The Glenlivet demnächst in neuem Design

Der schottische Single Malt Whisky will sich moderner, frischer und jünger geben

 

Hin und wieder eine Änderung des Designs, um sich dem Zeitgeschmack anzupassen und neue Zielgruppen anzusprechen – auch in der Whiskyindustrie ist das üblich. Pernod Ricard verkündete jetzt ein ebensolches Re-Design, das sowohl die Labels der Flaschen als auch die Verpackung betrifft. Ab Oktober werden die neuen Glenlivet Flaschen im deutschen Handel auftauchen und ein neues Bild im Regal bieten. Als „moderner, frischer, jünger“ beschreibt Pernod Ricard das neue Erscheinungsbild und will damit laut Pressemitteilung „vor allem einer neuen Generation von Whisky-Konsumenten den Einstieg in die Genuss-Welt und die Kategorie Whisky erleichtern“.

Durchgehend glasklar

Die Flaschenform der Abfüllungen wird unverändert beibehalten. Der Glenlivet 12 Jahre, 15 Jahre und Founder’s Reserve zeigen sich ja seit einer ganzen Weile schon in der verjüngenden Form mit dem etwas ausgestellten Flaschenfuß, der Glenlivet 18 bleibt nach wie vor bei der verjüngenden, nicht ausgestellten Form. Durchgehend alle Editionen der Standardrange werden künftig in Klarglasflaschen abgefüllt, so dass wir uns also vom klassischen Grün des Glenlivet 12 Jahre verabschieden müssen.

Jedem Glenlivet die eigene Farbe

Jeder Abfüllung ist eine spezielle Farbe zugeordnet, die sich sowohl bei der Flaschenkapsel, dem unteren Teil des Flaschenetiketts und der Farbe der Flaschenbox wiederfindet. Dabei macht Pernod den Glenlivet 12 Jahre – Fans zumindest das Zugeständnis, dem Klassiker die Farbe Grün zu lassen, wenn auch nicht im dunklen Flaschengrün, sondern in kräftigerem, etwas helleren Farbton. Ein neues und augenfälliges Element auf den Labels und den Verpackungen ist ein aufgedrucktes Emblem mit dem Konterfei des Glenlivet-Gründers George Smith. Beim Founders Reserve ist es farblich eingepasst, bei den anderen drei Abfüllungen in Gold gehalten.

Nur das Äußere ändert sich, nicht der Whisky

Wie auch beim bevorstehenden Re-Design von Glenfiddich, über das wir kürzlich hier berichteten, wird auch die Überarbeitung bei Glenlivet lediglich das Äußere, aber nicht den Inhalt betreffen: An den Whiskys selbst wird sich laut Information von Pernod Ricard nichts ändern.

 

Bild: Pernod Ricard