The Whisky Blog

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Fake Pub in London testet Trinkverhalten

An der Londoner South Bank University hat man einen 'falschen' Pub eröffnet, um das Trinkverhalten von Barbesuchern wissenschaftlich zu untersuchen. Ausgeschenkt werden dabei alkoholische Drinks und Placebos.

Der Pub befindet sich in im vierten Stock Raum J-407 des psychologischen Instituts und wird wie ein Big Brother Haus mit Video überwacht.

Gekostet hat der Versuchsaufbau GBP20k und wird wohl gut für zahlreiche Diplom- und Doktorarbeiten sein.

Ob und welche Arten Whisky ausgeschenkt werden, ist leider nicht bekannt. Interessant wäre es auch, einen alkoholfreien Whisky zu probieren.

Hier geht es zum Originalartikel (engl.).

oh je
Der wissenschaftliche Gedanke bei "zahlreichen Diplom- und Doktorarbeiten" unterliegt wohl auch einer gewissen Inflation.
Arkay
Hab ne Flasche Arkay daheim. Schmeckt klasse. Hat nur nix mit Whisky zu tun.
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Think How You Drink

Dies ist der neueste Anti-Werbespot von Diageo, dem größten Spirituosenhersteller der Welt. Er soll Jugendliche zu verantwortungsvollem Konsum von Alkohol motivieren.

Jugend
Ich weiß aus dem (zum Glück nur entfernten) Bekanntenkreis, dass es Jugendliche gibt, die ein solches Video von sich als eine Art Trophäe ansehen und es mit Stolz im Freundeskreis verbreiten würden.
Pervers ist das definitiv, aber leider trauriger Fakt...
Je weiter man ...
... in die offiziellen Regionen vordringt, um so mainstream-genderneutral muss man werden.

Hier (http://www.drinkscalculator.com) darf man keinen wegen seines Übergewichts herausstellen oder nach Männlein und Weiblein fragen. Hätte alles einen negativen Effekt.

Es geht doch darum, dass Jugendliche überhaupt erst einmal ein Gefühl dafür entwickeln, wie schlimm die einzelnen alkoholischen Getränke sind.

Viel interessanter als diese 'Ungenauigkeiten' der Individualität sind aus meiner Sicht andere Zahlen-Entscheidungen in der Software.

Und siehe da - die 'harten' Spirituosen fallen gar nicht so schlimm auf. Und auch der Wein hat mit 12,5 Umdrehungen eine vergleichsweise geringe Stärke.

Es ist eine Gratwanderung. Es geht am Ende darum, Jugendliche im Alkohol zu mäßigen aber nicht den Antialkoholikern in die Hände zu treiben. Sonst wäre das Geschäft weg.

Ich finde die Videos tatsächlich meist abstoßend und vorbeugend und weniger lustig. Wenn man so der Jugend nahe kommt - warum nicht.
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Weniger Whisky in China?

In China wurden Ende letzten Jahres Verbote für werbende Luxus-Banquette seitens der zentralen Militärkommission ausgesprochen. Ziel ist Luxuszuwendungen seitens der Konzerne an die offiziellen Vertreter des Staates zu unterbinden bzw. zu begrenzen.

In Folge brachen die Artienmärkte im Alkohol- und Luxussegment um 5,5% ein. Hier geht es zum Artikel (engl.).

Das Unternehmen Diageo sah sich nun genötigt, zu diesen Entwicklungen Stellung zu nehmen (engl.). Offiziellen Aussagen des COO Ivan Menezes nach ist der Umsatz in China trotz dieser neuen Regularien stabil geblieben.

Der Johnnie Walker Odyssey zu 1.000 EUR/Flasche (engl.) erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Keine schlechte Idee
Ich habe extra kleine Vids gerendert, die man auch auf portablen Geräten gut abspielen kann.

Vielleicht macht es Sinn diese Monats-Videos zu veröffentlichen. In DH wären das immerhin 50 GB pro Monat. Etwas unhandlich ;-)
Horst's Outtakes ...
findest Du im UnterBlog ... ;-)
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Humbug
Hier hat weder die Regierung noch der Handel versagt. Eher die Eltern, die ihre Kids nicht ordenlich fürs Leben aufstellen (Erziehen).
Bei allem Respekt: Wenn ich mir damals so n ALkPaketKlau erlaubt hätte, hätte ich gleich gewusst, was mir von meinem alten Herrn blüht...
Elektr. Personalausweis
Der hilft nur bei der Identifizierung des Bestellers. Das löst aber nicht das Problem der Zustellung. Und das ist ein viel Größeres.

Noch sehe ich das Ansehen und Bestellen einer Flasche Alkohol durch einen Jugendlichen als kein Problem. Die Auslieferung dann durchaus.
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DHL Packstation mit Altersprüfung kann ok sein

Nachdem es gestern im Beitrag über die Identitäts- und Altersprüfung hoch hergegangen ist, haben wir uns nochmal über die Fakten gekümmert.

Wir sehen eine gute Chance, dass wir die DHL-Packstation in Zukunft doch beliefern können. Die rechtlichen Aussagen bezüglich der Packstation bezogen sich auf das alte Verfahren mit Karte und PIN-Nummer. Diese Nummer wurde wohl öfter von Kunden auf der Rückseite der Karte mit Filzstift vermerkt.

Seit wenigen Monaten wurde aber das Verfahren auf eine mobile TAN, die auf das Mobiltelefon des Packstationskunden versendet wird, umgestellt. Damit ist eine zweite Sicherheitsschranke eingebaut worden.

Das sollte soweit ausreichen, um im Falle eines Missbrauchs einer Packstation den Schwarzen Peter direkt an den sich nachlässig verhaltenden Packstationskunden weiterzureichen.

Wir sehen da echt gute Chancen. Wir sollten das in wenigen Tagen wieder freischalten können.

Accountmanager
Oh, wir sind mit unserem Accountmanagement bei DHL hoch zufrieden. Das Problem lag wohl an uns, die wir eine alte Version der Versandsoftware verwenden.

Heute folgt noch einmal eine Nachtschicht, in der wir diese Software auf den neuesten Stand bringen. Damit ist dann auch das Geburtsdatum der Empfangsperson wieder aus den Anforderungen raus.
NIcht bindend...
Also ich bin mir recht sicher, dass der Aufdruck "Nicht an minderjährige aushändigen" nicht rechtlich bindend ist für den DHL-Paketboten. Das ist genauso wie bei den Apotheken-Paketen, auf denen steht "Nur persönlich aushändigen" usw.
Das Problem dabei ist: DHL bietet einen (teuren) Service an, der rechtlich sicherstellt, dass ausschließlich der Besteller das Paket bekommt und dieser volljährig sein muss (wie hier bei TWS jetzt).
Warum sollte also ein Versender diesen rechtlich sicheren Service einfach auch dadurch haben können, dass man das auf sein Paket drauf druckt? Eigenhändig gibt es schon sehr lange, auch bei Briefen - daher bezweifle ich, dass der Aufdruck auf dem Paket wirklich rechtlich bindend ist für DHL.
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