Schottische Whiskyindustrie reduziert deutlich den Verbrauch fossiler Brennstoffe

Die Scotch Whisky Association zieht eine positive Bilanz: Das Ziel für 2020 den Umgang mit Energien betreffend wurde bereits jetzt erreicht

Die Herstellung von Whisky verbraucht Energie und natürliche Ressourcen. 2009 stellte die Scotch Whisky Association eine Umweltstrategie vor, in der sich der Wirtschaftsverband zum Ziel setzt, umweltschonender und nachhaltiger zu produzieren. Die SWA formuliert darin verschiedene Ziele, die bis 2020 erreicht sein sollen und gab jetzt in einem Bericht mit dem Titel „Environmental Strategy 2018“ bekannt, dass einige davon bereits vorzeitig erfüllt wurden.

Den Anteil von sogenannter „grüner Energie“ im Energieverbrauch des gesamten Bereichs der Whiskyindustrie bis 2020 um 20 Prozent zu erhöhen, ist einer der Hauptpunkte der Liste mit den angestrebten Zielen – dieses Ziel wurde bereits jetzt erreicht. Fossile Rohstoffe werden bei der Energieversorgung zunehmend von nachhaltigen abgelöst; 2008 hatte der Anteil grüner Energie noch 3 Prozent betragen, jetzt liegt er deutlich über 20 Prozent.

Um 22 Prozent reduziert wurde hingegen in dieser Zeit die Emission von Treibhausgasen. Während die Whiskyindustrie mit 4,37 Milliarden Pfund etwa 20 Prozent des gesamten Exports des UK abdeckt, ist sie nur mit 10,7 Prozent am Energieverbrauch beteiligt. 40 Prozent des Verpackungsmaterials sollen bis 2020 aus dem Recycling stammen – bereits 2016 seien es 44 Prozent gewesen. Große Fortschritte vermeldet die SWA auch hinsichtlich der Reduktion des Wasserverbrauches: Seit 2012 sei er um 29 Prozent gefallen.

Den Bericht der Scotch Whisky Association finden Sie auf der SWA Homepage; dort wird auch der komplette Wortlaut als pdf zum Download angeboten.

Bild: Gordon Brown/Commons-Wikimedia.org