The Whisky Blog

Whisky und Eis einmal anders

Sie kennen das folgende, kleine physikalische Rätsel?


Sie fahren mit einem Boot auf einem See und werfen einen Stein aus dem Boot ins Wasser. Er geht unter. Was passiert? Steigt der Wasserspiegel im See, sinkt er oder bleibt er gleich? Bitte betrachten Sie keine Millimeter. Es soll hier ums Prinzip gehen und nicht um die Realität. In Realität wird außer ein paar Wellen gar nichts passieren.


Nächstes Rätsel: Sie sehen in dem See eine einzelne, letzte Eisscholle treiben. Was passiert, wenn diese Eisscholle (perfekt ohne Lufteinschlüsse) schmilzt? Steigt der Wasserspiegel im See, sinkt er oder bleibt er gleich?


Und jetzt die finale Frage: Sie tun - obwohl es ja verpönt ist – einen Eiswürfel in ihren Whisky. Der Eiswürfel ist wieder perfekt und Sie haben so viel eingeschenkt, dass er schwimmt. Was passiert wenn er schmilzt? Steigt der Flüssigkeitsspiegel im Glas, sinkt er oder bleibt er gleich?

Besondere Tage

Wenn ich Sie frage, was Sie am 31.8.1997 gemacht haben, so werden sich die Wenigsten daran erinnern. Versuchen Sie es! Wo waren Sie im Sommer 1997? Vermutlich waren Sie Ende August im Urlaub. Erinnern Sie sich noch an diesen Urlaub?


Wenn Ich Sie aber frage wo Sie waren, als Sie vom Tod Prinzessin Dianas erfuhren, so ist den meisten von uns dieser Tag ganz besonders in Erinnerung. Ich weiß noch genau wo ich war und in welchem Hotel ich im Treppenhaus davon erfuhr.


Es gibt aber noch andere besondere Tage. Z.B. der 1.1.2002. Es war der Tag der Euro-Bargeld-Einführung. Ein Zweig der Wissenschaft hat an diesem und den folgenden Tagen seine große Chance eine Forschung mit preiswerten Mitteln auszuführen. Wie findet im Fall der Fälle die Verbreitung von hoch ansteckenden Krankheiten in Europa statt?


Ab dem 1.1.2002 untersuchte man in ganz Europa öffentliche Kassen (Kioske, Supermärkte, etc.) nach dem Auftreten von Euro-Münzen aus anderen Ländern. So wie sich die Münzen mit ihren verschiedenen Rückseiten durchmischten, so hätten sich Krankheitserreger in Europa ausgebreitet. Das Ergebnis? In wenigen Tagen wäre eine Seuche komplett in Europa verteilt. Es gibt keine Grenzen mehr.


Ein weiteres für die Wissenschaft wichtige Datum ist der 12. und 13. September 2001. Die Tage nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York bedeutete ein vollständiges Flugverbot für alle Nicht-Militärflugzeuge in den USA. Die Klimaforscher wissen schon lange, dass die Kondensstreifen der Jets in großer Höhe zur Bildung von Zirruswolken führen, die unsere Erde abschatten. Der Fachmann nennt das Dimmen.


Als sich nun die Zirren mangels Nachschub auflösten sprangen die Tageshöchsttemperaturen um 1 Grad nach oben. Diese Temperaturen hatten keine Computerprogramme vorhersagen können. Ein Gewinn für die Wissenschaft.


Wer kennt noch solche besonderen Tage?

Artikelnummern

Vergangene Woche erhielt ich folgende E-Mail:


Können die Waren nicht im Katalog mit einer eindeutigen Artikelnummer gezeichnet werden? Als alter Warenwirtschaftler kenne ich die Vorteile von Artikelnummern. Eindeutige Zuweisung und keine Verwechslungen. Ist nur eine Anfrage, keine Maulerei.



www.forum.thewhiskystore.de/viewtopic.php


Wie ich in dem obigen Verbesserungsvorschlag schon anführte: Ich kann diese vielen Nummern nicht ausstehen. Warum soll ich einem Artikel eine Nummer geben, den ich auch anders eindeutig beschreiben kann? Warum soll ich z.B. 151401 für einen Glenlivet 12 Jahre schreiben, wenn man in jedem Bestellformular zusätzlich noch die Beschreibung angeben muss? Manchmal wird sogar die Seitennummer des Katalogs mit abgefragt. Und wenn nicht die, dann aber mindestens noch der Preis.


