The Whisky Blog

Wo ist es in Deutschland am lebenswertesten?

www.perspektive-deutschland.de


Schon zum zweiten Mal habe ich jetzt an dieser Studie teilgenommen. Schließlich sollen 'Die da oben' mitbekommen, wie wir uns 'hier unten' so fühlen.


Treffer! Das Bayerische Oberland ist die Gegend in Deutschland, in dem die Bürger am zufriedensten sind. Wo liegt dieses Oberland? Nun genau da, wo The Whisky Store zu Hause ist. Das Oberland besteht aus den Landkreisen Weilheim-Schongau und Bad Tölz. Grob gesagt zieht es sich zwischen München und den Alpen entlang. Der hohe Erholungswert der Region und die vergleichsweise vielen Arbeitsplätze im Großraum München haben uns mit einer Zufriedenheit von 84% den ersten Platz in Deutschland beschert.


Doch Schluss mit der Überspitzung und dem Geprotze. Der gesamte Süddeutsche Raum vom Oberrhein und Schwarzwald über den Bodensee und das Allgäu und unser besagtes Oberland bis hin zum Chiemsee im Osten stellt die Spitzengruppe dar. Einzelheiten können Sie in dem ganzen Projektbericht nachlesen.

www.perspektive-deutschland.de/files/presse_2006/pd5-Projektbericht.pdf


Doch kein Licht ohne Schatten. Die Zukunftsaussichten werden in allen Regionen ziemlich mies bewertet. Von den tollen 84% soll es in Zukunft auf nur noch 50% herunter gehen. Doch was ergaben die Studien in früheren Jahren? 2005 betrug bei uns die Zufriedenheit nur 75% und der Ausblick war auch mies. Jetzt ist die Zufriedenheit deutlich gestiegen. Warum? Sind wir nur froh, dass es nicht noch schlechter gekommen ist?


Oder sind wir Deutsche an sich reichlich pessimistisch und sorgen uns immer um die Zukunft? Haben wir mehr zu verlieren als zu gewinnen?


Manchmal kommt es einem so vor.

Musik Download

Wenn ich aktuelle Musik hören will, dann schalte ich das Radio ein. Auf vielen Sendern kommen in schöner Regelmäßigkeit die aktuellen Titel. Es gibt so ein paar Interpreten, die kann ich schon gar nicht mehr hören. In meiner Jugend hielten sich Titel für 6 oder 8 Wochen in den Hitparaden. Dann kam die neue Platte raus und der alte Titel war Schnee von Gestern. Aber manchen 'Perfekten Weg' muss man sich auf unseren Sendern bereits seit einem halben Jahr tagtäglich mehrfach anhören. Die Titel-Auswahl auf den 'Mainstream-Sendern' ist vieeeel zu gering und die Wiederholungen der Top-Titel viel zu groß. Aber der typische Hörer scheint es so haben zu wollen. Der Erfolg zeigt es.


Nun habe ich im Fernsehen vor Wochen den Titel "Nine million bicycles" von Katie Melua gehört und wollte ihn gerne noch ein weiteres Mal hören. Im Radio kam er aber nur ein einziges Mal kurz nach der Fernsehsendung. Dann war Schluss. Weder der Titel noch die Interpretin gehörten in die Top 20 und so wurde er nicht gespielt. Pech gehabt.


Die ganze CD wollte ich mir nicht kaufen. Und 16,99 EUR für einen einzelnen Titel fand ich dann auch nicht so prickelnd. Dazu wäre noch Versandporto bis zu uns aufs Land gekommen.


Wie also an den Titel kommen? Ich habe mir den Song im Internet herunter geladen. Nicht per Piratendownload - das lehne ich aus tiefstem Herzen ab - sondern ganz offiziell gegen Geld. Das habe ich das erste Mal gemacht und war überrascht, wie gut das ging.


Man lädt sich den Titel per weniger Mausklicks auf seinen PC herunter. Wenn das nur auch mit Whisky ginge icon_wink.gif Leider ist die Qualität von 128kbit/s nicht ganz so gut wie auf CD. Aber na ja. Und dann ist da noch das Problem mit dem Bezahlen. Wie soll man 1,19 EUR zu einem vernünftigen Kostensatz von einem Konto zu einem anderen transferieren? Banken nehmen pro Überweisung schon 15ct. Also musste ich vorher einen Micro-Payment-Vertrag mit einem Provider abschließen. Über meine Telefonrechnung wird jetzt dieser Betrag von 1,19 EUR abgerechnet.


Das alles ging viel flotter und problemloser, als ich mir das vorgestellt habe. Hut ab! Da haben alle ihre Hausaufgaben gemacht. Doch an einer Stelle wurde ich stutzig. Mein MediaPlayer auf dem Firmen-PC hat beim ersten Abspielen einen Lizenzschlüssel angefordert und gespeichert. Als ich dann den Song per E-Mail zu mir nach Hause geschickt hatte, vermutete ich aufkommende Probleme mit dem Abspielen auf meinem PC zu Hause.


Und wie vermutet, bockte der Player und sagte, ihm fehle eine Lizenz zum Abspielen. Doch die zweite Anforderung der Lizenz per E-Mail und Passwort vom Musikportal klappte auf Anhieb. Auch das Brennen auf CD war ein Kinderspiel und funktionierte direkt aus dem MediaPlayer heraus.


