Lagavulin

Die schottische Malt Whisky Brennerei Lagavulin liegt auf der Südseite der Insel Islay, zwischen den Destillerien Laphroaig und Ardbeg. Lagavulin, ausgesprochen Lagga-voulin, kommt aus dem Gälischen und bedeutet in etwa: 'Senke, in der die Mühle steht'. Die 1816 von John Johnston gegründete Lagavulin Destillerie ist im Besitz des Konzerns Diageo und die Whiskys gehören zu dessen Classic Malts Selection.

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Informationen über die Brennerei
165 Flaschen
Schottland, Islay
-6.126140 55.635650
Geöffnet
Diageo
2 x 11.000 l
Gedrungen
2 x 12.500 l
Gedrungen
10 x 22.000 l
4 t
1816
1.400.000 l
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 662 Beschreibungen
i
Aroma
Rauch:
Süße:
Maritime Noten:
Seetang:
Sherry:
Jod:
Früchte:
Vanille:
Malz:
Rosine:
Salz:
Gewürze:
Lagerfeuer:
Herb:
Eiche:
Medizinischer Rauch:
Kräuter:
Leder:
Getrocknete Früchte:
Karamell:
Nüsse:
Zitrus:
Minze:
Schokolade:
Weizen:
Schinken:
Öl:
Gerste:
Tabak:
Alkohol:
Apfel:
Orange:
Beeren:
Zitrone:
Pfeffer:
Honig:
Pflaume:
Dunkle Schokolade:
Ingwer:
Pfirsich:
Trauben:
Kaffee:
Banane:
Anis:
Gras:
Heu:
Heide:
Birne:
Kirsche:
Feige:
Zimt:
Chili:
Ananas:
Grüner Apfel:
Limette:
Dattel:
Walnuss:
Brombeere:
Grapefruit:
Nelke:
Kuchen:
Zitronenschale:
Geschmack
Rauch:
Süße:
Maritime Noten:
Gewürze:
Salz:
Seetang:
Malz:
Herb:
Sherry:
Früchte:
Vanille:
Eiche:
Kaffee:
Kräuter:
Schokolade:
Nüsse:
Lagerfeuer:
Pfeffer:
Dunkle Schokolade:
Öl:
Gras:
Jod:
Karamell:
Leder:
Zitrus:
Minze:
Honig:
Medizinischer Rauch:
Getrocknete Früchte:
Alkohol:
Chili:
Gerste:
Schinken:
Rosine:
Weizen:
Zimt:
Beeren:
Zitrone:
Tabak:
Limette:
Dattel:
Muskat:
Pfirsich:
Anis:
Apfel:
Heide:
Ingwer:
Banane:
Mandeln:
Feige:
Birne:
Trauben:
Pflaume:
Orange:
Kirsche:
Nelke:
Grapefruit:
Ananas:
Heu:
Grüner Apfel:
Scharze Johannisbeere:
Käse:
Floral:
Tropische Früchte:
Rote Johannisbeere:
Abgang
Rauch:
Eiche:
Süße:
Maritime Noten:
Gewürze:
Salz:
Malz:
Herb:
Nüsse:
Sherry:
Dunkle Schokolade:
Kaffee:
Öl:
Früchte:
Pfeffer:
Schokolade:
Seetang:
Lagerfeuer:
Jod:
Vanille:
Medizinischer Rauch:
Chili:
Leder:
Schinken:
Zitrus:
Tabak:
Karamell:
Kräuter:
Rosine:
Kirsche:
Alkohol:
Getrocknete Früchte:
Orange:
Haselnüsse:
Pfirsich:
Honig:
Zitrone:
Trauben:
Heide:
Limette:
Muskat:
Mandeln:
Zimt:
Anis:
Minze:
Beeren:
Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Die Lagavulin Destillerie auf der Insel Islay ist die Heimat eines der berühmtesten Whiskys in Schottland. Der Torf der Moore und das Jod des Meeres geben dem berühmten Lagavulin 16 Jahre einen intensiven rauchigen Geschmack, mit leichten Anklängen von Meersalz, reichen Früchten und Lapsang Souchong (auch Rauchtee genannt, ist eine chinesische Teespezialität). Manche zählen den Whisky zu den rauchigsten der Welt. Lagavulin veröffentlicht regelmäßig Sonderausgaben, darunter einen 12-Jährigen und einen 21-Jährigen. Es gibt von Lagavulin so gut wie keine unabhängigen Abfüllungen. Derzeit sind nämlich 98% des Rohbrandes zur Reifung als Single Malt vorgesehen. Außerdem produziert die Brennerei auch nicht für die Blendindustrie.

Die Produktion

Im Süden der Insel Islay befindet sich Lagavulin in einer ruhigen und kleinen Bucht mit Blick auf die Burgruinen von Dunyvaig. Die Wasserquelle der Brennerei ist der Lochan Sholum, der 200 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Dessen Wasser fließt den Hang hinunter und verhilft dem Whisky zu seinem unverwechselbaren Geschmack. Von allen Islay Whiskys durchläuft Lagavulin den langsamsten Destillationsprozess. Die Brennerei benötigt für den ersten Durchlauf etwa fünf Stunden und für den zweiten sogar mehr als neun Stunden.