Die Redundanz (Sicherheit) bei der Identifikation der Artikel ist sehr hoch. Das muss sie bei der Angabe von Artikelnummern auch sein, denn die Gefahr von Falschziffern oder Zahlendrehern, besonders bei langen Nummern, ist vergleichsweise hoch. Um in die gleiche Kerbe wie früher zu schlagen: "Wenn es nur rund 2.000 verschieden Whiskys gibt, warum soll der Kunde dann eine sechsstellige Nummer eingeben?" Kann es hier sein, dass der Lieferant sein internes Sortierproblem auf den Kunden abwälzt?


Doch zur Verwechselung bei unserem Whisky: Eindeutige Brennereien, eindeutiges Alter, Prozentsätze und dazu noch ein einzelner Preis. Was soll da verkehrt laufen?


Natürlich haben wir intern Artikel-Nummern. Für den oben genannten lautet sie: GLIVE1200. Das ist selbstredend und kann sogar von einer Aushilfe zu Weihnachten eingetippt werden. Wer bei uns bereits einmal telefonisch bestellt hat, der wird sich vielleicht gewundert haben, wie schnell unsere Damen und Herren am Telefon die Flaschen finden. Selten vergehen mehr als 3 oder 4 Sekunden pro Artikel. Das ist mit einer Artikelnummer aus reinen Zahlen nicht zu erreichen.

Whisky-Trüffel

Wer von Ihnen hat die Whisky-Trüffel unserer Oster-Aktion bereits probiert? Wie haben sie Ihnen geschmeckt? Zu süß, zu bitter, zu viel Whisky, zu wenig Whisky?


Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob für einen ausgewiesenen Whisky-Liebhaber nicht zuwenig Whisky in der Mischung war.


Wer traut sich zu den Whisky im Trüffel genauer zu bestimmen? icon_wink.gif Naja, es hat wohl eher etwas mit raten zu tun.


Gruß

Horst Lüning

Woran merkt man, dass Osterferien sind?

In Bayern war Freitag der letzte Schultag. Die Osterferien sind da. Am Donnerstag habe ich extra noch einmal voll getankt. 1,279 EUR @ 95 Oktan war zwar viel, aber wir haben bei uns auf dem Land schon mehr gesehen. Samstag dann der Ferienbeginn und gleichzeitig steht der Super-Benzinpreis bei uns auf 1,369 EUR.


Wenn man kein Kind mehr in der Schule hat so spürt man neben dem Benzinpreis die kommenden Ferien nur an der wachsenden Anzahl an Benachrichtigungs-E-Mails von Kunden, die bereits in den Ferien sind. Hunderte solcher E-Mails 'flatterten' uns gestern uns Haus.


Wir stellen unsere Automatik-Antworten für E-Mails nicht mehr ein. Wir leiten stattdessen firmenintern die E-Mails auf die entsprechenden Urlaubsvertretungen um. Eine kleine Anekdote ist zu erzählen:


Meine Frau versendete vor Jahren ein paar letzte E-Mails vor dem Urlaub und schaltete dann die Automatik-Antwort ein. Da E-Mails zwar schnell, aber doch mit Verzögerung laufen, erreichte die Automatik-Antwort einer Kundin meine Frau als Absender erst nach der Aktivierung der eigenen Automatik-Antwort. Die Systeme waren damals noch 'unintelligent', um nicht zu sagen 'blöd' und schickten mehrere Tausend Mails automatisiert hin und her. Nach 5.000 E-Mails merkten wir die Sache und konnten den Teufelskreis unterbrechen, der mit dem Absturz eines der beiden E-Mail-Systeme geändert hätte.