Ardbeg Supernova wird neu aufgelegt

Der torfigste aller Ardbegs kommt demnächst wieder als limitierte Committee-Abfüllung heraus

 

Mit dem Ardbeg Supernova hatte die Brennerei der Insel Islay schon mehrfach große Erfolge gefeiert. Erstmalig kam diese torfigste aller Ardbeg-Abfüllungen 2009 heraus, zuletzt wurde 2015 eine Ausgabe vorgestellt, mit der man den dreijährigen Aufenthalt einer Ardbeg-Probe auf der ISS feierte. Nun ist Ardbeg Supernova zurück, aber vermutlich nur für kurze Zeit, wie Mickey Heads, Distillery Manager der Islay Brennerei, in einer Pressemitteilung meint: „Diese unglaubliche Torf-Eruption des Supernovas macht diese Reihe beim Ardbeg Committee so beliebt. Supernova 2019 ist die fünfte Edition und wird sicher in kürzester Zeit vergriffen sein.“

In den normalen Handel kommt diese Ardbeg Supernova Abfüllung mit ihren stattlichen 53,8 % vol wohl leider nicht. Sie erscheint am 1.10.2019 zum Preis von 150 Euro als Committee-Abfüllung und ist somit jenen vorbehalten, die Mitglied des „Fanclubs“ der Brennerei sind. Rund 100.000 Mitglieder zählt dieses Committee bereits. Wie hoch die Auflage der neuen Ardbeg Supernova Abfüllung ist, verrät die Pressemitteilung nicht, aber dieser Ardbeg Whisky dürfte vermutlich wieder schnell vergriffen sein.

Offizielle Tastingnotes des Ardbeg Supernova 2019 Committee Release

Die Farbe: Helle Bronze

An der Nase: Wolken von schärferem Anis, Menthol und Eukalyptus werden von einem süßen Toffee-Duft umschlossen. Ein Hauch Pfefferminze, etwas Fenchel und ein entfernter, geheimnisvoller Duft von Kampferöl erscheinen. Mit etwas Wasser weitere Toffee-Noten mit trocken-erdigem Torf.

Am Gaumen:
Ein prickelnd-pfeffriges Mundgefühl führt zu einer regelrechten Eruption von intensiven, erdig-rauchigen Noten – mit einem Aromen-Nebel aus Lagerfeuer, Ruß, Raucheiche, Birkenteer und Menthol.

Im Nachhall:
Unglaublich lang, mit verschiedenen Schichten aus Weichtoffee, Anis, Eichen-Tannine, Gewürznelken und einer Brise bittersüßen, würzigen Sevilla-Orangen im Finish.

Bilder: Ardbeg