Ardbeg

In den Anfängen war Ardbeg eine kleine Schwarzbrennerei, die seit 1794 betrieben wurde. Das Gelände der Destillerie liegt an der Südküste der Insel Islay, ganz in der Nähe von Port Ellen.

Video
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Informationen über die Brennerei
327 Flaschen
Schottland, Islay
-6.108113 55.640852
Geöffnet
LVMH
2 x 18.000 l
Normal
2 x 17.000 l
Normal
6 x 28.000 l
4 t
1815
2.000.000 l
http://www.ardbeg.com
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 3,070 Beschreibungen
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Aroma
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Schwarze Johannisbeere:
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Herb:
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Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Ardbeg stellt hauptsächlich stark rauchigen Malt-Whisky her. Im Vergleich zu anderen Malts aus Islay stehen bei Ardbeg weniger die Meeres- und Salzaromen, sondern eher Gewürze, Malz und süße Noten wie Vanille und Schokolade im Vordergrund.

Das Kernsortiment von Ardbeg besteht aus dem Ardbeg TEN, dem Uigeadail, dem Corryvreckan und dem An Oa. Der TEN ist nach seinem Alter benannt, der Uigeadail nach dem Loch Uigeadail und der Corryvreckan trägt den Namen eines berühmten Meeresstrudels zwischen der Isle of Jura und der Isle of Scarba. Der Ardbeg An Oa ist inspiriert von den einsamsten Gegenden Islays mit dem 'Mull of Oa', dem südwestlichsten Ausläufer der schottischen Hebrideninsel. Neu zu den Standardabfüllung hinzugekommen ist der Ardbeg Wee Beastie, der mit einer Altersangabe von fünf Jahren eine recht junge Abfüllung ist.

Ardbeg hat auch eine Reihe von Spezialabfüllungen ohne Altersangabe herausgebracht (Supernova, Ardbog, Alligator, etc.). Diese Flaschen wurden stark beworben, haben einen recht speziellen Geschmack und sind in limitierter Auflage erschienen.

Die Produktion

Das Produktionsvolumen von etwa einer Million Litern pro Jahr war bereits sehr hoch für eine Brennerei mit nur zwei Pot Stills, die nur Single Malt Whisky produziert.

Im Jahr 2021 stellte Ardbeg das neue Brennhaus mit jetzt zwei Wash- und zwei Spirit Sills vor. Die Produktionskapazität kann jetzt bis zu 2,8 Millionen Liter Alkohol pro Jahr betragen. Das alte Brennhaus wurde stillgelegt und ist nicht mehr in Betrieb. Die neuen Brennblasen stammen wie die alten von Forsyths und haben exakt die gleichen Maße, mit genau den gleichen Abmessungen und den gleichen Apparaturen wie im alten Still House.

Ardbeg verkauft seinen Whisky nicht an die Blend-Industrie, doch früher erreichten einige Fässer die unabhängigen Abfüller, sodass es ein paar wenige unabhängige Abfüllungen auf dem Markt gibt. Islay ist eine Insel mit vielen Wasserquellen, sodass die Brennerei Ardbeg ihr Wasser von zwei Hauptquellen beziehen kann: Loch Airigh Nam Beist und Loch Uigeadail.

Die Pot Stills

Ardbeg destilliert zweifach. Alle Stills haben einen recht hohen Hals, der knapp über dem Brennblasenbauch auch eine Einschnürung aufweist. Der Lyne Arm steigt außerdem nach der Krümmung nach oben. All diese Faktoren führen zu einer stabilen Destillation mit viel Rückfluss, wodurch die scharfen alkoholischen Noten herausgefiltert werden, die man in einem hochwertigen Produkt nicht haben will. Das alte Brennhaus war so klein, dass die Kondensatoren von Ardbeg außerhalb des Gebäudes lagen. Dadurch musste zwar nur ein kleineres Gebäude instand gehalten werden, doch die Kupferummantelung der Kondensatoren war starker Korrosion ausgesetzt und musste häufig ausgetauscht werden. Der Spirit Safe von Ardbeg ist einer der kleinsten der Branche. Er reicht gerade aus, um den Mittellauf abzutrennen, und ist auf dem Spirit Receiver montiert, um Platz zu sparen. 2018 wurde bekannt, dass die Brennerei Pläne hat, ein neues Brennhaus zu bauen. Der Nachschub wird trotz steigender Nachfrage knapp.

