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24.10.2019
marmeladow
4. Runde bottle L8206 2224, entkorkt am 16.9.19 - ohne Wasserzugabe.

Um diesen genussvollen, komplexen Laphroaig, der um die 4,5 Sterne changiert, statistisch halbwegs sauber abzubilden. Für den aktuellen Preis von 37,90€ für Laphroaig-Aficionados, die diesen noch nicht kennen, eine klare Kafempfehlung
24.10.2019
marmeladow
4. Runde bottle L8206 2224, entkorkt am 16.9.19 - ohne Wasserzugabe. Hat sich weiter gut entwickelt. Insgesamt nicht ganz Laffi-typischer, aber guter NAS-Whisky. Im Glencairnglas Zeit lassen,sonst droht Überlagerung durch Torf

Aroma: Medizinischer Rauch Lagerfeuer Lagerfeuer Alkohol Früchte Eiche Eiche Sherry Getrocknete Früchte Süße Süße Vanille Karamell Gewürze Gewürze Brombeere Herb

Geschmack: Eiche Eiche Früchte Gewürze Gewürze Malz Rauch Medizinischer Rauch Lagerfeuer Sherry Süße Süße Vanille Nüsse
samtig-süffig-mild geworden. Süffig-ölig-cremig und sehr voluminös im Mundgefühl. ABV sehr gut eingebunden

Abgang: Eiche Gewürze Gewürze Malz Schinken Lagerfeuer Süße Vanille Maritime Noten Tabak
lang, samtig und würzig zugleich, komplex, jetzt auch Lakritz deutlich

Kommentar: Das Vlog von Ben und Horst L. trifft es gut. Gut gereifter NAS, durchaus komplex, aber für meinen Geschmack aus der Erinnerung etwas weniger gut als QC, PX und auch Select (letzteres unter Berücksichjtigung des Preises)-
91 Punkte = gute vier Sterne
22.10.2019
Oliver
Hat mir besser geschmeckt als der Quarter Cask. Viel gibt es zu diesem Whisky nicht zu sagen. Typischer Laphroaig Rauch mit einer guten Portion Süße aber auch Eiche. Wer Laphroaig liebt kommt an diesem hier nicht vorbei.
19.10.2019
marmeladow
3. Runde bottle L8206 2224, entkorkt am 16.9.19 - ohne Wasserzugabe.
Rundet sich weiter, nimmt eine sehr positive Entwicklung, die Sherrynoten und die milde Bourbon-Vanille/Süsse treten immer mehr in den Vordergrund.
Insgesamt sehr schöne herbe, rauchige Süße mit Eiche, Vanille und Lakritz.
Die Auswirkungen der drei Fassarten jetzt sehr gut zu spüren und zu differenzieren. Dadurch ein eigener, sich von anderen Laphroaig abhebender, individuell gestalteter Islay-Malt.
Murrays 86 Punkte erscheinen mir jetzt im Vergleich zu den 96 Punkten von QC und PX - vor allem auch im Vergleich zu Select mit 89 Punkten - etwas unterbewertet, auch wenn ich die beiden Erstgenannten weiterhin einen Tacken interessanter finde.
Heute 4,5 Sterne, wegen der abgerundeten Vorbewertungen jetzt aufgerundet nach 5 Sternen
18.10.2019
Alex15071992
Aroma:
Leicht medizinisch, wie für Laphroaig typisch, und sehr stark holzig-rauchig steigt als erstes intensives Torfaroma in die Nase. Dieses ist durch eine intensive Speckigkeit, welche stark an Räucherspeck und teils an trockenen Schinken erinnert, gekennzeichnet. Trotz der ausgeprägter Präsenz von Torf, welche schwer über dem Glas hängt, ist der Torfrauch jedoch nicht unangenehm stark sondern sehr harmonisch. Hinter dem intensiven Torfaroma versteckt sich eine leicht salzige Meeresbrise, welche einen zusätzlichen maritimen Charakter verleiht. Dazu gesellen sich intensive Eichenaromen, welche diesem Whisky eine sehr starke holzige Würze verleihen. Sowohl süß als auch würzig erkennt man die Ex-Bourbon als auch die Ex-Sherryfässer. Diese erzeugen ein starkes, trocken-holziges Aroma nach getrocknetem Holz und vor allem viel Eiche. Die Sherryfässer verleihen diesem Whisky ein sehr ausgeprägtes Sherryaroma, welches mit zunehmender Zeit zum Atmen und ggf etwas Handwärme noch stärker hervorkommt. Auch Vanille aus den Ex-Bourbon Fässern ist erkennbar. Mit zunehmender Zeit zum Entwickeln weicht diese jedoch zunehmend dem Sherryaroma. Zusammen bilden diese Aromen einen rauchig-torfigen, eichig-holzigen Sherrygrundcharakter gepaart mit angenehmer Vanille. Daneben sind noch vergorenes Obst, ein überreifer gemischter Obstkorb sowie dunkle Gewürze und getrocknete Kräuter erkennbar. Auch geringen Mengen an Jod blitzen vereinzelt durch. Leicht florale Aromen, die ein wenig an Holunder und Geranie erinnern, kommen ab und an durch. Vereinzelt sind auch leichte Ansätze von Karamell und Vogelbeeren erkennbar. Unmittelbar nach dem Aufwirbeln wirkt der Whisky leicht mentholig-minzige, was dem Alkohol geschuldet sein dürften. Die meisten dieser Aromen verstecken sich jedoch hinter dem intensiven Schleier aus Torf, Eiche und Sherry, sodass sie nicht unmittelbar erkennbar sind. Zeit zum Entwickeln und ein paar Tropfen Wasserzugabe helfen dabei diese Aromen aufzuschlüsseln.

