Glenrothes studiert Einfluss von Musik beim Whiskygenuss

Spezielle Tastings im Juli angesetzt

Beeinflusst es den Geschmack eines Whiskys, wenn man beim Genuss swingenden Jazzklängen lauscht? Kann man Musik also förmlich „schmecken“? Solchen sogenannten crossmodalen Interaktionen möchte Glenrothes im Juli mit einer Reihe von Whiskytastings nachgehen. Im angesagten Londoner Jazzkeller Kansas Smitty’s wird am 6., 13., 20. und 27. Juli 2016 Gelegenheit sein, drei Vintage Abfüllungen von Glenrothes zu probieren, während Ohren und Gemüt von verschiedenen Klängen berieselt werden.

Wenn Musik und Whisky sich verbinden

Angeregt zu dieser Musik-Whisky-Studie wurde Glenrothes durch eine Reihe von Artikeln im open access Magazin Biomed Central, das übrigens seit 2008 zur deutschen Springer Verlagsgruppe gehört. Diese Beiträge beschäftigen sich mit crossmodalen Aspekten im Bereich Musik und Wein und zeigen erstaunliche Auswirkungen auf. Amanda Baxter von Berry Bros&Rud meinte, man habe gesehen, dass Tonhöhen, Tempo und Melodie erkennbare Auswirkungen darauf gehabt hätten, wie Teilnehmer von Studien den Geschmack von Wein empfanden. Aber niemand habe das bisher in Bezug auf Spirituosen untersucht.

Jazz meets Single Malt

Für die Zusammenstellung der Musik zeichnet Giacomo Smith verantwortlich, einer der acht Gründungsväter des Kansas Smitty‘s und selbst Saxophonist und Klarinettist in der hauseigenen Jazzband. Ursprünglich in Italien geboren, wuchs Smith im US Staat New York auf und entdeckte dort früh seine Leidenschaft für den Jazz. Die nahm er mit, als er nach London ging und dort mit anderen zusammen erst eine Jazzband und dann die Bar Kansas Smitty’s gründete. Amerikanischer Jazz und schottischer Glenrothes Single Malt Whisky – mal schauen, pardon: hören, wie diese Verbindung schmeckt.