Benromach

Video
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Informationen über die Brennerei
156 Flaschen
Schottland, Speyside
-3.620489 57.613245
Geöffnet
1 x 7.500 l
Normal
1 x 5.000 l
Normal
1898
150.000 l
http://www.benromach.com/
Durchschnittliche Geschmacksbewertungen Geschmacksbewertungen
Berechnet aus 592 Beschreibungen
i
Aroma
Süße:
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Vanille:
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Geschmack
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Abgang
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Beschreibung der Brennerei

Der Whisky

Von Benromach gibt es eine breite und vielfältige Palette an Brennerei-Abfüllungen. Sie reicht von leicht zu stark getroften Whiskys. Benromach verwendet recht häufig Torfrauch, doch ist immer noch ein Speyside-Whisky mit leichtem, fruchtigem Charakter. Das Endergebnis ist eine einzigartige Kombination aus frischem und süßem Speyside-Charakter und einer Torfnote, die den Islay-Malts in nichts nachsteht. 

1993 wurde die Brennerei von dem unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail übernommen. Mittlerweile ist eine ziemlich große Anzahl dieser "unabhängigen Abfüllungen" auf dem Markt. 

Die Produktion

Die Brennerei Benromach ist eine der kleinsten in der Speyside. Der jährliche Ausstoß dürfte bei etwa 150.000 Litern Alkohol liegen.

Benromach Brennerei von oben
Benromach von oben

Die Pot Stills

Es gibt nur zwei Pot Stills: die Wash Still mit 7.500 Litern Kapazität und die Spirit Still mit nur 5.000 Litern. Die Spirit Still hat eine Rückflusskugel und ist ziemlich hoch, doch wegen ihrer geringen Größe kann der Alkohol nicht so gut abgetrennt werden, was zu einer gewissen Schärfe und viel Würzigkeit führt - etwas untypisch für einen Speyside-Whisky. Daher zählen manche Leute Benromach eher zu den Highland-Malt-Whiskys.

Das Wasser für die Produktion kommt aus der Chapeltown Spring in den Romach Hills. 

Benromach Brennblase
Brennblasen von Benromach

Die Mälzerei

Das Malz wird von den großen Malzfirmen gekauft. Allerdings gibt Benromach an, nur Bio-Gerste für ihren Whisky zu verwenden.

Das Lager

Die Brennerei Benromach verwendet viele verschiedene Fässer in ihren Lagerhäusern. Trotz des niedrigen Produktionsausstoßes legt die Brennerei viel Wert auf die Reifung ihres Whiskys, der sehr von der Reifung in den verschiedenen Wein-, Sherry- oder Starkweinfässern profitiert.

Der Gin

Bei Benromach wird der sogenannte Red Door Gin hergestellt. Er ist nach den unverwechselbaren roten Toren der Brennerei benannt. Red Door ist ein London Dry Gin, eine Sorte mit genau geregelten Anforderungen. So muss das dominierende Aroma Wacholder sein und es dürfen nach der Destillation keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe hinzugefügt werden.

Die Brennblase in der der Gin gebrannt wird ist eine kupferne Pot Still, die liebevoll Peggy genannt wird. Sie ist nach Peggy Urquhart benannt, der Frau von George Urquhart, der in zweiter Generation die Firma Gordon and MacPhail leitete, zu der auch die Brennerei Benromach gehört. Während der besonderen Dampfaufguss Destillationsmethode steigt der Alkoholdampf sehr langsam durch die Brennblase auf, in der sich der Aromenkorb mit den Botanicals befindet. So nimmt der Spirit besonders viele intensive und feine Aromen auf. Red Door Gin wird in kleinen Batches destilliert, wobei für jede Charge über 6,5 Kilo Botanicals zum Einsatz kommen.

