Bruichladdich Black Art 6.1 kommt

Der ungetorfte Whisky von Islay ist 26 Jahre alt und bietet Aromen tiefdunkler Früchte und Schokolade

Der Bruichladdich Black Art 6.1 ist nicht der erste dieser Serie, der unter der Federführung Adam Hannett herausgegeben wird. Das war der Black Art 5.1. Aber trotzdem ist dieser 6.1 etwas ganz Besonderes für ihn, erklärt Hannett in der aktuellen Pressemitteilung.

Von seiner ersten Woche in der Brennerei an, als Jim McEwan ihn anleitete und auf seine neue Aufgabe als sein Nachfolger vorbereitete, hatte Hannett mit den Fässern für diese Abfüllung zu tun. Ein Teil des Whiskys wurde damals in andere Fässer umgefüllt und ein wenig fühlt sich Hannett ganz persönlich mit diesen Fässern verbunden. Ihre Wege seien irgendwie parallel verlaufen meint der Chefbrenner von Bruichladdich. Wie er musste auch dieser Whisky in den Lagerhäusern lernen, sich entwickeln und eine spannende Reifungsphase durchlaufen, in der nicht feststand, in welche Richtung es gehen würde. Bis es dann soweit war und Adam Hannett sich daranmachte, die Fässer für diese Black Art 6.1 Abfüllung auszuwählen. Das sei es, was er am Whiskykomponieren liebe: „Es gibt keine festen Regeln, man folgt seinem Instinkt.“

Detaillierte Informationen zur Art der verwendeten Fässer gibt es nicht, dieses Geheimnis wird in der Black Art Serie streng gehütet. Aber es waren insgesamt 26 Jahre, die der Whisky für diese Abfüllung lagerte. „Bruichladdich Black Art 1990“ steht denn auch groß und unübersehbar auf den schwarzen Flaschen. Der Single Malt wurde mit 46,9% vol Fassstärke ungefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt. Black Art 6.1 ist auf 18.000 Flaschen limitiert

Die offiziellen Tasting Notes zum Black Art 6.1

Farbe: Polierte Walnuss

Duft: Eröffnet mit großer Tiefe und Fülle. Beim Schwenkendes Glases entfalten sich die Aromen und es tritt satte, schwarze, kohlige Eiche mit Brombeermarmelade, dunkler Schokolade, Rosinen, Pflaume, Holunderbeere und Apfel hervor. Süße Noten erscheinen in Form von Marzipan und Zitronenbaiser. Sie zeugen vom Zusammenspiel der Bruichladdich DNA mit den Fässern. Während sich der Whisky weiter entfaltet, steigen Zedernholz und brauner Zucker empor.

Geschmack: Eiche und Frucht verblüffen mit Fülle und Vitalität. Während sich der Whisky öffnet, gibt sich das sanfte Obstgartenaroma zu erkennen, das sich an wohlriechenden Vanillepudding anschmiegt. Mit dem nächsten Nippen offenbaren sich dunkle Früchte mit Datteln, Feigen und Rosinen sowie Schokolade, kandierter Ingwer und blumige rote Rosen. Diesem Dram lässt sich kein Stil zuordnen, denn er verändert sich ständig. Schicht um Schicht verschleiert dieser Whisky seine eigene Entstehungsgeschichte. Von seiner Klasse zeugen Honigwaben, weiche Frucht, Praline, Tabak, Kokosnuss und nicht zuletzt seine edle Beschaffenheit.

Nachklang: Schokolade, Aprikose, Ananas und klassische exotische Früchte dieses wohlgereiften Bruichladdich zeugen von der Qualität und Balance zwischen Eiche und Getreidebrand. Die Eiche ist Ausdruck seiner nunmehr mit braunem Zucker, Ingwer-Nuss-Keksen, Toffee und Orangenkaramell veredelten Qualität mit samtigem Tabak im Abgang.

Bild: Bruichladdich