Was kann man tun für die Umwelt?

Was kann man tun, um möglichst für Nachhaltigkeit, Schutz und Wiederaufbau unserer anspruchsvollen Mutter Natur zu sorgen? Wie können wir als Individuen einen angemessenen Beitrag leisten? Wo fängt man da am besten an?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich bereits viele Unternehmen und Konzerne und auch in der Whiskybranche ist der „Go-Green“ Trend bereits seit ein paar Jahren angekommen. Das Wasser des Lebens beschäftigt die Menschheit schon seit 1494, als Whisky das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Seit jeher hat sich über Jahrtausende hinweg einiges verändert, sowohl in der Beschaffung als auch in der Herstellung. Wir haben bei einigen Brennereien und Produzenten nachgeforscht und die Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Whiskybranche unter die Lupe genommen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Glengoyne
  2. Fettercairn
  3. Nc'nean
  4. GlenWyvis
  5. Maker's Mark
  6. Brown Forman
  7. Honorable Mentions
  8. Was macht Whisky.de für die Umwelt?

Glengoyne

Bekanntlich wird bei Glengoyne die schottische Gemütlichkeit zelebriert. Wer die Whisky-Spezialisten aus der Nähe von Glasgow kennt, weiß dass in deren Stills die langsamste Destillation in der gesamten Branche stattfindet. Nämlich mit 5 Litern anstatt 20 Litern pro Minute und auch die vorangestellte Fermentation ist mit 56 Std. etwas länger als bei anderen Whiskyproduzenten (ab 48 Std). Der Brennerei, aufgrund einer langsamen Fermentation oder Destillation zu unterstellen, dass sie bei den Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ebenso langsam sei, wäre jedoch ein Fehler und Irrtum: Glengoyne gehört zu den nachhaltigsten Whiskyproduzenten weltweit und verfügt über ihr eigens angelegtes Biotop, welches die Destillerie umgibt.

Seit 2011 ist Glengoyne exklusiver Partner des Wildfowl and Wetlands Trust (WWT) und trägt dazu bei, die Sumpf- und Feuchtgebiete mehr in den Fokus der Umweltpolitik zu rücken. Das Wasser für die Produktion stammt nicht– wie vielleicht vermutet – aus dem reinen und klaren Fluss, der als Wasserfall an der Brennerei vorbeifließt, sondern entspringt einer Bergquelle. Da das Wasser aus dem Fluss für die Produktionsmenge nicht ausreichen würde, wird es lediglich zum Kühlen der Destillationsanlage verwendet. Glengoyne ist die erste Destillerie, die eine eigene Aufbereitungsanlage für Feuchtgebiete eingeführt hat, welche 100 % der flüssigen Abfälle der Brennerei aufbereitet und gereinigt in die Natur zurückführt. Die bei der Produktion verbrauchte Flüssigkeit bahnt sich ihren Weg durch zwölf Sammelbecken, die mit dichtem Schilf bewachsen sind. Das Schilf verlangsamt den Fluss des vorgeklärten Abwassers und entfernt alles, was das empfindliche Gleichgewicht des lokalen Bachlaufs sowie der umliegenden Flora und Fauna beeinträchtigen könnte. Das durch diesen Prozess gereinigte Wasser ist dann sauber genug und wird in den kleinen Bach zurückgeführt, der sich seinen Weg in den Fluss Blane Water bahnt und weiter bis zum Loch Lomond windet.

So wird weniger Müll produziert, weniger Energie benötigt und mehr von der Natur erhalten. Die Feuchtgebiete reduzieren den Abfall der Brennerei um 25%. Seit der Einführung der ökologischen Kläranlage und ihren insgesamt zwölf Parzellen sind über 14.500 Pflanzen aus 20 verschiedenen Sorten herangewachsen, die Heimat und Schutz für viele Insekten und Wildtiere bieten. Wie die Wildgänse nutzt auch die Destillerie die Windkraft: Von Wind angetriebene Generatoren sorgen für Strom und seit 2022 wird auch Solarenergie genutzt, um 100% der benötigten Energie selbst zu erzeugen.

