The Octave Serie von Duncan Taylor: Drei neue Abfüllungen erhältlich

Einzelfassabfüllungen von North British, Aultmore und Bunnahabhain mit besonderem Finish

Schon seit einigen Jahren bietet der unabhängige Abfüller Duncan Taylor in seiner The Octave Serie Whiskys an, die einer besonderen Nachreifung unterzogen wurden: In sehr kleinen Fässern mit rund 50 Liter Inhalt, den sogenannten Octaves, bekommt der zuvor in anderen Fässern gereifte Single Malt oder Single Grain Whisky ein mehrmonatiges Finish und dadurch eine aromatische Abrundung. Im Verhältnis zum Volumen gesehen ist die Kontaktfläsche zwischen Whisky und Holz bei diesen kleinen Fässern wesentlich größer als bei den klassischen Sherrybutts, Hoghsheads oder amerikanischen Standardfässern. So findet die Reifung des Whiskys, aber auch die Verdunstung deutlich schneller statt.

Drei neue The Octave Abfüllungen können wir jetzt im Whisky.de Onlineshop anbieten: Einen Single Grain von North British, einen Single Malt von Aultmore und einen getorften Bunnahabhain Single Malt Whisky. Es gibt jeweils nur sehr wenige Flaschen dieser drei „Exclusive to Germany“ Abfüllungen.

North British Sherry Octave 9J-2007/2017
Single Grain Scotch Whisky, 53,4% vol
9 Jahre gereift in Fass Nr. 5911796
6 Monate gereift im Octave
41 Flaschen

Aultmore Sherry Octave 8J-2008/2017
Single Malt Scotch Whisky, 52,8% vol
8 Jahre gereift in Fass Nr. 9513833
3 Monate gereift im Octave
54 Flaschen

Bunnahabhain Peated Octave 5J-2011/2017
Single Malt Scotch Whisky, 52,8% vol
5 Jahre gereift in Fass Nr. 3813344
4 Monate gereift im Octave
102 Flaschen

Die Meinungen über diese Finishes in Octaves gehen bei den Whiskyfans auseinander: Manche meinen, auf diese Weise würden vermutlich nur unzufriedenstellend gereifte Fässer einen nötigen aromatischen Kick bekommen. Andere sehen darin eine wertvolle Vetiefung des Aromenbildes. Die einen begrüßen diese Duncan Taylor Serie, um Whiskys mit einem für die jeweilige Brennerei eher untypischen, stark durch das Octave geprägte Profil zu erhalten. Die anderen sehen gerade das als Nachteil an.
Wie immer gilt auch hier: Jeder hat seinen eigenen Geschmack und seine eigenen Vorlieben. Und die einzige Möglichkeit, die herauszufinden, ist wohl selbst zu probieren und zu tasten.