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Der kosmische Klimawandel - Henrik Svensmark

Glauben Sie an den menschgemachten Klimawandel icon_question.gif Dass also wir Menschen mit unserem CO2-Ausstoß am Klimawandel schuld sind? Ich selbst habe hier im Forum und Bog mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg gehalten. Ja, ich glaube an den Klimawandel - Nein, ich glaube nicht an den menschgemachten Klimawandel.

Woran ich stattdessen glaube ist, dass unsere Ressourcen auf diesem Planeten begrenzt sind. Die Erschöpfung der Ressourcen steht jedoch nicht unmittelbar bevor. Das wird noch 100 bis 250 Jahre dauern, wie es der dänische Statistikprofessor -----.de. Dennoch müssen wir an den Ressourcen wie Öl und Rohstoffen sparen. Als studierter Ingenieur ist es mir immer ein Anliegen, eine technische Errungenschaft mit so wenig Ressourcen wie möglich zu realisieren. Dazu dient auch unser GoGREEN-Versand auch wenn er primär das CO2 artikuliert. Den Mensch in alter pietistischer Weise als den Hort allen Übels, zudem belastet mit der Erbsünde, zu sehen, halte ich für grundlegend falsch. Stattdessen glaube ich daran, dass der Mensch über die Zeit durch seine wissenschaftlichen Forschungen, technische Errungenschaften und soziale Entwicklung sich immer besser an die Umstände auf unserem Planeten anpassen wird. Das braucht seine Zeit und zeitweise Fehlentwicklungen und Irrtümer sind dabei nicht ausgeschlossen. Doch mit gemeinsamer Anstrengung und ohne Opfer werden wir es schaffen.

Genug der Vorrede. Jetzt kommen wir zu einem umstrittenen Thema. Sie erinnern sich an den menschgemachten Klimawandel? An den Film 'Eine Unbequeme Wahrheit' des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore? Allein, wie die Macher des Films die CO2-Zeitachse und Skala gewählt hatten war genial. Machte aber deren systematischen Fehler nicht ungeschehen. Vielleicht war er ja sogar gewollt?

Mittlerweile haben die Journalisten so langsam die Lust an dieser CO2-Hysterie verloren. Steuer-CD, Kindesmissbrauch und die Finanz- nebst Wirtschaftskrise haben der CO2-Hysterie den Rang abgelaufen. Das erinnert mich ein wenig an das Waldsterben aus den 80ern des vergangenen Jahrhunderts. Der fand ebenfalls in Realität nicht statt. Hat aber zu weiteren Forschungen und am Ende zum besseren Verständnis des Ökosystems Wald geführt. Aber dennoch wächst bei uns noch Wald. Das Waldsterben, obwohl massiv angekündigt, fand einfach nicht statt.

Jetzt, wo es etwas ruhiger um den menschgemachten Klimawandel geworden ist, kommen auch bislang unterdrückte Stimmen an die Öffentlichkeit. Darunter die des Dänen Henrik Svensmark, (hier noch ausführlicher in Englisch) der gar nicht so überraschende Zusammenhänge gefunden hat, die den menschgemachten Klimawandel sehr unwahrscheinlich erscheinen lassen.

Es begann alles mit der Raumfahrt. Der erste Satellit der Amerikaner, der Explorer 1, entdeckte den Van Allen-Strahlungsgürtel um die Erde, der uns vor der Weltraumstrahlung schützt. Ursache für diesen Schutz ist das Magnetfeld der Erde, das die starke Strahlung von der Erdoberfläche fern hält. Wo kommt die Strahlung her? Nun, sie stammt von der Sonne und von der kosmischen Hintergrundstrahlung, die ihren Ursprung in der ganzen Galaxis mit ihren zahlreichen hoch energetischen Strahlungsquellen (Supernova, Quasare, etc.) hat. Ohne diesen Van Allen-Strahlungsgürtel würde es uns auf der Erde wegen der harten Weltraumstrahlung nicht geben.

