Glenmorangie Allta: Neue Private Edition präsentiert

Ein eigener Wildhefestamm prägt die zehnte Ausgabe der besonderen Serie

Seit 10 Jahren bringt Glenmorangie regelmäßig eine Private Edition Abfüllung heraus, die den Highland Single Malt Whisky von einer außergewöhnlichen Seite zeigt. Die diesjährige 10. Private Edition trägt den Namen Allta, was im Schottisch-Gälischen soviel wie „wild“ bedeutet. Und natürlich gilt auch dieses Jahr wieder „nomen est omen“ – der Name bezieht sich auf den besonderen Charakterzug dieser Private Edition.

Glenmorangie Allta geprägt von eigenem wilden Hefestamm

Bei der Herstellung dieses Whiskys wurde ein Wildhefestamm verwendet, der unweit des Glenmorangie House auf der Glenmorangie-eigenen Cadboll Gerste wächst und dort von Dr. Bill Lumsden eingesammelt und anschließend kultiviert wurde. Während eigene, individuelle Hefestämme bei den amerikanischen Bourbonherstellern gang und gebe sind, verwenden schottische Whiskyhersteller herkömmliche zugekaufte Hefe. Glenmorangie verweist stolz darauf, die erste schottische Destillerie zu sein, die einen Whisky mit eigenem Hefestamm hergestellt hat.

Glenmorangie Allta reifte in Ex-Bourbonfässern, worunter sich zahlreiche Second-Fill-Fässer befanden, um dem fruchtigen Charakter des Whiskys Raum zu geben. Abgefüllt wurde der Glenmorangie Allta mit 51,2% vol. Heute ist in London die offizielle Vorstellung, in Kürze kann diese Abfüllung auch im Online-Shop von Whisky.de bestellt werden.

An der Nase: Abgerundet, mit etwas Biskuit und leichten, floralen Noten, Duft von gebackenem Brot entsteht neben Vanille, Rosinen und Mandarinen.

Am Gaumen: Knackige Zitrusfrucht begleitet von Aromen wie von Karamellbonbons, cremiger Vanille, Orangensirup und etwas Hefe. Dann sanfte Minze und ein Anflug süßen Chilis.

Im Nachhall: Lang und erdig mit einem Hauch von bitter-süßer Orange und Pfefferminze.

Glenmorangie Allta folgt Spios, Bacalta und Milsean

Der Glenmorangie Allta folgt der letztjährigen Private-Edition-Abfüllung Glenmorangie Spìos nach, der in amerikanischen Ex-Rye-Fässern lagerte und daher mit einem sehr würzigen Charakter aufwartete. 2017 hatte der Bacalta seinen Auftritt gehabt, der seine süß-fruchtigen Aromen einem Finish in sonnenverwöhnten Madeira Fässern verdankte, 2016 der cremig-süße Glenmorangie Milsean mit Finish in stark getoasteten portugiesischen Rotweinfässern. Dieses Jahr ist es also keine spezielle Fasslagerung, sondern erstmalig die Variation der Hefe, die der Private Edition ihren aromatischen Stempel aufdrückte.

Bilder: Moet Hennessy