 

Die Brennblasen

Lagavulin verwendet, um Ihren Rohwhisky herzustellen, die doppelte Destillation. Das Wash (Bier ohne Hopfen) wird in eine der 11.000 Liter Wash Stills überführt, wo es dann sehr langsam destilliert wird. Diese Wash Stills sind bis zu 95% ihrer Maximalkapazität gefüllt, dies sorgt für weniger Kontakt zwischen den Alkoholdämpfen und dem Kupfer der Stills. Einige der schwereren Teilchen aus dem Dampf werden vom Kupfer angezogen, was zu einem saubereren und weicheren Geschmack führt – je weniger Kontakt, desto mehr Fuselöle (Geschmacksstoffe) erhält man. Der "Cut", oder das was man aus der Spirit Still auffangen kann, ist weit mehr als bei den meisten Brennereien. Dabei liegt der Fokus auf dem Charakter, der mehr Phenole enthält. Die Spirit Stills von Lagavulin sind etwas größer (12.500 Liter) als die Wash Stills. Die Stills bei Lagavulin sind eher ungewöhnlich geformt – ähnlich einer Birne, mit einer abgerundeten Basis, einem hohen schmalen Kegel und einem steilen, schrägen Schwanenhals (Lyne Arm).

Die Mälzerei

Im Jahr 1974 wurde der Malzboden von Lagavulin geschlossen. Seitdem wird die benötigte gemälzte Gerste aus der lokalen Port Ellen Mälzerei bezogen. Das dort produzierte Malz wird bei Lagavulin nach dem eigenen "Rezept", über heißer Luft und im Anschluss nochmal über verbrannten Torf von der Insel Islay für eine bestimmte Zeit getrocknet. Die Mälztrommeln sind computergesteuert und besitzen ein hohes Maß an Präzision. Dies gewährleistet, dass der Rauch gleichbleibend vom Malz absorbiert wird.

Die Lagerhäuser

Das heutige weiß gekalkte Lagerhaus aus Ziegeln wurde 1962 erbaut und verbindet die Gebäude der Malt Mill Destillerie, mit denen von Lagavulin. Das heutige Besucherzentrum ist eigentlich das, was noch von der Malt Mill Destillerie übrig blieb. Wie viele andere Brennereien verwendet auch Lagavulin eine Kombination aus Ex-Bourbon- und Sherryfässern. Die Lagerhäuser sind komplett dem Meer ausgesetzt, dadurch nehmen die Fässer den typischen Meer-Jod-Charakter an, welchen man in den Single Malts von Lagavulin findet.

Die Geschichte

Lagavulin kann von sich behaupten, eine der ältesten Brennereien Schottlands zu sein. Aufzeichnungen zeigen, dass auf dem Gelände bereits 1742 illegal destilliert wurde. Offiziell besteht Lagavulin seit dem Jahr 1816, als John Jonston und Archibald Campbell auf dem Gelände zwei Brennereien eröffneten: Ardmore (kein Bezug zur Ardmore Brennerei in der Speyside) und Lagavulin, die zwei Jahrzehnte später miteinander verbunden wurden. Während des 19. Jahrhunderts kam es mit der benachbarten Laphroaig Destillerie zu zahlreichen Rechtsstreitigkeiten, die mit Sir Peter Mackie, dem Stillman von Lagavulin, anfingen. Laphroaig wurde immer bekannter und beliebter, weswegen er Laphroaig vom Markt drängen wollte, indem er versuchte den Geschmack von Laphroaig zu kopieren. Aufgrund der Wasser- und Torfunterschiede der beiden Brennereien schmeckte der entstandene Whisky aber anders. Er probierte es außerdem noch mit vielen anderen Methoden, unter anderen ließ er z. B. die Stills der Laphroaig Destillerie nachbauen. Im Jahr 1962 wurde die Brennerei dann von Grund auf erneuert, wobei die Stills der Malt Mill Destillerie umgebaut und im Jahr 1996 die Maschinen modernisiert wurden. Es wurde ein neuer Maischebottich gebaut und eine automatische Kontrollanlage hinzugefügt. Während der achtziger Jahre war die Brennerei meistens nur zwei Tage pro Woche in Betrieb. In den 1990er Jahren stieg die Produktion wieder an. Die Malt Mill Destillerie hatte im 2012 erschienen Film „The Angel's Share“ eine Nebenrolle. Lagavulin ist derzeit im Besitz von Diageo plc.

Das Besucherzentrum

Das Besucherzentrum, das in der alten Malt Mill Brennerei untergebracht ist, stammt aus dem Jahr 1998 und ist ganzjährig geöffnet, dabei variieren die Öffnungszeiten. Es gibt viele verschiedene Touren durch die Brennerei. Zum einen gibt es eine normale Tour, mit einer kleinen Verkostung am Ende. Oder vielleicht ist Ihnen eine Premium-Tour, mit einer vollständigen Besichtigung des Lagerkomplexes und einer anschließenden Verkostung von Proben, direkt vom Fass, lieber? Der Souvenir-Shop verkauft das Kernsortiment von Lagavulin, Whiskys sowie Geschenke und Andenken.

Besucherinformationen

Brennereiadresse:

The Lagavulin Distillery
Port Ellen
Isle of Islay PA42 7DZ
Tel: +44 (0)1496 302749

Buchung von Touren telefonisch unter +44 (0)1496 302749 oder per E-Mail an lagavulin.distillery@remove-this.diageo.com

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