Abfüllungen der Brennerei

Glengoyne 10 Jahre
Glengoyne 10 Jahre
(94)
0,7 Liter 40 % vol
35,90 EUR
Glengoyne 12 Jahre
Glengoyne 12 Jahre
(81)
0,7 Liter 43 % vol
41,90 EUR
Glengoyne 18 Jahre
Glengoyne 18 Jahre
(128)
0,7 Liter 43 % vol
128,50 EUR
Glengoyne 21 Jahre
Glengoyne 21 Jahre
(58)
0,7 Liter 43 % vol
188,00 EUR

Fettercairn

Whyte & Mackay stellte im Juni 2022 den Fettercairn 200 Club vor. Ziel der von Fettercairn ins Leben gerufenen Partnerschaft ist es, 100% der dort verarbeiteten Gerste von lediglich 200 Farmern in einem Radius von 50 Meilen um die Produktionsstätte herum zu beziehen. Damit soll der gesamte Rohstoff für Fettercairn Single Malt Whisky lokal angebaut werden.

Die kurzen Transportwege sind dabei ideal, denn sie stärken nicht nur die lokale Landwirtschaft, sondern schonen gleichzeitig die Umwelt. Die Initiative wurde gemeinsam mit der Mälzerei Bairds Malt ins Leben gerufen, damit die, auf die nächsten 100 Jahre ausgelegte Strategie, die Produktion von Single Origin Single Malt Whisky langfristig für diese und viele nachfolgende Generationen ermöglicht werden kann.

Ein Ziel der Partnerschaft ist auch eine engere Zusammenarbeit, die mehr Innovation und Austausch zwischen den Landwirten und den Produzenten ermöglicht. Stewart Walker, der Destillerie Manager betont, dass durch die Nähe von Farmern und Brennerei zum einen die lokale Gemeinschaft gestärkt wird und zum anderen eine bestmögliche Qualität der Gerste gewährleistet wird. Das Dorf Fettercairn liegt in einer Gegend, die auch als „der Garten von Schottland“ bezeichnet wird, denn dort herrschen ideale Anbaubedingungen durch fruchtbaren Boden und bestens geeignetes Klima.

Durch den Fettercairn 200 Club untermauert die Destillerie ihr ambitioniertes Streben nach ressourcenschonender Whiskyproduktion. Bereits im letzten Jahr wurde der Fettercairn Forrest vorgestellt, ein Projekt zur Wiederaufforstung schottischer Eichen unmittelbar neben der Destillerie. Auf dem Gelände rund um die Whisky Produktion, am Fuße der Cairngorm Mountains, wurden über 13.000 Setzlinge gepflanzt. Damit kann langfristig schottische Eiche aus nachhaltigem Anbau auf dem Landsitz ‘Fasque Estate‘ in Schottland für die Whisky Produktion verwendet werden. Auch im erst kürzlich wieder geöffneten Besucherzentrum der Brennerei kommt man um das ein andere Dram und einen Vortrag zu den Nachhaltigkeitsinitiativen von Fettercairn nicht herum.

Abfüllungen der Brennerei

Fettercairn 12 Jahre
Fettercairn 12 Jahre
(41)
0,7 Liter 40 % vol
39,90 EUR
Fettercairn 22 Jahre
Fettercairn 22 Jahre
(6)
0,7 Liter 47 % vol
198,00 EUR
Fettercairn 28 Jahre
Fettercairn 28 Jahre
(1)
0,7 Liter 42 % vol
548,00 EUR

Nc'nean

Mit gutem Beispiel geht auch die erst 2017 gegründete, junge Brennerei Nc’nean an die Themen Ressoucenschonung und Umweltschutz heran. Sie bezeichnet sich im Übrigen auch als Schottlands erste Bio-Whisky-Brennerei. Ganz im Sinne von Neachneohain, der Sage nach eine Beschützerin der Natur, verwendet die Brennerei zu 100% Bio-Gerste und ihr eigenes, reines Quellwasser.

