Imperial

Imperial liegt in der Nähe der Aberlour Brennerei in der schottischen Speyside. Seit dem Jahr 2000 ist die Destillerie geschlossen.

Informationen über die Brennerei
85 Flaschen
Schottland, Speyside
-3.302256 57.454744
Geschlossen
Pernod Ricard
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 35 Beschreibungen
i
Aroma
Gewürze:
Früchte:
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Sherry:
Pfirsich:
Rauch:
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Gras:
Heide:
Dunkle Schokolade:
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Pfeffer:
Honig:
Mandeln:
Tropische Früchte:
Herb:
Geschmack
Früchte:
Süße:
Gewürze:
Eiche:
Pfeffer:
Apfel:
Banane:
Vanille:
Nüsse:
Honig:
Schokolade:
Grüner Apfel:
Malz:
Rauch:
Karamell:
Pfirsich:
Kräuter:
Sherry:
Ananas:
Gras:
Gerste:
Haselnüsse:
Weizen:
Öl:
Grapefruit:
Alkohol:
Anis:
Minze:
Zitrus:
Abgang
Öl:
Nüsse:
Süße:
Orange:
Schokolade:
Zitrus:
Gewürze:
Eiche:
Malz:
Anis:
Honig:
Heu:
Rauch:
Vanille:
Kräuter:
Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Die Speyside Destillerie Imperial war eines der vielen Opfer, die durch die harte britische Wirtschaft in den 1980er und 1990er Jahren betroffen waren. Offizielle Abfüllungen der Brennerei wurden, teilweise auch aufgrund mehrerer Besitzerwechsel und der sporadischen Produktionszeiten der Destillerie, seit vielen Jahren nicht mehr veröffentlicht. Die letzte Destillation fand 1998 statt, woraufhin die Brennerei eingemottet wurde. Die einzige offizielle Abfüllung der Brennerei war ein 15-jähriger. Außerdem gab es eine Reihe von unabhängigen Abfüllungen, die von Gordon & MacPhail, Signatory Vintage und Douglas Laing veröffentlicht wurden.

Die Produktion

Die Imperial Destillerie besaß eine Produktionskapazität von 1,6 Millionen Liter. Das in der Produktion verwendete Wasser wurde aus dem Aidach Spring bezogen, der sich in der Nähe der Brennerei befindet. Ein interessanter Produktionsaspekt der Brennerei war, dass sie für ihre Produktion sechs Lärchen Washbacks verwendeten. Jede davon besaß eine Kapazität von 56.500 Litern, was eine ziemlich beeindruckende Menge war. Fast der gesamte produzierte Single Malt, wurde für das Blenden verwendet – er war Hauptbestandteil in den Blends von Teacher’s und Ballantine’s. Imperial’s Blend-Tradition setzte sich bis zur vollständigen Schließung der Brennerei fort.

Brennerei Imperial
Brennerei Imperial

Die Brennblasen

Die Brennerei wurde von vier Brennblasen betrieben; zwei Wash- und zwei Spirit-Stills. Die Wash-Stills besaßen eine Kapazität von 18.500 Liter, während die Spirit-Stills 20.500 Liter umfassten. Alle Stills waren birnenförmig, mit breiten, sphärischen Deckeln und allmählich verengenden Hälsen.

 

Die Mälzerei

Während der Dauer ihrer Produktion stellte die Brennerei ihr eigenes Malz her. Die Malzböden wurden verwendet bis sie 1965, durch eine “Saladin Box” ersetzt wurden. Eine “Saladin Box” ist ein ca. 50 Meter langer rechteckiger Behälter, ausgestattet mit einem Querbalken, an dem vertikal befestigte Schrauben ausgestattet ist, die sich langsam vorwärts und rückwärts durch die Gerste bewegen. Dadurch gelangt mehr Luft an die Gerste und sie trocknet schneller. Die bei der Produktion verwendete Gerste war nicht-rauchig, was zu dem reichen, geschmeidigen Charakter von Imperial beitrug.

Die Lagerhäuser

Eher ungewöhnlich für diese Zeit: Die Gebäude, einschließlich der “dunnage warehouses”, wurden aus rotem Aberdeen Ziegelstein anstelle von rotem Backstein gebaut. Außerdem verwendete man dafür ein Eisengerüst, das vor Brandschäden schützen sollte. Es gab vor Ort einen Lagerhauskomplex, in dem der Single Malt gereifte wurde. Die Brennerei verwendete für die Reifung eine Kombination aus amerikanischen Eichen- und Sherry-Fässern. Die Sherry-Fässer wurden dabei hauptsächlich für den Whisky hergenommen, der später als Single Malt verkauft werden soll.

Büro und Lagerhaus von Imperial
Büro und Lagerhaus von Imperial

 

Die Geschichte

Die Imperial Destillerie wurde 1897, im Jahr von Königin Victoria's Diamant Jubiläum, gegründet. Die Brennerei bekam ihren Namen zu Ehren des Königshauses. Der ursprüngliche Kiln war sogar mit einer riesigen königlichen Krone geschmückt. Thomas Mackenzie, der Gründer der Brennerei, war auch ein wichtiger Interessent an den Brennereien Talisker und Dailuaine. Die Gebäude wurden von dem bekannten Brennerei Architekten Charles Doig entworfen. Die Brennerei begann noch im selben Jahr mit der Produktion, obwohl sie bereits 1899, aufgrund des Pattison Whisky Crashes, wieder schließen musste. Die Brennerei blieb für die nächsten zwei Jahrzehnte geschlossen und wurde erst 1919 wiedereröffnet. Sie wurde von Distillers Company Ltd. gekauft und war 1916 im Doppelbesitz von Dewars und Johnnie Walker. Als die Produktion wieder aufgenommen wurde war sie ebenfalls unter ihrer Leitung. Im Jahr 1925 wurde die Brennerei von DCL vollständig aufgekauft, jedoch beschloss das Unternehmen, die Produktion wieder einzustellen. Erst 1955, unter Scottish Malt Distillers, wurde die Brennerei erneut geöffnet, dies war die vorletzte Eröffnung. Als die Destillerie 1985 wieder geschlossen werden musste, eröffnete sie nur noch einmal zwischen 1991-1998. Im Jahr 1998 wurde die Brennerei schließlich eingemottet und die meisten Gebäude wurden 2013 abgerissen. Die Chivas Brothers bauten auf dem Gelände eine neue Destillerie, die jetzt den Namen “Dalmunach” trägt.

Das Besucherzentrum

Der Großteil der Brennerei wurde 2013 abgerissen, obwohl die Lagerhäuser und der ehemalige Bahnhof noch bestehen blieben. Daher gibt es auch kein Besucherzentrum bei Imperial. 

Besucherinformationen

Nahegelegene Übernachtungsmöglichkeit:

 

Minmore House Hotel
Glenlivet, AB37 9DB
Tel: 01807-590378
Fax: 01807-590472
3 Sterne
Preis / Price: L50-L60

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