Glenmorangie setzt ersten Spatenstich zur Erweiterung der Destillerie

Ein neues Brennhaus mit zwei weiteren Brennblasen entsteht in der Destillerie in Tain

Glenmorangie reiht sich in den Kreis der Whiskybrennereien ein, die auf Grund der starken internationalen Nachfrage nach Single Malts die Kapazität erhöhen. Da eine Produktionserweiterung mit dem derzeitigen Equipment aber nicht möglich ist, da man bereits an den Höchstgrenzen angelangt ist, plant Glenmorangie einen Erweiterungsbau. Im März wurde bereits die Baugenehmigung erteilt, nun informiert eine aktuelle Pressemitteilung über den erfolgten ersten Spatenstich, der symbolisch den Startschuss für den Baubeginn gab.

Zentral auf dem Gelände der Brennerei wird ein neues Brennhaus entstehen, das nicht nur zwei Brennblasen, sondern auch Mashtun und Washbacks beheimaten wird. Es wird nach der Fertigstellung parallel zur bisherigen Brennerei betrieben werden. Selbstverständlich werden dabei die Produktionsparameter denen im alten Stillhouse angepasst um die gewohnte Qualität der Glenmorangie Single Malts gewährleisten zu können. Sprich: Auch diese Brennblasen werden schlank und hoch sein – die Höchsten in Schottland. Der Betrieb der Brennerei wird während der Bauphase wie gewohnt weitergehen und auch die Besuchsmöglichkeit und das Angebot von Besichtigungstouren wird nicht eingeschränkt werden, sichert man in der Pressemitteilung zu. Im kommenden Jahr soll die Erweiterung dann fertig gestellt werden und das neue Stillhouse in Produktion gehen.

2018 ist übrigens auch aus einem anderen Grund ein denkwürdiges Jahr für die Highland-Destillerie in Tain: Man feiert das 175-jährige Bestehen der Glenmorangie Destillerie. So freuten sich Philippe Schaus, CEO der Muttergesellschaft Moët Hennessy und Marc Höllinger, CEO der Glenmorangie Company, ganz besonders, diesen ersten Spatenstich gemeinsam mit Mike Horner (Blyth+Blyth Bauingenieure) durchführen zu können (im Bild von links nach rechts).

Bild: Moet Hennessy