 20 Seiten anwuchsen (4 Seiten pro Blatt) und wir mehrere 1.000 davon benötigten, haben wir sie ab 1996 durch einen Drucker in der nahegelegenen Kreisstadt herstellen lassen. Die letzte dieser Ausgaben hatte dann sogar schon ein farbiges Titelbild auf dem Umschlag.


Unser erster Katalog im September 2000 war eher eine bebilderte Preisliste. Wirr angeordnete Bilder wechselten sich mit Tabellen und Beschreibungen ab. Und hier können wir einen Bogen zur Quelle spannen. Ein ehemaliger Quelle Vorstand, der eine Vorlesung in meinem Marketingstudium an der Berufsakademie hielt, weihte mich in die Geheimnisse des Katalogdesigns ein. Ab da wurde dann aus der Preisliste ein richtiger Katalog, wie Sie ihn heute kennen.


Kennen Sie noch die alte Preisliste? Wer hat noch ein altes Papierexemplar davon zu Hause in der Bar liegen?

Das waren noch Zeiten icon_frown.gif



icon_eek.gif Black Bowmore 899,- DM icon_eek.gif



Super auch die alten Preislisten Online zu stellen.



Danke