Glendronach

Die Glendronach Destillerie wurde im Jahr 1826 durch James Allardice gegründet. Sie liegt in der schottischen Speyside, nahe der Stadt Huntly.

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Informationen über die Brennerei
347 Flaschen
Schottland, Speyside
-2.625900 57.484400
Geöffnet
Benriach Distillery Company Ltd.
2 x 13.635 l
Normal
2 x 6.800 l
Normal
9 x 18.125 l
4 t
1826
1.300.000 l
http://www.glendronachdistillery.co.uk/
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 934 Beschreibungen
i
Aroma
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Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Die Speyside Destillerie Glendronach verfügt über ein umfangreiches Angebot an offiziellen Abfüllungen, aus dem Whisky-Enthusiasten wählen können. Das Kernsortiment umfasst einen 12-jährigen, einen 15-jährigen, einen 18-jährigen, einen 21-jährigen, einen 24-jährigen, eine Cask Strength Abfüllung und einige Wood Finishes. Nach dem Relaunch des 12-jährigen Originals, dem 15- und 18-jährigen wurde das Sortiment im Jahr 2009 erneuert. Obwohl es ein paar unabhängige Abfüllungen von Whisky Galore und Signatory Vintage gibt, wurden trotzdem nur sehr wenige veröffentlicht.

Glendronach hat eine lange Geschichte. Sie hängt stark mit den Teachers- und Ballantine-Blends zusammen, in denen Glendronach immer noch die Hauptkomponente ist. Als Pernod Ricard die Brennerei erwarb, wurde Glendronach eine Zeit lang auch als wichtiger Bestandteil in Chivas Regal hergenommen, diese Beziehung ist jedoch mittlerweile beendet ist.

Die Produktion

Die Produktionskapazität von Glendronach ist mit 1,4 Millionen Litern relativ klein, vor allem im Vergleich zu den anderen Speyside Nachbarn. Die Brennerei bezieht ihr Wasser zum Kühlen aus dem Dronach Burn, der durch die Brennereianlage fließt. Das Wasser für den Whisky entstammt dem nahe gelegenen Balnoon Spring. Zusammen mit Glenfarclas und Springbank war Glendronach eine der letzten Destillerien in Schottland, die ihre Stills noch mit Kohle befeuerten - eine ziemlich beeindruckende Leistung.

Glendronach still room

 

Die Brennblasen

Glendronach hat zwei Wash- und zwei Spirit Stills. Die Wash Stills werden mit je 9.000 Litern befüllt, während beide Spirit Stills 5.500 Liter umfassen. In allen Stills beträgt die Brenndauer sechs Stunden, was für eine Wash Still relativ viel ist. Sowohl die Wash- als auch die Spirit Stills haben Rückflusskugeln, die sich im Mittelstück der Stills befinden. Sie erhöhen die Qualität des Rohwhiskys und sorgen für einen milden Charakter. Dennoch fällt der Lyne Arm nach der Biegung leicht ab, was wiederum zu dem gewünschten etwas raueren und würzigeren Charakter führt. Die Stills besitzen alle eine traditionelle Speyside Form mit breiten, abgerundeten sphärischen Deckeln und hohen konischen Hälsen. Auch die Alkoholmessmethode bei Glendronach ist traditionell und die Trennung des Herzstücks und der Reststücke wird noch durch manuelles Umstellen des Hebels durchgeführt.  

Glendronach pot stills

Die Mälzerei

Glendronach war nicht nur eine der letzten Brennereien, die ihre Pot Stills noch mit Kohle befeuerten. Ebenso war sie 1996 eine der letzten Destillerien, die ihre eigenen Malzböden stilllegte. Die Brennerei verwendete für die Trocknung ihrer gemälzten Gerste Torf und Kohle. Durch diese Kombination war der destillierte Rohbrand von Glendronach für einen Single Malt aus der Speyside relativ rauchig. Seit 1996 bezieht die Brennerei nicht rauchiges Malz aus industriellen Quellen innerhalb Schottlands, wodurch sich auch der Geschmack änderte.

Glendronach Malt Mill

Das Maischen

Die gusseiserne Mash Tun mit einem Deckel aus Kupfer bei Glendronach ist eine verhältnismäßig alte Mash Tun. Hier wird nicht wie bei vielen anderen Brennereien geläutert, sondern ein altes Einmaisch-Verfahren angewendet. Wasser und Schrot werden vermengt und zusammen in Maischbottich eingefüllt. Dadurch besteht etwas weniger Kontakt, daher wäscht ein Rechen Stärke und Zucker aus dem Schrot-Gemisch aus. 

Bei 86 Grad werden während des zweiten Maischvorgangs vergleichsweise mehr Proteine ausgewaschen, die für den etwas würzigeren und intensiveren Charakter des Spirits verantwortlich sind. Anschließend gelangt die Maische in den Heat Exchanger (Wärmetauscher), wo sie vor dem Hinzufügen der Hefe auf eine angenehme Temperatur herunter gekühlt wird. 

Das Fermentieren

Glendronach verwendet traditionelle Wash Backs, die größtenteils aus schottischer Lärche und etwas Douglasie bestehen. Die Wash Backs umfassen je 18.000 Liter, zu denen dann die flüssige Hefe gefügt wird um konstante Ergebnisse zu erhalten. Die Fermentierzeit bei Glendronach beträgt mindestens 60 Stunden. Durch die lange Fermentation, die flüssige Hefe und das Holz der Wash Backs erhält der Glendronach Whisky die gewünschte Fruchtigkeit, Intensität und Würze. 