Was hat das nun mit dem Klimawandel zu tun icon_question.gif Henrik Svensmark stellte fest, dass die kosmische Strahlung die Wolkenbildung in den niedrigen Schichten der Erdatmosphäre beeinflusst. Wenn so ein hochgeladenes, kosmisches Teilchen durch die Atmosphäre schießt, so erzeugt es Kondensationskeime, die zu einer stärkeren Wolkenbildung führen. Und je mehr Wolken sich in der Atmosphäre befinden, um so weniger warm wird es auf unserem Planeten. Die Wolken reflektieren die Sonnenstrahlung in den Weltraum. Und die Menge an Wolken hat einen viel größeren Effekt auf die Erderwärmung, als jedes Klimagas.

Wenn es nun heißer auf der Erde wird, dann muss es weniger reflektierende Wolken geben. Und die gibt es, weil die Sonne ihre magnetische Aktivität in den vergangenen 50 Jahren verdoppelt hat. Und dieses Magnetfeld der Sonne schützt die Erde auf ähnliche Weise wie der Van Allen-Strahlunggürtel. Damit ist ein direkter Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und dem Erdklima gegeben. Diese Erzeugung von Wolken konnte Henrik Svensmark in Satellitendaten finden und experimentell im Labor nachweisen. Die Mittel dazu waren extrem begrenzt, weil diese Forschungen politisch nicht opportun sind. Doch seitdem die öffentliche CO2-Hysterie etwas abgeklungen ist, ist Bewegung in die Sache gekommen. Aktuell werden seine Ergebnisse zur Kondensation von Wolken durch hoch geladene Teilchen am CERN-Beschleuniger in Genf im CLOUD-Experiment nachvollzogen.

Doch allein mit diesem Effekt lassen sich die geschichtlichen und vorgeschichtlichen Temperaturschwankungen nicht vollständig erklären. Hilfe erhielt Henrik Svensmark von dem Astrophysiker Nir Shaviv aus Israel. Er suchte einen Grund für die Schwankung der kosmischen Strahlung auf der Erde über die Jahrmillionen. Ihre unterschiedliche Größe in den Erdzeitaltern lässt sich aus der Menge des vorhandenen C14-Isotops des Kohlenstoffs in Sedimentschichten nachweisen. Und voller Überraschung konnte er einen Zusammenhang zwischen Strahlungsstärke und der Rotation unserer Milchstraße herleiten. Rund 250 Mio. Jahre braucht unsere Milchstraße, um eine Rotation um das galaktische Zentrum auszuführen. Und während dieser Rotation durchwandert unsere Erde vier große Staubarme, die uns eine höhere Strahlungsstärke und damit wohl ein kühleres Wetter auf der Erde bescheren. Derzeit verlassen wir den fünften, kleinen 'Local Spur Arm', der zwischen dem Sagittarius- und dem Perseus-Arm liegt. Und genau unsere Bewegung durch diese Arme, über die man noch nicht allzu lange etwas weiß, deckt sich mit seinen Forschungen über den C14-Gehalt in den Sedimentschichten.

Überlagert man nun alle diese Einflüsse - Strahlungsstärke der Sonne, Magnetfeld der Sonne und Rotation der Milchstraße - dann korrelieren sie in einem hohen Maße mit den Temperaturschwankungen auf der Erde. Henrik Svensmark beschreibt dies mit den Worten, dass unsere Erde in das kosmische Ökosystem eingebunden ist.

Ob Henrik Svensmark mit seiner Sonnentheorie und Nir Shaviv mit den galaktischen Armen nun recht haben oder nicht. Für mich ist es ein Skandal, dass man seine Forschungen seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 1998 versucht hat zu verhindern. Dass man Milliarden für die Erforschung nur einer Richtung des Klimawandels ausgegeben hat, und dass man 10 Jahre brauchte, bis ein renommiertes Blatt (Royal Astronomical Society) seine Arbeit veröffentlicht hat. Nun ist es endlich geschehen. Seit Anfang 2007 gibt es nun die Cosmoclimatology. Ich selbst hätte nichts von all diesen Dingen mitbekommen, wenn sich nicht der Sender arte getraut hätte, mitten in der Nacht das Nest aller klimahysterischen Medien mit der Ausstrahlung eines Beitrags zu beschmutzen.

Danke arte icon_exclaim.gif

P.S.: Den Film findet man jetzt auch auf YouTube.

P.S.S.: Henrik Svensmark hat ein -----.de. Ich werde es mir in den kommenden Wochen einmal durchlesen.