Dank Net Zero Verfahren wird komplett mit regenerativer Energie produziert. Was ist Net Zero? Net Zero bedeutet, dass die Brennerei weniger Emissionen bei der Herstellung Ihres Whiskys erzeugt, als die, die durch die Produktion aus der Atmosphäre entnommen wurden, was sich die Brennerei nachweislich von Environmental Strategies Limited zertifizieren ließ. Zudem wird nach dem Müllvermeidungs-Prinzip gearbeitet. Die Überreste der Gerste werden an die Kühe der Farm verfüttert und auch die Flaschen bestehen aus 100% recyclebaren Materialien. Doch damit nicht genug: Beide Kupferbrennblasen werden ausschließlich von einem Biomassekessel mit Holzhackschnitzeln aus dem heimischen Wald beheizt. Alle dafür gefällten Bäume werden neu gepflanzt und so beteiligt sich die Brennerei an der Wiederaufforstung des Waldes.

Hinzu kommt, dass Nc’nean ihren Strom von Engie, einem globalen Anbieter von kohlenstoffarmer Energie bezieht, der sich dafür einsetzt, den Übergang zu einer kohlenstoff-neutralen Welt zu beschleunigen. Zusammen mit allen Emissionen, die mit der Lieferkette verbunden sind, beträgt der gesamte CO2-Fußabdruck von der Brennerei für ein ganzes Jahr weniger als ein Hin- und Rückflug von London nach New York.

Abfüllungen der Brennerei

Nc’nean Organic Batch 15
Nc’nean Organic Batch 15
(7)
0,7 Liter 46 % vol
59,90 EUR
Nc’nean Huntress 3J-2018/2022
Nc’nean Huntress 3J-2018/2022
(1)
0,7 Liter 48,5 % vol
148,50 EUR
Nc’nean Botanical Spirit
Nc’nean Botanical Spirit
(4)
0,5 Liter 40 % vol
31,90 EUR

GlenWyvis

Der Name GlenWyvis ist ein Zusammenschluss der verschollenen Destillerienamen Ben Wyvis und Glenskiach, die beide 1926 geschlossen wurden. Am 16. April 2016 startete GlenWyvis seine erste Crowdfunding-Kampagne – ihr Ziel war es, 1,5 Millionen britische Pfund durch Spendengelder zu erreichen, aber tatsächlich wurden dann 2,6 Millionen Pfund gesammelt. Die Bauarbeiten begannen im Januar 2017 und wurden im November desselben Jahres abgeschlossen.

GlenWyvis mit Sitz in Dingwall in den schottischen Highlands ist die weltweit erste zu 100 % in Gemeinschaftsbesitz befindliche Whiskybrennerei mit über 3.000 Aktionären aus der Region Dingwall und der ganzen Welt. Die Brennerei zeichnet sich aber auch dadurch aus, dass sie vollständig mit grüner Energie betrieben wird. Sie befindet sich auf Ackerland, das John Mckenzie, dem Gründer und Geschäftsführer von GlenWvyis, gehört. Die Farm hat zuvor in regenerative Energiesysteme investiert, die nun zwischen der Brennerei und der Farm im Austausch für Treber geteilt werden. Treber ist ein Nebenprodukt des Maischprozesses und wird zur Fütterung der Rinder auf der Farm verwendet.

Darüber hinaus verfügt GlenWyvis über einen eigenen Biomassekessel, um die Destillierapparate mit Dampf zu versorgen. Auf dem Gelände gibt es drei verschiedene Solaranlagen. Zwei auf dem Dach des Viehstalls und eines auf dem Boden. Zusammen haben sie eine Leistung von 40kW. Auf dem Dach des GlenWyvis-Bürogebäudes sorgt eine 3-kW-Solar-Thermieanlage für Warmwasserbereitung und ein 12-kW-Staudamm, der 2010 auf der Farm installiert wurde, befindet sich am Zusammenfluss des Tulloch Spring und des Dochcarty Burn (der vom Fluss Skiach gespeist wird).

