Parker’s Heritage Collection Edition 2018 vorgestellt

Ein Finish in Orange Curacao Fässern prägt diesen besonderen Bourbon

Sie ist eine der meistbeachteten Bourbon Reihen, deren neueste Abfüllung alljährlich mit Spannung erwartet wird: Die Parker’s Heritage Collection der Heaven Hill Distillery begeistert die Whiskey Fans bereits seit 12 Jahren. Jetzt wurde die Abfüllung 2018 angekündigt, bei der es sich zum zweiten Mal seit Start der Serie um einen gefinishten Bourbon handelt. Für die fünfte Edition hatte sich Heaven Hill 2011 für ein Cognac Finish entschieden und auch jetzt gibt es wieder einen französischen Einfluss zu verzeichnen: Die Parker’s Heritage Collection Edition 2018 erfuhr eine Nachlagerung in Fässern, die zuvor französischen Orange Curacao Likör enthielten.

Vier Monate Finish in Fässern, die von französischem Likör beeinflusst wurden

Sieben bis acht Jahre lagerte der Kentucky Straight Bourbon Whiskey in frischer amerikanischer Weißeiche. Diese Fässer durften an bevorzugter Stelle in den oberen Etagen des Rickhouse Q lagern. Vier Monate Nachreifung in ehemaligen Orange Curacao Fässern schlossen sich an, bevor der Bourbon mit 55% vol abgefüllt wurde und nun in den USA auf den Markt kommt.

Benannt ist die Parker’s Heritage Collection nach Parker Beam, dem langjährigen Master Distiller von Heaven Hill. Im Jahr 2010 erhielt er die Diagnose ALS und verstarb 2017 an den Folgen dieser nicht heilbaren Erkrankung des motorischen Nervensystems. Ein Teil des Erlöses der Parker’s Heritage Collection wird seit 2013 für die ALS Forschung gestiftet, mittlerweile mehr als eine Million Dollar. Auch mit der diesjährigen Orange Curacao Finish Edition wird Heaven Hill wieder den Kampf gegen ALS unterstützen.

Ein Vermächtnis von Parker Beam

Der Whiskey für die diesjährige Parker’s Heritage Collection Barrel Finished wurde noch unter der Leitung von Parker Beam destilliert. Der neue Master Distiller Denny Potter drückte der Edition durch die Fassauswahl seinen persönlichen Stempel auf. Auf einen Bestand von 1,4 Millionen Fässern mit Whiskey konnte er dabei zurückgreifen. Sie lagern in 56 Lagerhäusern in den Countys Nelson und Jefferson. Doch die besonderen Fässer, die für Sondereditionen bestimmt sind, befinden sich zum großen Teil im Rickhouse Q und reifen dort ganz oben in den obersten Etagen, in denen die Temperaturunterschiede besonders groß sind. Für das Finish wurde wieder, wie bereits bei der Edition 2011, auf die Zusammenarbeit mit dem Cognac Master Blender Alain Royer von der Renaud Cointreau Group gesetzt.

Foto: Heaven Hill Distillery