Glen Scotia

Glen Scotia ist eine von drei noch aktiven Brennereien in Campbeltown. Die Galbraith-Familie gründete die Brennerei im Jahr 1832. Sie blieb in ihrem Besitz, bis sie schließlich 1919 an die West Highland Malt Distillers verkauft wurde.

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Informationen über die Brennerei
111 Flaschen
Schottland, Campbeltown
-5.604401 55.429634
Geöffnet
Kirin Europe GmbH
1 x 16.000 l
Gedrungen
1 x 12.000 l
Gedrungen
1 x 16.000 l
5 t
1832
750.000 l
http://www.glenscotia.com/
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 324 Beschreibungen
i
Aroma
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Geschmack
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Walnuss:
Kokosnuss:
Muskat:
Erdbeere:
Abgang
Gewürze:
Süße:
Ingwer:
Maritime Noten:
Rauch:
Salz:
Früchte:
Eiche:
Sherry:
Zimt:
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Nüsse:
Öl:
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Dunkle Schokolade:
Honig:
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Vanille:
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Alkohol:
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Rosine:
Apfel:
Kaffee:
Malz:
Kräuter:
Seetang:
Chili:
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Lagerfeuer:
Kirsche:
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Erdbeere:
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Feige:
Tropische Früchte:
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Karamell:
Floral:
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Ananas:
Gras:
Schokolade:
Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Wie bei vielen anderen Destillerien wurde auch bei der Campbeltown-Brennerei Glen Scotia die ursprüngliche Palette um No-Age-Abfüllungen, das heißt Abfüllungen ohne Altersangabe, ergänzt. Die 'Distillery Select' Abfüllung beinhaltet mehrere Batches mit stark rauchigem Whisky. Eine solche Veröffentlichung gab es zuletzt im Jahr 2006. Desweiteren werden seit 2018 etwa halbjährlich Einzelfassabfüllungen der Brennerei veröffentlicht. Unabhängige Abfüllungen der Brennerei gibt es nur wenige. Gordon & MacPhail veröffentlichte ein paar, darunter eine Cask Strength Edition aus dem Jahr 1992.

Außenansicht von Glen Scotia

Die Produktion

Glen Scotia ist eine relativ kleine Brennerei, mit einer Produktion von nur 750.000 Litern reinem Alkohol pro Jahr. Die Brennerei bezieht ihr Wasser aus dem Crosshill Loch und einem tiefen Brunnen in der Nähe. Die Region Campbeltown hat eine beeindruckende Produktionsgeschichte. Es gab eine Zeit, in der über 30 Destillerien in der winzigen Stadt tätig waren. Allerdings ist Campbeltown auch die Region, die am stärksten von den Höhen und Tiefen des Whisky-Marktes betroffen war. Heute ist Glen Scotia eine von gerade mal drei Brennereien, die noch in der Stadt aktiv sind.

Die Mälzereien

Glen Scotia bezieht ihr gesamtes Malz von der Greencore Mälzerei, die im Südwesten Schottlands liegt. Das verwendete Malz ist leicht rauchig, was auch dem Whisky eine sanfte Rauchigkeit verleiht. Der Geschmack ist dadurch dem des Campbeltown-Nachbarn Springbank ähnlich.

Produktionsbereich von Glen Scotia

Die Brennblasen

Glen Scotia besitzt eine Wash Still mit einer Kapazität von 16.000 Litern und eine Spirit Still mit einer Kapazität von 12.000 Litern. Die Pot Stills sind zwiebelförmig und haben breite, kurze Hälse. Die Schwanenhälse (Lyne Arms) haben einen eher ungewöhnlichen Aufbau, denn sie führen vom Ende des Halses fast horizontal zu den Kondensatoren.

Brennblasen von Glen Scotia

 

Die Lagerhäuser

Glen Scotia verwendet zum Reifen ihres Single Malts amerikanische Eichenfässer und hat vor Ort ein sogenanntes 'bonded warehouse', welches bis zu 7.500 Fässern Platz bietet.

Lagerhäuser von Glen Scotia

Die Geschichte

Als Überlebender einiger der turbulentesten Zeiten in der Geschichte der Whisky-Produktion, hat Glen Scotia einiges durchmachen müssen. Es wird erzählt, dass die Brennerei von dem Gespenst Duncan McCallums, einer seiner ehemaligen Besitzer, heimgesucht wird. McCallum ertränkte sich im Campbeltown Loch, nachdem er durch ein geplatztes Geschäft ruiniert worden war.

Die Galbraith-Familie gründete die Brennerei im Jahr 1832 und sie blieb in ihrem Besitz, bis sie 1919 an die West Highland Malt Distillers verkauft wurde. Fünf Jahre später meldete WHMD Konkurs an und die Brennerei wurde an Duncan McCallum übergeben, der zuvor ein Vorstand von WHMD war. Im Jahr 1928 meldete McCallum selbst Konkurs an, da er aufgrund eines rechtswidrigen Geschäfts pleite gegangen war. Dies zwang ihn dazu, Glen Scotia zu schließen. McCallum ertränkte sich tragischerweise im Campbell Loch, der als Ironie des Schicksals speziell für den Zweck, den Destillerien in der Stadt Wasser zuzuführen, angelegt worden war.

Die 1920er waren für die Campbeltown-Destillerien besonders turbulente Zeiten. Nachdem sie den ersten Weltkrieg überstanden hatten, wurden sie mit der Einführung des Alkoholverbotes in den USA mit einem massiven Geschäftsverlust konfrontiert. Glen Scotia wurde von den Bloch Brothers übernommen und ihnen gelang es, die Prohibition durchzustehen. Die Produktion wurde, kurz nachdem das Alkoholverbot aufgehoben wurde, im Jahr 1933 wieder aufgenommen. 1954 erwarb Hiram Walker die Brennerei, verkaufte sie jedoch nach nicht einmal einem Jahr an A. Gilies & Company.

Im Jahr 1970 wurde A. Gilies & Co. Teil von Amalgated Distillers Products. Diese bauten die Destillerie zwischen den Jahren 1970 und 1982 vollständig um. Die harte Wirtschaftslage Großbritanniens während der großen Rezession den 1980er Jahren zwang die Destillerie 1984 erneut zu schließen. Sie blieb bis 1989 geschlossen, als die Gibson International ADP Glen Scotia erwarb. 1994 stellte die Brennerei die Produktion ein letztes Mal während der Erwerbszeit ein. In diesem Zeitraum wechselte der Besitz von Gibson an die Glen Catrine Bonded Warehouse Ltd. 2014 wurde die Brennerei an die Private Equity Firma Exponent verkauft unter der sie bis heute tätig ist.

Notizbücher bei Glen Scotia

Das Besucherzentrum

2015 wurde das neue Visitor Centre bei Glen Scotia eröffnet. Dort werden für Besucher verschiedene Touren angeboten, die zeitlich zwischen 45 Minuten und zwei Stunden sowie preislich zwischen sieben und 45 Pfund liegen.

Glen Scotia Shop und Bar
Besucherinformationen

Brennereiadresse:

The Glen Scotia Distillery
12 High Street
Campbeltown
Argyll PA28 6DS
Tel: 01389-752781

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