Das GlenWyvis-Büro erhält seine Wärme derzeit von einem 30-kW-Block-Biomassekessel. Der Dampf zum Beheizen der Destillierapparate wird durch den eigenen 500-kW-Biomassekessel der Destillerie bereitgestellt, der mit Hackschnitzeln betrieben wird. Eine 11kW Windkraftanlage befindet sich auf der Farm und als Firmenwagen von GlenWyvis fungiert ein EREV (Extended Range Electric Vehicle), das vor Ort aufgeladen werden kann und mit einer vollen Ladung 50 Meilen zurücklegt.

Die Brennerei sucht immer wieder nach neuen Energiealternativen, um ihre Umweltfreundlichkeit weiter zu verbessern. Der gesamte Strom aus Wind, Wasser und Sonne wird in das System der Farm eingespeist, wo er gemischt und gemessen wird, bevor er in die Brennerei gelangt. Überschüssig erzeugter Strom wird in das lokale Netz eingespeist.

Abfüllungen der Brennerei

GlenWyvis /2022
GlenWyvis /2022
(4)
0,7 Liter 46,5 % vol
69,90 EUR

Maker's Mark

Auch Maker’s Mark engagiert sich nachweislich für die Umwelt und die Nachhaltigkeit. Unter dem Statement „Make Your Mark. Leave no trace“ werden bei der Destillerie aus Kentucky in den USA alle Abfälle wiederverwendet oder recycelt. Zum Beispiel werden gebrauchte Flaschen pulverisiert und als Sand für Wanderwege auf dem Brennereigelände der Star Hill Farm genutzt. Darüber hinaus hat Maker‘s Mark das weltweit größte Forschungslabor für Weißeichen erschaffen, um die Quelle aller Bourbonfässer für viele nachfolgende Generationen von Destillateuren zu erhalten und im traditionellen “Dry house” wird der nach dem Maischen entstandene Treber getrocknet und anschließend nicht nur an die benachbarten Landwirte weitergegeben. Der Treber kann nach dem Trocknen in drei weitere Bundesstaaten als Viehfutter verkauft werden.

Die Brennerei erlangte als erste große Brennerei der Welt eine B-Corp Zertifizierung, was das Unternehmen als besonders nachhaltig und auch klimafreundlich ausweist. Ein absoluter Meilenstein in der Geschichte der Bourbon Whiskey Unternehmen, zumal für ein solches Zertifikat strikte Auflagen eingehalten werden müssen und Maker’s Mark hierfür hohe Standards in Bezug auf soziale und ökologische Leistung, Rechenschaftspflicht und Transparenz erfüllen musste.

Die Destillerie ist eine der führenden in der Spirituosenbranche, auch was das Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz betrifft. Sie implementiert innovative Programme auf dem riesigen Grundstück der Brennerei, um die natürlichen Ressourcen zu erhalten, die für die Herstellung des Maker’s Mark Bourbons benötigt werden um den Whisky sowie den Prozess der Herstellung zu verbessern. Zu diesen Initiativen gehören eine brennereiweite Zero-Deponie-Initiative; ein Recyclingprogramm vor Ort, welches das erste in Marion County und für Gemeindemitglieder zugänglich ist, damit sich diese auch daran beteiligen können; die Einrichtung eines natürlichen Wasserschutzgebiets zum Schutz der Wasserscheide, welche das Gelände der Star Hill Farm umgeben und die Implementierung einer Solaranlage, die den weitläufigen Lagerkomplex von Maker's Mark mit Strom versorgt.

