Junge Whiskytrinker

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  • Trapped User Trapped Dabei seit: 08.01.2015Beiträge: 126Flaschensammlung:Trapped´s few WhiskysBewertungen: 14
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    @Jorin,
    meine Interessen, zumindest Hobbymäßig sind nicht mit einem guten Einkommen vereinbar. Eine halbe Million halte ich für utopisch als Maschbauer.
    Für Praktika wird es jetzt zu spät sein, der Bewerbungszeitraum läuft ja schon an den Unis.
    Ich jobbe aber an der Kasse und rede jeden, der ein Dr. oder Dipl. Ing. auf seiner EC stehen hat an, um mich nach seinen Erfahrungen zu erkundigen.

    @Malticionado, das mit den Dokumentationen/Laborheften usw. hab ich im Orientierungsstudium jetzt schon erfahren dürfen, wir hatten da das ein oder andere Laborpraktikum. Handlangerarbeiten finde ich jetzt nicht so erstrebenswert, selber denken ist mir schon lieber.

    vielen Dank für die schönen Antworten :wink:
  • Jorin User Jorin Dabei seit: 19.11.2014Beiträge: 55Flaschensammlung:Jorins LagerhausBewertungen: 0
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    Wie Waschbär schon geschrieben hat, muss man vermutlich doch einige Jahre einen nicht unerheblichen Anteil des Tages auf der Arbeit verbringen und da ist es dann schon wichtig, dass man es gerne macht.

    Gäbe es denn prinzipiell Studienfächer die deinen Interessen entsprächen (unabhängig vom Verdienst)?
  • Trapped User Trapped Dabei seit: 08.01.2015Beiträge: 126Flaschensammlung:Trapped´s few WhiskysBewertungen: 14
    , letzte Änderung 21. Juni 2015 um 02:37
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    also Chemie hat mir in der Schule immer Spaß gemacht und tut es auch immernoch, Architektur findeich auch interessant und ich zeichne gerne, das angebot an Jonglagestudiengängen ist leider sehr beschränkt. :lol:
    Es schwingt aber meist ein Teil mit der einfach fürmich tierisch langweilig ist (Im Chemiestudium Mathe und Bio)

    aber ich bewerbe mich jetzt einfach breit und lass den "Zufall" entscheiden:razz:
  • 750.118 User 750.118 Dabei seit: 20.05.2015Beiträge: 24Bewertungen: 0
    , letzte Änderung 20. Juni 2015 um 19:55
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    Moin.

    Also zuerst muss wb70 zustimmen. Der Dozent ist ein Idiot. Die halbe Million... Naja, kommt auf den Zeitraum an. Im nur einem Jahr in der Regel nicht. :smile: Entscheidender ist, ob es Spaß macht, solange man vernünftig von dem Beruf leben kann. Und da ist man mit ingenieurwissenschaftlichen Fächern eigentlich gut beraten.

    Was das Studium angeht: Stelle dir die ganz entscheidende Frage nach dem Wo? Universität oder Fachhochschule?
    Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge (Maschinenbau, Elektrotechnik) an Hochschulen mit Promotionsrecht sind im Grundstudium meist gut belegt. Bei mir waren es ca. 400 Leute in den elektrotechnischen und mathematischen Grundlagenvorlesungen. Tendenz im Laufe der Zeit deutlich abnehmend.
    Entsprechend anonym geht es zu, entsprechend beschränkt ist der Raum für Rückfragen an den Dozenten/Übungsleiter. Außerdem ist man weitestgehend für sich selbst verantwortlich. Da fällt niemanden auf, ob man bei der Vorlesung da war oder nicht. Da braucht man bei allem Spaß, den das Studentenleben bieten kann, doch etwas Disziplin und auch Frustrationstoleranz.
    Fachhochschulen "auf dem Lande" bieten manchmal ein deutlich familiäreres und "schulischeres" Ambiente. Dafür ist eher die Anwendung bekannten Wissens und nicht die kreative Suche nach Neuem das Berufsziel. Wobei der Übergang natürlich fließend ist.

    Noch zum Thema junge Whiskytrinker: Mein erster Whisky (mit ca. 19 - 20) war ein 10 Jahre alter Glenfarclas. Hat mir super gefallen. Dann fiel mir mal zufällig ein Laphroaig 10yo in die Hände. Nach dem Probieren hat mein Interesse für Whisky einen ordentlichen Dämpfer erlitten. Das wurde erst kompensiert, als mir vor ca. 2 Jahren ein Bunnahabhain 12yo zum Verkosten angeboten wurde. Seitdem geht es mit der Neugier und der Zahl der probierten Single Malt Whiskies steil bergauf.
    Viele Grüße, 750.118
  • Lodomez User Dabei seit: 09.06.2013Beiträge: 169Bewertungen: 1
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    "Trapped" schrieb:
    also Chemie hat mirin der Schule immer Spaß gemacht undtut es auch immernoch,


    Bei uns könntest du noch Angewandte Naturwissenschaften - und falls dir einfach Chemie lieber ist, das geht sogar auf Diplom.