Geschmack:
Auf der Zunge legt dieser Whisky zunächst einen sehr sanften Antritt hin, welcher zügig an Intensität gewinnt. Deutlich süß mit Zucker und Vanille liegt der Whisky im Mund. Dazu gesellt sich die intensive rauchige Torfigkeit, welche bereits im Aroma stark präsent war und mit zunehmender Zeit auf der Zunge an Stärke hinzugewinnt. Zusammen ergeben diese Aromen einen wunderbar süß-torfiges Grundcharakter. Auch die im Aroma deutlich ausgeprägten Eichenaromen sind wieder stark präsent. Sie verlieren im Mund jedoch ein wenig an Würze und wirken etwas süßer als im Aroma. Dennoch nehmen sie auch im Mund einen erheblichen Teil des Grundkonzepts dieses Whiskys ein. Deutlicher Sherry verleiht unaufdringliche Reife und Würze. Der Sherry rundet den ansonsten eher süßen Charakter ab und verleiht dem Whisky deutlich Tiefe und Charakter. Leichte Ansätze roter und schwarzer Beeren und Pflaumen kommen durch. Der süße Grundcharakter gepaart mit dem würzigen, warmen Sherry ergibt einen sehr runden, intensiven Geschmack. Auch der überreife Obstkorb sowie das leicht vergorene Obst sind wieder klar erkennbar. Je länger der Whisky auf der Zunge verweilt, umso deutlicher kommen leicht bittere, cremige Mokkanoten hervor. Diese sind jedoch nicht allzu intensiv, sondern fügen wunderbar ins Gesamtbild. Das geschmackliche Gesamtbild dieses Whiskys ist somit von süß über würzig-herb bis leicht bitter wunderbar rund und perfekt abgestimmt. Dabei liegt der Whisky sehr weich mit minimaler Pfeffrigkeit auf der Zunge.

Abgang:
Unmittelbar nach dem Schlucken bilde sich eine leicht rauchige Zuckersüße. Kurz danach paart sich intensiver holzig-torfiger Rauch hinzu. Vereinzelte Erinnerungen an kalte Asche kommen in den Sinn. Der leicht maritime Charakter nimmt ein wenig zu. Seetang kommt ein wenig durch. Auch im Abgang beansprucht die intensiv würzige Eiche eine große Menge an Platz. Dabei sorgt sie für ein wohlig warmes Gefühl und ein sehr trocken-holziges Aroma. Zu diesem harmonischen, trockenen Spiel aus Rauch Zucker und Eiche fügt sich noch leichte Vanille und sanfte Gewürze hinzu. Gelegentliche Erinnerungen an süße Aprikosenmarmelade verfliegen recht zügig wieder. Insgesamt handelt es sich um einen sehr langen, sehr rauchigen und wunderbar weichen Abgang. Auch vereinzelt Erinnerungen an rote Beeren kommen hoch. Wer ein alkoholisches Brennen erwartet, ist hier fehl am Platz. Der Rauch und die Eiche verweilen auch noch lange nach dem Genuss im Mund.

Fazit:
Ein wunderbarer Whisky, welcher durch eine enorme Menge an Torf, Eiche und Sherry überzeugt. Wer ein reifes „Torfmonster“ sucht, welches nicht nur die ungezügelte Torfpower zB eines Laphroaig 10 besitzt, sondern auch durch Reife und Komplexität besticht, ist mit diesem Whisky bestens bedient. Ein wunderbarer runder, voller, reifer und komplexer (wohl aber nicht überfordernd komplexer) Whisky, welcher mit Obstnoten und gelegentlichen dunklen Beerenaromen es ver
12.10.2019
Alexkl
Aroma:

Geschmack: rauchig

Abgang: süße

Kommentar: Für den Preis ein unschlagbar komplexer Whisky für Liebhaber von kernigen rauchigen Whiskys.
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