Darüber hinaus engagiert sich Maker’s Mark mit Investments in die regionale Kulturbranche, was gerade in den jüngst vergangenen Tagen des weltweiten Lockdowns eine sehr willkommene Hilfestellung für Gastronomen, freischaffende Künstler, Musiker und Veranstalter in Kentucky war.

Abfüllungen der Brennerei

Maker's Mark
Maker's Mark
(356)
0,7 Liter 45 % vol
21,99 EUR
Maker's Mark mit Shaker
Maker's Mark mit Shaker
(356)
0,7 Liter 45 % vol
22,99 EUR
Maker's Mark
Maker's Mark
(356)
1 Liter 45 % vol
31,90 EUR
Maker's Mark 46
Maker's Mark 46
(44)
0,7 Liter 47 % vol
39,90 EUR
Maker's Mark Wood Finishing /2020
Maker's Mark Wood Finishing /2020
(4)
0,7 Liter 55,4 % vol
178,00 EUR

Brown Forman (Jack Daniel's)

Der Hersteller renommierter Whiskymarken (darunter Jack Daniel’s, Old Forester, Woodford, Glendronach, Benriach und Glenglassaugh) sowie Gin und Wodka Brands verfolgt den Netto-Null Ansatz für die Treibhausgasemissionen der weltweiten Produktionsstätten und Lieferketten. Ein ehrgeiziges Ziel, das bis 2045 erreicht werden soll. Brown-Forman fühlt sich in die Pflicht genommen, nachhaltiger, umweltschonender und zukunftsorientierter zu produzieren und zu arbeiten. Bis 2030 möchte das Unternehmen die Treibhausgase um die Hälfte reduzieren, indem 100% der Stromversorgung aus regenerativer Elektrizität gewonnen wird.

So wurde 2021 beispielsweise auf Wind- und Solarenergie in Lynchburg bei Jack Daniel‘s umgerüstet. Im Jahr 2020 wurde das Unternehmen bereits in den Top-100 der US-Umweltschutzbehörde der größten Ökostromverbraucher gelistet. Die Bäume, die bei Jack Daniel’s zur Herstellung der Fässer benötigt werden, werden teilweise erst nach 60 Jahren gefällt und dann zu Fässern weiterverarbeitet. Hat ein Fass ausgedient, so wird es (je nach Zustand) weiterverkauft, in seine Einzelteile zerlegt oder gleich komplett recycelt. Aus alten und für die Lagerung von Rohbrand ungeeigneten Fässern werden beispielsweise Möbel gefertigt. Aber nicht nur die Fässer finden ihren Weg zur Weiterverwertung, auch die Glasflaschen sind zu 100% recyclebar und werden zu neuen Flaschen für neuen Whiskey.

100% der Getreidereste werden in Lynchburg an lokale Landwirtschaftsbetriebe weiterverkauft, wovon 60% an Tiere weiterverfüttert werden. Die Rinder aus dem Moore County gelten als die gesündesten und robustesten Tiere in ganz Tennessee.

Bei Brown-Forman werden außerdem die Mitarbeiter involviert und tragen aktiv zum Umweltschutz bei. Arbeitsplätze sind mit einem „Dumpster-Dive“ ausgestattet, einer Röhre, die zu einer Sammelstelle auf der darunter liegenden Ebene führt. Dort wird das Abfallmaterial täglich sortiert und der Müll aus dem Büro und der übrige Abfall aus den Brennereien nach Plastik, Papier, Glas und Holz getrennt. Wenn die Prozedur vollendet ist, wird entschieden, was wiederverwendbar ist, was recycelt wird und an anderer Stelle wieder zum Einsatz kommt und was tatsächlich entsorgt werden muss. Dadurch erhielten auch die Mitarbeiter einen entsprechenden Denkanstoß. So kam es, dass die Belegschaft selbst deutlich weniger Abfall produzierte. Beispielsweise wird immer mehr auf den morgendlichen Karamell-Vanille-Frappé-Iced-Coffee aus dem Einmal-Trinkbecher oder auf das in Plastik gepackte Sushi zum Lunch verzichtet.