    Nur mit das "mal schauen wo ich angenommen werde" funktioniert in Freiberg nicht - die sind beide zulassungsfrei.

    Gruß

    Lodomez
    (der von seiner Alma Mater nicht für Studienwerbung bezahlt wird)
  • ObiWan User Dabei seit: 04.09.2015Beiträge: 10Flaschensammlung:ObiWans SammlungBewertungen: 0
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    zur Entscheidung Hochschule/Uni:
    meine Freundin studiert Bio und Chemie an einer süddeutschen Universität.
    Das Wissen der Profs. mag gut sein, aber deren Hauptaugenmerk liegt auf der Forschung.
    D.h. haben für Studenten kaum Zeit, Vorlesung ist sehr durchwachsen und vorallem die Chemie-Profs. sind alles andere als nett.
    Dazu kommt ein organisatorisches Chaos (kann aber auch an den Doppelstudiengang liegen)
    Im ersten Semester waren es in dem Studiengang 120 Studenten, jetzt im Winter sind noch 15 übrig und werden endlich fertig.

    ich hab an einer Fachhochschule Elektrotechnik bzw. Industrieelektronik mit Diplomabschluss studiert.
    Die Atmosphere war bei 20-40 Studenten pro Vorlesung sehr familiär.
    Das drum herum war gut organisiert und wenn man einigermaßen in der Vorlesung aufpasst kommt man auch ohne groß lernen durchs Studium.
    Ja wir hatten auch eine Abbrecherquote von 50%, was aber meiner Meinung nach deren eigene Schuld war.

    In meiner Firma gibt es effektiv keinen Unterschied zwischen Ingenieuren mit "FH" oder Uni-Abschluss.
    Weder in den Aufgaben noch im Gehalt.
    Das ist aber vermutlich durch die Branche begründet - Energieversorgung
    D.h. wenn du nicht gerade in die Forschung willst würde ich persönlich eine FH bevorzugen, man kann danch immernoch einen Master an der Uni nachholen.
    CartmanTrapped2 gefällt das
  • Rauchkopp User Rauchkopp Dabei seit: 07.05.2014Beiträge: 680Flaschensammlung:Meine RäucherkisteBewertungen: 21
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    Juhuu, ich bin kein Kücken mehr! :biggrin:
    Dem Geldproblem vor dem Whiskykauf folgt i.d.R. ein Platzproblem nach dem Whiskykauf (Zitat) Since I know about the "angel´s share", I´m not afraid of death anymore. (der ist von mir) Habe ein Wortverbot - finde heraus, welches es betrifft! Alles wird gut-> http://make-everything-ok.com/ Ein Zauberer bin ich Im großen Stile nich'- Was an Magie ich mache, Ist nur eine Sache: Ich trink' ne Pulle Whisky aus Und mache danach Pipi draus :)
  • Trapped User Trapped Dabei seit: 08.01.2015Beiträge: 126Flaschensammlung:Trapped´s few WhiskysBewertungen: 14
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    Also bei mir ist es ja jetzt tatsächlich Chemie an der Uni geworden und ich muss sagen, bisher bin ich durchwegs zufrieden.

    Klar es ist mit knapp über 120 Studenten nicht so familiär, aber ich schätze die Anonymität auch irgendwie (fällt nicht so auf, wenn man mal nicht da ist :razz:)

    Wie Meister ObiWan meinte liegt das Hauptaugenmerk der Profs natürlich tatsächlich auf der Forschung, weswegen wir einen Großteil der Lehrveranstaltungen auch nicht bei Profs haben. (haben aber einen Prof der immer wieder StarWars-Witze reißt:wink:) Bei Chemie finde ich das aber auch garnicht so schlimm, weil der Praxisanteil für ein Studium doch enorm hoch ist. Die Übungen und Praktika sind außerdem in Gruppen von maximal 20-30 Leuten betreut, also kann man wenn Fragen bleiben die auch wirklich noch stellen und auch sonst ist eigentlich jeder, den ich bisher getroffen habe enorm hilfsbereit.

    Ohne viel Lernen durchs Studium zu kommen war nie mein Ziel, also find ichs okay und nach dem Praktikumsblock hab ich dann ja auch Zeit dafür. :razz:
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