Großbrand bei der Mälzerei Weyermann in Bamberg

Das Feuer wurde nach stundenlangem Einsatz der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht.

Die gute Nachricht vorweg: Es wurde niemand verletzt. Aber der Schaden für das Unternehmen Weyermann durch den Brand im Bereich des Dachstuhles des historischen Backsteingebäudes ist beträchtlich und wird in ersten Schätzungen der ermittelnden Beamten bei einer Million Euro angesiedelt.

Letzte Nacht um kurz nach 3 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Unternehmens in Bamberg Feueralarm aus und bald schon waren Rauch und Flammen weithin zu sehen. Die Feuerwehr kämpfte mehrere Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Ausgebrochen war das Feuer vermutlich durch einen technischen Defekt im Bereich der Darre im sechsten Stock des siebenstöckigen Gebäudes, äußerte sich Stadtbrandrat Matthias Moyano in Interviews mit lokalen Medien.

Die gute Durchlüftung, für die auf dem Trockenboden funktionsgemäß bewusst gesorgt wird, hat das Entfachen des Feuers begünstigt. Es sei aber nicht zum Durchbrand durch das Dach gekommen, so der Stadtbrandrat, das konnte man verhindern. Rund 30 Tonnen Malz sind dem Brand wohl zum Opfer gefallen die Schäden am historischen Gebäude sind beträchtlich. Der Betrieb in den übrigen Gebäuden des Unternehmens konnte mittlerweile wieder aufgenommen werden.

Warum Sie diese Meldung bei Whisky.de finden? Das Unternehmen Weyermann versorgt neben zahlreichen deutsche Brauereien auch sehr viele kleine und große deutsche Whiskybrennereien mit Malz. Und die Produkte mit dem gelb-roten Logo werden auch international in mehr als 135 Länder vertrieben.

Foto: Petra Milde (Archiv 2016)