Abfüllungen der Brennerei

Außerdem erwähnenswert

Auch andere Brennereien widmen sich immer mehr den Themen Umweltschutz und nachhaltige Produktion. Dabei setzen sie auf innovative Ideen, die anschließend ausgearbeitet, genau berechnet und forciert werden. Einfach einen Schalter umlegen, ist für viele Brennereien, die oft schon seit Jahrhunderten Ihre Traditionen und Erfahrungen fortführen nicht ganz einfach. Sie tasten sich immer weiter in der Materie vor und kreieren zunächst kleinere Projekte, um Ihre Ressourcen zu schonen und um der Umwelt gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

Bowmore beheizt mit den Abwässern des Herstellungsprozesses zum Beispiel das örtliche Schwimmbad, Raasay baut die Gerste für Ihren Whisky ausschließlich in Zusammenarbeit mit den benachbarten Landwirten auf der Insel an und die Amerikaner von Buffalo Trace haben sich mit der University of Kentucky zur Förderung langfristiger Nachhaltigkeit von Weißeichen zusammengeschlossen. Glenmorangie forstet Austernriffe wieder auf, betreibt ein eigenes Biomasse-Kraftwerk zur Aufbereitung des für die Whiskyherstellung benötigten Wassers und brachte 2020 sogar eine Abfüllung ganz ohne Umverpackung heraus. Bei Bruichladdich setzt man sich mit dem nachhaltigen Anbau von Gerste und Torf auseinander und in der Welt des Gins von Canaima dreht sich alles um die Wiederaufforstung von Wäldern im Amazonas unter Berücksichtigung der dort lebenden indigenen Bevölkerung.

Es steckt noch deutlich mehr hinter vielen Brennereien was den Naturschutz, die Nachhaltigkeit oder die ressourcenschonende Produktion betrifft, die wir (noch) nicht genannt haben, aber das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wenn Sie Ihre Neugier weiter stillen möchten, empfehlen wir Ihnen, die Webseiten Ihres Lieblingswhiskys zu besuchen, denn die Brennereien und Unternehmen, die wirklich einen nicht von der Hand zuweisenden Beitrag zur Umweltförderung leisten, verstecken Ihr Engagement nicht vor der Öffentlichkeit. Es ist einiges auf deren Internetseiten zu finden und nachzulesen aber auch auf der regelmäßig mit Verkostungsvideos und Brennereitouren von Whisky.de bespielten Videoplattform gibt es vieles über das Engagement der Whiskyunternehmen zu entdecken.

Was macht Whisky.de für die Umwelt? 

Auch wir als Online Versandhändler tragen an verschiedenen Stellen zum Umweltschutz bei. Energieeinsparung und Umweltschutz sehen wir als unsere Pflicht an, weshalb wir stetig daran arbeiten, uns weiter zu verbessern. Als hohes Ziel setzen wir uns hier: 100%ige CO2-Neutralität.

Dass das Betreiben von Webservern (zur Bereitstellung von z.B. Online-Shops) im Normalfall nicht ohne CO2-Austoß möglich ist, ist allgemein bekannt. Daher arbeiten wir mit einem Anbieter zusammen, der uns einen CO2-Neutralen und zu 100% mit erneuerbaren Energien betriebenen Internet-Server zur Verfügung stellt. Auch die gesamte Stromversorgung bei Whisky.de stammt aus regenerativen Quellen.

Um unseren Versandhandel zu kompensieren und Ressourcen zu schonen, nutzen wir das GOGREEN Programm der Deutschen Post (übrigens ohne Aufpreis für Sie als unsere Kunden). Der beliebte Whisky.de Katalog wird ausschließlich aus recycelten Materialien und aus nachwachsenden Bäumen hergestellt.

Erfahren Sie alle Details zu unseren Maßnahmen in unserem Bereich Umweltschutz.