2021 wurde das neue Brennhaus dann endlich eröffnet. Mit nun vier statt zwei Brennblasen. Die zwei Wash Stills haben eine Kapazität von etwa je 18.000 Litern, die zwei Spirit Stills etwa je 17.000 Litern. Oberstes Ziel der Erweiterung war es, den sehr eigenständigen Charakter des torfrauchigen Destillats beizubehalten. Deshalb wurden die neuen Brennblasen exakt nach den Vorlagen der bereits bestehenden Brennblasen bis in den kleinsten Millimeter nachkonstruiert und jede Schraube und Niete an derselben Stelle platziert.

Befüllt wird die Wash Still mit ca. 11.750 Litern, was genau einem halben Washback entspricht. Dafür läuft die Wash Still zweimal, während die Spirit Still, befüllt mit ca. 13.500 Litern, einen langsameren Durchlauf hat. 

Bei Ardbeg gibt es zudem einen Purifier im Lyne Arm, durch den die Alkoholdämpfe in den Pot zurückgeführt werden. Dies nimmt nochmal die schweren Stoffe heraus und trägt neben der Form der Brennblasen und den frühen Schnittpunkten von Vor- und Nachlauf zum gewünschten Brennerei Charakter bei. Dieser ist bei Ardbeg frisch mit grasigen Noten, Menthol und einer Menge Rauch. 

Die Mälzerei

Bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde bei Ardbeg noch selbst gemälzt. Die Brennerei mälzte die Gerste auf eigenen Malzböden, trocknete das Malz im eigenen Kiln und stach Torf im Moor oberhalb der Brennerei. Heutzutage kauft Ardbeg sein stark rauchiges Malz bei der Port-Ellen-Mälzerei. Der durchschnittliche Phenolgehalt des Malzes liegt bei etwa 55 ppm liegt. Die Malzböden können besichtigt werden, und manchmal bietet Ardbeg besonderen Gästen Touren an, auf denen Torf in den Mooren oberhalb der Brennerei gestochen wird.

Das Getreide wird in Batches von fünf Tonnen in einer alten Mühle, der „Bobby Mill“ von 1921 gemahlen. Früher wurde diese noch mit Wasser betrieben. Sie funktioniert nach 100 Jahren immer noch perfekt.

Das Maischen

Die Mash Tun der Brennerei sieht aus wie die alte aus Gusseisen. Tatsächlich ist aber nur noch die Ummantelung von 1961 erhalten und es handelt sich um eine moderne Semi Lauter Tun aus rostfreiem Stahl von 1999. Ardbeg hat auch in ein neues Reinigungssystem für die Mash Tun investiert. Nun muss niemand mehr zum Saubermachen hinein klettern. Das moderne System reinigt sich selbst, bei besseres Effizienz, gleichbleibender Qualität und besserer Mechanik. Trotz der Produktionserhöhung musste bei der Mash Tun bislang nichts geändert werden.

Die Fermentation

Bei Ardbeg sind noch die sechs originalen Washbacks in Verwendung. Im Zuge der Produktionserhöhung wurden vier neue baugleiche Washbacks aus Douglasie im alten Malzlager eingebaut. Zusätzlich wurden zwei experimentelle Washbacks in einem anderen Gebäude eingebaut. Die Fermentation ist dadurch auf drei verschiedene Gebäude verteilt.

Die Washbacks können mit 23.500 Liter Volumen befüllt werden. Die Brennerei fermentiert ca. 66 bis 71 Stunden lang. Dabei füllt ein halber Washback eine Still, der Rest fermentiert noch etwas länger bis zur nächsten Befüllung der Still. Heraus kommt ein cremiges und fruchtiges Beer mit viel Textur.

Das Lager

Ardbeg besitzt viele Lagerhäuser auf Islay, deren berühmtestes Warehouse Nr. 2 ist. Dieses wurde im Gegensatz zu allen anderen Gebäuden nie weiß gestrichen. Ardbeg verwendet hauptsächlich Bourbonfässer, doch für manche Abfüllungen wie Uigeadail (10% Sherryfässer) werden auch einige Sherryfässer benutzt. Dank dem Golfstrom ist das Wetter auf Islay recht konstant mit Temperaturen von 4°C im Januar bis zu 14°C im Juli. Der Reifeprozess läuft daher langsam ab, und es verdunstet weniger Angels' Share im Whisky.

