Oban

Die Oban Brennerei liegt im Westen Schottlands in der gleichnamigen kleinen Hafenstadt, die rund um die Destillerie entstanden ist. Der Whisky gehört zur 'Classic Malts Selection'.

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Informationen über die Brennerei
73 Flaschen
Schottland, Highlands
-5.472292 56.414819
Geöffnet
Diageo
1 x 12.600 l
Normal
1 x 7.200 l
Hoch
4 x 31.000 l
6 t
1794
670.000 l
https://www.obanwhisky.com/
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 906 Beschreibungen
i
Aroma
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Geschmack
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Abgang
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Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Oban bildet die Grenze zwischen den Highlands und den Inseln, sowohl geographisch als auch in Bezug auf den Charakter des Single Malts. Die Oban-Destillerie hat eine Reihe von offiziellen Abfüllungen veröffentlicht, die derzeit eine 10-jährige, eine 14-jährige und eine Abfüllung namens "Little Bay" sowie eine Distillers' Edition umschließt. Zu den vorherigen Abfüllungen von Oban gehören ein 12-jähriger, ein 13-jähriger "Manager's Dram", ein 20-jähriger, ein 21-jähriger und ein 32-jähriger. Die 14-jährige Abfüllung der Destillerie wurde im Rahmen der Diageo Classic Malt Serie vorgestellt. Unabhängige Abfüllungen sind dagegen äußerst schwer zu finden. Es sind lediglich drei bekannt: eine 30-jährige von Cadenhead, veröffentlicht im Jahr 1993, eine Abfüllung von Gordon & MacPhail aus dem Jahr 1972 und eine 18-jährige von Signatory Vintage.

Die Produktion

Mit einer Produktionskapazität von 670.000 Litern, ist Oban in Sachen Produktion Diageos zweitkleinste Destillerie nach Royal Lochnagar. Die Brennerei verwendet für ihre Produktion Wasser aus dem Loch Glenn a'Bhearraidh. 

Oban ist eine der wenigen Brennereien in Schottland, die noch immer die traditionellen "Worm Tubs", die außerhalb des Stillhouses liegen, benutzt. Um den gewünschten milden und fruchtigen Geschmack zu bekommen, muss die Temperatur des Wassers, in dem sowohl die Schlange der Wash- als auch der Spirit Still liegen, exakt eingestellt werden. Diese darf gerade so hoch sein, dass es zwar noch gut kondensiert und auch noch relativ viel Kupferkontakt herrscht.

 

Die Brennblasen

Es gibt in der Oban Destillerie nur eine Wash- und eine Spirit Still. Die Wash Still besitzt eine Kapazität von 12.600 Litern und wird mit 10.500 Litern befüllt, die Spirit Still umfasst mit 7.200 Litern etwas weniger und wird mit 6.000 Litern befüllt.

Für einen milderen, fruchtigen Geschmack setzt Oban relativ hohe Brennblasen mit einer Einschnürung ein, wodurch man mehr Kupferkontakt bekommt. Zur Vermeidung eines Überkochens und für eine bessere Separation des Alkohols wird eher langsamer gebrannt. Eine spezielle Heizung mit einer Art dampfbetriebenen Pfanne sorgt dabei für einen gleichmäßigen Brennvorgang.

Die Mälzerei

Das in der Produktion verwendete Malz stammt aus den zentralen Mälzereien von Diageo. Bevor es 1968 zur Stilllegung kam, benutzte Oban die eigenen Malzböden.

Bei der Mash Tun der Brennerei treffen sich Tradition und Moderne. Der Rechen im Innern ist noch wie in früheren Zeiten, der Deckel hingegen neu, ebenso wie der rostfreie Stahl, aus dem die Mash Tun besteht. Befüllt wird sie mit 6,75 Tonnen Gerstenmalz, das mit 1ppm nur sehr leicht rauchig ist. Das Malz wird mit 60.000 Liter Wasser vermengt und durchläuft drei Vorgänge, wobei immer nur 32.000 Liter Mash, der Anfang mit dem meisten Zuckergehalt, weiterverarbeitet werden. Der Rest wird zur Steigerung der Effizienz wiederverwendet.

 

Die Fermentation

Die 32.000 Liter Mash werden auf vier hölzerne Wash Backs verteilt. Die Fermentationsdauer ist bei Oban sehr lange und beträgt 84 bis 135 Stunden. Nur so bekommt man später die fruchtigen Aromen in den Whisky.

Die Lagerhäuser

Die Oban Brennerei besitzt vor Ort ein kleines Dunnage Warehouse, das zur Lagerung der Fässer dient. Die Brennerei verwendet für die Reifung ihres Whiskys eine Kombination aus Weißeichen- und Sherryfässern, sowie ein paar spezielle Fässer, die für die Distillers' Editions verwendet werden, darunter sind z. B. auch Montilla Fino Sherryfässer.