Fünf von den acht verwendeten Früchten und Kräutern sind klassische Gin Botanicals: Wacholderbeeren, Zitronen- und Orangenschalen, Koriandersamen und Angelikawurzel. Hinzu kommen drei regional wachsende Botanicals. Da Red Door ein Highland Gin ist, wollte man auch typische Highland Botanicals verarbeiten und so die Natur der Region einbinden. So enthält der London Dry Gin auch grasig-florales Heidekraut, bittersüße Vogelbeeren und zitrusartige Sanddornbeeren.

Neben dem ‘Classic‘ Gin gibt es auch einen ‘Autumn‘, einen ‘Winter‘ und einen ‘Summer‘ Gin. Ersterer enthält herbstliche Botanicals wie Brombeeren und deren Blätter sowie Kiefernnadeln. Im Winter Gin sind zusätzlich zu den oben genannten auch winterliche Botanicals enthalten, darunter Piment, Blutorangen, Hopfenblüten und Sultaninen. Im Summer Gin sind es hingegen sommerliche Botanicals wie Bergamotten, Rosenblüten, Disteln und schottische Himbeeren, die den Geschmack prägen. 

Geschichte

Die Brennerei wurde 1898 von F. W. Brickmann und John Callum gegründet. Zwei Jahre später begann die Produktion, doch der Erfolg währte nicht lange und im selben Jahr musste die Brennerei bereits wieder geschlossen werden. 1911 wurde Benromach von Harvey McNair & Co. gekauft, die bis 1914 Whisky produzierten, als die Gerstenknappheit des Ersten Weltkriegs die meisten Brennereien zur Schließung zwang. Von 1966 bis 1983 wurde noch einmal produziert. 1993 kaufte schließlich Gordon & MacPhail die Brennerei und begann 1997 mit der Produktion. Die Brennerei wurde rundherum renoviert und floriert nun endlich. 

Benromach Fasslager
Fasslager von Benromach

Das Besucherzentrum

Es gibt ein schönes Besucherzentrum, in dem man auch seinen eigenen Whisky abfüllen kann. Zudem werden drei verschiedene Brennerei-Touren angeboten. Bei der Top-Tour wird man vom Brennereimanager Keit Cruickshank durch die Brennerei geführt und kann am Schluss versuchen, seinen eigenen 10-jährigen Benromach aus Auswahlfässern zu mischen - eine sehr interessante Erfahrung für Anfänger und Experten. 

Besucherinformationen

Brennereiadresse:

Benromach Distillery
Invererne Road
Forres
Moray
IV36 3EB
Tel: +44 (0)1309-675968
Email: info@remove-this.benromach.com 

 

Öffnungszeiten:

Januar bis März: Mo - Fr, 10:00 - 16:00 Uhr
April, Mai, September: Mo - Sa, 09:30 - 17:00 Uhr
Juni, Juli, August: Mo - Sa, 09:30 - 17:00 Uhr; So, 10:00 - 16:00 Uhr
Oktober bis Dezember: Mo - Fr, 10:00 - 16:00 Uhr

Erfahrungen und Tipps

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05.07.2019
Sehr kleine Brennerei, alles funktioniert mehr oder weniger im Handbetrieb. Gebrannt wird von Montag bis Freitag Vormittag, mittags ruht bereits die Produktion. Im Sommer empfiehlt es sich zudem nachzufragen, wann die zweiwöchige Ferienschließung der Produktion ist. Man wird fast individuell geführt, sehr nett und herzlich. Man kann inzwischen keinen Whisky mehr selbst abfüllen, anscheinend gab es Schwierigkeiten mit der Steuerbehörde. Stattdessen gibt sehr leckere „Distillery Exclusives“ zum Preis von rund 90 GBP. Die „Heritage“-Tour lohnt sich nur, wenn man lediglich probieren, aber sicher kein Distillery exclusive bottling kaufen will. Andernfalls ist die „Exclusive Tour“ zum Preis von 120 GBP die bessere Wahl, denn da ist eine Flasche des aktuellen Distillery exclusive bottling im Preis enthalten.