Die Lagerhäuser

Glendronach besitzt vor Ort sechs Lagerhäuser, drei „dunnage“ und drei „racked warehouses“. Die Brennerei benutzt für die Reifung ihres Single Malts ausschließlich Sherryfässer von höchster Qualität. Nach der Übernahme durch Pernod Ricard begann die Destillerie auch Ex-Bourbonfässer zu verwenden, jedoch sorgte dies bei den Glendronach Fans für Empörung. Heute ist die Destillerie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und verwendet wieder hauptsächlich Sherryfässer. Von den 85 % Sherryfässern sind besonders viele Pedro Ximénez Fässer, in welchen der Whisky sehr fruchtig und lieblich wird. Vor Ort lagern 70.000 Barrels mit 11 Millionen Litern Rohbrand. 

Glendronach Fasslager

Die Geschichte

Eine Vereinigung unter der Leitung von James Allardice gründete Glendronach im Jahr 1826. Nur ein Jahrzehnt nach dem Produktionsstart wurde ein Großteil der Brennerei durch ein Feuer zerstört. Nach dem Wiederaufbau übernahm Walter Scott im Jahr 1852 die Führung der Brennerei. Nach dessen Tod 1887 wurde Glendronach von einer Vereinigung aus Leith übernommen. Im Jahr 1920 kaufte Charles Grant, der Sohn des Gründers der Glenfiddich-Brennerei, Glendronach und begann drei Monate später erneut mit der Produktion. Unter der Leitung der Grant-Familie lief die Produktion für die nächsten vierzig Jahre erfolgreich. Als William Teacher & Sons die Brennerei kauften erhöhten diese im Jahr 1966 die Anzahl der Stills von zwei auf vier und bereits 1976 wurde ein Besucherzentrum eröffnet. Die Glendronach Destillerie florierte und wurde im Jahr 1991 als eine der wenigen zu der Allied Distillers Caledonian Malts Collection hinzugefügt. Nachdem Allied Distillers die Brennerei erworben hatte, wurde sie 1996 still gelegt.

Glücklicherweise wurde die Produktion 2002 wieder aufgenommen. Heute ist die Destillerie wieder zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und wurde 2008, als die Firma Benriach die Brennerei erwarb, eigenständig. Unter dem neuen Management entwickelte Glendronach sich immer stärker und besser und das Angebot wurde stetig ausgebaut. 2016 kaufte der US Whisky-Konzern Brown-Forman die BenRiach Distillery Company und somit auch Glendroanach auf. 

Das Besucherzentrum

Glendronach besitzt ein Besucherzentrum und einen Souvenir-Shop mit einer umfangreichen Sammlung von Glendronach Fanartikeln und offiziellen Abfüllungen. Die Brennerei bietet ebenfalls eine Reihe von Touren durch die Einrichtungen an, die als sehr informativ gelten.

Besucherinformationen

Brennereiadresse:

The Glendronach Distillery
Forgue by Huntly
Aberdeenshire
AB54 6DB
Tel: +44 (0)131-4562672
Email: info@remove-this.glendronach.co.uk 

 

Öffnungszeiten:

Mai bis September: Mo - So, 10:00 - 16:30 Uhr
Oktober bis April: Mo - Fr, 10:00 - 16:30 Uhr

 

Führungen:

Discovery Tour£5
Tasting Tour: £15
Premium Tasting Tour: £20
The Connoisseurs' Experience£35, mind. 4 Personen, unbedingt vorab buchen

Erfahrungen und Tipps

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02.01.2018
In diesem Statement möchte ich nur die Dinge über die Distillery schreiben, die in den allgemeinen Beschreibungen und Statements nicht oder kaum erwähnt werden.
Ich habe die Brennerei Ende November 2017 besucht und kann sie empfehlen, wenn auch mit kleinen Abstrichen. Eine nette Tour aber jetzt kein Unterschied zu anderen. Man darf überall fotografieren und wer sich für Sherry-lastige Whiskys interessiert ist gut aufgehoben. Unser Tour-Führer war ruhig, nett und absolut kompetent.

Achtung: in der Standart-Tour ist kein Warehouse mit drin. NICHT die THE GLENDRONACH TASTING TOUR nehmen. Diese zeigt euch nicht viel und ihr bekommt die günstigsten Standartabfüllungen zur Verkostung. Die THE GLENDRONACH PREMIUM TASTING TOUR ist ein gutes Mittelding aber immer noch teuer (20 Pfund).

Wisseneswertes nebenbei:
Gerade für kleine Touren geeignet. Oft ist man mit wenigen oder Leuten oder gar alleine unterwegs und man kann mehr fragen und erfahren. Das Tasting ist besser als die Tour. Man sollte sich unbedingt eine Distillery Edition kaufen, da diese momentan eine hohe Wertsteigerung hat und beliebt bei Sammlern ist. Aber auch zum trinken ist die Distillery Edition ein riiieeeesen Sprung zur Standartabfüllung (ausgenommen der 21-Jährige). Beim Tasting werdet ihr einen (leider) sehr großen Qualtiätssprung erkennen und am Ende einen 12-Jährigen als verdünnten Tee interpretieren.

Für Fragen könnt ihr mich gerne kontaktieren
Euer Bodo