Die Geschichte

Die Oban Brennerei ist eine der ältesten Destillerien in Schottland, sie wurde bereits im Jahr 1794 gegründet. Darüber hinaus ist es besonders ungewöhnlich, dass sie eine der letzten überlebenden städtischen Destillerien ist. Die Brennerei wurde von den zwei Brüdern John und Hugh Stevenson, die aus Oban selbst stammten, gegründet und auf dem Gelände einer alten Brauerei gebaut. Sie war unglaublich einflussreich in der Stadt, da sie eine wichtige Quelle für die Industrie war. Die Produktion auf dem Gelände begann im Jahr 1794 und die beiden Brüder leiteten die Brennerei zusammen, bis Hugh Stevenson im Jahr 1820 starb. Als er vom Tod seines Vaters erfuhr, kehrte Hughs Sohn Thomas aus Buenos Aires zurück, um die Produktion in der Oban Destillerie zu übernehmen. Thomas erwarb die restlichen Bestände der Brennerei im Jahr 1822 und erhielt somit die volle Leitung der Anlage. Trotz des starken Antritts von Thomas Stevenson ging er 1829, nach einer Reihe von erfolglosen Investitionen, bankrott und verschuldete sich dabei hoch. Damit die Brennerei in der Familie Stevenson bleiben konnte, übernahm Thomas ältester Sohn John von nun an die Aufgaben in der Destillerie. John kaufte die Oban Brennerei 1831 von den Gläubigern seines Vaters für den Preis von 1.500 Pfund zurück.

Nachdem er seit über 30 Jahren erfolgreich unter der Leitung von John gearbeitet hatte, wurde die Brennerei 1866 schließlich an Peter Cumsie verkauft. 1883 verkaufte Cumsie die Destillerie an James Walter Higgins, der die Anlage renovierte und modernisierte. 1898 wurde die Brennerei von der Firma Oban & Aultmore-Glenlivet übernommen. Alexander Edwards übernahm die Leitung und eine Vereinigung aus John Dewar & Sons, James Buchanan & Company und White Horse Distillers wurden auch in die Führung der Brennerei verwickelt.

Zu dieser Zeit litt die Destillerie enorm unter der Pattison Krise. Pattison's Blends waren einer der Hauptkäufer des Oban Single Malts. Nach ein paar Jahren des Leidens wurde die Brennerei schließlich im Jahr 1923 von der Oban Distillery Company, die im Besitz von Buchanan-Dewar war, erworben. 1925 kaufte die Destillers Company Limited, die Oban Brennerei, indem sie Buchanan-Dewars aufkauften. Im Jahr 1930 wurde die Verwaltung der Destillerie an die Scottish Malt Distillers übertragen. Die Destillerie wurde von 1931 bis 1937 wegen der harten Wirtschaftslage eingemottet. Nach dem erneuten Produktionsstart florierte die Brennerei. Im Jahr 1968 hörte die Brennerei auf, ihre eigenen Malzböden zu benutzten und die gesamte Anlage wurde einem großen Umbau unterzogen. Nach dieser großflächigen Sanierung wurde die Destillerie 1972 wiedereröffnet. Die Brennerei hatte weiterhin steigenden Erfolg, der bis in das 21. Jahrhundert anhielt. Das Unternehmen Diageo, das die Brennerei durch die UDV Vereinigung im Jahr 1989 erworben hat, betreibt sie nun. Unter Diageo hat die Brennerei weiterhin neue Abfüllungen aus ihrem Lager veröffentlicht, ein Trend, der hoffentlich in den kommenden Jahren weitergehen wird.

Das Besucherzentrum

Die Oban Destillerie hat ein preisgekröntes Besucherzentrum, das den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Anlage, einen beeindruckenden Souvenir-Shop und ein kleines Museum, in dem man die Geschichte der Brennerei vor Augen geführt bekommt, zu besichtigen.

Besucherinformationen

Brennereiadresse:

The Oban Distillery
Oban
Argyll
PA34 5NH
Tel: +44 (0)1631-572004
Email: oban.distillery@remove-this.diageo.com 

Verschiedene Touren online buchbar.

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07.09.2017
Meine Erfahrung aus 08/2017:
- durch ihre Lage im Stadtzentrum ohne viel Fahrerei zu erreichen (vorausgesetzt man hat in Oban eine Übernachtungsmöglichkeit)
- es werden zwei Führungen als Standard angeboten:
1. eine einstündige Führung für Einsteiger; sie dauert gut eine Stunde; man wird durch die Herstellung geführt, auf der Schilder, auch in deutsch, über die jeweilige Verfahrensstufe aufklären; der Kostenpunkt liegt bei 10 Pfund (am Ende bekommt man noch ein Probierglas geschenkt und einen Rabbat von fünf Pfund auf den Kauf einer 0,7l Flasche); Höhepunkt ist mit Sicherheit das geöffnete Fass im Lagerraum, an dem man ausgiebig seine Nase einsetzen darf und frisch aus dem Fass das Probierglas in Gebrauch genommen wird; zum Abschluss gibt es noch einen Haustrunk im Probierraum; der Store bietet nicht nur Oban Whisky und Oban Merchandise sondern auch weitere Single Malts aus anderen Destillen; dasselbe gilt in der Ausschankecke, in der alle feilgebotenen Whiskys zu 4 bzw. 5 Pfund/dram angeboten werden
2. eine zweistündige Führung für Fortgeschrittene und Profis; sie geht zwei Stunden, kostet 40 Pfund und beinhaltet eine ausgiebigere Verköstigung am Ende; leider findet diese nur statt wenn genügend Anmeldungen vorliegen; ich denke wer mit einer Gruppe unterwegs ist hat gute Chancen, alleinreisende sollten sich vorher erkundigen ob die Führung voll ist und wann sie stattfindet
- danach ist man in einer touristenfreundlichen "City" gut aufgehoben