The Whisky Blog

Herzlich willkommen! Dies ist ein Video-Blog in dem ich Whiskys verkoste und über Wissenswertes rund um Whisky spreche. Es lohnt sich wiederzukommen. Ich freue mich über jeden Kommentar.

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Ich meine mich zu erinnern ...
... dass ich gesagt habe, dass noch am ehesten in den Dunnage Warehouses eine Geschmacksbeeinflussung stattfindet. Damit stimmen wir überein.

Ich will das auf keinen Fall überbewerten. Tatsächlich macht sogar der Ort der Lagerung (z.B. auf Islay oder auf dem Mainland) nix aus. Wir müssen nämlich die Fasswand als Membran und als Filter ansehen, die bei weitem nicht alles durchlässt.

Bei den Dunnage-Warehouses dürfte noch am meisten das andere Temperaturprofil den Ausschlag für eine unterschiedliche Reifung geben.
Lagerhäuser
Lieber Herr Lüning,

Ihre Einschätzung, daß es keinen Nennenswerten Unterschied machen dürfte, ob Lagerhäuser Bretterverschläge, Betonbauten, oder Blechlagerhallen sind schließe ich mich so weit noch an.

Aber ein Bau mit einem gestampften Boden riecht anders und wenn die Fässer im Laufe der Jahreszeiten ein und aus atmen, glaube ich schon, daß hier Nuancen an Aromen bei Lagerung in klassischen Dunnage-Warehouses in den Whisky gelangen.

Da die Atmung der Fässer das Reifen beschleunigt, würde ich bei der Lagerung in Klimatisierten Lagerhäusern, dem Whisky eine langsamere, sprich geringere Reife zusprechen.
In diesem Punkt sagt mir mein Bauchgefühl, bringt der Fortschritt weniger Qualität.
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sehr interessant
am besten war der schöne Satz
Whisky ist billiger geworden
2 Stundenlöhne
so einfach ist das
wenn man denkt ;)
Danke ...
Langsam anzuheizen ist sicherlich gut. Es ist aber auch wichtig, dass man am Ende nicht zu geizig ist und bereits bei Werten über 1% Restalkohol zu Brennen aufhört.
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Extra Beitrag
Über die Fässer kommt die ein ganz eigenes Video mit dem Teil 3.

Es stellt sich dabei auch die Frage, ob der Sherry wirklich früher so toll über die lange Zeit mit dem Holz interagieren konnte. Eigentlich füllt der Sherry die Poren - das passiert in 2-6 Wochen. Dann laugt der Sherry, wie alle Alkoholika, vorwiegend das Fass aus.

Und diese in Sachen Holz abgeschwächten Fässer gehen nach Schottland. Je länger der Sherry mit dem Holz interagierte, um so schwächer wird das Fass. Aber mehr als die 2-6 Liter Sherry kann das Fass nicht aufnehmen. Ende!

Wir haben vorwiegend einen Stofftransport aus dem Holz in den Sherry. Das ist ja auch das Hauptziel in Spanien bei der Barrique-Reifung. Die erste Füllung der Poren kann man in Schottland auch in ein paar Monaten sicher und zuverlässig erreichen.
Fässer
Ich glaube die meisten Maltheads stimmen zu, dass die Professionalisierung im Bereich der Produktion im Durchschnitt die Qualität des Destilats nicht verschlechtert haben sollte, eher das Gegenteil dürfte der Fall sein.

Die meisten Argumente der "Früher war der Whisky besser" Fraktion sehen die Gründe in der Fassauswahl.
Heute ist es so, dass Diageo beispielsweise ihre "Sherry Fässer" selber herstellen, es mit eigenem Sherry für 3 bis 9 Monaten befüllen und anschließend ihr Destilat einfüllen. (Info aus einem Interview mit Thomas Plaue, Master of Whisky bei Diageo) Dieses "Sherryfaß" wird meiner Meinung nach ganz andere Aromen an das Holz und später dem Whisky abgeben als dies früher der Fall war, wo der Sherry viel individueller und länger mit dem Faß interagieren konnte.
Des Weiteren werden beispielsweise bei Glendronach heute Sherry Whiskys nochmals in anderen Sherry Fässern gefinished, was zum Teil den extremen Sherry Einfluss auch bei jüngeren Abfüllungen erklärt. Dieses Vorgehen sorgt in den Augen einiger dazu, dass der Sherry heutzutage eher aufgesetzt und weniger verwoben mit dem Destilat daherkommt. Diese und viele andere Argumente, die in dieser Richtung gehen, fehlen mir ehrlich gesagt in Ihrer Betrachtung.

Gruß
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Excise Men
Toll finde ich auch die Steuerbeamten mit den Mützen und den Schlüsseln.
Klasse!
Was ein Spaß, danke dafür. Früher waren ein paar mehr Leute im ganzen Prozeß beschäftigt, wie man sehen kann, heute machen das alles ja nur noch eine Handvoll Leute. Toll, gerne mehr davon.

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