Aufgrund der mittlerweile höheren Produktionskapazität füllt die Brennerei viermal die Woche ab. Die Fassauswahl reicht dabei über viel First- und Second-Fill hin zu Oloroso-, Madeira-, und einer ganzen Menge Weinfässern. Und wie man es von Ardbeg kennt, wird auch immer wieder experimentiert. Der Schwerpunkt der Brennerei liegt jedoch nicht bei Fassfinishes.

Eine Besonderheit gibt es beim Ardbeg An Oa. Hier kommt ein Marrying Vat zum Einsatz, der ähnlich groß wie eine Washback ist. In diesen Vat werden verschiedene Fässer hineingefüllt und vermählt, bis die Rezeptur so ist, wie gewünscht.

 

Geschichte

Die Brennerei Ardbeg wurde 1815 von John McDougall gegründet. Whisky wurde hier aber schon lange vorher gebrannt. Dazu gibt es keine Aufzeichnungen, da Ardbeg seit 1794 illegal betrieben wurde. McDougall baute die Brennerei daher wohl nicht selbst, sondern kaufte sie von den vorherigen Eigentümern und eröffnete sie offiziell unter seinem Namen. Der Name Ardbeg leitet sich vom gälischen 'ad bheag', zu Deutsch: kleiner Hügel, ab.

In den Anfangsjahren liefen die Verkäufe bei Ardbeg gut, und 1835 wurde sogar die Produktion erhöht, um die große Nachfrage zu bedienen. 1838 ging die Brennerei insolvent und wurde von einem Spirituosenhändler aus Glasgow namens Thomans Buchanan gekauft. Unter neuem Eigentümer wurde die Brennerei dennoch weiter von der Familie McDougall betrieben. Nach dem Tod Alexanders, des Sohnes von John McDougall, wurden mit seinen beiden Schwestern Margaret und Flora die ersten beiden Frauen in der Geschichte Brennereimanagerinnen. Sie leiteten die Brennerei nun zusammen mit Colin Hay. 1853 kaufte Colin Hay die Brennerei und führte die Geschäfte zusammen mit seinem Sohn, der später in seine Fußstapfen trat. 1922 wurde die Brennerei wieder von Familie McDougall gekauft. Einige Ardbeg-Manager später ging die Brennerei schließlich 1932 bankrott und wurde während der Depression geschlossen. Nach der Depression wurde die Brennerei bis 1959 wieder von der Familie McDougall geleitet, als die Ardbeg Distillery Ltd gegründet wurde. Nach der Übernahme durch Allied Distillers Ltd. in den 70ern war die Brennerei von 1981 bis 1989 geschlossen. Die Wiedereröffnung ging zögerlich vonstatten, da die Brennerei unter der Flagge von Allied Distillers Ltd nur für zwei Monate im Jahr Whisky brannte. Schließlich kaufte Glenmorangie plc. 1997 Ardbeg und betrieb die Brennerei wieder dauerhaft. Die Marke wurde mit einem neuen, jedoch klassischen Design versehen, das die aktuellen Abfüllungen schmückt. 1998 bekam die Brennerei ihr eigenes Besucherzentrum sowie das Old Kiln Café. Beide sind auf dem Brennereigelände und im typischen Ardbeg-Design gehalten. Der Konzern Moët Hennessy erwarb im Jahr 2004 Glenmorangie, und Ardbeg gehörte damit zu Moët Hennesssy.

Das Besucherzentrum

Das Ardbeg-Besucherzentrum ist ganzjährig geöffnet und man kann die Brennerei auch an Wochenenden besuchen. Es gibt drei verschiedene Touren, auf denen man die Geschichte von Ardbeg erleben kann. Bei der Premium-Tour kann man sogar am Produktionsprozess teilhaben und wird zu einer Fassverkostung im Lagerhaus eingeladen. Man kann auch eine Nacht in den Seaview Cottages unmittelbar neben den Brennereigebäuden buchen. 

Besucherinformationen

Brennereiadresse:

The Ardbeg Distillery
Port Ellen
Isle of Islay
Argyll PA42 7EA
Tel: +44 1496-302244
Email: distillery@remove-this.ardbeg.com 

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