Die einzige Frage, die mir bleibt, ist mehr theoretischer Natur. Warum bezahlt man in etwa das Gleiche für diesen elektronischen Multimediakauf wie für die gepresste und gehandelte CD? Wäre da nicht ein Nachlass fällig? Oder verschlingt der Anlauf dieses Systems und das Micro-Payment so viele Mittel, dass man die volle Marge braucht?


P.S.: So wie mir ging es wohl auch Anderen. Aktuell hat es Katie Melua in die Top20 geschafft. Vermutlich werde ich den Titel jetzt auch im Radio öfter hören.

Netzwerk

Die beiden letzten 'Vernetzungs-Beiträge' behandelten Netzwerke als abstrakte Systeme. Heute möchte ich über Computernetzwerke als Kommunikationsmittel sprechen.


Wie ist The Whisky Store vernetzt?


Hausintern fahren wir ein fast reines Gigabit-Ethernet-Netzwerk auf CAT5e Verkabelung. Das ist derzeit eine der preiswertesten Verkabelungsarten. Als wir 2001 die Verkabelung planten, war CAT5 gerade in der Fläche eingeführt und Niemand war sich sicher, ob CAT6 mit seinen begrenzten Biegeradien und Anschlussvorschriften den Weg in die Praxis finden würde. Aus heutiger Sicht erscheinen mir die damaligen Zweifel berechtigt.


Bei der Installation und dem Anschluss der Kabel (mein eigenes Hobby) habe ich sehr darauf geachtet, dass die Kabel-Abschirmungen idealerweise bis zum Anklemmpunkt durchgeführt sind. Auch die doppelt geschirmten Kabel können erheblich mehr, als die CAT5-Norm vorschreibt. Und die maximal zulässigen Längen (75 bzw. 100m) konnte ich in unserer Halle durch geschicktes Aufstellen der Geräte und eine optimierte Kabelführung um mehr als den Faktor 2 unterschreiten.


Als dann 2003 die aktiven Gigabit-Komponenten preiswert wurden, konnten wir das Netzwerk ohne Probleme auf Gigabit (CAT5e) umstellen. Ok, zwei Anschlussdosen hatte ich nicht sauber angeklemmt. Sie musste ich noch einmal neu anschließen.


Ein Gigabit-Netzwerk, wie es auf dem Papier steht, ist für viele der heutigen Programme glatter Overkill. Doch wer hat sein Gigabit-Netzwerk einmal nachgemessen? Ich habe diverse Netzwerkkomponenten in der Praxis vermessen und gegenüber einem herkömmlichen 100Mbit/s Netzwerk schafft man in der Regel nur Verbesserungen um Faktoren 3 bis 5. Vom Zehnfachen kann überhaupt keine Rede sein.


Deshalb haben wir unseren Servern Dual-Gigabit-Netzwerkanschlüsse (auf PCI-X) spendiert. So können wir fast sicher sein, dass das Netzwerk nicht die Bremse in unserer internen Kommunikation ist. Das war vor 5 Jahren noch ganz anders. Wenn einer die Datenbank durchsuchte, war für alle anderen Pause angesagt.


Und unsere Kommunikation mit Ihnen? Sie findet 'nur' über eine 3Mbit/s DSL Leitung statt. Da wir relativ viele Daten hinaus zu Ihnen schicken, brauchen wir dieses teure DSL eigentlich nur wegen der Uploadrate von rund 400 kbit/s. Das wäre natürlich viel zu wenig für unseren Internet-Server. Deshalb haben wir ihn bei einem Provider stehen, der mit deutlich größerer Bandbreite am Internet angeschlossen ist und Ihnen allen gleichzeitig deutlich höhere Zugriffsraten bietet.

Einweg-Paletten

The Whisky Store erhält seine Ware in der Regel auf Paletten angeliefert, die in einem Kreislaufsystem wieder und wieder verwendet werden. Die beiden wichtigsten Systeme sind das Chep- und das Euro-Palettensystem. Das Euro-Palettensystem soll angeblich sehr teuer sein, wie es ein Skandal vor Jahren an den Tag brachte. Es wurden nachgemachte und nicht lizenzierte Euro-Paletten in Verkehr gebracht, was dem Kreislaufsystem schadete. Wie konnte es soweit kommen?

Der finanzielle Ausweg scheint für viele Lieferanten die Einwegpalette zu sein. Das macht mich stutzig. Kann es sein, dass die Europalette so hohe Kosten in der Verwaltung verursacht, dass ein Unternehmen lieber Einwegpaletten verwendet, als dem Palettensystem die Lizenzen zu bezahlen?

Die Leidtragenden sind wir. Bei uns stapeln sich die Einwegpaletten hinter der Halle in den Himmel. Nach ein oder zwei Jahren in der rauen Witterung sind die Paletten dann so verrottet, dass man sie nur noch als Brennholz verwenden kann.

Wir haben jedenfalls immer Einwegpaletten mit den Abmessungen 1*1,2m reichlich an Selbstabholer abzugeben. Wer Interesse hat (auch als Brennholz), kann sich gerne bei uns melden - Anruf genügt.

Ein besonderes Datum

Nur so zur Info ...


Heute, am Donnerstag, 4. Mai 2006, Zwei Minuten und Drei Sekunden nach 1 Uhr hatten wir folgende Uhrzeit und Datum:


01:02:03 04.05.06


Ich habe davon aber nichts gemerkt und angenehm geschlafen. Schließlich ist dieses Datum 'vom Menschen gemacht' und die Erdkugel rollt nicht über eine besondere Schwelle icon_wink.gif